Bildergalerie :: gutgemeinte Tipps

Gästebuch :: über mich :: home

 

 

-Vogelspinnen-

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

-Andere Spinnentiere-

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Terrarien

   
Das Terrarium, in dem man seine Vogelspinne artgerecht halten möchte, sollte über zwei Lüftungsgitter verfügen. Meist sind diese vorne unten und hinten oben. Dieses Terrarium sollte bei bodenbewohnenden Vogelspinnen die Maße 25 x 25 x 25 cm nicht unterschreiten. Bei baumbewohnenden Vogelspinnen sind die Mindestmaße von 20 x 20 x 30 cm angebracht. Doch natürlich sollte einer Vogelspinne so viel Platz wie möglich zur Verfügung gestellt werden. In einem größeren Terrarium kann man das Mikroklima auch leichter aufrecht erhalten. Zum Mikroklima zählt die Temperatur und die Feuchtigkeit. Zu kleine Terrarien überhitzen schnell und die Luftfeuchtigkeit kann zu hoch sein. Bei hohen Temperaturen besteht die Gefahr, das die Spinne austrocknet und daran zu Grunde geht. Ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, können sich Pilze und Milben und andere Schädlinge schneller vermehren und dadurch besteht die Gefahr einer Erkrankung an einem Pilz oder von Milbenbefall. Die meisten Vogelspinnen sind mit Temperaturen von 24° - 28° C und relativen Luftfeuchtigkeiten von 45% - 85% "glücklich". Doch diese Werte sind so artspezifisch, dass man keinen Wert, noch Temperatur oder Größe des Terrariums, verallgemeinern darf. So hält man die riesige Theraphosa blondi natürlich in einem viel größeren Terrarium als die kleine Eucratoscelus pachypus. Bei der Haltung einer Vogelspinne muss man sich also immer genau über diese Spinne informieren und ihre Haltungsbedingungen so gut wie möglich erfüllen.


Ein großzügiges Terrarium für eine B. smithi.

Pflegemaßnahmen täglich

Damit es der Vogelspinne auch wirklich gut geht, müssen täglich einige Dinge kontrolliert werden. Man sollte schauen:
- ob übriggebliebene Futtertiere noch in dem Terrarium sind -> sofort rausnehmen
- ob die Spinne irgendwelche Anzeichen einer Verletzung oder Erkrankung aufweist -> behandeln oder sonstige Hilfemaßnahmen einleiten
- ob die Spinne sich häutet (sie liegt auf dem Rücken), bzw. grade gehäutet hat -> für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen
- ob die Vogelspinne ein Spermanetz gebaut hat -> jetzt ist es 100% sicher, das es sich um ein paarungsbereites Männchen handelt -> möglichst bald verpaaren!


So sieht es aus, wenn eine A. geniculata kurz vor der Häutung ist.

Pflegemaßnahmen alle 2-3 Tage

- Wasserbehälter gründlich auswaschen und wieder mit frischem Leitungsasser füllen.
- Terrarium von Kotresten, toten Futtertieren und Häutungsresten säubern.
- Pflanzen gießen und abgestorbene Blätter entfernen.
- Durch Sprühen und leichtes Gießen des Bodens für die nötige Feuchtigkeit sorgen.
ACHTUNG: Auf keinen Fall die Spinne selbst ansprühen!

Pflegemaßnahmen alle 1-2 Wochen

Mit einem feuchten Lappen werden die Scheiben geputzt und auch Spinnfäden von den Scheiben entfernt. Ausnahmen: Bei Baumbewohnenden Spinnen darf nicht das Gespinst der Wohnhöhle beschädigt werden.
ACHTUNG: Auf keinen Fall chemische Zusätze oder andere Reinigungsmittel verwenden! Nur reines Leitungswasser.

   
   
   
   
 

 

 

 
     

 

   © 2005 by Törbi •   Fragen, Anregungen, Kritik oder zu viele Spinnen?