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-Vogelspinnen-

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

-Andere Spinnentiere-

 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Vermehrung von Vogelspinnen

   
Wenn man seine Vogelspinnen artgerecht hält, dann kann man auch beim Verpaaren auf gute Zuchterfolge hoffen. Verpaaren sollte man Spinnenweibchen nach einer großzügigen Fütterung, wie z.B. mit einer Maus. Zur Paarung wird in das Terrarium des Weibchens das Männchen gesetzt. Das Weibchen merkt sofort, das sich ein Männchen im Terrarium befindet.


L. parahybana (links) und B. emilia (rechts) bei der ersten Begegnung.

Sobald auch das Männchen das Weibchen bemerkt hat, fängt es an leicht mit dem Körper hin und her zu Wackeln und zusätzlich mit den Vorderbeinen auf den Boden zu "trommeln". Wenn das Weibchen paarungsbereit ist, stimmt es auf das Wackeln mit ein und lässt das Männchen sich nähern. In dem Moment, wo das Männchen das erste mal das Weibchen berührt, geht ein Zucken durch das Weibchen und das Männchen "betrommelt" diesmal das Weibchen. Dann versucht das Männchen mit Hilfe spezieller Haken an den vorderen Beinen das Weibchen hochzustämmen. Ist das Weibchen hoch genug (fast senkrecht stehend) führt das Männchen seine beiden Begattungsorgane (die Bulben), die sich an der Spitze der Taster befinden, nach leichtem "betrommeln" der Vorderleibunterseite, in die beiden Geschlechtsöffnungen an der Abdomenunterseite des Weibchens.


Paarung von B. albopilosum (links) und Betasten von G. pulchra (rechts).

Ist die Begattung vollständig durchgeführt flüchtet das Männchen sofort, um nicht als Futter zu Enden. Etwa vier bis acht Wochen nach erfolgreicher Paarung baut das Weibchen einen Kokon mit den Eiern, eingebettet in Spinnfäden. Diesen trägt sie dann bis zum Schlüpfen der Jungspinnen (Spiderlinge) zwischen ihren Kieferklauen. Sofort nach dem Schlüpfen sind die Jungspinnen auf sich selbst gestellt. Jetzt sind wieder die Geduld und die Geschicklichkeit des Züchters gefragt. Jede einzelne Jungspinne muss aus dem Terrarium der Mutterspinne herausgefangen und in ein Aufzuchtgefäß überführt werden.


An der Epigastralfurche erkennt man ob sich um ein weibliches oder männliches Tier handelt. In diesem Fall ist es eine weibliche Theraphosa blondi.

   
   
   
   
 

 

 

 
     

 

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