Kinderpatenschaft mit Ruanda |
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Briefe
Wir bekommen 2 mal im Jahr Post von unserem Haus. Die Briefe sind auf französich oder englisch, aber wir bekommen von KbF auch die Übersetzung. Den ersten Brief hat Primien geschreiben. Es war der erste Brief, den er geschrieben hat und er war sehr stolz darauf, dass er seinen Paten diesen Brief schreiben durfte.
neusten Briefe:
Kigali, 20.4.2006
Liebe Paten,
wir Kinder und Mamas des Hauses Ururabo freuen uns sehr Euch schreiben zu dürfen, um Euch über Neuigkeiten im Kinderdorf zu informieren.
Unsere Ferien, die fast einen Monat lang waren, enden in der Tat bald schon wieder. Während dieser Ferien haben wir viele verschiedene Sachen gemacht, folgende wollen wir Euch nennen Fußball spielen, Basketball spielen, Volleyball spielen. Jedoch haben wir nicht so viel getanzt, da sich in diesen Ferien zum 12. Mal der Völkermord von 1994 gejährt hat. Aber nach der Woche dieser Erinnerung haben wir getanzt, so dass die Schuhe sich fast aufgelöst haben. Wir tanzten mit Markus, Conny, Angelika und Brigitte (Mitglieder von Kinder brauchen Frieden). Sie werden Euch die Fotos zeigen und ihr werdet sehen, wie wir getanzt haben.
An Ostern wurde einer von uns getanzt ein Kind namens Fils. Er wurde auf den Namen Jean Marie Vianey getauft.
Wir bedanken und bei Euch ganz herzlich für Eure Freundlichkeit und Eure Liebe, die Ihr uns entgegen bringt.
Famile Ururabo
16.4.2006
Liebe Paten,
wir überbringen Euch unsere aufrichtigen Grüße.
Wir bedanken uns beim lieben Gott, der uns diesen Monat geschenkt hat. Euch an unseren Neuigkeiten und unserer Freude am Osterfest teilhaben zu lassen. Wir bereiten uns alle auf das Fest der Auferstehung Christi vor.
In unserem Haus Ururabo (Blume) hatten wir einen kleinen Bruder namens Niyigaba Fils, der das Sakrament der Taufe an Ostern in der St-Vinzent-Kirche empfangen durfte. Da Fils noch sehr klein ist, gab es die Mamas dafür, für Fils einen passenden Anzug einzukaufen. Die Mamas wählten als Taufpaten Vater Canut aus.
Nach der Feier ist der Kirche haben sich die eingeladenen Kinder, Eltern, Nachbarn und unsere Kinder des St. Jakob Kindergarten in den Mehrzweckraum des Kinderdorfes begeben, in dem wir mit Fleisch, Reis, Kartoffeln sowie Getränken (Fanta) verköstigt wurden. Die Feier von Fils war sehr schön.
Wir beenden diesen Brief hier und haben großen Ehrgeiz daran, Euch wieder an der Freude des kommenden Osterfestes 2007 teilhaben zu lassen
Seid herzlich willkommen
Familie Ururabo
4. Brief von den Kindern:
Lieber Pate, liebe Patin, es ist schwierig für uns Dir zu schreiben, weil wir Dich nicht kennen, aber wir möchten Dir etwas über uns erzählen.
Da Weihnachten näher rückt möchten wir Dir gesegnete Weihnachten wünschen und erzählen wie wir den Tag verbringen.
Am Morgen gehen wir in die Kirche und unsere Mamas kochen besonders gutes Essen. Zum Beispiel Fleisch, Bohnen, Kochbananen und Ubugali (Manjokbrei-brot).
Wir wollen Dir beschreiben wie wir Ubugali zubereiten. Zuerst bringen wir Wasser zum kochen, dann rühren wir das Mehl von der Manjokwurzel ein.
Und wir wollen erzählen, was letzten Samstag war. Es waren Kinder aus einem anderen Waisenhäusern zu Besuch. Wir haben miteinander gespielt, gegessen, waren sehr glücklich und wir haben auch getanzt. Es war ein sehr, sehr schöner Tag.
Es gibt auch einige Neuigkeiten in unserem Haus: Wir haben eine neue Mama bekommen und zwei von uns Kindern werden nächstes Jahr die secondary Schule besuchen und allen geht es gut zuhause. Also läuft alles rund.
Vielen Dank, dass Du unser Pate bist und es wäre toll zu wissen, wie Du deinen Weihnachtstag verbringst.
Wir haben gehört das es momentan in Deutschland schneit. Ist es möglich, dass Du uns ein Bild vom Schnee und auch von Dir schickst?
Euer Haus Ururabo
Gott schütze Dich!
3. Brief von Kinder brauchen Frieden:
Liebe Johanna, liebe Schüler, Heute bekommen Sie mal wieder einmal Post von mir, da sich in Ihrer Patenfamilie einiges verändert hat. Kinder haben die Familie verlassen, neue Kinder sind hinzugekommen.
Viktor Turatsinze geb. 2002 seine Eltern sind an Aids gestorben. Er kam durch die Behörden zu uns in das Kinderdorf. Er hat sich sehr gut eingelebt. Er ist ein fröhlicher Junge mit sehr viel Charme. Er geht in den Kindergarten vom Kinderdorf.
Jean Paul Ndagijimana geb. 1990. Seine Eltern sind an Aids gestorben. Er selbst ist HIV positiv. Er verbrachte lange Zeit im Krankenhaus nach dem Tod der Eltern danach kam er zu uns in das Kinderdorf in das Haus Ururabo.
Eric Ndayambaje geb. 1992 wurde auf Bitten von Verwandten aus Deutschland und durch die Vermittlung von Kinder brauchen Frieden im Kinderdorf aufgenommen. Er lebte zusammen mit seiner Schwester bei seiner Großmutter und Tante. Beide sind Prostituierte. Es bestand die Gefahr das er und seine Schwester auf die Prostitution vorbereitet werden. In die Schule gingen die Beiden auch nicht mehr. Eric hat sich gut im Haus Ururabo eingelebt. Er möchte nie mehr nach Hause zurück.
Fils Niyigaba geb. 1995. Er hat seine Eltern durch Aids verloren. Er kam durch Anfrage von Leuten die ihn kannten zu uns. Er lebte nach dem Tod der Eltern mit seiner Schwester Valentine geb. 1993 alleine in einer Bretterbude. Beide wurden im Kinderdorf aufgenommen. Fils lebte einige Zeit im Haus Ijuru bis er sich entschloss zu seinem Lieblingsbruder in das Haus Ururabo zu ziehen. Fils hat Tuberkulose und ist HIV positiv. Seine Schwester Valentine lebt im Haus Ibyiskimo. Beide haben sich sehr gut eingelebt.
Dieudonne geb. 1982 hat seine Universität abgeschlossen. Er hat das Kinderdorf verlassen und führt ein eigenständiges Leben.
Das war der Bericht über die neusten Ereignisse in Ihrer Patenfamilie. Diesem Brief lege ich einen Brief von einem Kinderdorfkind bei, das stellvertretend für alle Kinder einen Brief geschrieben hat wie sie das Osterfest gefeiert haben.
Bilder von den neuen Kindern sowie die neue Kinderliste lege ich auch bei.
Ich verbleibe bis zum nächsten Mal in Dankbarkeit.
Ihre Cornelia Bierlmeier
3. Brief:
Kigali, 28. März 2005 Liebe Paten,
die Kinder und Mamas der Familie IJURU freuen sich sehr, dass sie Euch schreiben und Euch die Neugikeiten von Ostern mitteilen können.
Das Osterfest wurde sehr schön gefeiert und einige Kinder hatten sogar Kommunion. Wir haben getanzt und gesungen bei diesem tollen Ereignis. Mit unseren Mamas haben wir auch sehr gut gegessen. Eines war sehr interessant: Die Kindergartenkinder haben Gedichte aufgesagt, die uns sehr gut gefallen haben.
Man kann nicht alles erzählen, da wir so viel gemacht haben.
Wir würden gerne eure Neuigkeiten erfahren.
Bleibt gesund und Gott beschütze Euch!
Familie IJURU
Den zweiten Brief haben wir Anfang dieses Jahres bekommen:
Kigali, 18. Dezember 2004 Liebe Eltern,
wir, die Kinder und Mamis der Familie Ururabo, freuen uns sehr, Euch unsere Neuigkeiten zu berichten und Euch ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr 2005 zu wünschen.
Wir haben jetzt Ferien, die fast 3 Monate dauern. Bis jetzt haben wir viele verschiedene Sachen gemacht: Wir hatten Ferienspiele, bei denen wir getanzt haben und viele Spiele gespielt haben. Außerdem haben wir ein Hotel besucht, in dem verschiedene Köche internationale Gerichte zubereiten und dort haben wir zusammen mit den Köchen gegessen. Wir haben ebenfalls einen Ausflug nach Giseuyi gemacht, eine kleine Provinz unseres Landes mit einem großen See namens Kivu, in dem wir mit Markus und seinen Freunden von Kinder brauchen Frieden die uns besucht haben, den ganzen Tag schwimmen waren.
Wir haben auch unsere Weihnachtsfeier vorbereitet und unsere Krippe. Wir erwarten außerdem voller Freude die Silvesternacht zum 1.Januar 2005, es wird gesungen, gespielt und gelacht um das neue Jahr einzuleiten. Hier im Kinderdorf, werden wir ein großes Fest organisieren, um das vergangene Jahr zu verabschieden.
Das war es nun von uns, wir sind schon gespannt auf Neuigkeiten von Euch wenn ihr uns von Euren Vorbereitungen für das Weihnachtsfest und Silvester berichtet.
Eine gute Zeit,
Eure Familie Ururabo
der erste Brief:
Kigali, 10.5.2004 Ich heiße Primien. Ich lebe mit den Kindern im Friedensdorf.
Ich lebe im Haus URURABO.
Ich möchte Ihnen erzählen, was mir in diesem Jahr besonders gefallen hat.
Wir fühlen uns wohl und unsere Pflegemamas helfen uns im alltäglichen Leben.
Wir sind 15 Kinder, einige gehen auf die Primärschule und manche besuchen die Sekundärschule.
Wir sind glücklich, weil wir mit den Leuten von Kinder brauchen Frieden gespielt und aufregende Tage verbracht haben, solange sie bei uns zu Besuch waren.
Wir haben einen Ausflug nach Kibuye an den Kivu-See gemacht, der an den Hügeln rund um Kibuye liegt.
Und dann haben wir noch neue Basketbälle bekommen...
Jetzt schließe ich den Brief, und herzlichen Dank für Ihre große Unterstützung.
Gott schütze Sie
Danke
Primien