Towandas Turbulenzen

 

 

20.10.01

Fußballgedanken die Zweite
Ne, es ist irgendwie witzlos. Seit diese Saison angefangen hat, läuft (mit einer Ausnahme) jeder Samstag (oder Sonntag) ab wie folgt:
Der Club startet ganz gut, Towanda grinst sich eins und freut sich. Dann kassiert er noch in der ersten Halbzeit mindestens ein Tor, und spätestens nach 50 Minuten Spielzeit fliegen hier die ersten Gegenstände durch die Wohnung, begleitet von derben Flüchen und üblen Verwünschungen.
Mitte der zweiten Halbzeit derrappelt sich der Club wieder, das Hoffen und Bangen beginnt, der Gegner macht noch ein Tor, und nach Abpfiff kommt nochmal der Part mit den Gegenständen und dem Fluchen.

Macht doch keinen Spaß so!

Vielleicht wäre es aus humanitären Gründen besser, manche Mannschaften bereits zur Winterpause in die Zweite Liga wechseln zu lassen und dafür andere Mannschaften probeweise Erstligaluft schnuppern zu lassen (bevorzugt Arminia).
Vielleicht sollte ich mir meiner Psyche zuliebe eine weniger häufige Sportart aussuchen, damit ich den Trip nicht jede Woche schieben muß.
Mondfinsternismarathon oder Schaltjahrschach sind sicher auch ganz nett.

Towanda | 6:20 PM |



Igittpfuiteufel
War ja eh vorherzusehen, hat aber dennoch meinen perfekten Tag zerstört.
Meine Damen und Herren, zerknirscht und in tiefer Trauer präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse des zehnten Spieltages der Fußballbundesliga 2001/02:

Bayern gewinnt haushoch und übernimmt die Tabellenführung, während der Club 1:2 verliert und damit Tabellenletzter wird.

Beschissener kann ein Spieltag nicht sein.

Ich zieh mich jetzt aufs Sofa zurück und widme mich einer Phantasie, in der ich in der Kabine der Clubberer stehe. Nein, sicher nicht zum Duschen mit den Pfeifen, sondern ich werde ihnen im Geiste den Kopf waschen.
Keine Details dazu hier, denn es werden rüde und höchst undamenhafte Worte fallen.

Towanda | 5:36 PM |



Lebenslust
Heute fühl ich mich reich.
Nein, ich habe nicht im Lotto gewonnen, meine finanzielle Lage ist bescheiden, aber ausreichend.
Ich bin einfach nur mit mir selbst im Reinen, die Welt grinst mir fröhlich in die Fresse und neben mir sitzt der Mann, der mir in regelmäßigen Abständen einen Seufzer entlockt, weil ich gar nicht glauben kann, wie lieb ich ihn habe.
Gleich machen wir uns auf den Weg nach da.
Der Tag gehört uns.
Ein paar Millionen Mark fühlen sich sicher nicht so schön an wie dieser Tag.

Towanda | 9:18 AM |



19.10.01

Kleine Presseschau

Spiegel fragt: Mehr als 800.000 Web-Süchtige in Deutschland?
Ob es so etwas wie eine Internetsucht wirklich gibt, ist weiterhin umstritten. Tatsache sei aber, das immer mehr Menschen unter ihrem exzessiven Web-Konsum leiden, behaupten zwei aktuelle Studien.

Unter meinem Internetkonsum leide ich nicht, wohl aber daran, daß sich diese Diskutiererei über Internetsucht mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder einstellt und doch nix bei rumkommt.

Hehehe ... Teenies fürchten sich vor Michael Jacksons Gesicht. Besonders geschockt von Jacksons Gesicht, das schon mehrere Operationen hinter sich hat, sind die elf- bis 17-Jährigen, von denen dem Bericht zufolge über die Hälfte regelrecht Angst vor dem 43-Jährigen hat.
Geht mir ja schon lange so.

Jauch macht neue 10-Millionen-Show. Prima, dort wirft er Kohle unters Volk und kann dann in Stern-TV über den Tagesablauf der frischgebackenen Millionäre oder die Abstürze selbiger (wie etwa bei Lotto-Lothar) berichten.
DAS nenne ich Inzucht im Entertainment-Sektor.

Puh ... nicht, daß ich gesteigerten Wert drauf lege, Thriller auf Pro7 zu gucken. Aber Filme, in denen ein Kind "Emmylou" heißt und von einem Kind namens "Maxi Mari Duck" gespielt wird, wecken mein natürliches Mißtrauen.

Towanda | 1:39 PM |



In der Rubrik "gelesen und nachgedacht"
heute diese drei.

Towanda | 12:35 PM |



Warum ist nie das da, was ich brauche?!
Tausche Analogtelephonkabel (wahlweise ein bis vier Stück) und/oder Dreifachsteckdose (ein bis drei Stück) bzw. Netzwerkkarte (ein oder zwei Stück) gegen Kabel für Diskettenlaufwerk. Kaum zu glauben, daß sowas nicht in der üppig gefüllten Technikkiste ist.
So muß ich nochmal zu Saturn und kann nur hoffen, daß mich dort nicht wieder irgendein Technikkram anlacht und sich in meinen Einkauf schmuggelt.

Towanda | 11:57 AM |



Nicht wirklich intelligent
ist die Aufteilung meines Favoritenordners "Diaries und Logs" in die Unterordner "täglich", "seltener", "noch seltener".
Hat sich aber im Dauertest als brauchbar erwiesen.

Towanda | 11:53 AM |



Auf meiner Merkliste für heute steht:
Engelberts allerh.antville begrüßen.
Machen wir doch glatt ... Happy Blogging, lieber Engelbert!
(oder heißt das dann "antvillen"? Das wäre ja nun wirklich allerhand!)

Towanda | 11:30 AM |



Über Foodbombing und Co.
schreibt Nicole:
Humanitär sind die Fütteraktionen der USA in Afghanistan offenbar nicht. [...] Die Pakete fielen wie "Schneeflocken" auf weite Gebiete, anstatt konzentriert zu helfen. Dies könnte dazu führen, dass Kinder, um die Pakete aufzusammeln, in Minenfelder geraten. Außerdem könnten die Menschen zukünftig die Lieferung solcher Pakete mit Bomben und Krieg verbinden, was die Glaubwürdigkeit humanitärer Hilfe total zerstört. Die Aufschrift auf den Paketen sei für die afghanische Bevölkerung zumeist nicht zu verstehen (z.B. der Hinweis, dass der Inhalt für 24 Stunden reiche). Sie sammelt nur das auf, was sie interessiert und lässt den Rest liegen. Offenbar mögen die Afghanen weder Erdnussbutter noch Erdbeermarmelade. In einem Fernsehbericht hörte ich zudem noch, dass die Leute die Pakete lieber sammeln und versuchen auf dem lokalen Markt zu verkaufen anstatt sie zu essen, denn sie vertrauen den Inhalten nicht. Wenn gleichzeitig bombardiert wird, so ihre (,wie ich finde, sehr) logische Schlussfolgerung, könnte da nur Gift drin sein...

Gestern habe ich zu diesem Thema ein Interview mit der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy auf Monitor gehört. Für sie war klar, daß das mit den Lebensmittelpaketen nach hinten losgeht und empfahl, das gedanklich einfach mal umzudrehen: Wenn Afghanistan nun Amerika in Grund und Boden bomben würde und vom Himmel fielen Pakete für die hungernde Bevölkerung, deren Inhalt ein Fladenbrot, Kebab und eine afghanische Flagge wären (ja, die Pakete der Amerikaner enthalten angeblich eine USA-Flagge) - das wäre keine humanitäre Hilfe, sondern nur noch ein weiterer Schritt zur Demütigung.

Meine Theorie ist ja, daß die Pakete sowieso nicht geworfen werden, um Hunger und Not zu lindern, sondern um in der hießigen Bevölkerung Zustimmung für die Bombardierung zu finden - ganz nach dem Motto: Wir werfen ja nicht nur Bomben, sondern tun auch noch was Gutes für die armen Menschen.

Towanda | 11:18 AM |



Superklassespitzefein!
Nun geht das mit den Kommentaren endgültig nimmer und ich hab wieder ein sexy gelbes Dreieck links unten.
Noch ein Grund, mit den Kommentaren nun nach hier zu wechseln.
Dummerweise hab ich grad gesehen, daß ich meine ganzen mp3s noch auf der alten Platte habe. Die muß ich mir erst noch irgendwie rüberschaufeln, denn so kann ich nicht arbeiten!

Towanda | 9:05 AM |



18.10.01

Nich wirklich schlimm ...
Vor lauter Datenschubserei fiel meine tägliche Runde heute deutlich kürzer aus als sonst, das ist bedauerlich.
Weder zur nächsten Runde der Bloggerdebatte noch zu Veronas Tränen hab ich mich geäußert. Das ist aber nun wirklich nicht schade.

Towanda | 8:04 PM |



Bägg agään!
Wow, JeanLuc läuft wieder ... war ein hartes Stück Arbeit gestern. Mein Hardware-Beauftragter hat telephonisch Fehleranalyse gemacht und Händchen gehalten. Kaum zu glauben, was man alles falsch machen kann bei sowas: Geräte falsch jumpern, Kabel falschrum einstecken, das Bios so einstellen, daß er nix erkennen kann, undundund.
Nach zwei Stunden Steckern und Schrauben lief die Hardware, dann noch partitioniert und Windows draufgespult, schwupps, schon war Mitternacht.
Nun muß ich nur noch all die kleinen und großen Progrämmelchen draufspielen und der Rechner fühlt sich wieder wie "mein" Rechner an.

Was mich nun noch ärgert, sind die verschwundenen Kommentare und der Wunsch, ein Script auf meinem Server laufen zu haben, damit das nicht mehr passiert.
Aber dazu müßte ich den Provider wechseln und umziehen, und den Stress tu ich mir nicht auch noch parallel dazu an!

Towanda | 9:13 AM |



17.10.01

Oh Du gottverdammte elende Scheiße!
Reblogger sagt:
A bit of bad news. I'm running very low on disk space. I may have to clear some of the larger comment files to make room until I can pay for more space.
Klasse ... Comments wech, und Rechner läuft auch nicht: Platte drin, alles verkabelt, nix erkannt. Die alte Platte mag er auch nimmer, und ich kann mal wieder vom Laptop aus posten. Aber ich will MEINEN Rechner, meinen allerliebsten JeanLuc, mit allem dran, was ich so lieb habe, vom Mailprogramm bis zum Hintergrundbild.
Ich fühl mich so amputiert und entwurzelt, und an allermeisten nervt mich, daß ich keinen Schimmer hab, woran der gute JeanLuc krankt.

Will aufs Sofa und lesen und keinen Rechner mehr sehen.

Towanda | 8:27 PM |



Grobmotoriker

Frage:
Wie doof muß man sein, um zwei Rechner auseinanderzunehmen, Gehäuseteile quer durchs Zimmer zu verteilen und dann über ein Teil zu stolpern und sich das Knie aufzuschlagen?
Antwort:
Meist erfordert dies ein Update auf Doofi 2.0, das die Komponenten "Motorik", "Balance" und "Geschicklichkeit" auf ein Minimum reduziert.
In Ausnahmefällen, wie etwa bei Towanda 1.0, ist dies jedoch ohne Schwierigkeiten in der Ausgangskonfiguration möglich.

Ich werd jetzt Festplatte einbauen und dann versuchen, alles zum Laufen zu bekommen ... Wünscht mir Glück!

Towanda | 2:35 PM |



Wisching Well - Fensterputz-Playlist

Marcy Playground: Sex and candy
The Bates: Independent love song
Three Lions: Football´s coming home
Right Said Fred: You´re my mate
Oasis: Live forever
Skunk Anansie: Hedonism
Alcazar: Crying at the discoteque
Chambawamba: Tubthumber
Aerosmith: Hole in my soul
OMD: Walking on the milkyway
Selig: Ja
Safri Duo: Samb-a-dagio

Okay, ich gebe zu, es ist nicht wirklich wichtig und nur ein schwacher Versuch, mich vor der Arbeit zu drücken.
Aber immerhin besser als eine Bekannte, die zum Putzen immer den Hummelflug von Rimski-Korsakow hört ...

Towanda | 10:33 AM |



Lichtblick
Für heute abend geplant: Mongolisch essen.
All-you-can-eat, aus den vielenvielenvielen rohen Zutaten und leckeren Saucen auswählen und zusehen, wie es auf der heißen Platte zubereitet wird.
Mit solchen Aussichten dürfte auch das Fensterputzen heute ein Klaks werden.

Towanda | 9:44 AM |



Im Krieg ändert sich vieles, auch die Demokratie
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat den Grünen mit schweren Konsequenzen gedroht, falls sie weiter eine Feuerpause für Afghanistan fordern. [...] Der Kanzler bestimme die Richtlinien der Politik, sagte Schröder am Dienstag in Frankfurt. Wer gegen seine Kompetenz verstoße, müsse sich über die Konsequenzen im Klaren sein. Forderungen der Grünen nach einer Aussetzung der US-Angriffe seien und würden nicht Politik seiner Regierung.
[Quelle]

Ich dachte immer, wir werden von einer rot-grünen Koalition regiert ... aber ich kann mich natürlich auch irren.

Towanda | 9:36 AM |



Geschwindigkeit, die begeistert
Montagnacht hier vierzig leere Gigs für Jean-Lucs übergelaufenen Bauch bestellt.
Heute morgen waren sie schon in des Postbotens Händen gelegen.
Hab noch nicht damit gerechnet, also auch keine 300 DM Bargeld im Haus gehabt.
Abholung ab 14 Uhr im Pickpoint (auch so ein Unwort) möglich.
Danach schrauben, Daten schaufeln, beten, installieren, fluchen und hoffentlich auch ein bißchen freuen.

Towanda | 9:31 AM |



Wußtichgarnich ...
"to floss" heißt "Zahnseide benutzen"
Oft sind es nur kleine Dinge, die in mir ein ungläubiges Staunen auslösen.

Towanda | 9:25 AM |



Schlagfertigkeit
Ein Schlafzimmer irgendwo in Ostwestfalen, kurz nach Mitternacht.
Mann schnarcht inbrünstig.

Frau gibt ihm einen Stipps in die Seite: "He, du schläfst aber laut!"
Mann nuschelt schlaftrunken: "Dann hört wenigstens jeder, daß ich schlafe."

Frau bekommt heftigen Lachanfall, schüttelt den Kopf und schläft kurz darauf ein.

Towanda | 9:23 AM |



16.10.01

Neee ...
... heut hab ich keinen Bock.
Und nix zu erzählen.
Und keine Lust.
Bloggermüdigkeit eben.
Vielleicht morgen wieder.
Aber heute mag ich nicht.

Ich bedanke mich für Ihr Verständnis und verbleibe mit den besten Wünschen für einen gelungenen und beschwingten Dienstag,

Ihre Towanda

Towanda | 12:06 PM |



15.10.01

Hahrdwähr
Gerade bei ebay Floppy und CD-Rom-Laufwerk ersteigert, um den alten Rechner von Franks Bruder für Anke komplettbasteln zu können.
Gleich noch meinen Hardware-Beauftragten anrufe, welche Platte er für Jean-Luc empfiehlt und die auch noch ordern.
Bis Ende der Woche könnten die Teile dann alle da sein, und ich seh mich jetzt schon in den Gehäusen hocken und fluchen ...

Towanda | 6:39 PM |



Melody fragt:
Dingidong?! Du meinst hoffentlich bloss den Penis und nicht irgendein Organ, das mir entgangen ist. Oder einen Modetrend?
:-)

Genau den *schmunzel*. Der Begriff hat sich bei mir so eingebürgert, denn "Schwanz" kann jeder sagen.
Und laß das mit "bloß den Penis" bloß nicht die Kerle hören ;o)

Towanda | 3:45 PM |



Shoppingattacke die Zweite

- Weiter gehts mit einer Edelstahlseife für 34 DM. Testen Sie selbst die phantastischen Fähigkeiten. Sogar nach einem ausgiebigen Scampi-Essen müssen Damen keinen Handkuss mehr scheuen.
Hmmm ... das letzte Scampi-Essen ist Äonen her, und dennoch hab ich schon ewig keinen Handkuss mehr bekommen. Sollte mir wohl doch diese Seife anschaffen ...

- Was stellt man sich unter "Napkin-Clip" vor? Proidee weiß, daß damit ein Seviettenhalter gemeint ist: Im England der Queen Victoria entstanden die „Napkin-Clips“ für den Adel – z. B. für Kanzler Lord Palmerston – und für wohlhabende Bürger. Auch heute noch wird der vornehme kleine Clip in England aus massivem 925er-Sterling-Silber gefertigt. Praktisch und dekorativ wie zu Zeiten des Lords. Schützen Sie Ihre wertvolle Garderobe, indem Sie den Haken einfach an einen Hemd- oder Blusen-Knopf hängen und die Serviette einklemmen, kurz mit dem Schiebering fixieren: Die Serviette sitzt tadellos, ohne zu rutschen. Ebenso perfekt befestigen Sie die eingeklemmte Serviette am Clip der Silberkette. Ideal für Kleidungsstücke ohne Knöpfe, bevorzugt auch von Damen.
Ich hab keine Ahnung wer Kanzler Lord Palmerston war - aber diese Dinger sehen verdammt bescheuert aus (wenn sie auch die 129 DM wert sind ...)

- Wow, ich brech ins Essen ... Könnt ihr euch vorstellen, daß man über 100 DM für ein Hundehalsband ausgeben kann? Bei Proidee geht das, nämlich mit Love Doggi X-Mas ab 179 DM: Die ovale Schließe ist das Prunkstück des Halsbandes, denn sie ist üppig mit wertvollen Glitzersteinen besetzt und bricht die weihnachtliche Lichterpracht besonders perfekt. Die zum Teil rot bemalten Glöckchen klingen sanft bei jeder Bewegung und sind – wenn Ihr Hund sich leid gehört hat – einfach zu entfernen. [Sowas muß den Hund ja endlos kirre machen] Außerdem wird das Halsband dann ganzjahrestauglich. [Aha - dürfen Hunde im Sommer nicht klingeln?] Wo immer Sie sich im Winter aufhalten werden: Mit diesem Halsband macht Ihr Hund Eindruck. In der Münchener Schickeria genauso wie in Kitzbühl und beim Spaziergang am Starnberger See. Denn es ist so schön und schrill zugleich, dass es Fernsehmoderatorinnen sogar als Halskette tragen. [Oh mein Gott ...]

- Ich werd nicht mehr: Ein Alabasterbrunnen für 2980 DM inclusive wichtiger Feng-Shui-Aspekte.

- Oder darf es ein elektronisches Krawattenrondell mit Beleuchtung sein? (Flüsterleise, aber schnell – pro Runde nur 10 Sekunden, in Vor- und Rücklauf)

Okayokay, ich hör ja schon auf ...

Towanda | 1:58 PM |



Shoppen mit Towanda - Gesammelte Sinnlosigkeiten
Vor knapp zwei Jahren war im SPIEGEL mal eine Beilage des Pro-Idee-Shops. Gnadenlos teuerer Blödsinn, den garantiert niemand braucht, und das Ganze noch mit hochtrabenden Kommentaren versehen. Kurz: Genau das Richtige für ein Lästermaul wie mich ;o)
Heute war die aktuelle Ausgabe dieses Katalogs dabei, und mittlerweile hat der Laden auch eine Internetpräsenz. In diesem Sinne, um mir die Worte von Proidee zu sprechen:

Entdecken Sie außergewöhnliche Neuheiten, herausragende Klassiker und faszinierende Erfindungen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Einkaufsbummel in unserem Shop!
Towanda empfiehlt besonders diese Produkte:

- der Millenium-Pen zum sagenhaft reduzierten Preis von nur 490 DM 399 DM!
In jeder Lage schreibt der Millenium Pen sauber und ausfallfrei. Er schreibt sowohl in der Schwerelosigkeit des Weltraums als auch unter Wasser, über Kopf, auf fettigem Untergrund, bei eisiger Kälte (-34 °C) und bei glühender Hitze (+143 °C).
Im Weltraum bin ich selten, unter Wasser schreibe ich kaum, und wenn es mal -43° kalt oder 143° heiß ist, hab ich auch nicht wirklich Lust zu schreiben.
Aber vielleicht denken andere Leute da ja anders ...

- Für sensationelle 29,90 DM gibt es den CD-Lift:
Sie können Ihre CDs noch so vorsichtig von Hand entnehmen und auflegen - es bleiben immer die Gefahr von Fingerabdrücken. [*IGITT!*] Oder sogar Kratzern, die zu Datenverlust führen können [ALARMALARM!]. Mit CD-Lift dagegen greifen Sie Ihre CDs, ohne sie zu berühren. Ihre Hände können keine Spuren hinterlassen [laßt mich da mal ran - wetten doch?! *fg*] - und die CDs keine Macken bekommen [Nun bin ich wirklich erleichtert ... ] .Durch Vakuum fest aber schonend im Griff. ... Sogar empfindliche, selbst gebrannte CDs verkratzen nicht so leicht. Prima auch für Kids [wie - soll ich Kinder damit anheben, damit die nicht so leicht verkratzen?!].

- Valentino-Seidenplaids: Sie sind ein echter Traum: ihr Bezug ist aus rein seidenem Crêpe de Chine gefertigt – mit elegantem Glanz, geschmeidig weich, ein Genuss auch auf blanker Haut. Von Zucchi Milano, einem der besten Ateliers Italiens. In sorgfältiger Atelierarbeit wird jedes Plaid großzügig in Karos gesteppt, mit breitem, glattem Rand. So bleibt das Fill gleichmäßig verteilt und anschmiegsam. Eine wertvolle, farblich exakt passende Kordelborte umrahmt das Plaid elegant und schützt die Kanten.
Na, zu einem Preis von 889 DM ist das doch glatt geschenkt, oder?

- Auch in Parfum kann man einiges an Geld investieren. Proidee bietet die letzten 40 Flacons des legendären Parfum Marechale zum Verkauf.
Kennt ihr nicht? Ich auch nicht, aber Proidee verrät uns: 1669 wurde „Marechale“ (gesprochen: ma:reschall) für Madame la Marechale D’Aumont, Gattin des Marschalls von Frankreich, kreiert – aus über 70 geheimen Ingredienzen. Es entstand ein Duft, der heute genauso aktuell ist wie vor 300 Jahren. Parfumeure aller Zeiten waren von ihm gebannt – doch selbst berühmte „Nasen“ wie Roret, Piesse und Gattefosse gelang es nicht, die Rezeptur zu entschlüsseln. Nur „The Crown Parfumery Est. 1872” hat das Rezept – nach der Originalschrift von 1669. 1990 neu aufgelegt in limitierter Edition. Die letzten 40 Flakons – exklusiv bei Pro Idee. Lediglich 250 Flakons „Marechale“ wurden 1990 nochmals nach dem Originalrezept produziert. Sie waren fast alle sofort vergriffen... Fast, denn die letzten 40 Flaschen wurden für Pro-Idee reserviert. Danach ruht die Legende Marechale wieder – vielleicht Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte.
Da sind 1890 DM (in Worten: Eintausendachthundertneunzig) wirklich nicht zu viel verlangt!

- Ionic Hair Wand ist ein völlig neues System. Das einzigartige, US-patentierte Gerät pflegt Ihr Haar mit Ionen, den winzigen, elektrisch geladenen Teilchen – ähnlich wie Sie sie nach einem Sommergewitter in der Luft finden. Während Sie mit „Ionic Hair Wand“ durch Ihre Haare fahren, „badet“ der Ionen-Conditioner jeden einzelnen Haarstrang in reinigenden, reparierenden Ionen.
149 DM ... ich sag nur: Ionenbeschuß! Alle Energie auf die Schilde!

- ein ähnlich sinnvolles Gerät ist Fresh Kiss, das Atemprüfgerät für 79,95 DM. Der Atemtester im Hosentaschenformat meldet Mundgeruch. Überall. In 3 Sekunden. Die kritischste aller Nasen tragen Sie in der Hosentasche. Atemfrische oder Mundgeruch? Das Gerät informiert Sie anhand von vier Intensitätsstufen (nicht vorhanden, gering, mittelmäßig, stark).
Oh weia ...

[to be continued - wenn ich mich vom Lachen wieder erholt habe]

Towanda | 1:03 PM |



Parken die Zweite
Ich wäre ja dafür, ein Gesetz zu erlassen, nachdem man das Recht hat, jedem Mann das Dingidong abzuschneiden, der sich auf Frauenparkplätze stellt.
Sorry, ihr Goldies, aber für einen Parkplatz muß man eben Opfer bringen ...

Towanda | 12:20 PM |



Parken die Erste
Eigentlich sieht man ja relativ wenig Behinderte, wenn man so Bummeln geht. Aber heute hab ich herausgefunden, wo die alle sind: Die kaufen im Marktkauf ein, denn dort waren die Behindertenparkplätze alle besetzt.

Towanda | 12:18 PM |



14.10.01

Zockerpech
Schalke wird gnadenlos von Stuttgart untergebuttert, Pauli spielt tatsächlich aus Versehen mal unentschieden statt zu verlieren, der HSV schlägt Hertha; bereits 29 Tore und zwei gelb-rote Karten am noch nicht beendeten 9. Spieltag der Bundesliga. Zudem aus religiösen Gründen noch auf ein Unentschieden beim Club gesetzt.
Verdammt, so wird das nie was mit dem Reichwerden.

Towanda | 2:28 PM |



tias-gedicht

Towanda | 1:56 PM |



Dreierregel und Kolateralschäden
In American Pie 2 wurde die sogenannte "Dreierregel" erklärt: Wenn ein Mann behauptet, er habe mit drei Frauen geschlafen, teilt man das durch drei und erhält die tatsächliche Anzahl der Damen, also lediglich eine. Wenn eine Frau behauptet, sie hab mit drei Kerlen gepennt, multipliziert man diese Zahl jedoch mit drei.
Und nun frage ich mich ernsthaft:
Wenn die USA zugeben, dreimal irrtümlich zivile Ziele getroffen zu haben - reicht es, diese Zahl mit drei zu multiplizieren?

Towanda | 10:45 AM |



Bücher TopTen
So viele Bücherlisten sind in den Tagebüchern/Logs/etc. aufgetaucht!
Nun gut, ich kann mal versuchen, ein paar zu finden und bin schon mal dankbar, daß ich mich nicht auf drei Stück beschränken muß. "Lebensbücher" sind das bei mir auch nicht, denn ich lebe noch (und das hoffentlich viel und reichlich mit interessanten neuen Büchern), so daß ich nur einen aktuellen Zwischenstand geben kann, wie Melody das auch schon schrieb. Wenn ich mit achtzig noch am Bloggen sein sollte, kann ich mir mal überlegen, ob ich so eine Liste der Lebensbücher veröffentliche.
Und was das Eindruckschinden mit hochwichtigen Büchern angeht: Ich hab die wirklich alle gelesen und genossen, es kann nur sein, daß ich vielleicht ein triviales Werk, das ich ehrlicherweise nennen sollte, lieber weggelassen habe.

Hermann Hesse: Demian
Amélie Nothomb: Die Reinheit des Mörders
George Orwell: 1984
Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis [die gesamte Triologie in fünf Teilen]
Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit
Stefan Zweig: [die Novellen, egal welche, ich mag sie alle]
Umberto Eco: Der Name der Rose
Max Goldt: [Titanic-Kolumnen, sind über mehrere Bücher verteilt und alle wunderbar]
Jean-Paul Sartre: Geschlossene Gesellschaft
Patrick Süßkind: Die Geschichte von Herrn Sommer

(die Reihenfolge stellt keine Wertung dar, sondern beugt sich nur der Tatsache, daß man nicht zehn Titel gleichzeitig an die erste Stelle schreiben kann)

Towanda | 10:39 AM |



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"Towandas Turbulenzen" ist ein Projekt von Towandawelt und erblickte am 5. Mai 2001 das Licht der Welt.
Die Seite ist auch direkt über http://www.towandas-turbulenzen.de zu erreichen.
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