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| Hi, Mom! | |
| Org.Titel | Hi, Mom! |
| Jahr | USA 1969 |
| Genre | Komödie |
| Regie, und Buch | Brian De Palma |
| Produktion | West End Films (Charles Hirsch) |
| Kamera | Robert Elfstrom |
| Schnitt | Paul Hirsch |
| Musik | Eric Kaz |
| Darsteller | Robert De Niro ...... ( Jon Rubin) Charles Durnham ...... (Superintendet) Allen Garfield ...... (Joe Banner) Abraham Goren ...... (Perverser im Kino) Lara Parker ...... (Jeannie Mitschell) Jennifer Salt ...... (Judy Bishop) Gerrit Graham ...... (Gerrit Wood) |
| Länge | 87 Minuten, Farbe/S/W, (27.04.1970 New Yorker Uraufführung; früherer Titel: Son of Greetings) |
Pauline Kael, 5001 Nights at the Movies: Robert De Niro ist irrsinnig spontan in dieser anregenden, lockeren Komödie, die von Brian De Palma geschrieben und inszeniert wurde... Sie ist im Kabarett-Stil gemacht und nimmt sich ein gesellschaftliches Ziel nach dem anderen vor. Robert De Niro - sehr jungenhaft, mit dichtem, glänzendem braunem Haar-hat einige großartige, schnelle Dialoge mit Allan Garfield. Die ganze Zeit liefert Robert De Niro eigenartige Parodien; als er ein Guerilla ist, der in der Verkleidung eines gutbürgerlichen Versicherungskaufmannes lebt, wird er zu einem Harold-Lloyd-Typ. In langen Szenen bildet er mit einigen seiner Mitspieler einen Rhythmus wie auf der Bühne (die Kamera ist bewegungslos), und das Ergebnis ist ein wahnsinnig angenehmes Timing. |
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John Pym, Monthly Film Bulletin: Der Einfluß Hitchcocks,der in allen späteren Filmen De Palmas auftaucht, nimmt hier die Form einer Hommage an Rear Window an, während der Film mit einem spielerischen Tribut an den Godard der überraschenden Schnitte und des verschwenderischen Überflusses beginnt. "Hi, Mom!" liefert, kurz gesagt, einen erhellenden Schimmer einer Arbeit in der Entwicklung. Er folgt der Zukunft einer der Personen in De Palmas früherem Film "Greetings", die Geschichte dreier Außenseiter in den Sechzigern. Doch zugleich führt De Palma eine dokumentarische Beschreibung eines Theaterprojektes einer schwarzen Gruppe ein (mit Dionysis in 69 hat er bereits einen kompletten Film darüber gemacht). Diese Interpolation bringt wirkungsvoll die erzählerische und tonliche Kontinuität des Films durcheinander. |
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Halliwell´s Film Guide, 3rd Edition: Abenteuer eines jungen Pornofilmers und der Ausgeflippten, die im selben Haus wohnen. Flotte Komödie über das Außenseiterleben, voller kleiner satirischer Stiche und hommages an andere Filmemacher. |