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-Vogelspinnen-

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

-Andere Spinnentiere-

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Brachypelma boehmei

   
Beschreibung

Diese sehr schreckhafte Vogelspinne ähnelt sehr der Brachypelma smithi. Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten liegt hauptsächlich in der Färbung der Beine. Brachypelma boehmei hat bis auf erste Glied des Beines, welches samtschwarz ist, durchgehend rotgefärbte Beine. Auch der Carapax ist rot umranded.

Haltung im Terrarium

Wie bei einer Brachypelma smithi ist, wie ich denke, ein Terrarium mit den Maßen von 30 x 40 x 30 cm für ein adultes Tier angemessen. Da B. boehmei eine außerordentlich scheue Art ist, ist bei dieser Art ein Unterschlupf in Form einer Korkrindenhöhle noch wichtiger. Um für die nötige Luftfeuchtigkeit zu sorgen, zerbreche ich einige Moosstücke und drücke diese Stückchen in den Torfboden. Dadurch hält sich die Oberfläche des Bodens länger feucht. Temperaturen von ca. 27° C sind nötig, damit die Spinne aktiv wird und sich wohfühlen kann.

Nachzucht und Paarung

Laut GüNTER STADLER ist die Verpaarung, wie bei den meisten Vogelspinnen der Gattung Brachypelma unproblematisch. Nach der Paarung dauere es etwa fünf Monate von der Kopulation bis zum Schlüpfen der ca. 400 Spiderlinge. Diese seien leicht mit kleinen Futtertieren wie kleinen Heimchen oder Fliegen großzuziehen.


Eine B. boehmei auf einem Rattenschädel (links) und einmal einfach so.

Über das Tier meiner besten Freundin

Die Brachypelma boehmei von meiner besten Freundin (Isabel N. - Sei gegrüßt!) ist ein extrem scheues Tier, die sofort sich mit dem Bombardieren verteidigt , wenn man nur ein Haar eines Beines der Spinne berührt. Sie verschwindet sofort in ihre Korkrindenhöhle, wenn auch nur der Tisch erschüttert wird, auf dem das Terrarium steht. Natürlich ist sie, wie alle Spinnen dieser Art die ich bis jetzt gesehen habe, eine sehr schöne Vogelspinne. Doch um ein Foto von dieser Spinne zu schießen, und ich rede natürlich von einem guten und schönen Foto, muss man viel Geduld haben, denn bei der kleinsten Erschütterung des Terrariums muss man bei diesem Individuum erst einmal wieder warten bis die Spinne aus ihrer Höhle herauskommt.


Eine B. boehmei bei der Häutung. Sie hat sich den sehr ungünstigen Platz in einer leeren Trinkschale für die Häutung ausgesucht. Sie hat es aber unbeschadet überstanden.

   
   
   
   
 

 

 

 
     

 

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