Wie ein wilder Stier

Org.Titel Raging Bull
Jahr USA 1980
Genre Boxer-Biographie
Regie Martin Scorsese
Produktion United Artists (Robert Chartoff, Irwin Winkler)
Buch Paul Schrader, Mardik Martin n.d. Autobiogr. von Jake La Motta
Kamera Michael Chapman
Schnitt Thelma Schoonmaker
Musik Robbie Robertson
Darsteller Robert De Niro ...... (Jake La Motta)
Joe Pesci ...... (Joey, sein Bruder)
Cathy Moriarty ...... (Vicky)
Frank Vincent ...... (Salvy)
Nicholas Colasanto ...... (Tommy Como)
Theresa Saldana ...... (Lenore)
Frank Adonis ...... (Patsy)
Länge 124 Minuten, S/W und Farbe
Deutschland 08.03.1977/Filmfestspiele Berlin 13.02.1981
Video Warner Home Video
        
  
Cinema:
Noch nie in einem Boxfilm zuvor war der Zuschauer so mittendrin im Kampf...
 
  
       

David Denby, New York Magazine:

Robert De Niro spielt das volle Potential seiner Bösen ahnen
lassenden Körpersprache aus-sein unheimlicher Gang, sein
Haifischlächeln, seine höhnische Stimme - er ist ein Mann mit der
Seele eines Zigarettenstummels.
 
 
 
Urs Jenny, der Spiegel:

Was heißt "Meisterwerk" ? "Wie ein wilder Stier" ist ein Hammer.
 
 

Hans C. Blumenberg, Die Zeit:

Nur Robert De Niro kann eine solche Szene riskieren; sich kurz vor
einem wichtigen Kampf von seiner Frau erst locken lassen, sich ihr
dann entziehen und im Nebenzimmer Eiswasser über seine Erektion
gießen. Über die Verwandlung des ranken Boxers in einen tristen
Fettsack, für die Robert De Niro fünfzig Pfund zunahm... (in zwei Monaten).
 
 
H. Schmige, ZITTY:

Der Star des Films ist natürlich Robert De Niro, der seinen bisherigen
Leinwanderfolgen mit "Raging Bull" die Krone aufsetzt. Ohne
Scorseses brillante Regieleistung schmälern zu wollen, muß man
sagen, daß Robert De Niro "Raging Bull" auch zu seinem Film
gemacht hat. Kein Zweifel, hier arbeitet ein von seinem Beruf
Besessener. Robert De Niro beherrscht die Leinwand, als sei sie für
ihn erfunden. Er besitzt diese geheimnisvolle Ausstrahlung, die andere
ebenfalls begabte Darsteller, aus welchen Gründen auch immer, nie erreichen.
 
 

Film-Dienst:

Trotz der selbstzweckhaften Brutalität der Kampfszenen durch die
brillante Interpretation des Hauptdarstellers sehenswert.
 
 
WNCB T.V.:

Robert De Niro ist schlicht und einfach gewaltig...
 
 

WABC T.V.:

Robert De Niro muß den Oskar gewinnen, ohne Frage...
 
 
Bemerkung:

Der Film erhielt acht Oscar-Nominierungen und gewann in zwei
Kategorien (bester Hauptdarsteller, bester Schnitt). Robert De Niro hat
sich die Auszeichnung hart erarbeitet: Er trainierte ein Jahr mit dem
echten Jake La Motta dessen Kampfstil.
 
 
 

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