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AVG Anti-Virus -- 
1. Aus der Werbung (www.grisoft.com)
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...
"[...] either you are computer expert or novice at home or whether you are browsing hundreds of Internet sites daily, or you use emails or floppy discs only, you are safe."
2. Version und Konfiguration

Anm.: Die Option "Internally compressed" bedeutet laut AVG-Hilfe,
dass auch gepackte Malware erkannt werden kann. Dies lässt also hoffen...
3. On-Demand-Scanner
In unserem am 11.01.2003 durchgeführten Test mit dem Standard-Testset
konnte der AVG-Scanner nur 14 Trojaner erkennen:

Auf den ersten Blick ein ernüchterndes Ergebnis. Von den 16 in ungepackter
Form vorliegenden Backdoor-Trojanern wurden sagenhafte fünf Stück
erkannt. AVG scheint folglich nur sehr geringen Wert auf die Erkennung dieser
gefährlichen Malware-Art zu legen.
Immerhin konnte AVG mit den manuell ge- und wieder entpackten Trojaner-Samples
umgehen.
Dafür genügt es zumindest bei OptixPro1.2, einen einzigen Text-String
per Hex-Editor zu ändern, um den Server vor AVG zu verstecken.
Doch am Ende des Testsets wartete eine positive Überraschung: AVG konnte vier der fünf UPX-gepackten TheefLe-Server erkennen! Dies kann nur mit einer halbwegs vernünftigen UPX-Unpack-Engine erreicht werden. Leider hat diese Unpack-Routine offenbar Probleme mit früheren Versionen des beliebten Runtime-Packers, denn es wurden nur die Samples erkannt, die mit einer neueren Version als UPX 0.84 komprimiert wurden.
4. On-Access-Scanner
Mit den wenigen ungepackten Trojanern, die auch im On-Demand-Test erkannt
wurden, hatte auch der Hintergrund-Wächter keine Probleme.
Interessanter war für uns aber die Frage, wie der Monitor mit den UPX-gepackten
TheefLe-Servern umgehen würde.
Die Antwort können sie dem folgenden Bild entnehmen:
Während der ungepackte TheefLe erkannt und am Start gehindert wurde,
konnte sich der mit UPX1.08 gepackte Server unbemerkt am "AVG Resident
Shield" vorbeimogeln (im Taskmanager rot markiert.) Das gleiche gelang
auch den anderen UPX-gepackten Test-Samples.
Daraus schließen wir, dass die Unpack-Fähigkeiten von AVG nur beim
On-Demand-Scan eingesetzt werden. Der Wächter bietet dagegen keinerlei
Schutz vor gepackter Malware.
5. Fazit
Obwohl AVG in unserem Test - als einziger der kostenlosen AV-Scanner - immerhin
den Ansatz einer Unpack-Engine erkennen ließ, so ist doch die Gesamtperformance
eher bescheiden. Neben der ungenügenden Erkennung von ungepackten Trojanern,
enttäuschte der Scanner vor allem durch die Beschränkung der (ohnehin
nur minimalen) Unpack-Fähigkeiten auf den On-Demand-Scanner.
Aus diesem Grund ordnen wir AVG unter die Viren-Scanner ohne "brauchbare Unpack-Engine" ein.
