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Image based Lightning - Gespiegelte Umgebung schützt vor Artefakten |
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Bis zur Release 7 unterstützt Cinema 4D zwar noch keine HDR-Images, aber mit der Release 8 lassen sich bereits HDR-Bilder einladen, die dann in RGB konvertiert werden. Dennoch wächst die Zahl der Nutzer, die zur Beleuchtung einer Szene ein Foto, bzw. ein Bild eines Raumes, eines Ortes, des Himmels oder ähnlichem einsetzen. Der Vorteil dieser Art der Beleuchtung liegt klar auf der Hand: Durch diese Technik entsteht eine unregelmäßige Beleuchtung, die den finalen Renderings ein realistischeres Aussehen verleiht. Mit "normalen" Lichtquellen
hingegen ist dieser Effekt mit ein wenig Aufwand verbunden.
Nun machen sich viele Nutzer nicht die Mühe, eigene Bilder für die Beleuchtung zu erstellen, sondern greifen auf HDR-Images aus dem Internet zurück. Diese Bilder werden über eine sogenannte "Lightprobe", einer Art reflektierenden Chromekugel aufgenommen und können, da Sie die Umgebung nahtlos aufgreifen, ohne Probleme für die Beleuchtung genutzt werden. Der Nachteil ist, dass es im Internet nun viele Renderings gibt, die den immer gleichen Hintergrund zeigen. Das ist auf die Dauer ein wenig Langweilig, ja sogar störend.
Soll nun also ein gescanntes Foto für die Beleuchtung eingesetzt werden, ergibt sich zumeist folgendes Problem: Das Foto stellt lediglich einen Ausschnitt der Umgebung dar, und so kann es zu unschönen Artefakten kommen, da das Foto nicht gekachelt werden kann.
Man kann nun Aufwendig aus dem Foto eine kachelbare Textur erstellen, in dem man die linke Seite des Fotos in einer 2D EBV-Anwendung, wie zum Beispiel Photoshop, Fireworks oder Gimp, mit der rechten verbindet und die Schnittstelle retuschiert. Oder aber man geht den einfachen Weg und lädt das Bild in beispielsweise Photoshop ein, erstellt von der Ebene des Bildes eine Kopie und spiegelt nur die Kopie horizontal. Nun wird die Arbeitsflache des Bildes mal zwei genommen. Die Arbeitsfläche sollte nun in der horizontalen exakt doppelt so gross sein, wie die horizontale Länge des
Fotos. Jede der Ebenen wird nun an eine Kante der Arbeitsfläche ausgerichtet, so dass der Eindruck einer horzontalen Kachelung entsteht. Für die meisten Anwendungsfälle ist dies ausreichend, wobei der Aufwand nur minimal war. Zu beachten ist allerdings, dass sich die Beleuchtung durch diese Verdopplung des Bildes ein wenig ändert.
Allerdings kann dies vernachlässigt werden, sobald es nicht auf die Umgebung oder eine "exakte Ausleuchtung" der Szene ankommt.
Dieses Vorgehen entspricht in etwa der Funktion "nahtloses Kacheln" in Cinema4D.
Aber wie wird Image Based Lightning realisiert?
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