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Der Anfang Ich war glücklich und zufrieden, hatte ein erfolgreiches Transportunternehmen in 10 Jahren harter Arbeit aufgebaut, stressige und schöne Tage --- dann hat der Teufel zugeschlagen. 2003 einen Herzinfarkt, den ich halbwegs wieder überwunden hatte, dann kam 2004 ein Schlaganfall, der mich 2,5 Monate außer Gefecht setzte. Als ich dann halbwegs wieder laufen und verständlich sprechen konnte, kehrte ich ins traute Heim zurück, in der Gewissheit, es geht irgendwie weiter. Doch weit gefehlt. Das Vieh-nanzamt war der Meinung, das mein mit allem Einsatz aufgebautes Unternehmen keine Ratenzahlung der bisher (durch den Schlag) anfallenden Steuern zahlen könnte. Die gesetzeskonforme Zahlung der Kundenrechnungen erfolgt ja heutzutage auf dem Bettelprinzip. (Bitte, bitte zahle meine Rechnung). Die haben meine Erlöse bei den Kunden gepfändet, ohne Rücksicht auf meine angeschlagene Gesundheit.. Die Grossen machen was sie wollen, und kriegen eine Strafe, die aus der Portokasse bezahlt wird. so eine Bande von Raubrittern ….. Der frühere Ritter nahm einen Zehnten von den Bauern als Steuer, der heutige angestellte Raubritter kann noch nicht mal reiten (außer auf dem Bürostuhl) und macht dich kaputt. ……………………..
Gut. Was nu…..? Jammern, wie so viele? Hartz 4 erbetteln?
Bratwurst an der Strasse, aber nicht wie es alle anbieten,
Also hab ich dann nach der Vorschrift mein erstes Grillmobil
![]() Aller Anfang ist schwer, 1.ter Tag 15 Würstchen verkauft, super… 2. tag 30 Würstchen---- eine wahnsinnige Steigerung, wenn das so weitergeht, dachte ich, werd ich doch noch Millionar. Und wenn's Wurstmilllionär ist, also weiterbraten. Nach einigen Wochen hatte ich schon Stammkunden, die ohne Rücksicht auf größeren Bauchumfang und leereres Portemonaie meine Grillwaren mit Genuss in ihren leeren Bauch füllten. Trotz Regen und ohne Pommes, aber keiner roch anschliessend nach Grillbude. Da dachte ich mir, ich könnte ja auch die Herren in den höheren Einkommensstufen, bei denen es auf Auftreten, Aussehen, Kompetenz und Geruch ankommt, auch zum Eessen einladen. Denn so mancher Manager würde gern eine Bratwurst nagen, wenn dann der teure Anzug nicht nach Frittenfett riecht. Bei mir geht der Wind, Fritten hab ich net und der teure Kaftan bleibt geruchlos. Also kamen die Herren auch noch und so ergab sich Mittags eine tolle Bratwurstgemeinde, die ohne Ansehen der Person meine Bratwurst verzehrte. Mann, war ich stolz.
Das Beste an der ganzen Geschichte war ja, das ich keine horrenden Aussenstände hatte,
Käsch inne Täsch - wie der Kölsche sagt. Hätt` ich das bloß früher angefangen, mir wäre Einiges erspart geblieben…..( zu spät)
Nun ja, es gibt eine gute Werbemöglichkeit,
![]() Dann kam der erste Winter, 10 Grad Minus, ich wurde oberrum vom Grill erwärmt, unten - und hintenrum mit 3 langen Unterhosen. War zwar schön warm, aber beim Pipimachen recht umständlich. Im Winter kamen auch die weiblichen Gäste immer ganz nah zu mir, ich Naivchen dachte, das es an meiner liebeswerten Art , meinem blendenden Aussehen und meinem weltgewandten Auftreten liegt, aber das war ein Trugschluss. Am Grill war es schööön warm. Wieder ein Traum zerplatzt.
Mittlerweile hatte ich nicht nur gebratene Würste auf dem Grill,
Langsam aber sicher stieß mein kleiner Grill an sein Produktionslimit,
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