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| Die durch die Hölle gehen | |
| Org.Titel | The Deer Hunter |
| Jahr | USA 1978 |
| Genre | Kriegsfilm |
| Regie | Michael Cimino |
| Produktion | Universal/EMI Films |
| Buch | Deric Washburn |
| Kamera | Vilmos Zsigmond |
| Schnitt | Peter Zinner |
| Musik | Stanley Myers |
| Darsteller | Robert De Niro ...... (Michael Vronsky) John Savage ...... (Steven) Christopher Walken ...... (Nikanor "Nick" Chevotarevich) Meryl Streep ...... (Linda) George Dzundza ...... (John) |
| Länge | 183 Minuten, Farbe |
| Deutschland | 08.03.1977/Filmfestspiele Berlin 1979 |
| Video | Warner Home Video |
Kathleen Carroll, Daily News: In leidenschaftlich intensiven, beklemmend brutalen Szenen eröffnet einem dieser neuartige, große Film die Möglichkeit, diesen besonderen Krieg in seinem ganzen Ausmaß zu begreifen. Robert De Niro ist bemerkenswert, komplex, faszinierend als Michael, dessen ruhige Selbstsicherheit diesen sofort als den natürlichen Anführer der Gruppe kennzeichnet. |
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H.-H. Schwarz, Kölner Stadtanzeiger: Ciminos Film ist kein Kriegsfilm im geläufigen Sinne, sondern ein reich bestücktes Epos über gesellschaftliche Rituale und die individuellen Beschädigungen, die sie hinterlassen: aus der Sicht der Betroffenen, die aufgeregt, ängstlich und freudig zugleich in "Abenteuer" ziehen müssen, die sie nicht verkraften. Das ist aber nur ein Aspekt dieses atemberaubenden und vielfältigen Films über Amerikas Träume und Traumata. |
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Bemerkung: Eine schäbige Industriestadt in Pennsylvania im Jahre 1968: Nick und Michael feiern die Hochzeit ihres Freundes Steven. Doch schon am nächsten Tag werden die drei zum Kriegsdienst nach Vietnam einberufen. Dort erwartet sie die Hölle. Steven verliert bei einem Kampfeinsatz beide Beine. Nick und Michael geraten in die Gefangenschaft des Vietcong und werden Opfer grausamer Folterung. Michael Ciminos Epos provozierte auf der Berlinale 1979 einen handfesten Skandal. Die sowjetische Delegation bezeichnete den Film als "Beleidigung für das Volk von Vietnam" und reiste demonstrativ ab. In den USA erhielt das Werk hingegen fünf Oskars . |
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