Sweet & Lowdown, Dead Man Walking, Thin Red Line, Mystic River, The Assassination of Richard Nixon, I am Sam

Startseite - Biografie - Teil III

Optimierte Seite für 1.024 x 768

 

 

www.sean-penn.de

english  

Sean Penn

Biografie  -  Teil III  -  2001 - 2006

Der 11. September und die Folgen - Mystic River und der Oscar - Die Wildnis ruft


 

 
Zurück zur Startseite
 
Sean Penn News
 
Filmprojekte
 
Biografie
   Biografie I
   Biografie II
   Biografie  III
Filmografie
Auszeichnungen
Artikel & Interviews
Sean Penn Zitate (engl.)
Kollegen über Sean (engl.)
 
Sean Penn im Irak
Sean Penn im Iran
 
Fotogalerie
Wallpapers
Audios & Videos
 
Gästebuch
Über mich
Links

'Ich wuchs in einem Land mit einer furchtgeprägten Religion und einer korrupten Regierung auf,
in dem die gesamte weiße Bevölkerung auf gestohlenem Besitztum lebt 
für das sie gemordet hat und den sie von Generation zu Generation weitergibt.'

Aber nicht nur im schauspielerischen Bereich verhielt sich Sean Penn kontrovers und erntete mit seinen Aussagen nicht nur Applaus unter den Kollegen.
Als sich im Jahre 2002 abzeichnete, dass die USA über kurz oder lang gegen den Irak Krieg führen würden, begann Sean Penn, obwohl keiner Partei angehörig, sich einzumischen und Stellung zu beziehen - auf seine Art eben.
Großes Aufsehen erregte er im Oktober 2002 mit einer selbst finanzierten Anzeigenseite in der Washington Post, in der er seinen Präsidenten aufforderte, es doch in Bezug auf die Kriegspläne etwas langsamer angehen zu lassen und auch nicht mit harten Worten sparte (siehe Washington-Post-Text oder Original-Anzeige als GIF) . Sehr zum Missfallen von verschiedenen Kollegen, Journalisten und Bush-Anhängern. Sean Penn begann - abseits aller politischen Hintergründe - sich für das Land Irak zu interessieren und stattete ihm sogar zwei Besuche ab.
Ausführliche Informationen zu Sean Penn und dem Irak findet ihr hier.

Sean Penn in einem irakischen Krankenhaus, Dezember 2002

 

'Wenn die Hauptaussage eines Filmes ist, dass es ok ist,Leute umzubringen, wenn man einen Waschbrettbauch hat,dann muss ich wohl passen.' 
 

Die Plätze sind schon reserviert .... Oscar-Vorbereitung 2004

Nachdem Sean Penn dann als Regisseur einen Beitrag für den Dokumentarfilm '11'09''01 - 11. September' drehte schien es, als würde die Politik endgültig seine Arbeit bestimmen. Aber weit gefehlt. Sean Penn fuhr unbeirrt fort, außergewöhnliche Rollen in außergewöhnlichen Filmen zu spielen.
An der Seite von Tim Robbins und Kevin Bacon spielte er im Jahr 2004 Jimmy Markum in dem Clint Eastwood Film 'Mystic River'. Verdienterweise wurde er für diese Rolle mit dem Golden Globe und endlich auch dem Oscar belohnt. Überraschende
rweise nahm er an dieser Oscar-Verleihung sogar teil (aus Respekt vor Clint Eastwood, so ist überliefert).

Oskar 2004 für "Mystic River"

 

Coppa Volpi 2004 in Venedig für "21 Gramm"

Coppa Volpi in Venedig - und die Zigarette ist immer dabei ...

Es folgte der zu Recht hochgelobte Film '21 Gramm'. An der Seite von Naomi Watts und Benicio del Toro spielt Sean Penn einen Mann, der sich nach einer Herztransplantation auf die Suche nach dem Spender macht ... Für Alejandro Gonzalez Iñárritus verstörenden Film erhielt Sean Penn zum zweitenmal in seiner Karriere den 'Coppa Volpi' der Festspiele von Venedig - siehe hierzu auch AUSZEICHNUNGEN).

Regisseur Inárritu erinnert sich gerne an die professionelle Zusammenarbeit mit Sean Penn: 'Ninety-eight per cent of his work is so well done, that even his bad takes are, I will say, betten than the average good takes of any actor. (...) He has the intuition, he can smell what you want.'

Anschließend drehte Sean Penn den leider wenig beachteten aber nicht minder ausgezeichneten Film 'The Assassination of Richard Nixon', für dessen Verwirklichung er sich persönlich sehr einsetzte. Hier spielt er den privat und beruflich gescheiterten Sam Bicke, der sich nicht mit den Missachtungen abfinden will und ein blutiges Zeichen setzt ... Für viele Penn-Fans ist dies seine beste Rolle (bisher).

'Sollte ich einmal in der Lotterie gewinnen, würde ich drei bis vier Filme alle vier, fünf Jahr drehen - anstatt nur einen. Und Zeit für die Schauspielerei würde dann keine mehr bleiben.'

Für 'Die Dolmetscherin' an der Seite von Nicole Kidman und unter der Regie von Altmeister Sydney Pollack erhielt die Schauspielertruppe um Sean Penn erstmals in der Filmgeschichte das Privileg, im UN Gebäude von New York drehen zu können.

Sean Penn in 'All The Kings Men'

All The King's Men

Ab 2. November 2006 im deutschen Kino

Mit 'All The King's Men' folgte im Jahr 2004 ein weiteres Mamutprojekt an der Seite einer großartigen Schauspielergilde mit Jude Law, Kate Winslet, Anthony Hopkins, Mark Ruffalo, James Gandolfini, Patricia Clarkson und Kathy Baker. In diesem Remake von 1949 des Erfolgromans von Pulitzer-Preisträger Robert Penn Warren spielt Sean Penn den charismatische Südstaatenpolitiker "Boss" Willie Stark, der nach seinem spektakulären Aufstieg als Politiker einen ebenso tiefen Fall erlebt. Eine Rolle, die dem Hauptdarsteller auf den Leib geschrieben ist. Und bevor noch irgend jemand die ersten Meter Film gesehen hat werden schon Oscargerüchte für Sean Penn und den Film laut. Die Premiere des Film wurde allerdings zwischenzeitlich auf Dezember 2006 verschoben (siehe IN PRODUKTION).  

Nach Ende der Dreharbeiten war wieder einmal von Sean Penn zu hören, dass nun Schluss sei mit der Schauspielerei - respektive, dass er zumindest eine längere Pause einlegen will. Es ist also zur Zeit noch ungewiss, wann das nächste Projekt ansteht. Geplant ist zum Beispiel die Verfilmung des Kult-Suferbuches In Search of Captain Zero, zu dem die Dreharbeiten demnächst unter der Regie von Stacy Peralta beginnen sollen. Sean Penn verkörpert darin den Autor Alan Weisbecker höchstpersönlich und fungiert auch als Produzent.

Und wie sieht es mit Sean Penns großer Liebe, der Regie, aus? Schließlich sind ja nun seit seinem letzten großen Projekt 'The Pledge' fünf Jahre vergangen .... Und tatsächlich - Sean Penn's nächstes großes Projekt ist die Verfilmung des Tatsachenromans Into the wild. John Krakauers Roman wurde von Sean Penn adaptiert und wird im Frühjahr/Sommer 2006 unter seiner Regie mit Emile Hirsch in der Hauptrolle verfilmt. 

Privatleben

Und auch in Sean Penns Privatleben scheint Friede eingekehrt zu sein. Mit seiner schauspielerisch ebenfalls sehr erfolgreichen Frau Robin Wright (Forrest Gump, Message in a bottle) ist Sean Penn seit 1991 zusammen - eine lange Zeit für ein "Hollywood"-Paar! Zwischendurch gab es zwar auch schon mal Trennungen, aber dann kamen zwei Kinder (eine Tochter, Dylan Frances und ein Sohn Hopper Jack, benannt nach Dennis Hopper und Jack Nicholson) - und im Jahr 1996 haben die beiden schließlich geheiratet - eine Ehe, die bis heute hält. 

Sean Penn - Leben im Wohnwagen

Das Leben im Wohnwagen kann sehr idyllisch sein ...


Als sein Haus während eines verheerenden Waldbrandes in Los Angeles abbrannte (Sean und Robin Wright Penn hatten hatten sich zu diesem Zeitpunkt gerade mal wieder
für kurze Zeit getrennt und Sean Penn lebte danach erst einmal in einem Wohnwagen auf dem abgebrannten Gelände) entschied sich die Familie, weg von Tinseltown in die Berge von San Francisco zu ziehen.
So schlimm der Hausbrand auch war, es war für Sean Penn fast wie eine Befreiung von allem alten Ballast:
"
I had a house burn downonce, and everything in life burned except my family, and it was so liberating. I didn't have a bad moment about it. It sort of reinvigorated my interest in a lot of things. I wonder if there should be some kind of anarchy." 

 

Nur ein Problem bleibt noch - das Rauchen. Sean Penns Vater starb Alter von 77 Jahren an Lungenkrebs. Sean's Freund, der Komponist Joseph Vitarelli erinnert sich an die Beerdigung: `Leo died of lung cancer. And Sean and I were smoking at his funeral, outside, round a corner. I mean, we really needed a cigarette that day ...`.
Daraufhin gab Sean an seinem 40. Geburtstag das Rauchen auf ... oder schränkte es zumindest ein ... oder versuchte, es einzuschränken ... Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte er zu den stärksten Rauchern Hollywoods, der mindestens 4 Päckchen (!) Zigaretten am Tag konsumierte.

 

Sean Penn`s Motto ist ein Zitat des Kult-Schriftstellers E. L. Doctorow: `The responsibility of the artist is to know the time in which he lives`.
Also können wir sicher sein, dass Sean Penn immer noch da ist, um von Zeit zu Zeit als Schauspieler oder Regisseur, als Produzent, Autor oder Journalist die guten Kämpfe für uns uns zu kämpfen ...

 

zurück zum Seitenanfang

weiter zur Filmografie

 

Gästebuch Impressum/Disclaimer Kontakt