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Unser AbiStreich
Die Autoren:
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Ein Extrablatt
... entsteht ja nun mit Sicherheit nicht einfach so, mir nichts
dir nichts, ohne Grund - die Sache hat natürlich ein paar ,,ernste"
und überzeugende Hintergründe. Wie wohl jeder mittlerweile
weiß, mußte die große Abizeitung vor dem Abistreich
zum Druck gebracht werden. Also könnt ihr deswegen dort keinen
Artikel darüber finden. Da aber unser Streich nun mal einen
eben solchen Artikel mehr als verdient hat, mußten wir uns
also noch was einfallen lassen. Das Resultat habt ihr jetzt vor
euch liegen.
Dieses ,,Extrablatt", wenn es nun schon mal erscheinen mußte,
enthält nun auch all das, was wir in die andere Abizeitung
aus Platzgründen bei bestem Willen nicht mehr hineinbekommen
haben. Außerdem muß noch gesagt werden, daß die
zahlreichen Rechtschreibfehler in der anderen Zeitung natürlich
alle ,,geplant" waren. Also keine Bange, werte Lehrer und Schüler,
das ganze ist so eine Art stilistisches Mittel, dessen Interpretation
jedem selbst überlassen bleibt, ebenso wie die Interpretation
der Rechtschreibfehler, die mit Sicherheit auch in diesem Heft wieder
auftreten werden! Da bleibt also nur noch eins zu sagen:
VIEL SPASS BEIM LESEN ! ! !
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| Sachen umsonst oder verbilligt rausrückten
(und stur sein konnten unsre Organisatoren wirklich, das hat auch
so manch andrer zu spüren bekommen), Lehrer zum Mitmachen zu
überreden, T-Shirts f i r uns 88 Schüler drucken zu lassen
... Auf jeden Fall war's schon ein hartes Stück Arbeit, wofür
wir allen denen, die sich fix unsren Abistreich den A... breit gerannt
haben erstmal ein riesiges Dankeschön aussprechen wollen. Geplant
war also nun ,,Wetten, daß ..." oder besser ,,Wetten, daß
nicht ..." (genauso wurde das Ganze dann nämlich überschrieben).
Schon der Tag vor dem eigentlichen ,,Abistreich-Tag" ist eine
Geschichte für sich. Früh morgens wurden in strahlendem
Sonnenschein Bühnen aufgebaut, Technik ausprobiert, T- Shirts
verteilt und Nicki und Schrammi machten lautstark Werbung für
unserer Abistreich. Die große Fete ging dann bereits am darauffolgenden
Abend los. Nachdem man die Idee mit Grillen und Zelten in der Schule
(bzw. auf dem Schulhof) aus Sicherheitsgründen aufgeben mußte,
wurde zumindestens das Grillen ins SFZ nach Zittau Süd verlagert.
So richtig groß war eine Übernachtung hier im Freien eigentlich
nicht geplant, aber einige fanden im Laufe des Abends den Sportplatz
nebenan mit seiner Tartanbahn wohl so gemütlich, daß diese
Gefilde prompt zum Schlafplatz auserkoren wurde, jedenfalls bis zu
dem Zeitpunkt, an dem sich dann andere damit abmühten, die (oder
besser den) Schlafenden wieder von besagten Sportplatz wegzuschleppen.
Aber auch ansonsten zeigten sich viele arg gesellig (zu dem Zeitpunkt
kam die Feuchtigkeit ja auch noch nicht von oben) und so wurden einige
neue bzw. engere ,,Freundschaften" geschlossen (Pfui,Pfi ii,
pfui - aber lustig war's). Na ja, der nächste ; Tag zeigte dann,
daß der Wetterbericht eben doch manchmal recht hat, denn jetzt
kam sie von oben, die Feuchtigkeit, sprich: es regnete in Strömen.
Eigentlich war ja geplant gewesen, ,,Take That", ,,Spice Girls",
,,Roger Wittaker" (also unsre verrückten Lehrer) und einige
andere platzintensivere Wetten auf einer extra Bühne ablaufen
zu lassen, doch eben diese Bühne war so naß, daß
unsre ,,Stars" beim Abtanzen mit Sicherheit von einer Ecke in
die andere geschlittert wären. |
| Also mußten wir sämtliches Geschehen
auf eine einzige Bühne mit notdürftiger Überdachung
verlegen, die andere war dann natürlich überflüssig
(dabei war der Stoff, mit dem sie geschmückt war, wohl so ziemlich
eines der teuersten Angelegenheiten bei der ganzen Show). Trotz Kälte
und Regen wurden die extra bedruckten T-Shirts übergezogen und
die Haare grün-weiß gefärbt. So ungefähr um 8
Uhr konnte die Sache dann endlich anlaufen. Matzer sah als Showmaster
aus wie ..., eben wie Matzer, d.h. einfach umwerfend, und er legte
sich natürlich wie immer richtig ins Zeug. Zunächst einmal
kamen die Lehrer nicht so wie sie kommen sollten, sondern sie schwebten
eher kleckerweise über den roten Teppich. Als dann nun endlich
alle da und gebührend begrüßt worden waren, holte
Matzer Frau Kluttig und Herr Schäfer auf die Bühne.
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Die ,,Hofwetten"
wurde vorgeschlagen, und wie das eben so ist bei ,,Wetten, daß
(nicht) ..." wählte das Publikum, sprich die Schüler
unserer Penne, die Wette aus, die ihnen am besten zu gefallen
schien. Die Wahl fiel dann wie erwartet auf die Wette bei deren
Vorstellung Heim Schäfer etwas das Gesicht einschlief Die
beiden Chefs unsrer Schule sollten zehn Lehrer finden, die sich
eine Torte ins Gesicht schmeißen lassen (freiwillig! !
!), andernfalls würde Herr Schäfer seinen heiß
geliebtes Zeichen der Männlichkeit verlieren - seinen Bart
- und zwar durch eine von Frau Kluttig gefuhrte Klinge. Aber
erstmal sah er sich und seinen Bart wohl noch nicht in Gefahr,
denn er und Frau Kluttig schauten das weitere Programm in aller
Seelenruhe an (was sich auch mit Sicherheit lohnte). Allerdings
geschah zunächst erstmal nichts, denn die nächste
Panne war im Anflug: unsre ,,Stars" kamen nicht, jedenfalls
nicht sofort zu dem Zeitpunkt, zu dem Matzer sie gebraucht hätte.
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Aber nachdem er eine Weile improvisiert und
rumgeeiert hatte hörte man letztenendes doch endlich
Sirenengeheul. Denn, wie sich das so gehört für
richtige Stars, kamen auch die die Spice Girls (Frau Schulze,
Frau Kitta, Frau Schmidt, Frau Böttcher und Frau Kölm)
und Roger Wittaker (Herr Lau) betraten das Geschehen, undwie!
! ! Es war einfach köstlich, wie unsre Pauker gestylt
waren, wie sie mitmachten und im ungewohnten Showgeschäft
vollen Einsatz zeigten. Zunächst jedoch kamen erstmal
Take That zum Zuge. Es war echt der Hit: Herr Wendler zeigte
sich als Profi im Boygroup-Geschäft, vor allem was das
Tanzen und Ausziehen betrifft. Aber auch die anderen ließen
die Hüllen fallen und tanzten, was das Zeug hielt (ob
nun im Takt oder nicht), was gar nicht so einfach war, denn
die Musik war kaum zu hören. Und dabei hatte doch Herr
Fritsch schon tagelang vorher auf seinem Sofa die Texte geübt!
Aber nichts desto trotz zeigte er bei ,,Babe" eine leidende
Miene, wie man sie selten bei ihm gesehen hatte. Aber Gary
(Herr Wendler) sollte noch nicht so schnell zur Ruhe kommen,
er konnte sich gleich darauf bei unsere Sportwette mal auf
etwas andere Weise Mohrenköpfe zu sich nehmen, nämlich
in Kombination mit Liegestützen und im Wettkampf mit
einem Schüler. Frau Benad und Frau Schmidt mußten
einen Tip abgeben, wer denn wohl gewinnen würde und als
Wetteinsatz wurde ihnen aufgedrückt, sich gegenseitig
zu malen. Natürlich gewann Herr Wendler mit schokoladen-verschmiertem
Gesicht und unsre Kunsttanten verloren ihre Wette (was ja
sowieso schon vorher so geplant war).
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Also ging's im stillen
Kämmerlein ans Malen. Bei uns draußen im Regen gings
aber erstmal mit einer Tanzwette weiter. Frittie wurde Frau
Knüpfer ans Tanzbein geschnürt, Herrn Hafenberg Frau
Fischer und Herr Dautz bekam Frau Helle ab. Herr Evers durfte
als Ehrengast entscheidende Jury sein, welches Paar denn zum
Schluß nun am besten getwistet, ,,gewalzt" usw. hatte.
Diesmal gewannen Frau Schirmer und Frau Faltin mit ihrem Tip,
aber die beiden mußten sich trotzdem noch verpflichten,
Frau Faltins Jugendtraum wahr werden zu lassen: Schwanensee
im Tü-tü-Röckchen! Das wurde aber erstmal auf
später verschoben, denn die Spice Girls waren im Anmarsch.
Frau Schulze mit Korkenzieherlocken und Frau Böttcher mit
weit aufgeschlizter Hose (und wie weit!!!) waren wohl so ziemlich
mit das beste an der ganzen Show. Zusammen mit ihren anderen
,,Bandkolleginnen" hotteten sie ab, was das Zeug hielt
(man kann bloß sagen: Kauft euch das Video, allein schon
um es sich in ein paar Jahrzehnten beim Klassentreffen zusammen
mit Frau Schulze & Co, mittlerweile dann mehr oder weniger
als ,,Tattergreise", anzusehen!). Es war jedenfalls super,
wie sich alle unsre Pauker für unseren Abistreich aufrieben!
! ! Nach diesem ,,Showact" konnten (mußten) sie dann
ihre familiären Fähigkeiten unter Beweis stellen,
d.h. Frau Haubenschild und Herr Hafenberg mußten, sie
wurden nämlich zum Wettwindeln abkommandiert. So eine Stoffwindelei
ist ja sicherlich eine h s Wesen, aber trotzdem gaben Frau Lubensky
und Frau Jautze Herrn Hafenberg ihre Stimme, womit sie natürlich
auch prompt verloren. Es muß allerdings noch gesagt werden,
daß man nur hoffen kann, daß Frau Haubenschild mit
ihren eigenen Quäkern nicht genauso umgeht, wie mit unsrer
bedauernswerten Puppe, denn die würden sonst sicherlich
bleibende Schäden zurückbehalten. Selbst unserer Anlage
schien das zu viel zu werden, denn ungefähr zu diesem Zeitpunkt
entschied sie sich, den Geist aufzugeben,
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so das Frau Jautze und Frau Lubensky ihren Wetteinsatz nun ins Publikum
brüllen durften. Sie mußten sich gegenseitig die Begriffe
,,Photosynthese" (was ist das?) und ,,Roahziehgloas" erklären
bzw. einer von beiden mußte die Begriffe jeweils erraten oder
erahnen. Nach einigem Hin und Her, das ich wegen der stillen Anlage
leider nicht mitbekam, hat das wohl dann sogar funktioniert. Jedenfalls
standen auf einmal Frau Faltin und Frau Schirmer auf der Bühne,
um ihr Ballett auf das Parkett zu bringen, was sie dann auch (ohne
Ton!) wirklich gut hinbekamen. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Auftritt
von ,,Roger" noch in der Schwcbe, denn ,,Eluisa" und ,,Abschied
ist ein scharfes Schwert" ohne Musik zu singen, wäre selbst
für Herrn Lau ein heikles Ding geworden. Glücklicherweise
stand aber noch so ein Opel Omega mit besagter Opel-Omega-Anlage auf
dem Schulhof rum, der dann prompt die Musik zu Herrn Lau's tollen
Life(!)- Gesang hergab. Spätestens zu diesem Zeitpunkt stand
fest: Wir waren einfach Meister im Improvisieren! ,,Roger" war
dann unser letzter Showact, denn jetzt kam das, worauf alle schon
von Anfang an gewartet hatten - die Einlösung der Hofwette. Man
sollte es nicht glauben, aber so ungefähr bei ,,Rogers"
,,Abschied ist ein scharfes Schwert" kam Herrn Schäfer sein
gefährdeter Bart wohl wieder in den Sinn, denn jetzt rotierte
er auf einmal los, um zehn seiner Kollegen zum Tortenschmiß
(oder eher zum Mit-Torte-beschmissen-werden) zu überreden, d.h.
sie mit Kaffee und Kuchen zu bestechen. Unglaublich aber wahr - sie
müssen ihn alle lieben - es fanden sich wirklich neun Freiwillige
(er selbst mußte natürlich auch ran). Ich denke man muß
diese neun Tortenopfer mal namentlich erwähnen, nicht zuletzt,
um uns ganz herzlich dafür zu bedanken, daß sie diesen
sicherlich etwas stressigen Spaß einfach so spontan und ohne
Rücksicht auf Verluste mitgemacht haben: Frau Lubensky, Frau
Faltin, Frau Wehnert, Frau Haubenschild, Frau Schirmer, Herr Evers,
Herr Dautz, Frau Buttig, Frau Helle und natürlich Herr Schäfer!
Sein Tortenschmiß war ja dann der ganz große Hit - wie
wohl sicherlich noch jeder weiß, wurde ihm die Torte ins Gesicht
gedrückt (nicht geschmissen). |
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Leicht säuerliche Blicke der Lehrer nach der Tortenaktion
wurden aber nicht lange geduldet, denn Stephanie stand schon
mit einem Arm voller Rosen bereit. Jeder Lehrer, der irgendwann
einmal irgendetwas mit uns zu tun hatte, bekam ganz persönlich
seine Rose überreicht und Herr Evers und Frau Henke als
unsere Ehrengäste bekamen jeweils einen Regenschirm (übrigens
es regnete immernoch) mit den Unterschriften von uns allen.
Also war dann selbst bei den Tortenopfern die Stimmung wieder
in Butter. Einige unserer Pauker bekamen dann sogar feuchte
Augen beim Abschieds-Danke-Gesang von 88 Zwölfern, die
alle zusammen auf einer der Bühne dieselbe wohl schon
fast an den Rand an den Rand des Zusammenbruchs brachten.
Was blieb dann also noch zum Schluß? Eine Menge dreckiger
Stühle, ein Haufen Aufräumarbeit, ein Video, das
ihr euch zum Abiball kaufen könnt, ein dickes Lob von
vielen Lehrern und Schülern und damit die Gewißheit,
einen der besten Abistreiche, die es je gegeben hat, aufs
Parkett gelegt zu haben! ! ! ! ! ! ! ! ! Ganz zum Schluß
möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei all denen
bedanken, die den Abistreich organisiert haben und ganz besonders
bei allen Lehrern, die alle so toll mitgemacht haben, den
ohne die wäre der ganze Abistreich nicht halb so viel
wert gewesen!
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