Die Regen-Wald-Bahn
 
 

"Man muss hier schon zufrieden sein, wenn gerade mal kein Hochwasser
die ganze Strecke davonspült...." sagte der ältere Herr auf dem Bahnsteig
zu seiner skeptisch gen wolkenverhangenen Himmel blickenden Frau.
Recht hatte er...

Bezau, August 2006 und natürlich regnet es wieder im österreichischen Bundesland Vorarlberg,
als ein Besuch bei dem heute als Museumsbahn betriebenen Reststück
einer der interessantesten Schmalspurbahnen der Alpenrepublik anstand.
Zwei Stunden bleiben Zeit für eine Fahrt auf der Bregenzerwaldbahn, zwei Stunden
in denen ein kleiner Bilderbogen einer wirklich bemerkenswerten Museumsbahn entstand.

Bemerkenswert nicht nur wegen Ihrer Geschichte, die sehr oft von dem eingangs erwähnten
Hochwasser und den daraus enstandenen Schäden geprägt war. Auch nicht nur wegen der
eindrucksvollen Landschaft, in der das Bähnle seine (heute) kurze
Bahn zwischen Bezau und Schwarzenberg zieht.
Bemerkenswert vor allem auch deshalb, weil bei diesem kurzen Besuch der ganze
Enthusiasmus der jetzt dort tätigen Museumsbahner deutlich spür- und erkennbar wurde.
Die herzliche, engagierte Art und Weise wie den Fahrgästen eine Reise in die Vergangenheit
ermöglicht wird, welche Zeit man sich zum Beispiel auch für die zahlreichen Kinder
an jenem Tag nahm um ihnen ein unvergessliches Ferienerlebnis zu bescheren,
das war nun wirklich beeindruckend. Respekt und Dank gebührt an dieser Stelle
deshalb den Mitgliedern des Museumsbahnvereins für dieses schöne Erlebnis.
 


Weichenstellung in Bezau

Nachfolgende Aufnahmen sind vielleicht deshalb für den ein oder
anderen auch Motivation zu einem Besuch der Bahn.
Man kann einen solchen Besuch nur empfehlen. Mehr
über die wechsevolle Geschichte der Bahn, die Ziele und Arbeiten
der heutigen Museumsbahn finden sich auf der Internetseite des Wälderbähnles.
Allzeit gute Fahrt, bei Regen, Schnee oder Sonne...
 

(zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken)


     
   
     
 
 
     

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