Als ein 1937er Jahrgang habe ich den Krieg am Rande miterlebt, den Hunger und die Entbehrungen.

 

Meine Schuhsohlen waren alte Laufflächen von Autorreifen und im Winter trug ich kurze Hosen und dafür lange selbst gestrickte Strümpfe — von der Oma versteht sich.

 

1952 begann ich die Lehre als Tankwart, es war damals gerade ein Lehrberuf geworden. Im Laufe der Jahre wurde ich Tank– und Garagenwart Meister und als ich nach 22 Berufsjahren durch die Selbstbedienungstankstellen verdrängt wurde, war es ein Umschulberuf.

 

Da ich mich schon 1968 selbständig gemacht hatte, war das kein Problem. Beinahe wäre ich bei einer Putzfirma gelandet, aber die D.A.S. Rechtsschutzversicherung bewarb sich um mich und ich konnte nicht nein sagen. So wurde ich ein Versicherungsfritze. Der Beruf machte Spaß und ermöglichte mir nebenbei auch meine Hobbys zum Beruf zu machen. Mit der Versicherung war wieder nach 22 Jahren Schluss.

 

Das Leben hatte mich aber so viel gelehrt, dass ich nun weiter die Möglichkeit habe locker zu arbeiten.

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Ein Rückblick über 50 Berufsjahre passt hier nicht hinein, es kann nur ein Abriss sein.

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