28. Dezember 2007 -  Schlechte Neuigkeiten zum Jahresende ...

Sean Penn: Ehe-Aus nach elf Jahren

New York (RPO). Hollywood-Star Sean Penn und seine Frau Robin Wright Penn lassen sich nach elf Jahren Ehe scheiden. Der "Oscar"-Preisträger und seine Schauspielkollegin haben zwei gemeinsame Söhne. Über die genauen Hintergründe wurde noch nichts bekannt.   

Das berichtet das US-Magazin "People" in seiner Internetausgabe unter Berufung auf ihre Sprecherin, Mara Buxbaum. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Das Paar ist den Angaben zufolge seit elf Jahren verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder, Hopper Jack (14) and Dylan Frances (16).

Oscar-Preisträger Penn (47), der in den 80er Jahren mit Madonna verheiratet war, und Wright (41), die ebenfalls in den 80er Jahren schon einmal verheiratet war, sind seit Anfang der 1990er Jahre liiert.

Die beiden Darsteller spielten auch in mehreren Filmen zusammen, unter anderen in "Alles aus Liebe" von Regisseur Nick Cassavetes.

Quelle: www.rp-online.de

 

 22. Dezember 2007 -  ICONOCLASTS - Ausführliches Video

Ihr erinnert euch: Im Oktober brachte die TV Serie ICONOCLASTS zum Start der dritten Staffel Sean Penn und Jon Krakauer zusammen. Hier nochmal ein etwas ausführlicherer Ausschnitt (ca. 13 Minuten) aus dieser Sendung.

 

 
 

 21. Dezember 2007 -  SAG-Awards - Vier Nominierungen für "Into The Wild"

Los Angeles (AFP)  "In die Wildnis" geht mit vier Nominierungen als Favorit in das Rennen um die Screen Actors Guild Awards der US-Schauspielervereinigung. Der Film von Regisseur Sean Penn, der die Abenteuer eines Kollegeabsolventen in der Wildnis von Alaska erzählt, kann sich unter anderem Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung für die beste Besetzung machen, wie die Screen Actors Guild (SAG) bekanntgab. Daneben wurden Hauptdarsteller Emile Hirsch, Nebendarsteller Hal Holbrook und Nebendarstellerin Catherine Keener nominiert.

Die Awards werden am 27. Januar in Los Angeles verliehen und gelten als wichtiger Stimmungstest für die Oscars.

Offizielle Website: www.sag.org
 

 11. Dezember 2007 -  BFCA-Nominierungen - Sieben Nominierungen für "Into The Wild"

Sean Penn’s "Into the Wild" erhielt die meisten Nominierungen für den “Critics Choice Award”. Mit insgesamt sieben Nominierungen, darunter “Best Picture”, “Best Actor – Emile Hirsch”, “Best Supporting Actor – Hal Holbrook” und zwei Mal Sean Penn für “Best Director” und “Best Writer” geht der Film ins Rennen um die begehrten Preise der BFCA (Broadcast Film Critics Association), der weltgrößten Kritikervereinigung. Die Preisverleihung findet am
7. Januar 2008 statt.

Mehr unter www.bfca.org 

 11. Dezember 2007 -  Sean Penn unterstützt Dennis Kucinich

Wie bereits in der letzten Wahlkampfperiode macht sich Sean Penn auch dieses Mal für den Kongressabgeordneten von Ohio, Dennis Kucinich, stark. In der San Francisco State University hielt Sean Penn eine, wie es SFGate.com nannte, "nichtunterstützenden Unterstützungsrede" , für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Kucinich.

Dabei drängte er sein Publikum unter anderem dazu, nicht nur deswegen für jemanden zu stimmen, nur, weil dieser vielleicht gewinnen könnte. lt. den letzten Umfragen liegt Kucinich weit hinter den Spitzenreiter Sens. Barack Obama und Hillary Rodham Clinton zurück. Das sollte keine Rolle spielen, sagte Penn. ""Ich bin nicht hier um Ihnen zu sagen, für wen Sie stimmen sollen", sagte er. "Mein Interesse ist die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika."

Weitere Themen waren - natürlich - Präsident Bush, der offenbare Streit Bush's mit seiner eigenen Verwaltung über die Möglichkeit von iranischen Nuklearwaffen, die Hypothekenkrise und die Tendenz der Wähler, auf Kandidaten mit einem hohen "Persönlichkeitskult" zu setzen. ("How do we know what's American and what is not? Because John Wayne tells us so? Because Sean Penn tells us so? Susan Sarandon? Bill O'Reilly? Michael Moore? Senator Bull? Or Senator Shit?").

Zumindestens einem Studenten hat Penns Rede nicht gefallen. Dieser stand schweigend vor der Bühne, zuerst mit dem Schild "Stop supporting America's enemies" dann mit einem anderen, auf dem er fragt: "Hey Sean, have you seen a UFO, too?" Eine Anspielung auf Kucinich's jüngste Erklärung, dass er ein UFO gesichtet habe.  Der Mann wurde nach einem kurzen Handgemenge entfernt, aber Sean Penn witzelte nur: "Das ist OK. Dies ist San Francisco, wir erlauben hier schwule Gewerkschaften."  (Originaltext der Rede)


Sean Penn's Rede ....

 

 

... und ein kleiner Störenfried

 

 

Mehr zum Thema:

Dennis Kucinich - Offizielle Website

Wikipedia - Dennis Kucinich
 

 28. November 2007 -  "Into The Wild" ausgezeichnet



NEW YORK (Reuters)

"Into the Wild" wurde gestern Abend anlässlich der "Gotham Awards" Verleihung (ein hoch angesehener Preis für Independent-Filme) mit dem Preis für den besten Film ausgezeichnet.

Nominiert war "Into The Wild" auch in der Kategorie "Beste Hauptrolle". Emile Hirsch nahm den Preis für Sean Penn entgegen, der nicht vor Ort war.

Offizielle Website: IFP - Gotham Awards

 

 23. November 2007 -  Sean Penn in TV Spot "Speechless Without writers"

Die US-amerikanische Gewerkschaft der TV-Autoren WGA streikt und viele prominente Hollywood-Schauspieler, darunter Sean Penn, Holly Hunter, Jenny Elfman und andere, unterstützen diesen Streik. Zum erstenmal in der Filmgeschichte demonstrieren angesehene SAG-Schauspieler ausschließlich in für das Internet produzierten Spots ihre Unterstützung - denn zusätzliche Einnahmen aus der Internet-Verwertung ist einer der Haupt-Streikpunkte.

Die Spots laufen ab sofort über die Internetseiten www.DeadlineHollywoodDaily.com sowie www.SpeechlessWithoutWriters.com und www.UnitedHollywood.com.

 


 

Worum geht es? Streik der Drehbuchautoren legt Hollywood lahm und Drehbuchautoren streiken ab Montag
 

 21. November 2007 -  Sean Penn wieder vor der Kamera in brisantem Polit-Drama


Los Angeles (dpa) - Oscar-Preisträger Sean Penn und Regisseur Gus Van Sant («Good Will Hunting») haben grünes Licht für das Polit-Drama «Milk» bekommen. Ab Mitte Januar soll der Film über die Ermordung des Lokalpolitikers Harvey Milk (Penn) in San Francisco gedreht werden, berichtet «Variety».

Milk war in den 70er Jahren der erste offen schwule Stadtpolitiker in San Francisco, der 1978 zusammen mit dem Bürgermeister der Westküstenstadt von einem konservativen Kollegen erschossen wurde.

Die Geschichte von Harvey Milk wurde bereits 1984 in einem Dokumentarfilm ("The Times of Harvey Milk") verarbeitet. 1985 erhielt der Film den Oscar als "Bester Dokumentarfilm".

Wer war Harvey Milk? Mehr dazu auf Wikipedia

 16. November 2007 -  Sean Penn im großen Interview der Filmzeitschrift "Film Ink"

Sean Penn ist die Coverstory der Dezemberausgabe des australischen Filmmagazins "Film Ink". Im Interview berichtet er ausführlich über seine Arbeit an INTO THE WILD, über die großen Strapazen, die sein Hauptdarsteller Emile Hirsch auf sich nehmen musste, um Christpher McCandells zu porträtieren, seine Zusammenarbeit mit Pearl Jam Frontman Eddie Vedder und vieles mehr ... hier geht's zur Story: Sean Penn - The eternal rebel

Die Veröffentlichung erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung durch
(www.filmink.com.au) - dafür vielen Dank! Kopien des Interviews können auch direkt beim Magazin angefordert werden: dina@filmink.com.au

Copyright © 2007 Filmink. All rights reserved
 

 

 25. Oktober 2007 -  Rom feiert Sean Penn

Das bewegendste künstlerische Statement des Rom Film Festivals kommt von Sean Penn. Er verfilmte das Tagebuch eines jungen Aussteigers, der nach dem College ohne Geld und Dokumente bis nach Alaska wanderte. "Into the Wild", ein asketisches, 140 Minuten lang in Atem haltendes Drama, wird uns noch lange beschäftigen. Es ist eine Hommage an die Einsamkeit und den wichtigsten amerikanischen Verfassungsgrundsatz, die Freiheitsrechte des Individuums.

«Ich glaube, dass die Menschen in den USA und in der westlichen Welt zu abhängig vom Komfort sind und dass dies erhebliche Konsequenzen hat», erklärte Penn (47) in Rom. «Ich möchte den Jugendlichen zwar nicht sagen, dass sie sich verhalten sollen wie der Protagonist in meinem Film, aber sie sollten dennoch etwas tun, um ihre Herzen wieder schneller schlagen zu lassen.»

Auch wenn Penn diesen Film schon lange gedreht haben wollte: Jetzt ist die Zeitpunkt, wo die Welt ein solches Meisterwerk braucht.

Quellen: www.fr-online.de und www.newsticker.welt.de

  23. Oktober 2007 -  Sean Penn + Jon Krakauer in "ICONOCLASTS"

Die TV Serie ICONOCLASTS (dt. "Bilderstürmer") des Fernsehsenders "Sundance Channel" geht in seine dritte Staffel. Anstatt eines Frage-und-Antworts-Spiels am Studiotisch bringt diese Sendung jeweils zwei Prominente einmal in einer ganz anderen Umgebung zusammen und folgt mit der Kamara ihrem Gedankenaustausch.

Zum Start der dritten Staffel bringt ICONOCLASTS Sean Penn und Jon Krakauer zusammen. Die beiden werden nach Alaska geflogen wo sie im Güterwagen fahren, Berge hochsteigen und natürlich über "Into the Wild" reden.

Die Sendung wird am 25. Oktober im "Sundance Channel" ausgestrahlt, Clips der Sendung gibt es hier:

ICONOCLASTS - Sean Penn + Jon Krakauer

Weitere Clips findet ihr auf www.sundancechannel.com unter VIDEO - ICONOLASTS SEASON 3

 3. Oktober 2007 -  Sean Penn bei Letterman

Das ganze Interview hier!

 

   Download - Sean Penn zu Gast bei David Letterman

 2. Oktober 2007 -  INTO THE WILD - Neue Videos, Fotos, Wallpaper, Links

Am gestrigen Montag trat Sean Penn in der David Letterman Show auf. 

The Late Show with David Letterman Website stellt einen kleinen Ausschnitt zur Verfügung (“Big Show Highlights” dann auf  “Hanging with Hugo Chavez” klicken).

Interview mit Emile Hirsch, dem Hauptdarsteller von INTO THE WILD auf CNN.com

 

   

www.blueseat.com

Die Firma Samsung tritt als Promoter für Into the Wild mit einer eigenen Internetseite auf. Eine sehr interessante Seite mit Fotos, Videos, Interviews und mehr!

 

   INTO THE WILD - Wallpapers und Screensaver für den PC gibt's HIER

 

Artikel & MP3: 'Into The Wild' Tells True Story of Young Man's Fatal Trek Into Alaska Wilderness

 

 24. September 2007 -  Sean Penn + Eddie Vedder in der Charlie-Rose-Show

Hier ist das ganze Interview!
 

 23. September 2007 -  Sean Penn Auftritt in der Oprah-Winfrey-Show

In der letzten Woche trat Sean Penn in der Oprah-Winfrey-Show auf, um seinen neuen Film vorzustellen.

Eine Zusammenfassung des Interviews, ein kleines Video, viele Fotos und einen Auszug aus Jon Krakauers Buch gibt es auf der OPRAH WINFREY SHOW SEITE.

 23. September 2007 -  INTO THE WILD - Premiere in Los Angeles

Am 20. September war die offizielle Premiere von "INTO THE WILD". Der Film wird in den USA in den nächsten zwei Wochen erst einmal nur in ausgesuchten Kinos laufen und dann Anfang Oktober landesweit zu sehen sein.

Von der Premiere in Los Angeles ein Bericht von E!Online.

Des weiteren gibt es viele neue, interessante Berichte und Interviews zum Thema INTO THE WILD und SEAN PENN. Diese findet ihr auf der INTO THE WILD Seite.

 19. September 2007 -  INTO THE WILD - Sean Penn gibt Radio-Interview

 

Sean Penn Radiointerview:
 

 

 

Quelle: Studio 360 - Into The Wild

 

 19. September 2007 -  INTO THE WILD - Neue Video-Clips online


  Ultimate Freedom

  Mum and Dad

  Where are your Mum and Dad

  Society

  I'm Supertramp

  Do you want to do something together

  Moving on

  I'm gonna take stock in that
 

 19. September 2007 -  "Hard Sun" - Das offizielle Video jetzt online!

 

Hard Sun - Hier das offizielle Video mit vielen Filmausschnitten:

 

 

 11. September 2007 -  Die häßlichste Musik der Welt

"Into The Wild" beim Toronto Film Festival


Die Pressekonferenz hier anschauen!

ZUR PRESSEKONFERENZ
(Auf das Into the Wild Kästchen - oben links klicken!)


Ein paar Highlights der Pressekonferenz:

Sean Penn darüber, dass seinen neuesten Film eine gewisse jugendhafte Leichtigkeit auszeichnet:
"Es freut mich, das zu hören. Ich erlebe es in der Tat bei diesem Film zum erstenmal, dass er mir nach Ende der Dreharbeiten nicht mehr gehört. Er ist jetzt jedermanns Film. Die Menschen scheinen den Film tatsächlich zu umarmen und als ihren Film zu sehen."

Sean Penn zu Krakauers Roman:
Was hat ihn mit dieser wahren Geschichte verbunden? "In einem Wort: Freiheit. Diese überwältigende Story ist eine Geschichte vom Streben nach dem Sein. Und das alles in einer authentischen, unbarmherzigen Landschaft. Die Geschichte ist wunderschön und brutal und so echt wie sie nur sein kann. All das hat mich angeregt."

Sean Penn zu den Fotografen:
"Macht jetzt bitte die Fotos, die ihr braucht, ich gebe euch dafür jeden Gesichtsausdruck, den ich habe. Und dann wäre es nett, wenn ihr damit aufhören würdet. Ich kann sonst nicht denken., Denn ich finde, dass das die häßlichste Musik auf der Welt ist. OK?"

Sean Penn zu den Journalisten:
"Und dann möchte ich noch einen Mythos zerstören, weil das bestimmt auch noch zur Sprache kommen wird. Die Leute sagen oft, dass ich als Schauspieler und gleichzeitig Regisseur eine ganz bestimmte Beziehung zu meinen Schauspielern hätte. Ich habe mich schon immer sehr darüber geärgert wenn Leute gesagt haben: "Wie bringst du diesen oder jenen zu der und der Leistung?" Dazu kann ich nur sagen: Das mache ich nicht. Regisseure bringen keinen Schauspieler zu einer Leistung, Schauspieler geben ihre großartige Leistung dem Regisseur".

Emile Hirsch über die Arbeit mit Sean Penn:
Nachdem er 10 Jahre hinten den Filmrechten her war ging Sean Penn mit wahrer Leidenschaft an die Verfilmung des Werkes. Und er sorgte dafür, dass Emile Hirsch in Form kam. Er mußte an Gewicht verlieren, wie ein Mönch leben (!) und fit sein fürs Trampen, Klettern und Kajak-Fahren im Film. Für Sean Penn zu arbeiten stellte sich für Hirsch als so anstrengend heraus, dass er scherzhaft darüber nachdenkt, sich ein T-Shirt mit den Worten "Ich überlebte Sean Penn" anzuschaffen.
 

    Zum Vergrößern auf das Bild klicken!


Die ersten Kritiken:

ð Die schauspielerischen Leistungen sind über jeden Zweifel erhaben. Man vergisst glatt, dass man hier
      Schauspielern zuschaut - und das ist wohl das größte Kompliment, dass man der Besetzung dieses Films
      machen kann.

ð Sean Penn's "Into the Wild" ist eine mutige, gefühlvolle und wunderschöne Umsetzung von Jon Krakauers
      Roman - ein "Easy Rider" unserer Zeit.

ð Penn hat kein Interesse an seinen (McCandless) Fehlern. Stattdessen präsentiert er uns einen modernen
      John Muir, einen zu allem entschlossenen jungen Mann, gefesselt von der gewaltigen Schönheit der Natur.

ð Penn legt keinen Wert darauf, dass wir mit Chris einer Meinung sind und ihn mögen, oder auch nicht - er
      erzählt uns einfach Christ' Geschichte.

Alle Kritiken lesen unter INTO THE WILD
 

 2. September 2007 -  Endlich Online! Die offizielle Website von "Into The Wild"

www.intothewild.com

 2. September 2007 -  "Wanderlust" - Sean Penn trifft Werner Herzog

"Ich hatte das Gefühl, dass der Hauptgesichtspunk des Films die Wanderlust war", sagte Sean Penn (Bildmitte) am Sonntag auf dem "Telluride Film Festival" in einer Diskussionsrunde zu seinem neuen Film "Into The Wild" mit Autor Jon Krakauer (links) und Regisseur Werner Herzog (rechts). Diese "Wanderlust" ist auch Thema von Herzog's neuem Film "Encouters of the End of the World", einem Film über eine Antarktis-Erforschung. Und das Besondere am Zusammentreffen der beiden Regisseure: Für Sean Penn waren Herzogs Filme immer eine Inspiration. Penn erklärte, dass ihn speziell Herzog's Art, in einen Film vollständig einzutauchen, inspiriert hat. "Heutzutage präsentiert man doch mehr und mehr einen Film anstatt ihn zu machen", meinte Penn, der vor allem Herzog's Werke "Fitzcarraldo" und "Aguirre - Der Zorn Gottes" hervorhob. "So etwas habe ich jetzt auch versucht".

Herzog, Krakauer und Penn diskutierten über McCandless Versuch der Weltflucht und darüber, welche Risiken sie in ihrer eigenen Arbeit bereit sind, einzugehen.

Als Sean Penn später nach der Symbolik seines Films "Into the Wild" gefragt wurde, stichelte er: "Während der Arbeit im Schneideraum dachte ich plötzlich: 'Jesus, du bist ein Amerikaner,' weil mir doch immer wieder gesagt wird, ich wäre keiner."  Diese Bemerkung löste herzlichen Applaus bei der großen Menschenmenge, die sich im Stadtpark anlässlich der offenen Diskussion zusammengefunden hatte, aus.

In den "Telluride Film Festival's Notizen" wurde "Into The Wild" von Journalist Larry Gross bereits als "amerikanischer Klassiker auf den ersten Blick" bezeichnet aber in Bezug auf Kritiken zu seinem Film meinte Sean Penn nur: "Mir ist es lieber, dass die Leute über den Film wütend sind, als dass sie gar nichts fühlen."

Quelle: indieWIRE (Übersetzung)
 

 26. August 2007 -  Hingehört: Eddie Vedder - "Hard Sun"

Soundtrack zum Film und Eddie Vedder-Solo in einem: "Into The Wild"Das Debütalbum seiner den Grunge mitbegründenden Band Pearl Jam liegt nun schon 16 Jahre zurück. Seltsam, dass Sänger Eddie Vedder in all den Jahren noch kein Soloalbum vorgelegt hat. In diesem Herbst ist es nun aber soweit.

Genau genommen handelt es sich aber bei diesem Soloalbum in erster Linie um Filmmusik. Denn „Into The Wild“ ist der offizielle Soundtrack zur Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jon Krakauer. In der von Sean Penn inszenierten Verfilmung hat Eddie Vedder nicht nur eine kleine Rolle übernommen, sondern auch den größten Teil der Musik beigesteuert.

Into The Wild" ist also schon so etwas wie das erste Soloalbum des Pearl Jam-Sängers und kann in einem ersten Stream bereits vorgehört werden. Der Song „Hard Sun“ ist ein Duett mit Corin Tucker (ehemals Sleater-Kinney) und klingt (erwartungsgemäß) nach Neil Young beeinflusstem Singer/Songwriter-Kram. Aber Eddie Vedder schafft es glücklicherweise auf seine alten Tage, Herz, Kraft und Leidenschaft in seine Worte zu legen. Wenn es hier musikalisch also eher dahinplätschert, so geht Eddie Vedders Stimme immer noch unter die Haut.

Eddie Vedders filmsong "Hard Sun" mit Bildern des Films:

 

Der Film läuft in den USA bereits Mitte nächsten Monats an, wohingegen sich deutsche Kinogänger noch bis zum Februar des nächten Jahres gedulden müssen. Kleiner Trost: der Soundtrack erscheint auch hierzulande schon Mitte September. (bb)

Quelle: www.tonspion.de

 25. August 2007 -  INTO THE WILD Premiere in Alaska

Sean Penn's "Into the Wild" wird seine Weltpremiere in Fairbanks, Alaska, feiern.

Für Sean Penn ist dies sein "Dankeschön" an alle Einheimischen von Alaska, die während der Dreharbeiten in der Umgebung von Fairbanks mit dabei waren und mitgearbeitet haben.

Offizielle Filmpremiere in den USA ist dann am 21. September 2007.

Mehr dazu: International Herald Tribune - Sean Penn film to make its debut in Fairbanks, Alaska
 

 7. August 2007 -  Sean Penn als Journalist in Venezuela

LA GRITA, VENEZUELA - An Bord der Präsidenten-Maschine legt ein grinsender Hugo Chavez seinen Arm um Sean Penn's Schulter, lobt seine Schauspielkunst und fügt hinzu: "Er ist gegen Bush!" Der Präsident von Venezuela schwelgt sichtlich in seiner Rolle als Gastgeber eines Hollywood-Stars, als die beiden am letzten Freitag das Land überflogen und anschließend mit einem Militärjeep, mit Chavez am Steuer und jubelnden Anhängern am Straßenrand, durch die Landschaft Venezuelas fuhren.

Sean Penn dagegen gab wenig von seinen Gedanken über Venezuela preis und sagt nur so viel, dass er als ein freischaffender Reporter in dieses Land gekommen ist und sich sein Urteil für seinen journalistischen Beitrag aufheben würde.

"Er ist ein tapferer Mann," meinte Chavez, als er Penn den anwesenden Reportern und Honoratioren während des Flugs von Caracas ins westliche Venezuela vorstellte. "Er ist sehr ruhig, aber in ihm brennt ein Feuer". Penn ist der letzte in einer Reihe von US-Berühmtheiten, die Chavez in letzter Zeit besuchten, wie Schauspieler Danny Glover, Sänger Harry Belafonte und Friedensaktivistin Cindy Sheehan. Ermuntert durch die Unterhaltung mit Penn versäumte es der sozialistische Präsident nicht, die US-Regierung scharf für "die Vernichtung der Welt" zu kritisieren und warnte vor gärenden wirtschaftlichen Problemen indem er meinte, Washington sollte mehr für die Armen tun. "Es könnte zu einer Revolution kommen - aber wir helfen ihnen. Man muss den USA helfen, denn die USA werden implodieren."

Während der venezulanische Tiuna-Jeep durch Felder mit Kartoffeln, Mais und Salat fuhr, musste sich Chavez den Kopf verrenken, um mit Penn zu reden, der sich das Spektakel auf dem Rücksitz des Wagens, versteckt hinter einer Sonnenbrille, ansah. Penns Star-Power wurde aber bei weitem von Chavez übertroffen, der fahnenschwenkenden Bewunderern zuhupte und anhielt, um kleine Kinder zu küssen und schreiende Frauen zu umarmen. Am Ende des Trips besuchten Chavez und Penn, gekleidet in weiße Laborkittel, ein landwirtschaftliches Forschungsinstitut.

Gegner von Chavez hatten Penns Besuch kritisiert. Sie waren der Auffassung, dass der Hollywood-Star nur für politische Zwecke missbraucht würde. Allerdings stand Sean Penn während einer Rede Chavez auf Distanz zum Präsidenten im Publikum um machte sich nur ab und zu Notizen. Er sprach nur dann wenn Chavez ihn dazu aufforderte, ein paar Worte zu sagen.

"Ich kam hierher um mir ein großartiges Land anzusehen - und ich fand ein großartiges Land," meinte Penn. "Ich bin hier als Journalist und ich schulde es diesem Medium, mit meiner Meinung so lange zu warten, bis ich mir eine Übersicht geschaffen und alle Fakten geprüft habe und bis meine Reise hier zu Ende gegangen ist." Er dankte Chavez für den Besuch.

Der Präsident lobte Penn als "einen Imperialisten, der kritisch mit seiner Regierung umgeht".

Anlässlich einer von Chavez vielen Reisepausen meinte Penn: "Ich bin wie jeder nur hier, um zu begreifen."  (...)

Übersetzung eines Artikels der Associated Press

Original-Artikel

Wer ist Hugo Chavez?


 

 28. Juli 2007 -  Sean Penn leiht Zeichentrickfigur seine Stimme

Sean Penn und Iggy Pop werden der amerikanischen Fassung des französischen Zeichentrickfilm "Persepolis" ihre Stimme leihen.

Dieser Zeichentrickfilm handelt von der Autobiographie einer jungen Iranerin, die als Rebellin unter den Mullahs aufwächst.

Es ist Sean Penns erste animierte Rolle. Er verleiht dem Vater des jungen Mädchens seine Stimme. Ebenfalls mit dabei ist Gina Rowlands als Großmutter.

Mehr Infos: www.sonypictures.com/classics/persepolis
 

 4. Juli 2007 -  Pearl Jam Frontman Vedder schrieb Filmmusik für 'Into The Wild'

Der Sänger soll fast ein ganzes Album voller Songs für Sean Penns "Into The Wild" geschrieben haben. Eddie Vedder ist auch selbst in dem Film zu sehen.

(c) AP (Lucy Pemoni)

Pearl-Jam-Frontmann Eddie Vedder hat eine Hand voll Songs für den neuen Film von Hollywoodstar Sean Penn geschrieben. Laut dem "NME" schrieb der Sänger fast ein ganzes Album voller Songs für "Into The Wild" ("In die Wildnis"), auf dem auch Beiträge von Filmkomponist Gustavo Santaolla ("Brokeback Mountain", "Babel") enthalten sind.

Quelle: www.diepresse.com

 

 29. Juni 2007 -  Hauptrolle für Sean Penn im neuen Oliver Stone Film 'Pinkville' ?


Ist Sean Penn demnächst auch endlich wieder vor der Kamera zu sehen? Es kursieren zur Zeit Gerüchte über eine erneute Zusammenarbeit mit Oliver Stone in dessen neuestem Projekt 'Pinkville'. Dieses historisches Drama befasst sich mit einem der schlimmsten Kriegsverbrechen der Amerikaner, dem Massaker von My Lai  in Vietnam.

Penn dreht Drama über Blutbad

(Der Linktipp kam von Béatrice - dafür vielen Dank!)

 

 28. Juni 2007 -  DVD 'All The Kings Men' ab 03.07. im Handel

 

 

Am 03.07. kommt mit Das Spiel der Macht das starbesetztes Politdrama mit u.a. Sean Penn, Anthony Hopkins, James Gandolfini, Jude Law, Kate Winslet, Kevin Dunn, Mark Ruffalo und Patricia Clarkson in den Handel. Als Bonusmaterial werden entfallene Szenen und mehrere Dokumentationen angeboten.

Am selben Tag erscheint der Streifen auch in einer gemeinsamen Remake Collection mit der filmischen Vorlage 'Der Mann der herrschen wollte' in einer gemeinsamen Sammelbox.
 

 

 

 

 26. Juni 2007 -  'Into The Wild' Trailer, Filmplakat und Fotos

Endlich gibts wieder Neuigkeiten von INTO THE WILD - die ersten Filmfotos, das Filmplakat und den Trailer könnt ihr euch hier und auf der INTO THE WILD Seite anschauen. Die Deutschlandpremiere ist für den 28. Februar 2008 geplant.


 


 

 

 

 12. Juni 2007 -  AFI ehrt Al Pacino - Sean Penn übergibt den Preis

"Al fucking Pacino!" lautete das Motto der American Film Institute (AFI) Preisverleihung im Kodak-Theater in Hollywood. Oscar-Preisträger Al Pacino wurde mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Und Sean Penn, der mit Pacino in "Carlito's Way" gedreht hatte, hatte die Ehre, ihm vor den Augen zahlreicher Freunden und Kollegen, die im Publikum saßen, die Trophäe zu überreichen.

Robin Williams führte durch den Abend, weitere Gäste waren Andy Garcia, Jamie Foxx, Adrien Brody und der 91-jährige Kirk Douglas.

Bilder der Preisverleihung

(zum Vergrößern die Bilder anklicken!)

   
 

 6. Mai 2007 -  Sean Penn zu Gast in der Bill Maher Talkshow "Real Time"

Kaum eine Woche nach seinem Auftitt bei Stephen Colbert war Sean Penn zu Gast bei Bill Maher in dessen Talkshow "Real Time" - und nahm wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. So gipfelte zum Beispiel sein Plädoyer für ein Ende des Irak-Kriegs darin, dass man George Tenet, Vizepräsident Cheney, Condoleezza Rice und Präsident Bush ins Gefängnis stecken müsste, für all die Lügen, die sie verbreitet haben und die tausenden von Amerikanern das Leben gekostet haben. 

Etwa eine halbe Stunde später fiel Sean Penn dann noch ein: "... ich habe Rumsfeld vergessen!"

Linktipp: "Real Time" with Bill Maher

Ein Ausschnitt aus der Talkshow:

 www.msunderestimated.com

 23. April 2007 -  "Meta-Free-Phor-All" - Sean Penn gegen Stephen Colbert

Niemand kritisiert den Präsidenten der USA und seine "blutdurchtränkte Unterwäsche" ohne damit rechnen zu müssen, vom US-Satiriker Stephen Colbert herausgefordert zu werden. Und genau das ist passiert. Stephen Colbert konfrontierte Sean Penn mit dessen letzten Aussagen gegen George W. Bush, all dies verpackt in einem Game-Show-Format mit dem Titel "Meta-Free-Phor-All" in Anspielung auf Colbert's Kritik, dass Sean Penn in seinen Reden viel zu viele Metaphern gebraucht.

Kritiker und Fans sind sich einig: So witzig war Sean Penn nicht mehr seit Fast Times at Ridgemont High...

Wer ist Stephen Colbert?

Stephen Colbert ist ein US-amerikanischer Komödiant und Satiriker. Bekannt ist er für seine Auftritte in der "Daily Show" und als Moderator der Show "The Colbert Report". Landesweite Berühmtheit erreichte er am 29. April 2006, als er anlässlich des traditionellen Dinners der "White House Correspondents' Association" eine Rede in Gegenwart von George W. Bush halten durfte, welche aufgrund der satirisch verbrämten, aber heftigen Angriffe auf die Bush-Regierung für großes Aufsehen sorgte. (Quelle: Wikipedia)

Bericht über Stephen Colbert in Spiegel-online:   Die Fernsehwahrheit sieht einfach besser aus

Stephen Colbert at the 2006 White House Correspondents’ Association Dinner (Geogle Videostream)
 

 10. April 2007 -  Sean Penn übernimmt kleine Rolle in "Crossing Over"

Wayne Kramer (The Cooler) hat ein Ensembledrama namens Crossing Over geschrieben, welches das kontroversielle Thema der Immigration behandelt und vor allem jene in den Mittelpunkt stellt, die alles dafür tun würden, in die USA zu gelangen.

Kramer, der zuletzt bei Running Scared Regie führte, wird den Streifen mit einer hochklassigen Besetzung in Szene setzen. So sind u.a. Harrison Ford (Indiana Jones 4), Ray Liotta (Smokin’ Aces, Born to be Wild - Saumäßig unterwegs) und Sean Penn (Das Spiel der Macht) darin zu sehen.

Die Dreharbeiten werden im April in Los Angeles über die Bühne gehen. Es wird mehrere miteinander verbundene Storylines geben und auch der Handel mit Drogen wird ein Thema sein. Penn wird nur eine sehr kleine Rolle (3 Tage Drehzeit) als Grenzschutzbeamter einnehmen, Ford mimt einen Vollzugsbeamten, der Illegale dingfest machen soll und Liotta gibt einen Bürokraten der USCIS, der sich der Probleme illelager Einwanderer annimmt.

Quelle: www.moviegod.de

 10. April 2007 -  Nachtrag: Sean Penn's Rede beim Townhall Meeting in Oakland


Sean Penn's Rede beim Townhall Meeting Oakland - Teil I

 

 

Sean Penn's Rede beim Townhall Meeting Oakland - Teil II

 

 

 25. März 2007 -  Sean Penn Stargast beim Townhall Meeting in Oakland

Sean Penn war Stargast eines Townhall Meetings gestern in Oakland, wo sich hunderte von Leuten zusammengefunden hatten, um gegen den Irak-Krieg zu protestieren und einen sofortigen Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak zu fordern.

Lest den Bericht dazu im San Francisco Chronicle: Sean Penn backs troops, not Bush


 24. März 2007 -  Ein offener Brief an den Präsidenten - Viereinhalb Jahre später

Viereinhalb Jahre nach seinem ersten "Open Letter" in der Washington Post meldet sich Sean Penn wieder zu Wort und schreibt einen zweiten Offenen Brief in der Huffington Post:

Four and a half years ago, I addressed the issue of war in an open letter to our President. Today I would like to again speak to him and his, directly. Mr. President, Mr. Cheney, Ms. Rice et al: Indeed America has a rich history of greatness -indeed, America is still today a devastating military superpower.

Den ganzen Offenen Brief lesen: An Open Letter to the President ... Four and a Half Years Later

 

 28. Februar 2007 -  Let's Party! Sean Penn beim Oscar und Independent's Spirit Award

Independent's Spirit Award

Mit Frau Robin Right Penn
Mit Heath Ledger und Aaron Eckhart
Oscar - Verleihung
Sean Penn mit Ellen Degeneres ...
und Ryan Gosling

Alte Weggefährten: Harry Dean Stanton, Dennis Hopper, Sean Penn

 

 8. Februar 2007 -  Sean Penn zeigt Solidarität mit Kriegsgegner Watada

Erstmals muss sich in den USA ein Offizier wegen seiner Weigerung, in den Irak zu gehen, vor einem amerikanischen Militärgericht verantworten.

Der Prozess gegen Leutnant Ehren Watada begann nach Angaben des Militärs am Montag in Fort Lewis. Der 28 Jahre alte Kriegsgegner hält den Krieg für unmoralisch und damit für verfassungswidrig.

Die Militärstaatsanwaltschaft wirft ihm Befehlsverweigerung und Missachtung seiner Vorgesetzten vor. Bei einem Schuldspruch drohen Watada laut der Zeitung «Seattle Times» vier Jahre Haft. In den vergangenen Monaten hat der Offizier an zahlreichen Anti-Kriegs-Aktionen teilgenommen. 

Vor dem Gebäude des Militärgerichts bekundete eine kleine Gruppe Demonstranten Solidarität mit Watada. Darunter befand sich auch der Schauspieler und Irak-Kriegsgegner Sean Penn. 

Quelle: NZZ Online und Netzzeitung

 27. Januar 2007 -  Sean Penn demonstriert in Washinton gegen den Irak-Krieg

Mit Unterstützung von Hollywood-Stars und prominenten Bürgerrechtlern haben zehntausende Menschen am Samstag in Washington gegen den Irak-Krieg und die Politik von US-Präsident George W. Bush demonstriert. 



Susan Sarandon und Tim Robbins

Die aus dem ganzen Land angereisten Demonstranten versammelten sich zu einer Kundgebung am Fuße des Kapitols und forderten in ihren Parolen den US-Kongress auf, für ein Ende des Krieges zu stimmen. „Schickt die Truppen nach Hause zurück - jetzt!“, hieß es auf vielen Plakaten. Erstmals seit 34 Jahren beteiligte sich die für ihr Engagement gegen den Vietnam-Krieg bekannte Schauspielerin Jane Fonda an einer derartigen Kundgebung.

Unter den prominenten Demonstranten waren auch die für ihr politisches Engagement bekannten Hollywood-Stars Sean Penn, Susan Sarandon und Tim Robbbins. „Während wir uns hier versammeln, sterben unsere amerikanischen Mitbürger“, rief Penn der Menge zu. „Wir werden weiter machen, bis die verbindliche Resolution verabschiedet ist, das Geld gestoppt wird und die Soldaten nach Hause kommen.“

Zu den mehr als ein Dutzend Rednern zählten auch Kriegsveteranen, Friedensaktivisten, religiöse Führer sowie Bürgerrechtler wie der Afroamerikaner Jesse Jackson. Hunderte von Bussen aus dem ganzen Land hatten die Demonstranten in die US-Hauptstadt gefahren. Die Friedensaktivisten folgten einem Aufruf des Verbandes Vereint für Gerechtigkeit und Frieden gefolgt.

Auszug aus einem Artikel von www.welt.de 

 




Kurzer Ausschnitt aus Sean Penns Rede (47 sec.)

 

 30. Dezember 2006 -  Endlich auch in deutschen Kinos "Das Spiel der Macht"


Politdrama: Der Idealist von Louisiana

Nach der Romanvorlage von 1946, die mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, spielen Sean Penn und Jude Law in einem topbesetzten Politdrama "Das Spiel der Macht". Am 4. Januar 2007 kommt der hochkarätige Streifen in die deutschen Kinos.

Berlin - Willie Stark (Sean Penn) hat einen Traum. Der Provinzler will allen Reichen und Lobbyisten kräftig in den Hintern treten. Als in seiner Heimat ein Fall von Mauschelei aufgedeckt wird, sieht er endlich seine Chance gekommen. Unterstützt von dem Reporter Jack Burden (Jude Law) profiliert er sich als politischer Retter. Bis zum Gouverneur von Louisiana bringt ihn sein flammender Idealismus. Um den dadurch gewonnenen Einfluss nicht zu verlieren, muss sich Stark allerdings selbst auf das korrupte Machtspiel einlassen.

Mit seinem Roman "Das Spiel der Macht" gelang Robert Penn Warren 1946 ein Politdrama, das mit dem renommierten Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde und bis heute zu den stärksten seiner Gattung gehört. Jetzt kommt die Geschichte als Film auf die Leinwand.

Penn spielt mit gewohnter Intensität

"Das Spiel der Macht" erzählt vom politischen Idealismus und der oftmals bitteren Wahrheit dahinter. Mit erworbenem Machtgewinn erhält der Wunsch nach Machterhalt schnell die Oberhand über die politischen Ziele. Und so setzt auch der Politiker Stark zunehmend das Vertrauen seiner Wähler aufs Spiel. Seine Person wird wichtiger als das Programm.

Oscarpreisträger Sean Penn ("Mystic River") spielt den aufstrebenden Politiker Stark in der Verfilmung von Steven Zaillian ("Zivilprozess") gewohnt intensiv und mit energischem Eifer. Seine sozialistisch geprägten Reden, die er vornehmlich auf Jahrmärkten vor der armen Bauernschaft abhält, nehmen dabei bisweilen sogar faschistoide Züge an. Sie sind durchzogen von blindem Hass und Gewaltbereitschaft. Fast scheint es, als stünde dort ein junger Hitler auf der Bühne.

Jude Law verkörpert den naiven Gegenpart

Jude Law ("Alfie") interpretiert den jungen Reporter Jack Burden demgegenüber als gutgläubig naiven Gegenpart. Erst spät realisiert Burden, dass sein Mentor immer stärker die eigenen Ideale verrät und seine engsten Vertrauten gnadenlos ausnutzt. Das geht sogar so weit, dass Burden in der eigenen Vergangenheit wühlen und Freunde wie Familie hintergehen muss, um Starks Machterhalt zu untermauern. Der Film veranschaulicht die politische Ebene geschickt durch persönliche Elemente.

1949 wurde "Das Spiel der Macht" mit Broderick Crawford und John Ireland schon einmal verfilmt und mit drei Oscars belohnt. Ob sich dieser Erfolg wiederholen lässt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Vorzeichen dazu stehen allerdings schlecht. Wegen seines sozialistischen Untertons wurde der Film von der konservativen US-Presse bereits verrissen. Und auch die Oscar-relevante Filmakademie ist nicht gerade für Liberalität bekannt.

Für einen Erfolg in Europa sollte das allerdings kein Hinderungsgrund sein - zumal der Film mit Sean Penn, Jude Law, Kate Winslet und Anthony Hopkins hochkarätig besetzt ist.

©  ZEIT online, Tagesspiegel | 29.12.2006 11:11

 

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