Reiseberichte und sonstige Beiträge


Salute bella Italia
Verordnete Verstopfung der Abschlussklassen
kleine Weissheiten
Was wir im Astro- Unterricht gelernt haben
Emanzen auf Tour
Stichpunkt: Besondere Projekttage
Jugendherberge 1996: Smorzovka
Mitgefangen, mitgehangen, aber trotzdem abgehangen
Bonn, 12.-14. November 1995
1:3 oder der Besuch beim Papst
Big Ben & CO
DIE MIMIK UND GESTIK EINES LEHRERS AM ANONYMEN BEISPIEL
Die Sache mit dem Englischunterricht...
Ein "etwas gemeines" Lichten gehen
Eine kurze Geschichte über eine umgekippte Flasche
Unsere Sekretärinnen

 

 

 

Salute bella Italia

Südtirol/Gardasee und Venedig war das Ziel der gemeinsamen Abschlußfahrt der Klassen im Mai 1995.Unsere Herdenleiterinnen Frau Schirmer und Frau Helle, sowie ein uneigennütziger Erziehungsberechtigter hatten sich bereit erklärt, unseren verrückten Haufen zu beaufsichtigen. Nach 15 Stunden Busfahrt hatten es die meisten geschafft eine Sitzposition zu finden, in der man einigermaßen bequem verharren konnte, ohne daß einem seine vier Buchstaben einschlafen. Ungefähr zur Mittagszeit hatten wir unser Hotel erreicht und wir konnten unsere schmerzenden Knochen erst mal ins mehr oder weniger bequeme Hotelbett bewegen. Nach einem Stündchen Mittagsruhe waren unsere Lebensgeister wieder geweckt und unsere Neugier trieb uns auf Entdeckungsreise durch das Urlaubsstädtchen Malcesine, wo italienisches Eis, die legendären Pizzen (Mmh ... sehr lecker) und, nicht zu vergessen, heißblütige Italiener (sehr aufdringlich) auf uns warteten. So verbrachten wir den Nachmittag und Abend durch typisch italienische Gassen schlendernd, Trefboot fahrend oder einfach bei einem Spaziergang am Ufer des Gardasees. Heißer Tip für Unabgehärtete: Badelatschen und Luftmatratze mit ans Wasser nehmen, da das Steinufer weder zum Barfußspazieren noch zum sonnenbaden ohne Luftpolsterunterlage besonders geeignet ist Auch die Wassertemperaturen liegen im Mai noch ungefähr da, wo Otto Normalschwimmer gerade mal die kleine Zehe ins (eis) kalte Naß steckt ( ... und schnell wieder rauszieht). Aber wozu hat man schließlich einen hoteleigenen Pool zur Verfügung?! Nächtliche Planschorgien wurden zwar von Begleit- und Aufsichtspersonen und Hotelpersonal weniger freundlich beobachtet, brachte den Wasserratten aber um so mehr Spaß. Am nächsten Morgen jagte man uns früh aus den Federn, um noch vor dem Mittag in Venedig anzukommen. Entgegen unserer Erwartung hielt sich der berühmt berüchtigte Kanalgestank in Grenzen und wir verbrachten einen wirklich aufregenden Nachmittag in der romantischen Lagunenstadt. Vom Taubenfüttern am Markusplatz bis zum Schnappschuß mit den schnuckeligen Gondelieros (Gondeltouren leider sündhaft teuer) war alles dabei, was man bei einem Venedigtrip mitnehmen sollte. Pflastermüde und k.o. von der Schwüle schleppten wir uns in den Bus (Klimaanlage funktionierte natürlich nicht) und dösten vor uns hin, bis wir wieder im Hotel ankamen. Dort war inzwischen eine andre Abschlußklasse aus Hamburg eingetroffen, so daß es im Hotel ziemlich eng und wohl auch recht laut wurde (was ein älteres Ehepaar dazu veranlaßte, sich ein anderes Quartier zu suchen). Auf diese Weise wurde es ein recht geselliger Abend mit lustigen Leuten. Der dritte Tag im Land der Pizzen und Pasta war für einen Ausflug auf die Halbinsel Sirmione im Gardasee geplant Die wohl spritzigste Erinnerung an diese Tour war wahrscheinlich für alle der Schnellboottrip, der allen, die es noch nicht wußten, gezeigt hat, was ein Adrenalinstoß ist Den Rest des Tages verbrachten wir durch die malerischen Straßen von Sirmione schlendernd, badend oder in der Sonne brutzelnd. Wieder zurück wartete im Hotel eine ganz besondere Überraschung auf uns: Unser Schirmchen hatte sich mit Unterstützung von Frau Helle eine "Ralley" für uns ausgedacht, die es schafften uns vor mindestens der Hälfte des Hotels gründlich zu blamieren. Stark an unsere frühen Tage im Kindergarten zurückerinnert, zeigten wir guten Willen und spielten mit Wir sprinteten im Slalom ums Hotel, sammelten Steine, übten uns im "Zielsteinweitwurf", schleppten Wasser durch die Gegend und lösten knifflige Denkaufgaben (eigenst kreiert von Schirmchen & Co.). Alles in allem war es für die zuschauenden Hotelgäste eine gelungene Vorführung mit beträchtlichem Unterhaltungswert (wir schlossen das aus den belustigt grinsenden Gesichtern der Abendbrotgäste). Aber unsere Begleitmannschaft war zufrieden über unser Mitwirken und um die Stimmung nicht zu vermiesen, zeigten wir "Einsicht in die Notwendigkeit". Als wir am nächsten Morgen die Heimreise antraten, nahmen wir alle lustige Erinnerungen an drei Tage Italien, die uns wohl immer im Gedächtnis bleiben werden, mit nach Hause.


Verordnete Verstopfung der Abschlussklassen

Ein ganz besonderer Tag im gewöhnlichen Schulalltag... jeder geplagte Schüler, der nach verzehrter Pausenration unser schuleigenes WC aufsuchen wollte, um sein großes oder kleines Geschäft zu verrichten, sah sich gezwungen, seine Notdurft zu vertagen. Warum das ? Sämtliche Schulklos waren wegen Bauarbeiten außer Betrieb gesetzt worden. Schließlich konnte sich der Lehrkörper dazu durchringen, den Großteil der Schüler nach Hause zu schicken, um größere oder kleinere Überschwemmungen zu vermeiden. Dieser Ausnahmezustand galt jedoch nur für die Klassen 5- 10. Die Schulleitung befand wahrscheinlich, daß die Blase eines Abiturienten wesentlich trainierter als die eines Zehnklässlers zu sein hätte. Und so durften wir bis in die Nachmittagsstunden ausharren, bis wir uns auf dem heimischen WC oder TC (Trockenklosett) Erleichterung verschaffen durften.

Herzlichen Dank für das Verständnis seitens des Lehrerkollegiums!!!


Faulheit:
Kreative Schüler leisten
dann am meisten wenn sie
den Eindruck erwecken als
täten sie nichts!
  Schülertrost: Schule und ein langes Studium
verkürztdas Arbeitsleben
  Erkenntnis aus dem Deutschunterricht:

Ein Poet macht es per Vers

 

Was wir im Astro- Unterricht gelernt haben:

Mitteilung der Sternwarte


Die Welt wird nächste Woche untergehen, und das kommt so:
Die Sonne wird dem Krebs so nahe kommen, daß sie ihm den Schwanz verbrennt. Vor Schmerz kneift der Krebs den Kleinen Bären, so daß dieser laut brüllt. Der Stier stürzt sich vor Wut über diese Ruhestörung auf den Kleinen Bären. Das sieht der Große Bär und eilt dem Kleinen Bären wütend zur Hilfe. Der Stier nimmt reißt aus, rennt die Milchstraße hinunter und stößt dabei die Jungfrau an. Diese läßt vor Schreck die Zwillinge fallen und diese fallen in die Waage. Durch den Aufprall schnellt die Waage hoch und schlägt dem Wassermann in den Bauch. Der Wassermann kann dann sein Wasser nicht halten, läßt es laufen und wir müssen alle jämmerlich ersaufen! In Anbetracht dieser traurigen Tatsache, daß unser Erdenleben nun bald ein Ende haben soll, fordern wir alle Anwesenden auf, heute noch einmal so richtig einen drauf zu machen.

Mai 1996:Weimar

Emanzen auf Tour

Erinnern wir uns zurück an das Frühjahr 1996, werden Erinnerungen an eine Zeit, in der wir noch jung waren wach. Die Tage wurden länger, die Temperaturen stiegen an und die Berge wurden immer klarer, so daß es niemanden wunderte, daß bei unseren freien Hirschen die natürlichen Triebe die Oberhand gewannen. Bei den bevorstehenden Klassenfahrten sollte dann der goldene Sprung gelingen. Als Brunftgebiete standen in diesen Jahr: Böhmen und Weitnar als Fernziele zur Auswahl. Drei Jungs verbesserten ihre Chancen als sie sich mit ca. 40 Emanzen nach Weimar begaben, um es mal klassisch zu probieren. Bereits auf der Hinfahrt bereute es wohl Herr Wendler als Robin Hood ' der Truppe mitgefahren zu sein, denn er mußte einen klaren Kopf behalten, obwohl dies wiederum im vorderen Busteil nicht so schwer gewesen sein kann. In Weimar angekommen wurden nun die schon leicht schwankenden männlichen Begleiter in einen einzelnen Raum gesperrt, wo sie sich erstmal beruhigen konnten. Und auch Mädchen, Amazonen und zarte (smarte) Persönchen (alles weiblich) wurden zusammengepfercht und in ihren Raum verwiesen. In diesem Raum verbrachten viele Exemplare ihre Zeit bis zur Abfahrt (ausgenommen zu den Mahlzeiten). Es müssen die selben gewesen sein, die sich auch bei der Rückfahrt wieder vor der Mittellinie aufhielten. Andere wiederum begannen mit dem zu reizen, was sie hatten. Hin und wieder gelang es einigen, die Butter zum schmelzen zu bringen, die Schuhe doch noch anzuziehen, einen Blick von den männlichen Zivi's zu erhaschen, oder einfach nur auf die Straße gelassen zu werden. Um den klassischen Lehrgang abzuarbeiten, zogen wir durch Weimar und ein lauschiges Plätzchen zwischen dem Heim Goethes und den Schaffensräumen Schillers. Doch selbst an diesen Stätten konnte man die Finger nicht von heiligen dingen lassen, so daß die Alarmanlage eine deutliche Verwarnung aussprach. Erst abends ging es richtig zur Sache. Jeder benutzte andere Stimmungsmittel. Ob nun Cola, Pizza, einer der Männer oder Weimarer Wildfleisch. Der Höhepunkt wurde erreicht als wir vom Platze verwiesen wurden und als Rache nach Venedig gondeln wollten. Für eine letzte Verwirrung sorgte der Besuch im Nationaltheater. Nach einem vierstimmigen Vortrag des Zauberlehrling wurde uns so schwindlig, daß kaum wieder Ordnung in die Truppe zu bringen war. Es blieb uns also nur noch eine angenehme ruhige Rückfahrt übrig, die ein jeder nutzte, um sich zu erholen.

Stichpunkt: Besondere Projekttage

Ja, unter dieser Rubrik gibt es schon einiges Erwähnenswertes. Zum einen wird uns die Stadt Zittau sicherlich dankbar sein ( oder auch nicht), daß durch uns bereits enorme Kosten für Malerarbeiten an unserer Schule gespart wurden. Ganze 5 Mal mimten Schüler unseres Jahrgangs den Maler, und das nicht mal schlecht. Immerhin gehen das Vorzeigezimmer unserer Schule, das Musikzimmer 1, das Biozimmer 11, das Infozimmer 11, Zimmer 301/11 (das alte Klassenzimmer der damaligen 10a) und nicht zuletzt der ultimative Verbindungsgang zum großen Teil auf unser Konto. In den letzten Projekttagen unseres Schülerdaseins war es dann Krümel (Fr. Böttcher), die ganz Feuer und Flamme auf die heiße Idee kam, an einem Wettbewerb für Kurzfilme teilzunehmen. Und prompt drehten unsere Hobbyfilmer eine Film über Zittau, der leider keinen Preis gewann, der aber eigentlich Anerkennung seitens der Jury verdient hätte. Was aber unbedingt noch erwähnt werden muß, ist unsere Fahrt nach Auschwitz mit Frau Böttcher und Frau Schirmer. Vor zwei Jahren fuhren nämlich ein Teil unseres Jahrgangs dorthin, um sich das ehemalige KZ anzusehen und mal Geschichte life zu erleben. Ich denke alle Beteiligten denken gern an diese Fahrt zurück in dem Sinne, daß diese 3 Tage mehr gebracht haben, als -zig Geschichtsstunden über dieses Thema hätten bringen können. Wir hoffen, daß auch nach uns noch Lehrer und Schüler dasein werden, die solche oder ähnliche Projekte auf die Beine stellen.

Jugendherberge 1996: Smorzovka

Es war im schönen Monat Mai 1996. Wir wollten in die Jugendherberge in das Nachbarland Tschechien, genauer gesagt nach Smorzovka fahren Die Reise begann in Zittau am Bahnhof wo unser Organisator, Reiseleiter, Dolmetscher Aufseher, Geographieprofessor, Wanderexperte und Tutor, kurz gesagt Herr Fritsch bereit stand.
Kaum in Smorzovka angekommen gab es die erste Wanderung vom Bahnhof zur Jugendherberge. Und da es in der Sek. II üblich ist die Jugendherberge als Bildung zu verstehen wurde für den Nachmittag gleich die nächste Wanderung angesetzt. Dabei ging es in die umliegenden Berge, welche zur Untersuchung des Gesteines hervorragend geeignet waren. Der darauffolgende Tag war dann auch schon der Höhepunkt unseres Bildungsprogrammes, denn es ging in die Landeshauptstadt – das "Goldene Prag". Dort besichtigten wir geschichtsträchtige Orte wie den -Hradschin, die Karlsbrücke und den Wenzelsplatz, aber auch moderne Fastfoodresaturants und diePrager U – Bahn. Wobei wir auch die Bekanntschaft mit der dortigen -Polizei machten welche auch Herr Fritsch mit seinem tschechisch nickt beeindruckte konnte. Am nächsten Tag fuhren wir mit der Bahn nach Harachov und wanderten dann weiter zu unserm Hauptziel den Mummelfällen Auf den Rückweg zum Bahnhof wollten noch einige Schüler die tschechischen Taxipreise wissen, was ja auch kein Problem war.
Die Abende wurden meist an der Tischtennisplatte verbracht bzw. Herr Fritsch amüsierte sich mit Cola. Aber auch so manche Zweisamkeit die sich am Abend fandnhatte am Morgen ein übergebendes Ereignis zur Folge, wie bei unseren zwei blonden „Geo(s)experten“.

Mitgefangen, mitgehangen, aber trotzdem abgehangen

Im Laufe der Jahre, die wir seit 1992 im Richard-von-Schlieben-abgesessen haben, haben uns doch ein ganz paar Leute aus verschiedenen Gründen verlassen. Laßt uns ihrer gedenken:

Kati Görlach
Annett Werthschütz
Sandra Heller
Diana Weber
GunnarKoß
Sylvie Triemer
Mandy Lindner
Patricia ?
Katrin Rußwurm
Julia Pilz
Katja Binder
Dana Kammler
Romy Sondermann
Claudia Nieber AG
Annett ?
Gunther ?
Sylvia Krebs
Pierre Mill
Daniel Hoffmann
Sandra Meisner
Andreas Möse
Franziska Klietz
Peggy Flandung

Bonn, 12.-14. November 1995:

Selbst so ein Fach wie Gesellschaftskunde mußte ja irgendwelche Vorteile haben. Neben Rollenspielen und Pünktchenverteilung war ein Sonderurlaub im November der ganz große Knüller- natürlich verstand es Herr Fritsch, alles als notwendige Lehrmaßnahme darzustellen. Aber einen"Haken" mußte die Sache ja haben: auch Frau Kluttig wollte anscheinend dem naßkalten Zittauer Wetter entfliehen und die 20'C am Rhein genießen. Also starteten am 12. November 1995"auserwählte Schüler" auf Bildungsreise Richtung Köln. Untergebracht waren wir in einer Jugendherberge direkt am Rhein, in der strenge Regeln herrschten, die wir aber alle so nach und nach außer Kraft setzten. Gleich am nächsten Tag wurde die Sache mit der politischen Bildung erledigt Wir fuhren nach Bonn, um dort einen Bundestagsabgeordneten zu treffen, der sich aber dummerweise gerade in Zittau aufhielt. Wie schade!! Aber ein Ersatz was schnell gefunden. Beim anschließenden Shopping waren die vielen Klamottenläden Anziehungspunkt für die weiblichen Teilnehmer unserer Fahrt, während sich der Rest um die"Vorsorge" für die späteren Abendstunden kümmerte. Aber bevor Leber und Doppelstockbetten harten Prüfungen unterworfen wurden, zeigte uns ein Besuch im Kellerkabarett in Köln, wozu Plasteeimer so alles zu gebrauchen sind. Auf der Rückfahrt zur Jugendherberge sichteten wir dann sogar noch TV-Stars-"Unter uns" gesagt: Wir schämten uns für einige unserer Mädels Danach verkrümelte man sich nach und nach auf die Zimmer und ging zum "gemütlicheren" Teil des Abends über. Aber nach Parfümmißbrauch und Kissenschlachten war die Luft dann wohl doch etwas verbraucht, so daß bestimmte Personen die Nacht dann doch lieber auf dem Schrank in luftigerer Höhe verbrachten, während andere die traute Zweisamkeit im Bett vorzogen. Startschwierigkeiten und Standpauken am nächsten Morgen wurden schnell überwunden, so daß wir dann leider wieder die Heimreise ins kalte Zittau antreten mußten. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an Herrn Fritsch und Frau Kluttig, die uns diese Reise ermöglichten. Und zur Beruhigung von Herrn Fritsch: Er kann diese Reise auch mit nachfolgenden Schülergenerationen wiederholen denn auch für den Gesellschaftskundeunterricht hats was gebracht.

1:3 oder der Besuch beim Papst

Montag, 1 Uhr. Es steht 2:0 für Zimmer 1. Ich stehe unschlüssig da und frage mich, wie das wohl gemeint sein könnte. Ergebnisse eines Fußballspiels? Nun während der Abschlußfahrt änderte sich diese Angabe ständig; 3: 1, 5:4, 7:6... und endlich erfuhr ich den Sinn-wer es nach reichlichem Alkoholgenuß schaffte sich schnellstmöglich wieder davon zu befreien, holte einen Punkt für sein Zimmer. Spaßig, sinnvoll, eklig? Denkt Euch Euren Teil! Aber zurück zum Anfang unserer Abschlußfahrt. Also wir standen vor unserer Schule und warteten auf den Bus, der uns nach Rom bringen sollte. Ich glaube wir waren an die 40 Leute. Wo die anderen 48 waren? Oh ich vergaß zu erwähnen, daß sich die 12 er geteilt hatten. Die einen waren schon nach London unterwegs und wir warteten auf den Bus. Der kam dann auch recht pünktlich. Es begann der übliche Kampf um die besten Plätze. Aber bereits nach 2h und 15 min war dieser beendet. Der arme entnervte Busfahrer trat ganz schön aufs Gas. Er hatte ja auch viel aufzuholen. 10 min nach Löbau - ich denke das ist eine beachtliche Leistung.Wenn ich mich recht entsinne, konnte man im Bus fernsehen. "Braveheart" und noch ein anderer Film flimmerten für Fernseh- begeisterte. Aber ich zog es dann doch vor zu schlafen wie viele andere auch. Hinterher erfuhr ich von spektakulären Unfällen. Sogar zwei kleine Außerirdische sollen in unserem Bus gewesen sein. Ich kann jedoch nichts über die Echtheit dieser Berichte sagen, denn ich schlief ja. Auch kann ich mich nicht mehr an die vielen Raststätten erinnern. Vielleicht waren es 20 oder mehr oder weniger? Vielleicht krieg ich noch die Grenzen zusammen: Deutschland/Schweiz, Schweiz/Belgien und dann Belgien/Italien. Tja von der italienischen Grenze ist es dann nicht mehr allzu weit bis nach Rom. Ich glaube mit 1234 km treff ich's recht gut. Mittlerweile war es halb elf und wir am Bestimmungsort Fregene, Hotel "Golden Beach". Wieder begann ein Kampf Diesmal um die besten Zimmer. Viele Tränen, blaue Flecke ... und dann endlich Essen. Nudeln in Soße. Hier muß erwähnt werden, daß das in Italien als Vorspeise betrachtet wird. Danach folgte noch ein Hauptgang und ein Dessert. Doch völlig unwissend nahmen sich viele von der Vorspeise noch einen 2. Teller. Danach war es schwer noch die zwei letzten Gänge zu verdrücken. Die Alternative: man ging spazieren, machte einen Abstecher zum Strand, der nicht allzu weit vom Hotel entfernt war. Der Wind war stark, das Wasser salzig ... und endlich fielen wir ermüdet in die Betten. 6.35 Uhr, der Wecker klingelt. Ich stürze zum Bad, denn ich will die erste sein um langes Warten zu vermeiden. Na Ihr wißt ja wie Mädchen so sind. Rom ruft !!Vorher noch ein vertrocknete Brötchen in den Mund geschoben, dazu noch"Mucke - Fuck" (ich meine Kaffe) und darin ab in den Bus und ab nach Rom. "Via di coneiliazione" ist die berühmteste Straße in der italienischen Hauptstadt. Auf dieser Straße "schmiß" uns der Busfahrer aus dem Bus. "Und nicht vergessen: Ich kann hier nur 10 min halten, also seid pünktlich, sonst..." Den Rest hab ich schon nicht mehr gehört, denn Rom und die Italiener fand ich interessanter. Ja da war ich nun und vor mir stand mächtig der Petersdom und davor der"heilige Petersplatz". Aber(!!) beide gehören nicht zu Rom, sondern sind Teil eines kleinen Kleinstaates – Vatikanstadt (der kleinste Staat der Welt???) Ich sage nur beeindruckend, einfach riesig. Einmal der Blick nach oben empor gen himmel und nach stundenlangem Aufstieg der Blick über das sagenhafte Rom. Doch die Zeit war knapp. Sie reichte gerade aus, um den kleinen Staat umlaufen zu können und noch einige Blicke in die nahe gelegenen Straßen zu werfen. Kurze Zeit später saßen wir schon wieder im Bus. Diesmal mit einer hübschen Italienerin, die uns ihre Stadt (auf deutsch) zeigte und dazu noch 'ne Menge zu erzählen wußte. Viele, viele Sehenswürdigkeiten. Verlangt jetzt nicht von mir, die alle aufzuzählen. Zwei fallen mir ein. Einmal ein Gebäude, daß von oben wie eine alte Schreibmaschine Aussieht ( ... ) und das andere war das Colloseum. Beeindruckend am letzteren fand ich, daß es ziemlich viele Leute "aufnehmen' konnte (60000 ?? doppelt so viele wie Zittau Einwohner hat !!). Ich weiß nicht mehr wie, aber wir waren zurück in Fregene und ab ins Meer. Man muß bedenken, es war September und kalt in Deutschland. Und wir planschten im Mittelmeer, schluckten Salzwasser und Sand und ließen uns von den riesigen Wellen umspülen. Wieder gab es lecker Abendbrot und dann noch mal nach Rom, denn "Rom bei Nacht" war angesagt. Phantastisch !! Alle größeren Brunnen waren beleuchtet, Treppen, Straßen, alles strahlte in einem wunderbaren Glanz. Ich sage nur"Trevi - Brunnen", "Spanische Treppe" und nette aber auch aufdringliche Italiener... Und um Mitternacht war alles vorbei - zumindest für uns, denn wir mußten zurück nach Fregene. Entweder Feiern oder Schlafen war angesagt. Ich glaube, daß ich irgendwann eingeschlafen bin. Ich träumte vom Papst und seiner Audienz. Mein Traum ging in Erfüllung, denn bereits am nächsten Morgen (nach dem üblichen Frühstück und der Busfahrt nach Rom) hatte ich die Gelegenheit ihn auch wirklich zu sehen. Der heilige Platz voller Menschen (Gläubige Touristen), überall Wachen und ich mittendrin. Selig!! Eine lange Begrüßungsrede, viele Sprachen und dann, dann sah ich ihn -den Papst. Die Menschenmasse bewegte sich zu ihm hin, drängte sich um ihm so nahe wie möglich zu sein (fehlte nur noch, daß sie weinten - Take That ??).

Was war so behebend daran dem höchsten geistlichen Mann so nahe (2 m ?) gewesen zu sein ? Da ich es zu diesem Zeitpunkt nicht sagen konnte, verließ ich den Vatikan und erkundete Rom. Ich wollte den Glanz der Nacht noch mal wiederfinden, doch er schien verloren gegangen. Trotzdem hat Rom auch bei Tageslicht etwas Reizvolles, und ich genoß es, bis wir wieder in den Bus stiegen. Fregene, Mittelmeer, lachen, reden... und wieder erschöpft einschlafen. Ja und dann hieß es schon Abschied nehmen.

Ein letztes Frühstück und dann ab nach Ostia Antika oder war es Antike Ostia ? Na wer weiß, egal. Jedenfalls ist das eine Hafenstadt (heute mehr im Landesinneren) gewesen. Heute stehen dort noch viele Ruinen, Verzeihung - ich meine natürlich archäologische Funde, wertvoll für die Nachwelt. Zuviel um es zu beschreiben. Interessant fand ich das alte Amphitheater, die Geschäftsstraßen und Wohnanlagen. Aber noch schöner war der strahlend blaue Himmel im Kontrast zu dem Rot der Steine und dem Grün der Hartlaubgewächse. Aber auch diesen Ort mußten wir bald verlassen. Es ging heimwärts. Den Abschluß dieses Tages bildete der Zwischenstop am Gardasee (Riva). Es war bereits dunkel. Hoch in den Bergen sah man kleine Kapellen vom Licht angestrahlt. Sie schienen zu schweben. Wir pflanzten uns in Straßencafes und genossen ein letztes mal das italienische Flair. Die letzten Bilder wurden verknipst und das letze Geld ausgegeben. Vollgepackt mit sinnlosen oder sinnvollen Geschenken bestiegen wir wieder den Bus, der so noch mal uni ein achtel der bisherigen Masse schwerer wurde. Eigentlich hätten wirjetzt alle schlafen sollen, denn wir waren ja sooo fertig. Aber nein, wir mußten uns ja noch die Mondfinsternis anschauen. (Liebe Frau Kitta, es war übrigens eine totale Mondfinsternis, die von Eintritt bis Austritt ca. 3 h und 20 min dauerte.) Aber danach kann ich mich an nichts mehr erinnern, Ich schlief wie ein Stein. Erst in Zittau erwachte ich wieder, Verabschieden, Tränen, Wehmut, ein langer Weg nach Hause und gleich wieder ins Bett fallen und schlafen obwohl es doch Nachmittag war. Egal !!

Das waren meine Individuellen Eindrücke. Und hiermit möchte ich mich im Namen aller Mitreisenden bei den Tutoren Frau Köhn und Herr Hafenberg bedanken, Sie ermöglichten durch ihr organisatorisches Talent, ihre Überredungskünste und ihr Verständnis einen fast reibungslosen Ablauf dieser wunderschönen und unvergeßlichen Tage. Danke


Abschlussfohrt - London

Big Ben & CO

Erwartungsvoll traf sich ein Teil der diesjährigen 12er, um den Sprung über den Ärmelkanal in die Weltstadt London zu wagen. Quer durch Deutschland und die Niederlande ging es per Bus durch bis zur, Küste des Ärmelkanals. Nach eine mehr oder weniger stürmischen Überfahrt, ging es für uns Deutsche in ungewöhnlicher Weise, d.h. im Linksverkehr, weiter nach London. Dort angekommen besuchten wir erst einmal das Berühmte Wachsfigurenkabinett. Dieses recht ungewöhnliche Museum war jedoch den einen oder anderen eher enttäuschend. Na ja, wie auch immer war der nicht gerade niedrige Eintrittspreis von 15 DM im Fahrgeld enthalten. Anschließend machten wir uns auf die Suche nach unserem Hotel, welches wir dann nach einigem Umherirren auch glücklicherweise auch fanden. Obwohl an unseren Zimmern teilweise noch Spuren von letzten Einbrüchen zu finden waren und man unser Zimmer wirklich nicht als Jirst Class" bezeichnen konnte (in wunderbarer Kellerlage mit einem noch besseren Lüftungsschachtausblick und lieblich duftender Toilette ohne Tür) ließen wir die Zuversicht noch lange nicht sinken. Eine nächtliche Rundfahrt durch London sorgte nach diesem Schock jedoch bald wieder für gute Laune. Diesen und den nächsten Abend konnten wir in einem gemütlichen Pub die ganz hervorragende englische Küche genießen. Den ersten Tag konnte jeder dann noch individuell ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging es dann nach einem köstlichen Frühstück zur Besichtigungstour durch London. Dabei sahen wir viele der berühmten Londoner Sehenswürdigkeiten, die ihr ja alle aus den Englischunterricht kennen müßtet. Den Rest des Tages konnte sich dann jeder selbst gestalten. Viele nutzten die Gelegenheit, um ausgiebig die Londoner Mode zu genießen, kurz gesagt um einzukaufen, (ja, ja deswegen fährt man anscheinend sogar bis nach London), andere erkundeten London auf eigene Faust Der 4. Tag begann mit einem Ausflug nach Windsor, wo wir dann praktisch die Royal Familie auf ihrem Sommersitz besuchten. Hier hatte man Zeit, sich alles anzuschauen und sich von dem Großstadtleben zu erholen. Nachdem man sich hier etwas Entspannt hatte, ging es zurück in die City, wo die meisten noch einmal die Gelegenheit zum Einkaufen nutzten. Zwei von uns wurden scheinbar für Stadtstreicher gehalten, als sie sich - zum Ausruhen - auf die Eingangstreppe setzten und sofort vom allzu pflichtbewußten Sicherheitspersonal wieder vertrieben wurden. Zugegeben , wir sahen auch irgendwie etwas pennerhaft aus nach diesen Anstrengungen. An diesem Abend aßen wir in einer der vielen Pizzerien von London. Nachdem wir uns hier die Bäuche mit wahrlich riesenhaften, gigantischen Pizzastücken vollgeschlagen hatten, fuhren wir mit fast schon platzenden Mägen und Völlegefühlen zurück in unser"5 - Steine - Luxushotel". Am 5. Tag hieß es schon wieder Koffer packen für die Heimreise. Auf der Rückfahrt besuchten wir noch die berühmte Bischofsstadt Canterbury. Hier hatte man noch einmal etwas Zeit, sich diese altehrwürdige Stadt zu erkunden. Den Rest der Rückfahrt verbrachte man meist im schlafendem Zustand, so daß die Zeit ziemlich schnell verflog und man sich nur allzuschnell im heimatlichen Zittau wiederfand. Abschließend kann man nur noch sagen, daß diese 4 Tage in London uns erst einen ersten Eindruck von dieser schönen Stadt verschafft haben. Ein weiterer Besuch würde sich aufjeden Fall sehr lohnen.

Ich möchte mich am Schluß noch im Namen aller Teilnehmer der Londonfahrt bei Frau Helle und Herrn Fritsch bedanken. Ich denke, diese Fahrt wird uns allen als ein schönes Erlebnis in Erinnerung bleiben.



DIE MIMIK UND GESTIK EINES LEHRERS AM ANONYMEN BEISPIEL

(1)In Vorfreude auf eine unangekündigte Kurzkontrolle verhält sich der gemeine Lehrer äußerst verständnisvoll. Wenn bei solchem Verhalten dann auch noch die Frage: "Haben Sie noch Fragen?" erklingt, dann gibt es kein Entrinnen mehr für den Schüler!!! (2)Nachdem er nun den Großteil seiner Schüler in die Pfanne gehauen hat, verbreitet sich ein wohlwollendes, überlegenes Lächeln auf dem Gesicht dieser Spezies, gepaart mit geübter Unschuldsmine. Kurz gesagt: Der Lehrer ist zufrieden!
(3)

Nun ja, so ein doller Erfolg war die Kurzkontrolle nun wohl doch nicht! Diese Verzerrung seines Gesichts zeigt der Lehrer des öfteren beim Korrigieren. Hierbei gibt es zwei Dinge, die als Gründe für diese Mimik in Frage kommen: 1. Wider seinen Absichten hat er auch seine Lieblingsschüler verärgert! 2. Dummerweise hat sich der Überaschungseffekt der LK nicht ausgezahlt; alle Schüler haben erfolgreich gespickt!

Hier zeigt sich der Versuch des Lehrers, sich durch das Erheben seiner Stimme seine Schüler gefügig zu machen. Da dieses Bemühen meist nicht von Erfolg gekrönt ist, verzerrt sich das Gesicht oft zu einer häßlichen Fratze (Bild 4), die dann meist zur allgemeinen Belustigung der versammelten Schülerschaft beiträgt. Jedoch kann dieses Verhalten des Lehrkörpers leicht in blanke Aggressivität umschlagen ( Bild 5), bei der der geübte Schüler Vorsicht walten lassen sollte. Folgende Merkmale lassen dieses aggressive Verhalten erkennen: der Lehrkörper verstärkt seine Mimik und Gestik zur Drohgebärden (er droht mit einer LK oder versucht, einzelne Schüler aus seinem Revier, d.h. dem Klassenraum zu befördern) und zeigt seine natürlichen Waffen (d.h. er zeigt beschriebene Zettel, die auf eine vorbereitete LK schließen lassen).

(6)

Auch Lehrer haben schwierige Aufgaben zu bewältigen! Hier zeigt sich die unterwürfige Seite des Lehrers, die er zu verschiedenen Gelegenheiten zeigen kann, um seine Lage zu verbessern. Eine solche wäre z.B. die Durchführung eines Elternabends oder der Termin bei einem ranghöheren Artgenossen wie dem Direktor.

(7)

Man sollte es nicht glauben, aber selbst Lehrer haben so dann und wann verträumte Tage (ein Beispiel zu dieser Stimmung findet sich unter der Rubrik 'Lehrersprüche'). Eine solche Situation erweist sich für den Schüler als eine äußerst günstige, denn der folgende Unterricht verspricht eine ruhige Angelegenheit zu werden. Trotzdem kann diese Stimmung des Lehrkörpers auch unweigerlich den Arbeitsaufwand des Schülers verstärken, da der Lehrer hier oft dazu neigt, seine Schüler zum Selbststudium anzuregen.

(8)

Wie man hier sehr schön sehen kann, hat der Lehrer durchaus auch eine gesellige Seite. In dieser Situation kann er dann sogar äußerst humorvollen Erscheinung treten. Man sollte sich durch diese freundliche Mimik, die zuweilen in der Pause, im außerunter richtlichen Geschehen oder in aufgelockerten Stunden auftritt, nicht täuschen lassen, denn trotz allem bleibt er, was er ist:

Ein Lehrer!!!

Die Sache mit dem Englischunterricht...

Wie sich sicherlich viele von euch noch daran erinnern werden, gab es da so in der 8./9. Klasse ein echtes Problem mit unserem Englischunterricht. Dabei fing die ganze Sache so harmlos an: Frau Gubisch, die wir alle sehr mochten, begann in der 8. Klasse, uns die Englische Sprache näherzubringen. Als sie leider plötzlich verstarb, nahm das Chaos seinen Lauf Denn Englisch wurde bei uns erstmal nicht mehr unterrichtet. Aber da dies ja kein Dauerzustand sein konnte (so entschieden jedenfalls die "da oben"), wurden so verschiedene Lösungswege gesucht. Da kam dann irgendwann einmal soeinem genialen Gehirn die Idee mit dem Nachmittagsunterricht bei einem gewissen Herrn Suppan, der unsere Englischkenntnisse wieder auffrischen sollte. Der Versuch, Schüler in den späten Nachmittagsstunden zum Englischunterricht zu überreden, ging natürlich gründlich in die Hose. Nachdem Herr Suppan einige Male vor leerer Klasse stand, verlief die Sache jedenfalls im Sande. Also mußten neue Englischlehrer her. So kam es dann, dass ein Teil von uns von Frau Langowski die Englisch Sprache gelehrt bekam, während für die anderen extra ein Lehrer von der Berufsschule geordert wurde, dessen Name mir leider nicht mehr geläufig ist. Problematisch war allerdings, dass uns ja eine ganze Menge Stoff verloren gegangen war. Von diesem, unsrigem, Problem hörte dann sogar ein gewisser Peter im fernen England (oder war's die Tschechien), der dann ganz im Sinne des herumvagabundierenden, aber trotzdem kapitalistischen Prinzip, Englischkurse für 80 DM anbot, die ein Teil von uns sogar besuchte. Aber selbst Brite Peter verschwand irgendwann wieder und die ganze Sache kam Mitte der 9. mit Herrn Evers wieder etwas zur Ruhe. Aber selbst in der 11. konnte unser Jahrgang eine beachtliche Palette an Englischlehrem vorzeigen: Herr Miertschin, für alle verrückten, die nach diesem Wirrwarr Eng - LK gewählt hatten, Frau Henke, Herr Evers, Frau Koß Und Frau Fischer. Dummerweise erinnerte sich aber Herr Evers an seine Rente und Frau Henke an ihre Fruchtbarkeit, so daß bei uns mitten im Schuljahr wieder zwei Englischlehrer verloren gingen Frau Koß und Frau Fischer und Herr Miertschien waren dann Ende der 12. der Rest der Dahinschwindenden. Das Resultat der ganzen Sache wäre dann: Innerhalb von Fünf Schuljahren ein Verbrauch von 10 Englischlehrern.

Ein "etwas gemeines" Lichten gehen

Nach einem sehr langen Schultag, der gerade durch die Anwesenheit eines Stadtplaners, sehr ermüdend war, beschlossen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Nach ein paar Gläsern Wein und einem reichlichen Abendessen kamen wir auf die ldee, Herrn Fritsch die"kleinen Gemeinheiten" der letzten zwei Jahre heimzuzahlen. Darum beschlossen wir, zu ihm Lichten zu gehen. So erschienen am Freitag abend, dem 7. Februar 1997, vier seltsam aussehende Gestalten bei "Fritti". Beflissen wie dieser nun mal ist, hatte er für reichlich einheizende Speisen und Getränke gesorgt, doch leider ließen die Kostüme es nicht zu, diese zu verspeisen und so ernährte sich Familie Fritsch das gesamte Wochenende von höllisch scharfem Kesselgulasch und Glühwein. Aber erst einmal zum besagten Abend. Herr Fritsch empfing uns nicht wie gewohnt in Hemd und Jeans, sondem in kurzen Shorts und T-Shirt Doch die aufgeheizte Wohnung oder auch der Anblick von Herrn Fritsch Schafften es nicht uns dazu zu bewegen unsere Verkleidung abzulegen. Auch diverse Annäherungsversuche, das Vorspielen von Klassik usw. halfen ihm nicht weiter. O.K., wir geben ja zu, daß wir nicht alle Fragen immer ehrlich beantwortet haben, doch unser Ziel war es anonym zu bleiben und die ganze Sache erst beim Abiball aufzuklären. Doch am darauffolgendem Montag erlebten wir einen so deprimierten Herrn Fritsch, daß wir Mitleid bekamen und beschlossen, uns am Dienstag zu erkennen zu geben.

Die Lichtengänger


Eine kurze Geschichte über eine umgekippte Flasche


Irgendwann einmal, es war in Bio in der 10a, erreichte die Schüler dieser Klasse ein widerlicher Gestank der sogar an der abgehärteten Chemie-Nase von Frau Faltin hängenblieb.Frau Faltin und Ingo waren es dann, die Versuchten der Sache auf den Grund zu gehen während wir anderen unsere gequälten Riechorgane zum Fenster raustreckten, wobei wir schon erste Klassen entdecken konnten die samt Lehrer aus der Schule flüchteten. Als uns daraufhin leichte Beunruhigung beschlich kamen dann unsere „Kundschafter“ wieder und Frau Faltin klärte uns auf, daß der Gestank von einer umgekippten Flasche Brom stammte. Brom sei so eine Art Atemgift, wir müßten sofort alle raus aus der Schule aber niemand dürfte den Alarmknopf drücken. Die ganze Schule versammelte sich auf dem Schulhof, d.h. fast die ganze Schule: Wie man später erfuhr mußte nämlich die 10c ihreRussischarbeit im Gestank auf Biegen und Brechen schreiben. Vielleicht war das ja der Grund, warum niemand den Alarmknopf drücken durfte ! Der Lärm hätte die Schüler doch sicherlich arg gestört!

Unsere Sekretärinnen

Egal, wer kam.

Egal, was er wollte.

Egal, wie er es wollte.

Sie haben alle Wünsche erfüllt ohne jeden Zorn im Auge. Freundlichkeit und eine Prise Witz waren alltäglich. Nur bei ihrer Nahrungsaufnahme durfte man sie nicht stören, weil man da vielleicht einen spritzer Wut abbekommen konnte. Jedenfalls bedanken wir uns im Namen aller bei Frau Paape und Frau Weise für ihre sekretärische Arbeit

 

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