Schneller Überblick über die behandelte
Themen
Verwendung Standard Ruby GUI: Tk
- Tk ist noch immer der Standard GUI
für Ruby, und das allein ist ein guter
Grund dafür, Tk für die Entwicklung
ihren Programmen in Betracht zu ziehen.
Er bietet eine Möglichkeit an, Ihre
Applikationen auf fast allen gängigen
Plattformen laufen zu lassen, weil Sie
fast gesichert sind, dass Anwender, die
ihre Programme verwenden werden, eine
lauffähige Ruby/Tk Installation am
Platz haben.
- Das größte Problem bei der
Verwendung von Tk ist sein Mangel an
modernen Widgets wie "combo-boxen",
"tree-listen" und so weiter. Zwar
gibt's spezielle Erweiterungen wie BLT
und Tix, durch die man Tk erweitert
werden kann, und auch wenigstens
existiert ein Ruby Modul, um diese Tk's
Erweiterungen einzubinden und zu
verwenden, allerdings verläuft die
Installation von diesen Erweiterungen
nicht reibunslos und erfordert dabei
viele Anstrengungen und Mühe.
Verwendung GTK+ Tookit
- Da GTK+ als ein der
Kern-Komponenten des populären GNOME
Desktops für Linux dient, kann der
Einsatz dieses Tookits in der
absehbarer Zeit stark zunehmen. Die
Ruby/GTK Erweiterung ist ebenso
andauernd in der Entwicklung und bietet
bereits die meiste oder fast alle der
GTK+ Funktionalitäten an.
- Eine potenzielle Quelle des
Problems für GTK+ und damit auch für
Ruby/GTK ist seine Schwäche bei der
Portierung auf Windows OS, was
natürilich auf X Window System
zurükzuführen ist. Jedoch ist
wahrscheinlich, dass diese Probleme ab
einem Zeitpunkt gelöst werden,
spätestens mit dem neuen Entwurf GTK+
2.0.
Verwendung FOX Tookit
- FOX bietet eine hervorragende
plattformübergreifende GUI-Lösung an,
und im Gegensatz zu GTK+ laüft dieser
Tookit genau so gut auf beiden
Plattformen Linux und Windows.
Zusätzlich zur seinen umfassenden
Sammlung von modernen Widgets, bietet
Fox "built-in" Unterstützung für "drag
and drop", OpenGL, und groöße Vielfalt
von Imagedatei-Formaten.
- Ein Nachteil des FOX Toolkits ist
der Mangel an der gedruckten
Dokumentation. Meist der großten
Buchhandlungsketten(oder Online
Buchhändler) haben eine große Auswahl
der Bücher und Referenzen für beide Tk
und GTK+ Toolkits, aber Sie werden
nicht leider fündig, wenn man
irgendwelche Bücher für
FOX-Programmierung sucht.
Verwendung SWin/VRuby Toolkit
- SWin und VRuby bieten eine schnelle
und einheitliche Lösung für die
Entwicklung von grafischen
Benutzeroberflächen auf Windows OS an.
Wenn Sie ihre Applikationen auf keine
OS als Windows laufen müssen, oder
irgendeine andere alternative
GUI-Lösung für nicht-Windows
Betriebsysteme haben, könnte es sein,
dass man richtigen Tookit ausgewählt
hat.
- Eine fehlende Dokumentation ist ein
Problem, wenn man mit diesem Toolkit zu
programmieren anfängt, besonders wenn
man keine Erfahrung in der
Windowsprogram-
mierung hat. Es wird wahrscheinlich
dabei sehr hilfreich, sich zuerst über
die Basis der Windowsprogrammierung
beibringen lassen. Es gibt viele sehr
ausgezeichnete Referenzbücher in diesem
Gebiet.
Andere GUI Toolkits
- Wir haben uns für die meist
populärsten GUI Toolkits für Ruby in
diesem Kapitel entschieden aber lassen
Sie sich bitte nicht von anderen GUI
Toolkits abschrecken, die sehr
interresant für Sie sein könnten. Sie
können sich auch in Ruby Newgroups und
Mailingslisten fündig machen, und
außerdem ist es ratsam, regulär nach
der Information in der RAA
nachforschen, weil sonst man niemals
weiss, wo und wann die Neuerungen
bekommen kann.
Auswählen eines GUI Tookits
- Obwohl Ruby eine mächtige
Programmierungssprache für irgendeine
einzelne Plattform ist sind manche
Programmierer nicht dazu geneigt, Ruby
als Entwicklungssprache für ihr
GUI-Applikationen zu verwenden und das
liegt an seiner(Ruby)
plattformübergreifenden Natur. Wenn Sie
ihre GUI Applikationen in Ruby
schreiben möchten müssen Sie es
berücksichtigen, auf welcher Plattform
das Programm laufen wird und
dementsprechend der GUI Toolkit
auswählen.
- Das Grundgedanke dieses Kapitels
ist es, dass es keine für alle
"befriedigende" Lösung gibt, wenn man
einen GUI Toolkit sucht. Wenn Sie von
einem Toolkit zu anderen
tendieren,nehmen Sie sich Zeit und
probieren Sie zwei oder drei Toolkits
aus, die nach Ihrer Meinung
vielversprechend sind und entscheiden
Sie sich schließlich für einen.
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