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Die Konfliktwelten
In Merdock scheinen die Dinge geordnet zu sein. Die Zahrbrahts versprechen, alle Sonnenstationen zu vernichten und den anderen Völkern der Sterneninsel zu helfen, ein friedliches Miteinander aufzubauen. Für die Besatzung der GLAMOUR steht es nicht so gut. Soll sie nun Randalls Gefährtin Dillah und dem gatasischen Wissenschaftler Ansyn Yüsjüf hinterherjagen oder der ARIGA folgen? Schweren Herzens entschließt sich Randall Ajava, der verschollenen ARIGA und den über dreihundert Leben an Bord den Vorzug zu geben, entgegen seinem Verlangen, der Mutter seines ungeborenen Kindes beizustehen. Die Crew aber zwingt den Plophoser, zuerst Dillah und Ansyn Richtung Kaplor nachzusetzen, da die ARIGA, wenn sie denn noch existiert, auf sich allein aufpassen kann die beiden Galaktiker, nur mit SERUNS ausgerüstet ,aber nicht. In Kaplor gelingt es der ARIGA derweil, sich aus der Gravitationshölle des Black Holes zu befreien. Doch Kaplor hat ein paar handfeste Überraschungen zu bieten und die erste offenbart sich in Gestalt eines Verbandes von fünfundzwanzig Kugelraumern. Die zweite ist die TRISTAN, eine der Korvetten des Handelsschiffes, als es sich auf eine Anweisung des Syntrons hin ausschleust und innerhalb der Akkretionsscheibe verbirgt. Die Kommandantin des kleinen Verbandes ist die dritte Überraschung. Ihr Flaggschiff ist die DERINGHOUSE, ein Ultraschlachtschiff der Galaxisklasse. Die Frau, Kommodore Alice Turpin stellt sich als Angehörige der Solaren Flotte Kaplor vor und ist begeistert, als sie in der Besatzung der ARIGA Arkoniden und andere Galaktiker erkennt. Sie lädt die Crew der ARIGA ein, mit ihr nach Terra Nova zu kommen, der Hauptwelt des Solaren Imperiums Kaplor. Maghus Mabeth aber ist vorsichtig. Er nimmt die Einladung an, weist aber Tristan Borian, den Kommandanten der Korvette TRISTAN an, für die ARIGA Informationen über die Galaxis Kaplor zu sammeln.

Die Shigakay
Nachdem der Kampfverband des Solaren Imperiums Kaplor abgezogen ist, erkundet Tristan ein nahegelegenes Gebiet, daß vor Hyperimpulsen nur so strotzt. Es entpuppt sich als heißumkämpftes Sonnensystem, in dem sich das felinoide Volk der Merada und das Insektenvolk der Dish´jarra um eine staubige, bombenzerfurchte Wüstenwelt zanken. Auch im terranischen Einzugsbereich entdeckt die Crew der TRISTAN mehrere Sonnensysteme, in denen Terraner um eben solche Staubbälle kämpfen. Ihr Gegner ist ein Volk reptiloider Abstammung, daß sich Shigakay nennt. Beide Parteien führen die Kämpfe um die sogenannten neunzehn Konfliktwelten ebenso wie die Dish´jarra und die Merada mit rücksichtsloser Härte. Mehr durch Zufall gelingt es der Besatzung der TRISTAN, einen terranischen Soldaten aus Raumnot zu retten. Der junge Soldat McAllister ist schwer verletzt, trägt aber bei seinen persönlichen Dingen Datenkristalle mit sich, die große Teile der Geschichte des Solaren Imperiums Kaplor enthalten. In seinem Fieberträumen erzählt er zudem, wie es ihm in den Kämpfen auf der Konfliktwelt erging. Das der neue Metagrav der GLAMOUR fehlerlos funktioniert beweist das Hanseschiff, als es die Strecke Merdock - Kaplor in Rekordzeit zurücklegt. In der Galaxis angekommen entdeckt die Ortungscrew während eines Orientierungsaustritts die charakteristischen Streumuster eines Gefechts in der Nähe. Da es das erste Zeichen für Intelligenz in Kaplor ist (oder auch nicht) führt Randall Ajava das Schiff näher heran. Ausgangspunkt der Streustrahlung sind drei über siebenhundert Meter lange Schiffe mit konischem Heck und pfeilförmigen Vorschiff, die gerade versuchen, ein Schiff der gleichen Bauart und ein Kugelschiff der STARDUST-Klasse zu vernichten. Durch ein geschicktes Manöver mit dem Virtuellbildner gelingt es Ajava, die Angreifer zu vertreiben. Die Besatzug des Kugelschiffes, der FRIEDEN IX, bedankt sich für die Rettung aus dem sicher geglaubten Tod und stellt sich als Dissidentenschiff vor. Die Besatzung des anderen Schiffes besteht aus Shigakay. Sie sind im engeren Sinne ebenfalls Dissidenten, die dem sinnlosen Krieg mit den Terranern ein Ende bereiten wollen. Randall Ajava wird eingeladen, den beiden Schiffen zur FRIEDEN I zu folgen, auf der zur Zeit der High Syderit residiert. Von ihm, verspricht die terranische Kommandantin Clara MC Manus, sollen die Galaktiker alle Antworten erhalten, die sie sich erhoffen. Der High Syderit entpuppt sich als Nachfahre einer Gruppe Zeitpolizisten, die zusammen mit den Vorfahren der Kaplor-Terraner hierherverschlagen worden waren. Melar Domart, der auf Terra Nova einer der führenden Köpfe der Wissenschaft ist, unterbreitet Ajava die derzeitige Situation in Kaplor. Bevor er jedoch die Galaktiker bitten kann, in ihrem Sinne aktiv zu werden erklärt Randall, warum sie nach Kaplor kamen und daß die Suche nach ihren verschollenen Besatzungsmitgliedern Vorrang hat. Melar Domart beschließt zu helfen und verweist auf den NATAI I COMIN, eine riesige Raumstation inmitten des Shigakay-Gebietes, auf dem der Rat der Fünf residiert, die offizielle, bezirksübergreifende Regierung der Shigakay. Dort soll es die Informationen geben, die Randall so dringend benötigt. Kushino Rigan Toshi von Shimura, die Kommandantin des shigakayschen Dissidentenschiffs bietet Ajava an, die GLAMOUR zum NATAI zu geleiten, dort für sie zu bürgen und einige Kontakte für die Galaktiker zu erwirken, unter anderem eine Audienz beim Rat der Fünf selbst.

Ajavas Plan
Wie versprochen geleitet die MERGORA, das Schiff von Kushino Rigan Toshi von Shimura die GLAMOUR zum gigantischen NATAI I COMIN und verschafft den Galaktikern eine Audienz beim höchsten Gremium der Shigakay, dem Rat der Fünf. Randall Ajava bereitet sich auf dieses Treffen peinlich genau vor. Er weiß, daß es in dieser Galaxis Nachkommen verschollener Terraner gibt, die einen Ableger des Solaren Imperiums errichtet haben. Er weiß auch, daß die Shigakay einen sinnlosen und blutigen Krieg gegen sie führen. Darum hält Randall es für das Beste, mit einer möglichst vielfältigen Delegation vor den Rat der Fünf zu treten. Als Begleiter wählt er die topsidische Cheforterin Garek Liit Zohma, den Landungssoldaten Tylaz Tyriz aus dem Volk der Jülziish und den Akonen Centor Vandes aus. Zusammen treten sie vor den Rat der Fünf und erkennen bald, daß der Rat nicht nur darüber entscheiden wird, ob die Shigakay ihnen bei der Suche nach Dillah Brokov und Ansyn Yüsjüf helfen werden, sie entscheiden ebenso über ihre Leben. Der Rat ist über den Punkt, ob man den Fremden und ihrem Hochtechnologieschiff trauen kann, zerstritten. Der Rat unter dem Vorsitz von Masagi Fosa Tor von Mon zieht sich zurück, um eingehend zu beraten. Das verschafft Randall und seinen Begleitern Luft, um den eigentlichen Grund zu folgen, der sie zum NATAI geführt hat: Den Kleriker Moronu Gavos Tasai von Yagacin aufzusuchen und seinen persönlichen Roboter Kuroi nach Spuren zu befragen, die zu den beiden Verschollenen führen können. Zu diesem Zweck teilt sich die Gruppe auf, die Topsiderin Garek erkundet den NATAI zusammen mit dem Blue Tylaz Tyriz. Auf den großangelegten Promenaden der gigantischen Raumstation lernen sie einiges über die Eigenarten der Shigakay kennen. So unterdrücken sie jegliches äußeres Anzeichen von Gefühlen. Ausgleich dafür mag ihre Religion sein, die an Bord geradezu allgegenwärtig ist und in Dutzenden Kirchen, hunderten Glaubensgemeinschaften und tausenden Sekten auftritt. Während eines religiösen Disputs mit einem Priester, der der Kirche der Konformen angehört, geraten die beiden mit einem Ewigen Mahner zusammen. Diese Religionsgemeinschaft fördert maßgeblich den Kampf gegen das hiesige Solare Imperium, und es sieht ganz so aus, daß dieser Priester auch die beiden Galaktiker in seinen Haß gegen Terra Nova einschließt. Eine Predigerin der Kirche der Freidenker rettet sie aus dem beginnenden Streit und eskortiert sie in Sicherheit. Sie weist ihnen auch den Weg zu Moronu Gavos Tasai von Yagacin, der ihrer Kirche vorsteht und inoffiziell mit Hilfe der terranischen Dissidenten versucht, den Krieg zu beenden. Auch Randall und Centor haben sich mittlerweile beim Kleriker der Freidenker eingefunden. Sie erhalten von seinem Roboter, dem Niru Kuroi den erhofften Hinweis, einen Koordinatensatz, der ein Sonnensystem nahe des galaktischen Zentrums beschreibt. Mittlerweile ist der Rat der Fünf zu einer Entscheidung gekommen. Man hat beschlossen, das Risiko einzugehen, daß die GLAMOUR womöglich eine terranische Fünfte Kolone ist und bietet Randall Ajava im Austausch für Informationen und Technologie Zugriff auf die Archive des Informationsnetz und die geheimen Archive des Shigakayreiches. Ajava akzeptiert, auch wenn dies bedeutet, daß die GLAMOUR den Bereich des NATAI I COMIN nicht verlassen darf. Für diesen Fall hat der listige Plophoser bereits einen Ausweichplan bereit gestellt. Lange bevor die GLAMOUR und die MERGORA den NATAI angeflogen hatten war ihm und Oberst Kushino klargewesen, daß man die GLAMOUR nicht auf eigene Faust würde suchen lassen. Also hatte man die PHAL-GRETS mit einer Einsatzgruppe, vom Wissenschaftler Keldar Forgth und dem arkonidischen Chefgunner und Kampfspezialisten Pores Stabs geleitet, an Bord der MERGORA eingeschleust. Dem Shigakay-Schiff war es jederzeit möglich, den Bereich um den NATAI zu verlassen und die PHAL-GRETS auszusetzen. So geschieht es. Die MERGORA verläßt den Hort der Begegnung und entläßt die Minor Globe in ihre schwierige Mission...

Terra Nova
Zusammen mit den Raumschiffen des Erkundungsverbands DERINGHOUSE trifft die ARIGA auf Terra Nova, der Hauptwelt des Solaren Imperiums Kaplor (S.I.K.), ein. Eine Delegation der ARIGA trifft sich mit Militärgouverneurin Araida Sesturan, der Regierungschefin. Sie zeigt sich überrascht über die Entwicklung in der heimatlichen Milchstraße, vor allem über die starke Stellung der Arkoniden. Terra Nova scheint von Terra-Nostalgikern geprägt zu sein und wirkt etwas anachronistisch: die Technik steht etwa auf dem Niveau des 35. Jahrhunderts alter Zeitrechnung, während die Gesellschaft eher dem 25. Jahrhunderts entspricht und die Kultur zum Teil aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu stammen scheint. Der erste Offizier Chrekt-Ohm erkundet bei einem Landgang in Gravo-City Two, einem von Oxtornern bewohnten Stadtbezirk der Hauptstadt Terrania Provis, dass das Leben im S.I.K. unter einer dünnen zivilen Fassade völlig militarisiert ist. Er erfährt, dass es offenbar eine heimliche Elite gibt, die das gesellschaftliche und politische Leben prägt: die ehemaligen Kadetten der Akademie Großadmiral Shilter Sesturan, kurz "Kampfschule Sesturan" genannt. Kommodore Alice Turpin von der DERINGHOUSE lädt eine kleine Gruppe ARIGA-Crewmitglieder in ihre Heimatstadt Noveau Paris ein, die als kulturelle Metropole Terra Novas gilt. Trina Lakror und Don Scurillo entdecken, dass die bildenden Künste seit etwa 90 Jahren stagnieren und dass jede heitere, romantische und harmonische Kunst offiziell verpönt ist. Trina lernt den Maler Giovanni da Calo kennen, einen Anhänger der verpönten "sanften" Kunststile. Er steht einerseits den künstlerischen und politischen Untergrund, den "Dissidenten", nahe, andererseits führt er Malaufträge des nach außen hin regierungstreuen Parlamentspräsidenten Hawk Kahleed aus. Bei einer Konferenz erfahren die ARIGA-Leute mehr über die erstaunlich weit entwickelten Pläne der Kaplor-Terraner für eine Rückkehr in die Milchstraße. Obwohl die Kaplor-Terraner geradezu von der Evakuierung besessen sind, werden offenbar Mittel aus dem üppigen Evakuierungs-Etat für die Kriegsführung abgezweigt. Außerdem betrieben sie eine extreme Geburtenförderung, obwohl eine große Bevölkerung die Evakuierung erschwert. Derweil interessiert sich der heimliche starke Mann des S.I.K., Akademieleiter Flottenadmiral a. D. Mitchell Kenderson, vornehmlich für die militärische Verwendung der ARIGA-Technologie. Vorschläge einiger Kampfschulen-Anhänger, den Krieg mit den Shigakay mittels der neuen Waffentechnik schnell zu beenden und dann endlich Richtung Milchstraße zu evakuieren, biegt Kenderson schon im Ansatz ab. Die Entwicklung bekommt ein unvermittelte Wende, als die Dissidenten sich mit einigen unbequemen Wahrheiten über das S.I.K. an die Öffentlichkeit wenden.

Schatten über Terrania Nova
Die Tage der Ruhe für die Besatzung der ARIGA scheinen sich dem Ende zu nähern. Zwar vertiefen sich die beginnenden Freundschaften zu verschiedenen Kaplor-Terranern, aber in Terrania Provis brodelt es. Gerüchte, daß die Gelder zur Evakuierung - zur seit Jahrtausenden gepredigten und prophezeiten Evakuierung - veruntreut werden, läßt spontanen Protest aufflammen, der sich gegen die Regierung und die Kampfschule SESTURAN richtet. Zeitgleich kehrt die TRISTAN von ihrer Exkursion durch die näheren Bereiche der Galaxis zurück und bringt erschreckende Nachrichten mit: Anscheinend sind auch die kosmischen Nachbarn von Shigakay und Kaplor-Terranern in ähnliche, erbittert geführte Kriege verstrickt. Doch den Siedepunkt erreicht die Stimmung, als Gerüchte über die Wiederentdeckung jener Waffe die Runde machen, die ihre Vorfahren mit ihren Leben bewacht hatten: Das sonnenzündende Hyperinmestron. Mit dieser Waffe, propagiert Mitchell Kenderson, uneingeschränkter Direktor der Kampfschule den baldigen Sieg über die verhaßten Shigakay. Doch einen leichten, schnellen Sieg der Terraner soll und darf es nicht geben. Kenderson wird schnell daran erinnert, daß selbst er, der Anführer der elitären SESTURAN-Absolventen nur ein Befehlsempfänger ist. Ein Befehlsempfänger, dem aufgetragen wird, die Entstehung des Hyperinmestrons zu verhindern, mit allen Mitteln. Ihm wird dafür eine Frist von vier terranischen Wochen gestellt. Schafft er es bis dahin nicht, diese ultimative Waffe ein für allemal zu vernichten, wird das Solare Imperium Kaplor als Gefahr für alle Strukturen der Sterneninsel angesehen und ausradiert. Derart motiviert und erfüllt von der Angst um alle Menschen in Kaplor beginnt Kenderson, die Möglichkeiten seiner fanatischen Anhänger zu nutzen. Endziel ist die Machtübernahme von Araida Sesturan, der jetzigen Militärgouverneurin. Das sich die Lage rapide verändert, erfährt der Zweite Kommandant der ARIGA, der Topsider Chrekt-Ohm, als er nur knapp einer dreiköpfigen Oxtornertruppe entkommen kann, die es eindeutig auf ihn abgesehen hatte. Aber auch etablierte Politiker wie der Parlamentspräsident Hawk Khaleed fühlen, daß der Wind um Terra Nova kälter wird. Die Rückkehr des charismatischen Melar Domart, Sprecher seines Volkes, führt zum Umdenken vieler Menschen von Mitchell Kendersons Denklinie. Aber auch zur Polarisation der gegensätzlichen Standpunkte. Alles scheint auf einen bewaffneten Konflikt hinauszulaufen.

Das Attentat
Band 16, Martin Marheinecke

In die angespannte politische Lage, in der Mitchell Kenderson immer mehr unter den Druck seiner geheimnisvollen Auftraggeber gerät, kommt zusätzliche Brisanz durch die erweiterte Polarisation in zwei Standpunkte.
Die Kampfschule Sesturan hat tausende Absolventen, von denen Dutzende im Admiralsrang dienen und den Hai Spartani angehören, dem Geheimbund der Sesturan-Abgänger.
Die große Gefahr in diesem Bund liegt in der Treue seiner Anhänger, im Volksmund Haie genannt, zur Kampfschule und zu Mitchell Kenderson.
Kenderson ist sich dieser Tatsache bewusst, hat sie selbst jahrelang gefördert und beginnt den Countdown zu einem Ereignis, welches die politische und soziale Landschaft des Imperiums grundlegend verändern wird.
Er zieht Einheiten mit Elitestatus zusammen, die auf sein Wort vertrauen und bereitet etwas vor, was er selbst als sein schlimmstes Verbrechen ansieht: Ein Attentat auf Araida Sesturan, die Militärgouverneurin des SIK.
Währenddessen bereitet sich die ARIGA-Besatzung darauf vor, zugunsten der Regierung einzugreifen und Araida Sesturan vor ihrer eigenen Sturheit zu retten.
Ein erster Akt geschieht, als der Kommandant Maghus Mabeth mit seiner zurückhaltenden Politik aufhört und den Parlamentspräsidenten Hawk Khaleed hinter die superstarken Paratronschirme der ARIGA in Sicherheit bringt. Ein Kommando Raumlandesoldaten unter Trina Lakror bricht daraufhin auf, um die Militärgouverneurin notfalls auch gegen ihren Willen das Leben zu retten.
Zu diesem Zweck dringen die TRUV-bewehrten Elitesoldaten mit Gewalt in die Residenz Araidas ein.

Gefangen auf LABOR
Band 17, Jens Drapp

Neues von unseren Entführten, Dillah Brokov und Ansyn Yüsyüf.
Der Blue und die Terranerin werden von dem Schiff, dass sie entführt hat, auf eine geheimnisvolle Welt gebracht, die LABOR heißt. Dort residiert ein uraltes Wesen, welches sich selbst als Wissenschaftlicher Leiter der Anlage versteht und ständig neues Wissen über ebenso neue Völker sucht.
Er erkennt sofort, dass der Scout, der die beiden Besatzungsmitglieder der GLAMOUR entführt hat, seinem Auftrag, fortpflanzungsfähige Populationen zu sammeln, nicht nachgekommen sind und Ansyn und Dillah nicht wirklich kompatibel sind.
Dennoch erregt das ungeborene Kind in Dillahs Uterus sein Interesse, und er beschließt, den männlichen Embryo mittels Wachstumsbeschleunigung sowie einer künstlichen Erinnerung aufwachsen zu lassen.
Der Embryo wird zum Fötus und von dort wächst er rapide weiter, wird aufnahmefähig und bekommt eine künstliche Vergangenheit aufgepropft, als terranisches Kind auf Ariga, dessen Eltern Randall Ajava und Dillah Brokov sind.
In diesem Leben steht er vor allem in der Jugendzeit einem Mec´Tovrir zur Seite, der ein Sammelsurium an Arten in seinem Zooladen betreut, bevor er endlich als Hilfsraumfahrer die lange Fahrt der ARIGA mitmacht und während der Meuterei angeblich seinen Lehrmeister Reelgar Trosk erschießt.
Die virtuelle Erinnerung endet damit, dass er nach LABOR entführt wird.
Der uralte Leiter der Einrichtung entpuppt sich als Mec`Tovrir, der wie der Mec´Tovrir aus Marcus´ falscher Erinnerung eine Art riesigen Zoo betreibt und den Jungen bittet, ihm fortan beizustehen.

Ansyn gelingt es derweil, sich zu befreien.
Gemeinsam mit Dillah, die den Verlust ihres ungeborenen Kindes bemerkt, macht er sich an die Erkundung der gewaltigen Anlage, die tatsächlich wie ein riesiger Zoo anmutet.
Sie finden eine Versuchsreihe mit Clonen, die aus einer Mischung ihrer Gene entstanden und nicht lebensfähig sind…
Marcus erkennt derweil die Wahrheit über sich und verlässt den Mec´Tovrir verzweifelt.
Auf seiner sinnlosen Wanderung läuft er endlich Ansyn und Dillah in die Arme.
Natürlich erkennt Marcus seine Mutter, kann ihr aber nicht die Wahrheit sagen. Er gibt sich selbst einen Namen aus seiner virtuellen Erinnerung und stellt sich als Eric Manoli vor.

Das Scoutschiff ALHBANRA
Band 18, Roland Triankovski

Der NATAI I COMIN, der Versammlungsort der fünf Bezirke der von Shigakay bewohnten Regionen ist der Ort, an dem Randall Ajava mit der GLAMOUR auf die Rückkehr der heimlich ausgesendeten Minor Globe PHAL-GRETS wartet. Während der Wartezeit beschließt die Besatzung des Hanseschiffes, dass mittlerweile davon erfahren hat, dass die ARIGA nach Terra Nova gelangt ist, mehr über die Hintergründe des Konflikts mit den Terranern und mehr über die Religion der Shigakay zu erfahren.
Verbunden wird dies mit einer Geheimdienstaktion von Reelgar Trosk, der den aggressiven, den Krieg vorantreibenden Ewigen Mahnern direkt nachgeht. Unterstützt von den Nirus, den posbiähnlichen Robotern der Shigakay und gemartert von den Erinnerungsschüben des Letzten Koltonen kommt Reelgar zu Erkenntnissen über die Zeit der Ersten Expansion der Shigakay und über die geheimnisvolle Macht des TRIAL, die hinter dem Kampfsystem in Kaplor zu stecken scheint. Und damit auch das legendäre Scoutschiff ALHBANRA.
Die Ereignisse überschlagen sich und der NATAI wird unvermittelt zum Brennpunkt des Geschehens, als das Goldene Scoutschiff selbst die Shigakay aufsucht und sie auffordert, den terranischen Forschungen nach dem Hyperinmestron, der geheimnisvollen Waffe, die ganze Sonnen zur Novabildung zwingen kann, ein Ende zu setzen.
Zu diesem Zweck stellt das Scoutschiff den Shigakay Verbündete an die Seite, nämlich das Gros der Flotten der vier Völker, die sich in den benachbarten Konfliktzonen reguliert bekämpfen.
Tausende und Abertausende Schiffe der vier Völker der katzenartigen Merada, der insektoiden Dish´Jarra, der stämmig-humaniden Kelveren und der ätherischen Lyhardynen fallen neben dem NATAI aus dem Hyperraum, es sammelt sich die mächtigste Flotte, die Kaplor je gesehen hat, und die GLAMOUR-Besatzung steckt mittendrin. Nur mit Mühe kann Randall das Einsatzkommando wieder an Bord ziehen und den Sammelpunk verlassen – mit Ziel auf das Solare Imperium Kaplor.

Sturmwind
Band 19, Alexander Kaiser

Rund um die NATAI I COMIN fallen stündlich neue Flotten aus dem Hyperraum. Die Shigakay bieten mit 160.000 Einheiten rund achtzig Prozent der gemeinsamen Flotte aller Fünf Bezirke auf. Darüber hinaus bringen die Merada sowie ihre Konfliktfeinde, die Dish´Jarra jeweils 100.000 Schiffe aller Klassen auf.
Die Lyhardynen und ihre Gegner, die Kelveren, bringen je 60.000 Schiffe mit.
Es kommt natürlich zu Reibereien und Gefechten zwischen den ehemaligen und auch bald erneuten Gegnern, die noch forciert werden durch die Frage, welches Volk denn nun die Ehre bekommt, die Riesenflotte zu kommandieren.
Nur ein Machtwort des Scoutschiffes kann Schlimmeres verhindern. Die ALHBANRA erkennt das Recht des Kommandos den traditionellen Feinden der Terraner zu, den Shigakay.
Und während die Ewigen Mahner versuchen, die Stimmung zu forcieren, hält der Rat der Fünf das Geschehen mit Detailfragen auf, der Versorgung der fremden Flotten und deren Entgeltung, unterstützt vom Zorn der alten Feinde aufeinander.

Auf Terra Nova Terra Nova spitzt sich die Situation derweil zu. Auf seine ganz eigene Art hat auch Mitchell Kenderson immer nur das Beste für das S. I.K. gewollt. Nun hat er ein beinahe unmöglich zu erreichendes Ziel und die entsprechende Motivation gesteckt bekommen. Schafft er es nicht, die Regierungsgewalt zu übernehmen, dann wird sein Heißgeliebtes S. I. K. vernichtet werden.
Also nutzt er die bereits voran gegangenen Vorbereitungen aus und ruft er zum Putsch auf.
Derweil bekommen die Kadetten der Kampfschule Sesturan unter dem Kommando von Araidas Sohn Mark den Befehl, das Parlamentsgebäude friedlich zu erobern.
Was als Todesstoß für die Militärgouverneurin gedacht war, die weder auf ihren eigenen Sohn noch auf die Kadetten schießen lassen kann, erfährt eine dramatische Wende, als Melar Domart die Bevölkerung und seine domartischen Artgenossen zum passiven Widerstand aufruft. Daraufhin hindern Menschenketten Fußtruppen am Vorwärtskommen, bilden regelrechte Wälle, an denen die Kadetten schließlich scheitern.

Im All greifen die Kampfschuletreuen Geschwader nun die Verteidiger der Demokratie und der Gouverneurin an, das Eintreffen der GLAMOUR mit ihrer überlegenen Waffentechnik entscheidet die Situation aber vorerst für die Verteidiger.
Bevor die Gefechte erneut ausbrechen können, und diesmal vielleicht ohne jede Gnade, verkündet Randall Ajava dem S. I. K., dass sich am NATAI I COMIN eine riesige Flotte sammelt, die nur ein Ziel kennt: Das Volk, das im Besitz der ultimativen Waffe, des Hyperinmestrons ist, zu vernichten!

Bittere Erkenntnis
Band 20, Alexander Kaiser

In einer öffentlichen Ansprache distanziert sich Mitchell Kenderson von seinen ursprünglichen Zielen und erklärt, dass die Auslöschung des S. I. K. beschlossene Sache ist und legt die Rolle der Kampfschule über die Jahrhunderte dar. Er ruft seine Anhänger dazu auf, sich zum Wohle aller unter Araida Sesturans Kommando zu stellen und liefert sich der Militärgouverneurin sogar aus.
Im Parlamentsgebäude jedoch wird er nicht in Haft genommen, wie er erwartet hatte, sondern eingeladen, an der Großen Konferenz teilzunehmen.
Araida Sesturan enthüllt, eine Agentin des High Syderit zu sein, die den Auftrag hatte, herauszufinden, inwieweit die Agenten der unbekannten Beherrscher der Galaxis die Regierung und die Flotte bereits infiltriert hatten, sowie einen bestimmten Geldbetrag des Evakuierungshaushaltes für ein geheimes Projekt zu unterschlagen.
Der High Syderit, der sich zum Erstaunen der meisten Anwesenden als Melar Domart entpuppt, berichtet anschließend, warum die Angehörigen seines Volkes stets für eine Art Drangwäsche in der Galaxis verschwinden. Auf dem Dissidentenschiff FRIEDEN I, dass sich meistens in der Nähe des Shawasha Black Hole aufhält, haben die Domarter in all den Jahrhunderten die Beschaffenheit des Black Hole berechnet und erkannt, dass Terraner und Domarter damals nach dem Unfall beim Kampf um das Hyperinmestron über eine Art Straße in das Black Hole und von dort hierher in die Galaxis Kaplor gelangt sein müssen. Die unterschlagenen Gelder haben die Domarter schließlich dazu benutzt, um ein Gerät namens Korridor (Pentadimdifferentialwellenfluktuationsprojektor) zu entwickeln, mit welchem es möglich ist, einen sicheren Flugkorridor durch die Akkretionsscheibe des Schwarzen Lochs zu treiben. Was sich immer im Korridor befindet, und sei es nur mit einem HÜ-Schirm geschützt, es wird nicht zur Singularität.
Man hat das Projekt fortgeführt, obwohl eine Heimkehr in die Milchstraße auf diesem Weg nicht möglich ist, da die Möglichkeit besteht, dass sich hinter der Akkretionsscheibe mehrere Wege befinden.
Die Galaktiker erinnern daran, dass die ARIGA über das dortige Black Hole aus Merdock gekommen ist, und dass es also auch eine Straße dorthin geben muß. Man referiert kurz über die derzeitige Situation in der Nachbargalaxis, und schnell wird man sich einig: Das S. I. K. evakuiert nach Merdock.
Aber selbst die auf die Evakuierung eingestellte, ja fixierte Bevölkerung des Imperiums braucht gute vier Wochen, um alle Zelte abzubrechen, einmal ganz von den Kampftruppen auf den Konfliktwelten und in Gefangenschaft der Shigakay mal abgesehen.
Ajava schlägt folgendes vor. Es gibt zwar kein Hyperinmestron, aber man kann ja so tun, als ob. Ein mittelschweres Geschwader unter der Führung von ARIGA und GLAMOUR könnte ein paar Braune Zwergsterne mittels Hypertropzapfung und Transformsalven für kurze Zeit dazu bringen, ungewöhnlich starke 5D-Emissionen auszusenden. Bei der aufgeheizten Stimmung an der NATAI I COMIN sollte es nicht schwer fallen, den Shigakay und ihren Verbündeten vorzugaukeln, das Hyperinmestron wäre eingesetzt worden.
Ajava fordert als Unterstützungsverband für seine Schiffe das Geschwader DERINGHOUSE an, was sofort gewährt wird.
Derweil erklärt sich Phal-Grets bereit, als Fürsprecher der Terraner nach Merdock zu gehen. Die TRISTAN, Merveck Tores und Hawk Khaleed als Sprecher für das S. I. K. sollen ihn und die anderen überlebenden Phebianer der HEIMRUDEL-Mission begleiten.
Doch damit nicht genug. Der beste Stratege des Imperiums wird beauftragt, mittels zweier Großverbände die Konfliktwelten zu räumen und die Kriegsgefangenen beider Seiten auszutauschen. Dieser Stratege ist Mitchell Kenderson.

Und während das gesamte Solare Imperium Kaplor in Geschäftigkeit ausbricht, die Soldaten auf dem Konfliktwelten erstaunt dem Signal der Evakuierung lauschen und die Leichtbaustädte von Nouveau Paris bis Nova Roma abgebrochen werden, um in den Gigantbäuchen der riesigen EVA genannten, Evakuierungsschiffe zu verschwinden, regen ARIGA und GLAMOUR den ersten Braunen Zwerg zur künstlichen Reaktion an.
Die MERGORA hat bei der Aktion einen Logenplatz und verkündet die Neuigkeit am NATAI I COMIN. Das Solare Imperium hat das Hyperinmestron eingesetzt.

Die Tristan-Mission
Band 21, Torben Kneesch

Die TRISTAN unter dem Kommando von Tristan Borian bricht mit den beiden Oxtornern Hawk Khaleed, dem Parlamentspräsidenten und Merveck Tores, dem Kampfspezialisten sowie den Überlebenden der HEIMRUDEL unter Phal-Grets den Heimflug nach Merdock an.
Trotz einiger Probleme gelangen sie schließlich nach Ariga, einer alten Welt, um die in hohem Orbit das Ratshaus kreist, ein teilweise umgebauter schwarzer Kugelraumer der fast ausgerotteten Pluyt.
Im Rasthaus haben sich die vier raumfahrenden Völker der Phebianer, der Fooghj, der Zahrbrats sowie der Hlockj zusammen gefunden, um einen gemeinsamen Rat zu unterhalten, in dem die Zukunft ihrer Zusammenarbeit und der einer ganzen Galaxis geregelt wird – ohne Kriege.
Die Terraner gelangen problemlos vor diesen Rat und bringen ihr Anliegen vor. Sie bitten den Rat um die Entscheidung, ob sich das Solare Imperium Kaplor für den Zeitraum einer Generation ansiedeln darf.

Bevor es aber zu einem Ergebnis kommen kann, wird dem TRISTAN-Kommando die alte Verwendung des Ratshauses zum Verhängnis. Überlebende Pluyts benutzen ihr Insiderwissen, um die beiden Oxtorner, eine Technikerin und Tristan Borian zu entführen.
Sie werden auf einen schwarzen Kugelraumer gebracht, der sie ihrerseits weiterleitet.
Direkt zum neuen Zentrum der kollabierenden Imitationskultur der Pluyts.
Landar 4 Toronar entpuppt sich als einziger Überlebender des Cinquantischen Rates, der obersten Leigslative der Roboterzivilisation der fünfzig Grundtypen.
Mit Erstaunen registrieren die Galaktiker, dass Landar sie zwar entführen ließ, nun aber nichts mit ihnen anzufangen weiß. Es fehlt ihm wie den anderen Pluyt auch der innere Antrieb.
Dazu kommt die Erkenntnis, dass sie ohne ihren Herrn, den Letzten Koltonen nicht nur den Antrieb, sondern auch ihre Ziele und letztendlich ihre Gründe verloren haben, jemals wieder gegen die Völker Merdocks zu kämpfen.

Stunden später wechseln die vier Gefangenen mit Landar wieder auf das Ratshaus über, verhindern, dass eifrige Zahrbrat-Wächter den Pluyt vernichten und bringen eine erstaunliche Idee in den Rat ein: Den führungslosen Pluyt eine Aufgabe zu geben und sie in die Völkergemeinschaft aufzunehmen.
In der Atmosphäre der Versöhnung und angesichts der Tatsache, dass die Pluyts wertvolle Verbündete werden können, beschließt der Rat, die Roboter als eigenes Volk in den Reihen zu begrüßen.
Kurz darauf wird der Antrag des Solaren Imperiums Kaplor ratifiziert.
Die Mission der TRISTAN ist gelungen.

Kommando Heimweh
Band 22, Alexander Kaiser

Der Verband aus Angehörigen aller fünf am NATAI versammelten Völker, welcher dem vermeintlichen Hyperinmestron nachjagt, wird immer größer.
Ajava und seine Begleiter entgehen dem Gegner oft nur knapp. Dies ist gewollt, um das Interesse von den Konfliktwelten und von Terra Nova abzulenken.

Derweil übernimmt Mitchell Kenderson mit der Billigung aller drei Lordadmiräle der Flotte das Kommando und treibt den schwierigsten Teil der Evakuierung voran.
Die Evakuierung der Konfliktwelten und von Tokarasho, von dem Menschen TRANSIT genannt, jener Welt, in deren Orbit eine Raumstation kreist, auf der Terraner und Shigakay ihre Gefangenen austauschen.
Während sich riesige terranische Flotten sammeln, um nach Terra Nova zurück zu kehren oder die Konfliktwelten zu evakuieren, legt sich Kenderson nahe dem Herzen der Shigakay-Kultur mit der Wachflotte des Bezirks Mons an und greift den Austauschsatelliten an.
Zum ersten Mal in der Geschichte beteiligen sich nun auch die Domarter mit ihren überlegenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten an der Landeoperation und helfen bei Eroberung und Sicherung des Satelliten.
Schließlich und endlich tauschen die Terraner unter Kenderson die Soldaten nur aus. Für die Terraner, die sie an Bord nehmen, lassen sie die von ihnen gefangenen Shigakay auf TRANSIT zurück.Über den Konfliktwelten spielen sich unglaubliche Szenen ab. Die Shigakay erkennen erst nach und nach, was der Abzug der Terraner bedeutet, nicht wenige zollen ihren militärischen Gegnern tiefen Respekt. Letztendlich aber bedeutet der Abzug der Terraner das Ende der Kämpfe.
Auf dem NATAI I COMIN aber setzt sich der Rat der Fünf mit der Tatsache auseinander, dass es das Hyperinmestron augenscheinlich nicht gibt. Um einen Vernichtungskrieg zu vermeiden, der letztendlich allen Völkern schaden würde, entschließt sich der Rat, dieses Wissen zu ignorieren und den Terranern Gelegenheit zum entkommen zu geben,

Auf Terra Nova beobachtet derweil die Militärgouverneurin die fortschreitende Evakuierung.
Ein schneller Raumer bringt sie indes zu einem Sammelpunkt bei Neu-Venus. Dort treffen hunderte und tausende alter Schiffe ein, von denen nicht wenige ausgemusterte EVAs sind, während sich zehntausende EVAs sammeln, um zum SHAWASHA Black Hole eskortiert zu werden.
Diese alten Schiffe sind Teil von Operation TROJA.

Anekdoten aus Kaplor
Die Geschichte des Solaren Imperiums Kaplor kommt in den regulären RdG-Romanen etwas kurz. Wie wurde dieses seltsam anachronistische Gebilde das, was es ist? Warum konnte sich der Drang zur Heimkehr in die Milchraße so tief in die Kultur einfressen? Warum gelang die Heimkehr in all den Jahrhunderten nicht? Wie kam es zu dem sinnlosen Krieg gegen die Shigakay? Der Sonderband schließt diese Lücke und schildert in sieben lose zusammenhängenden Kurzgeschichten die Entwicklung dieses Staates der Versprengten fern unserer Milchtraße: Von der Schlacht gegen die Dolans 2437, in der es die 9. Verstärkte Offensivflotte unter Großadmiral Shilter Sesturan mit 200.000 Menschen durch einen Hyperraumriß in die Galaxie Kaplor verschlug, bis zum Jahr 4740, als Fantan Sesturan und Melar Dormat die ungeheure Wahrheit über den 4719 ausgebrochenen Krieg gegen die Shigakay zu ahnen beginnen. Die Geschichten setzen keinerlei Kenntnisse der Serie Rätsel der Galaxien voraus.

Verfasser des Textes dieser Seite: Alexander Kaiser
Initiator dieser Homepage: Marc Schneider