Hier finden sie Informationen des Schachvereins, veröffentlicht in verschiedenen Medien wie Presse, Stand April 2007 .
In einem dramatischen Finale sicherte sich der Schachverein die Meisterschaft in der Oberliga und damit den Zweitliga-Aufstieg. Die Südhessen sind damit nach der Saison 2004/05 erneut in der zweithöchsten deutschen Schachklasse dabei. Entscheidend war der 4,5:3,5-Erfolg im Saisonfinale gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter Empor Erfurt, zu dem beide Teams in Bestbesetzung antreten konnten. Dabei hielten die Griesheimer die Partie in der oberen Mannschaftshälfte offen und spielte an den Brettern 5 bis 8 ihre Vorteile aus. Während die Thüringer an den ersten vier Brettern 2,5 Punkte holten, gewannen der Starkenburger Vertreter in der zweiten Mannschaftshälfte drei Zähler. Mit eigenen Gewinnpartien legten Bogdan Grabarczyk, Ronald Köhler und Stefan Walter den Grundstein zum knappen Mannschaftssieg, zu dem Miroslaw Grabarczyk, Lothar Schnitzspan und Joaquin Diaz noch drei Remis beisteuerten. Pjotr Murdzia und Holger Nothnagel mussten ihre Spiele verloren geben.
In die Schlussrunde gegen Medizin Erfurt nahmen die Griesheimer als neuer Tabellenführer einen Punkt Vorsprung mit, so dass ein knapper Sieg für die Meisterschaft ausreichte. Mit Medizin Erfurt wartete das zweite Team aus Thüringen, doch der Tabellenzehnte konnte Empor Erfurt keine Schützenhilfe mehr leisten. Mit einem Sieg von Joaquin Diaz und Remispartien an den anderen sieben Brettern ließ sich der Schachverein den Zweitliga-Aufstieg nicht mehr nehmen. Empor Erfurt wahrte mit dem 5:3-Erfolg gegen VSG Offenbach zwar seine Chancen, blieb aber letztlich einen Punkt im Rückstand. Griesheim und Empor Erfurt dominierten in dieser Saison die Oberliga Ost eindeutig; der Dritte SC Steinbach liegt neun Punkte hinter dem Zweiten. Am Tabellenende steigt Erfurter SK II ab. Der Tabellenvorletzte SV Wiesbaden kann hingegen auf einen Erfolg in der Relegation gegen den Merseburger SV hoffen. Vom Wiesbadener Abschneiden hängt ab, ob es in den hessischen Schachklassen einen zusätzlichen Absteiger geben wird. Starkenburger Mannschaften sind jedoch nicht betroffen.
In welcher der vier Zweitliga-Gruppen der Schachverein in der kommenden Saison an den Start gehen wird, ist nicht sicher. Im Saisonverlauf spielten Miroslaw Grabarczyk, Pjotr Murdzia, Bogdan Grabarczyk, Holger Nothnagel, Ronald Köhler, Andreas Tennstedt, Lothar Schnitzspan, Markus Nothnagel, Stefan Walter, Werner Hahn, Joaquin Diaz, Thorsten Seipp und Kenneth Holmlund für das Oberliga-Team des Schachvereins.
In einem dramatischen Finale sicherte sich der Schachverein Griesheim die Meisterschaft in der Oberliga und damit den Zweitliga-Aufstieg. Die Südhessen sind damit nach der Saison 2004/05 erneut in der zweithöchsten deutschen Schachklasse dabei. Entscheidend war der 4,5:3,5-Erfolg im Saisonfinale gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter Empor Erfurt, zu dem beide Teams in Bestbesetzung antreten konnten. Dabei hielten die Griesheimer die Partie in der oberen Mannschaftshälfte offen und spielte an den Brettern 5 bis 8 ihre Vorteile aus. Während die Thüringer an den ersten vier Brettern 2,5 Punkte holten, gewannen der Starkenburger Vertreter in der zweiten Mannschaftshälfte drei Zähler. Mit eigenen Gewinnpartien legten Bogdan Grabarczyk, Ronald Köhler und Stefan Walter den Grundstein zum knappen Mannschaftssieg, zu dem Miroslaw Grabarczyk, Lothar Schnitzspan und Joaquin Diaz noch drei Remis beisteuerten. Pjotr Murdzia und Holger Nothnagel mussten ihre Spiele verloren geben.
In die Schlussrunde gegen Medizin Erfurt nahmen die Griesheimer als neuer Tabellenführer einen Punkt Vorsprung mit, so dass ein knapper Sieg für die Meisterschaft ausreichte. Mit Medizin Erfurt wartete das zweite Team aus Thüringen, doch der Tabellenzehnte konnte Empor Erfurt keine Schützenhilfe mehr leisten. Mit einem Sieg von Joaquin Diaz und Remispartien an den anderen sieben Brettern ließ sich der SV Griesheim den Zweitliga-Aufstieg nicht mehr nehmen. Empor Erfurt wahrte mit dem 5:3-Erfolg gegen VSG Offenbach zwar seine Chancen, blieb aber letztlich einen Punkt im Rückstand. SV Griesheim und Empor Erfurt dominierten in dieser Saison die Oberliga Ost eindeutig; der Dritte SC Steinbach liegt neun Punkte hinter dem Zweiten. Am Tabellenende steigt Erfurter SK II ab. Der Tabellenvorletzte SV Wiesbaden kann hingegen auf einen Erfolg in der Relegation gegen den Merseburger SV hoffen. Vom Wiesbadener Abschneiden hängt ab, ob es in den hessischen Schachklassen einen zusätzlichen Absteiger geben wird. Starkenburger Mannschaften sind jedoch nicht betroffen.
Aufsteiger SC Mörlenbach beendete sein einjähriges Gastspiel in der 2. Bundesliga Süd mit einer weiteren Niederlage. Die Odenwälder blieben beim 1,5:6,5 gegen Anderssen Bad Mergentheim ohne Chance. Außer drei Remispartien von Sergey Galdunts, Vitaly Kunin und Christian Böhmer gab es im letzten Heimspiel nicht zu erben. In der neuen Saison nehmen die Südhessen in der Oberliga Ost einen neuen Anlauf.
Oberliga Ost B
10. Runde:
BVK Frankfurt - SV Hofheim II 3,5:4,5
SC Steinbach - SV Oberursel 3,5:4,5
SV Wiesbaden - Erfurter SK II 4,0:4,0
TuS Dotzheim - SSG Hungen/Lich 3,5:4,5
VSG Offenbach - Medizin Erfurt 5,0:3,0
SV Griesheim - Empor Erfurt 4,5:3,5
1 M. Grabarczyk - T. Pähtz, jun. remis
2 Murdzia - Langheinrich 0:1
3 B. Grabarczyk - Hänsel 1:0
4 H. Nothnagel - T. Pähtz, sen 0:1
5 Köhler - Sieber 1:0
6 Schnitzspan - Wendling remis
7 Walter - Schaffarczyk 1:0
8 Diaz - Zschiedrich remis
11. Runde:
SV Oberursel - BVK Frankfurt 2,0:6,0
SV Hofheim II - SC Steinbach 3,5:4,5
Erfurter SK II - TuS Dotzheim 3,5:4,5
SSG Hungen/Lich - SV Wiesbaden 2,5:5,5
Empor Erfurt - VSG Offenbach 5,0:3,0
Medizin Erfurt - SV Griesheim 3,5:4,5
1 Walther - M. Grabarczyk remis
2 Äpfler - Murdzia remis
3 Holzschuh - B. Grabarczyk remis
4 Wehner - H. Nothnagel remis
5 Kirschbaum - Köhler remis
6 Reichel - Schnitzspan remis
7 Jakob - Walter remis
8 Müller-Ludwig - Diaz 0:1
Abschlusstabelle:
1. SV Griesheim 21:1 / 58,5
2. Empor Erfurt 20:2 / 57,0
3. SC Steinbach 11:11 / 44,5
4. SSG Hungen/Lich 11:11 / 43,5
4. TuS Dotzheim 11:11 / 43,5
4. BVK Frankfurt 11:11 / 43,5
7. SV Oberursel 11:11 / 41,5
8. SV Hofheim II 10:12 / 44,0
9. VSG Offenbach 10:12 / 40,0
10. Medizin Erfurt 8:14 / 40,0
11. SV Wiesbaden 6:16 / 38,0
12. Erfurter SK II 2:20 / 34,0
Aufsteiger: SV Griesheim
Absteiger: Erfurter SK II
Relegationsspiel 2. Absteiger:
SV Wiesbaden-Merseburger SV
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2. Bundesliga Süd
9. Runde:
Karlsruher SF - Turm Trier 2,0:6,0
FC Bayern München - SK Bebenhausen 6,5:1,5
OSC Baden Baden II - Stuttgarter SF 4,5:3,5
SC Untergrombach - SG Kirchheim 3,0:5,0
SC Mörlenbach - And. Bad Mergentheim 1,5:6,5
1 Galdunts - Karpatchev remis
2 Kunin - A. Gasthofer remis
3 Schneider - V. Gasthofer 0:1
4 Schäfer - Bogdanovich 0:1
5 Wohlfart - Schmidt-Schäffer 0:1
6 Böhmer - Hauke remis
7 Frei - Kluss 0:1
8 Dubois de Luchet - M. Pfleger 0:1
Abschlusstabelle:
Mannschaftspunkte/ Brettpunkte
1. Turm Trier 18:0 / 50,5
2. FC Bayern München 14:4 / 43,0
3. OSC Baden Baden II 13:5 / 42,0
4. SC Untergrombach 10:8 / 37,5
4. SG Kirchheim je 10:8 / 37,5
6. Karlsruher SF 9:9 / 36,5
7. And. Bad Mergentheim 8:10 / 35,0
8. Stuttgarter SF 4:14 / 30,0
9. SK Bebenhausen 4:14 / 26,0
10. SC Mörlenbach 0:18 / 22,0.
Aufsteiger: Turm Trier
Absteiger: SC Mörlenbach,
SK Bebenhausen,
Stuttgarter SF
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In der Nachosterzeit hielten sich elf Schachspieler aus Griesheim und Darmstadt im polnischen Plock auf. Die Beziehung zwischen dem Schachverein, Schachforum Darmstadt und der Plocker Schachgesellschaft besteht seit 1990. Während eines Tagesausflugs besuchten die Gäste die Weichselstadt Torun, die ihnen mit einer Stadtführung in deutscher Sprache näher gebracht wurde. In der Geburtsstadt von Nikolaus Kopernikus gibt es zahlreiche gotische Bauwerke. Das historische Altstadtensemble und die mittelalterliche Festungsanlage gehört inzwischen zum Weltkulturerbe der Unesco. Für die Besucher, die sich im Rahmen der Schachkontakte bereits 1993 in Torun aufhielten, war der Kontrast zum Bild von vor 15 Jahren sehr deutlich. Zahlreiche Gebäude der Stadt sind inzwischen vorbildlich renoviert. Zuvor hatte die Gruppe Schloss Gollub besichtigt, eine Wehrburg des Deutschen Ordens aus dem Jahre 1254.
Das Besuchsprogramm des fünftägigen Aufenthaltes ließ auch genügend Zeit für private Kontakte und Besuche. An einem Abend wohnten die Südhessen einer Aufführung des Plocker Symphonieorchesters im Konzertsaal der Stadt bei.
Sportlicher Höhepunkt war das 18. Schachturnier Tumska Wieza, das an zwei Tagen ausgetragen wurde. Zunächst wurden in einem Qualifikationsturnier acht Finalisten gesucht, die unter sich den Turniersieger 2007 ausspielen sollten. Angesichts der Teilnehmerliste war hier schon vorher klar, dass die deutschen Gäste sich hierfür nicht qualifizieren würden. Dies gelang aber Miroslaw und Bogdan Grabarczyk, die für das Oberliga-Team des Schachvereins spielen. Die anderen Schachspieler aus Griesheim und Darmstadt platzierten sich im Mittelfeld. Am besten schnitt in der Qualifikation Peter Cymbalista vom Schachverein ab, der 13 Punkte erspielte. Holger Bergmann und Achim Jacob vom Schachverein landeten mit jeweils 12 Punkten nur knapp dahinter.
In der Endrunde nahmen die südhessischen Gäste am B-Finale teil, das als neunrundiges Schnellschachturnier nach Schweizer System ausgespielt wurde. Das beste Ergebnis erreichte hier Holger Bergmann mit 4,5 Punkten aus neun Partien. Der Vorsitzende des Schachvereins drei Gewinnpartien, remisierte dreimal und musste drei Spiele verloren geben. Seine beste spielerische Leistung in den Tumska-Wieza-Turnieren 2007 war die Niederlage gegen den ukrainischen Großmeister Orest Gritsak im Endspiel. Knapp unter der 50-Prozent-Marke blieben André Bitzer und Michael Heilmann vom Schachverein mit 4,0 Punkten. Letzterer sicherte sich mit diesem Ergebnis den Ratingpreis für Spieler unter einer Wertungszahl von 1600 Zählern. Volker Neitzert, Helmut Lachmann (beide Schachforum), Achim Jacob und Peter Cymbalista vom Schachverein platzierten sich bei jeweils 3,5 Punkten im hinteren Tabellendrittel. Das B-Finale gewann mit Bartlomiej Macieja (Warschau) der nominelle Favorit auf den Gesamtsieg unter 68 Teilnehmern. Er erreichte 7,5 Punkte aus neun Partien und distanzierte die Verfolger Dariusz Szoen (Jaworzno), Zbigniew Pakleza (Plock) und Jerzy Owczarzak (Poznan) um einen halben Punkt.
Das A-Finale der besten acht Spieler aus der Qualifikation gewann der Ukrainer Wladimir Malaniuk im KO-System das Finale gegen Radoslaw Jedynak (Plock). Im kleinen Finale sicherte sich der für Griesheims Oberliga-Team spielende Pole Miroslaw Grabarczyk den Sieg gegen Krystian Kuzmicz (Rzeszow). Bogdan Grabarczyk (Griesheim/Plock) wurde im Finalturnier Achter. Mit 16 Titelträgern, darunter neun Großmeister, war das Turnier herausragend besetzt.
Im Jugendturnier startete mit Valerio Heilmann (SV Griesheim) ein Teilnehmer aus Südhessen. Er belegte mit 3,5 Punkten aus neun Partien einen Platz im hinteren Drittel der 22 Spieler. Es gewann Tomasz Lewandrowski mit 8,0 Punkten.
In einem gemeinsamen Abendessen, in der das 15jährige Jubiläum der Plocker Schachgesellschaft gefeiert wurde, zogen Gastgeber und Gäste eine positive Bilanz des Besuches. Der Abschied fiel gewohnt herzlich aus, ist aber nur von kurzer Dauer. Denn bereits zum Heinerfest steht der Gegenbesuch der Plocker an. Vom 28. Juni bis 3. Juli werden die Kontakte in Griesheim und Darmstadt weitergeführt. Sportlicher Höhepunkt ist dann der 16. Heinerfest-Schachpokal.
=> Berichte im März 2007
| Letzte Änderung: 20.04.2007 | © 2007 |
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