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Beschreibung
Nephila tanzaniensis ist eine wunderschön gezeichnete Riesenradnetzspinne aus Australien. Als ausgewachsenes Tier besticht sie durch ihre auffällige Färbung des Abdomens und ihre Größe. Mit einer Spannweite von bis zu 17 cm baut sie Netze mit einem Durchmesser von bis zu 1,3 (!) Meter.
Bei guter Fütterung kann ihr ovales Abdomen eine Länge von 3,5 cm erreichen.
Die Färbung ist in der Regel ein mattes Schwarz mit roter und gelber Zeichnung.
Haltung im Terrarium
N. tanzaniensis hält man entweder in einem schlicht eingerichteten Terrarium mit den Mindestmaßen von 60 x 30 x 60 cm oder direkt frei in einem gut klimatisierten Raum, wo die Temperatur nicht unter 20° C abfällt und die Luftfeuchtigkeit nicht unter 50 % relativer Luftfeuchtigkeit sinkt. Ein paar Äste sollten als Rahmen für den Netzbau zur Verfügung gestellt werden, wobei die Spinne sich teilweise die unmöglichsten Plätze für ihr Radnetz sucht.
Nachzucht und Paarung
Die Paarung von N. tanzaniensis gelingt eigentlich ohne Probleme, sofern man einige Punkte beachtet. Diese Punkte wären zum einen mal die Temperatur und die rel. Luftfeuchtigkeit. Auch sollte das Weibchen vor der Paarung sehr gut und viel gefressen haben - ihr Männchen wird es ihnen danken. Auch muss dass Männchen groß genug sein. Zur Paarung wird das Männchen entweder in das Terrarium des Weibchens oder, bei der Zimmerhaltung, direkt neben das Netz des Weibchens gesetzt. Niemals direkt in das Netz des Weibchens!
Dann wird sich das Männchen neben dem Netz des Weibchens ein eigenes Netz spinnen und warten. Nach einiger Zeit fängt das Männchen an, an dem Netz des Weibchens zu zupfen. Reagiert das Weibchen mit einem leichten hin- und herwackeln und auch mit zupfen des Netzes, macht das Männchen sich auf den Weg zum Weibchen. Das Männchen führt nun von der Unterseite des Netzes seine Bulben in die Geschlechtsöffnung des Weibchens ein und befruchtet dieses. Danach macht sich das Männchen schnell davon.
Die Aufzucht der etwa 30-50 Spiderlinge, die aus einem gelegten Kokon schlüpfen können, gelingt mit Fruchtfliegen am Anfang und später kleinen Heimchen ohne Probleme. Nach etwa 2 Monaten sind die Jungspinnen bei guter Fütterung ausgewachsen.

Ein Nephila tanzaniensis Weibchen beim Fressen einer Heuschrecke.
Über mein(e) Tier(e)
Meine Tiere sind sehr friedlich und ich halte die großen Weibchen frei in meinem Tierzimmer.
Die Männchen halte ich in kleinen Kunststoffdosen bis zur Verpaarung. Dann dürfen auch sie in meinem Zimmer wohnen.

Diese Heuschrecke verfing sich im Netz, wurde jedoch nicht gleich als Futter erkannt, baumelte also im Netz rum.
Und sie wusste nichts besseres zu tun, als sich zu häuten.
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