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The
best actor of his generation. Period.
(Art Linson,
Produzent)
Sean
Penn
Geboren am 17. August 1960
In Burbank, Kalifornien, USA
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Sean Penn ist mit
Sicherheit nicht nur einer der besten und erfolgreichsten Schauspieler
sonder gleichzeitig auch einer der widersprüchlichsten und umstrittensten
Figuren Hollywoods.
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Der Weg zum Film
lag bei ihm in der Familie.
Der Vater, Leo Penn, war Schauspieler und Regisseur während der
McCarthy-Ära. Auch er wurde vor McCarthys Tribunal berufen und
sollte Namen nennen, er lehnte dies jedoch ab und wurde so, wie
viele andere auch, als Kommunist auf die Schwarze Liste gesetzt.
Seine Mutter, Eileen Ryan, ist in den USA eine bekannte
TV-Schauspielerin, die früher in TV-Ereignissen wie Bonanza auftrat, dann für ihre Kinder den Beruf erst einmal aufgab und
heute wieder in so bekannten Serien wie ER, Ally McBeal oder CSI und
auch in einigen von Sean Penns Filmen mitspielt.
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Sean Penn erster
Auftritt als Schauspieler erfolgte 1974, zusammen mit seiner Mutter
in einer Folge von 'Unsere kleine Farm'. Es folgten weitere Auftritte im
Fernsehen,
an der Seite von Tom Cruise, Jennifer Jason Leigh, Timothy Hutton und
Anthony Edwards (der Dr. Cater aus ER).

Das
waren noch Zeiten ...
Sean Penn mit Schauspielkollegen Kevin Bacon und Val Kilmer
Aber Fernsehen - das
war nichts für einen wie Sean Penn!
Er ging zuerst einmal nach New York, wo er begann, Theater zu spielte. 1981
gab er sein Debüt auf den Brettern, die die Welt bedeuten, in der
Produktion 'Heartland'. Das Theater blieb eine Leidenschaft, der er bis
heute treu geblieben ist.
So spielte er zum Beispiel im Jahr 2000 zusammen mit Woody Harrelson, Nick
Nolte
und Cheech Marin in 'The Late Henry Moss', einem Stück von Sam Shepard,
den Sean Penn sehr bewundert.
Let's
party!
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Ebenfalls im Jahr 1981 drehte Sean Penn seinen
ersten Kinofilm: Taps.
Und schon seine zweite Spielfilmrolle brachte ihm viel Anerkennung.
Sowohl die Kritiker als auch die Kinogänger liebten ihn in der
Rolle
des Außenseiters Jeff Spicoli in 'Fast Times at Ridgemont High'.
In weiteren Rollen waren wieder einmal Leigh und Edwards zu sehen,
sowie Judge Reinhold, Eric Stoltz, Forest Whitaker und Nicolas Cage.
Der Film war einer DER Teen-Filme der Achtziger Jahre und Jeff
Spicoli's Motto: 'Let's party!`' ging um die Welt.
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Jeff Spicolis Wahlspruch:
'Let's Party!'
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Sean Penn als Brad Whitewood
in 'At close range'
(Foto: Joyce Rudolph
aus 'Sean Penn - His Life and Times')
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Schon zu diesem
Zeitpunkt war klar, dass Sean Penn eher nach den etwas außergewöhnlichen
Rollen suchte.
Dies zeigten in der nächsten Zeit zum Beispiel so komplexe Filme wie 'Der Falke und der
Schneemann' an der Seite von Timothy Hutton, 'At close range' mit
Christopher Walken oder
Louis Malle's 'Crackers'.
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'Ich hasse Journalisten. Oder besser, ich hasse
Paparazzi.
Ja, ich hab mich auch schon mit ihnen geschlagen und ich würde es wieder tun, wenns nötig
wäre.'
Ab 1984 schien all
dies dann plötzlich keine Rolle mehr zu spielen - denn Sean Penn und
Madonna wurden ein Paar.
Der neueste Stern am Pophimmel zusammen mit dem neuen James Dean - die
Presse spielte verrückt! Eine Tatsache, mit der Sean Penn nicht
unbedingt immer gut zurecht kam. Zwischenzeitlich mußte er wegen Körperverletzung
sogar mal für einen Monat in den Knast ...

Dennoch wurde geheiratet und während Madonnas Karriere immer weiter nach
oben ging wurde es plötzlich ziemlich still um Sean Penn. Im nachhinein
betrachtet waren es wohl schauspielerisch gesehen seine unproduktivsten
Jahre.
Die Ehe andererseits blieb weiterhin stürmisch, bis die beiden im Jahre
1989 geschieden wurden.
Und
endlich ging es auch mit Sean Penns Karriere wieder aufwärts.
Zuerst 1988, mit Dennis Hopper's Film 'Colors' und anschließend mit
Filmen wie Brian De Palma's 'Casualties Of War'. Es folgten
'Judgement in Berlin' unter der Regie seines Vaters Leo Penn und 'State Of
Grace' an der Seite von Ed Harris, Gary Oldman und seiner späteren Frau,
Robin Wright.
Zu
Teil II - Erste
Regiearbeit und erste Oscar-Nominierung
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