Das Projekt   -   Finanzierung

Durch eine Reihe von Maßnahmen hat der 1995 gegründete Förderverein zunächst für den Erhalt des Denkmals gesorgt. Dabei halfen in nachbarschaftlicher Weise viele Bürger, Organisationen und Firmen, so unter anderem das Bayer-Werksleiterbüro, das Tiefbauunternehmen Schwind, THW, Feuerwehr und DLRG.

Leider reichten diese Zuwendungen nicht aus, um die erforderlichen handwerklichen Arbeiten auf der Werft zu finanzieren. Hierbei ging es um viel Geld.

Von Dezember 1997 bis Ende August 2003 befanden sich die drei Schiffe auf der holländischen Werft van den Berg in Lemmer; sie waren per Schleppfahrt dorthin transportiert worden. Das am meisten beschädigte Schiff, der Aalschokker "Recht", wurde dort als erstes denkmalgerecht restauriert.

Mit Hilfe von Sponsorengeldern, vielen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder und Zuschüssen war es möglich, den dazu notwendigen Betrag aufzubringen. Inzwischen wurden die Arbeiten zur Grundsanierung des zweiten Schiffs, der Tjalk "Freiheit", ebenfalls erfolgreich beendet. Zuletzt war der Klipper "Einigkeit" an der Reihe, dessen Grundsanierung jedoch teurer wurde als erwartet.

Anfang September 2003 sind alle drei Schiffe nach Deutschland zurückgekehrt: "Einigkeit" und "Recht" auf das Gelände der Neuen Ruhrorter Schiffswerft in Duisburg, die "Freiheit" erhielt im Opladener Ausbesserungswerk im Rahmen eines ABM-Projekts ihren Innenausbau und zog im August 2004 vorübergehend in den Bayer Chempark Leverkusen um.

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Die Schiffsbrücke ist nach ihrer Wiederherstellung eine wichtige Verbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen Hitdorf und Rheindorf mit dem Neuland-Park, der Dhünnaue und der Leverkusener City. Geplant ist, sie zu einer Naherholungsanlage für Wanderer zu Fuß, mit Fahrrad oder Boot auszubauen. An mindestens 232 Tagen im Jahr soll die Schiffsbrücke geöffnet sein.

Neben einer Verköstigungsstation auf der Tjalk "Freiheit" ist auch an die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten in acht Einzelkabinen auf dem Klipper "Einigkeit" gedacht. Die Steganlage soll von einer gemeinnützigen GmbH betrieben werden. Werktags ist auf dem Aalschokker ein Kioskbetrieb geplant. Für Wochenenden ist Gastronomie vorgesehen. Auch soll die Anlage künftig für Feiern gemietet werden können. Ein Wirtschaftskonzept soll den mittelfristigen wirtschaftlichen Bestand der Naherholungsanlage auf eine gesunde Basis stellen.

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Mit zahlreichen Aktionen ist es dem Förderverein gelungen, einen beachtlichen Teil der Finanzierung für die Grundsanierung aller drei Schiffe zu sichern. Insgesamt stellte das Land NRW über die Bezirksregierung Köln für die drei Schiffe 140 000 Mark zur Verfügung.

Mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hat der Förderverein zwei Verträge über insgesamt 110 000 Mark abgeschlossen. Einen weiteren Zuschuss in Höhe von 157 000 Mark - das ist der bisher höchste - sicherte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung zu. Auch die Sparkasse Leverkusen und die Firma Bayer leisteten mit jeweils 90 000 bzw. 50 000 Mark einen erheblichen finanziellen Beitrag. Insgesamt war für die Grundsanierung aller drei Schiffe - ohne Innenausbau und Ausrüstung - etwa eine viertel Million Euro angesetzt worden.


Wuppermündung
Neue und alte Wuppermündung vor dem Bau der Autobahn A 59