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Der lange Weg nach Hirdobaan
Der arkonidische Großindustrielle Meldor von Yolona wurde durch die Warenstücke der Hamamesch imprintsüchtig. Der Zauber seines Warenstückes erlosch, und verzweifelt macht er sich zusammen mit einigen Leidensgefährten auf den Weg nach Hirdobaan. Ihr Hilfsmittel auf diesem Weg ist die ARIGA, der brandneue Prototyp eines bewaffneten Handelsraumers mit Modulbestückung. Die Besatzung, die teilweise noch nicht in der Lage war, ihre Familien nachzuholen, folgt ihrem Arbeitgeber auf die ungewisse Reise. Doch der ewige Entzug und die Gier nach einem neuen Warenstück, nach genügend himmlischen Waren für den Rest ihrer Leben verändern Meldor und seine Leidensgefährten, bis sie schließlich die reguläre Crew sogar aus der Zentrale der ARIGA ausschließen und das Schiff nur noch mit Hilfe des Syntrons steuern. Doch erst, als Meldors Pläne bekannt werden, die ARIGA, und damit die einzige sichere Möglichkeit zur Rückkehr in die Milchstraße zu verkaufen, stellt sich die Besatzung unter Randall Ajava gegen ihn. Nachdem die sechzehn Imprintsüchtigen in Großraumbeibooten kurz vor Hirdobaan, der Heimat der Hamamesch ausgesetzt wurden, beschließt die Crew der ARIGA, heimwärts zu fliegen.

Die Gejagten
Während des Heimfluges fangen sie das Notsignal eines anderen galaktischen Schiffes auf. Die GLAMOUR, ein Kampfschiff der Kosmischen Hanse, daß ebenfalls von Imprintsüchtigen geflogen wird, ist havariert. ie Besatzung beschließt zu helfen, selbst auf das Risiko hin, daß die Crew der GLAMOUR in ihrer Gier lediglich das Schiff `tauschen´ will. Immerhin verfügt die ARIGA, ihrem Credo als bewaffneter Händler folgend über ein ansprechend großes Kontingent an ausgebildeten Infanteristen. Doch das arkonidische Schiff kommt zu spät. Die GLAMOUR wurde aufgebracht, die Crew ermordet. Man findet nur noch die Wracks zerschossener Schiffe. Von dem Kampfschiff der SCORPION-Klasse fehlt jede Spur. Aber eine Spur gibt es. An Bord eines Wracks entdecken die Galaktiker den schwerverletzten Phal-Grets, der dem Volk der Phebianer entstammt. Seiner Rasse gehören die Schiffe, die gnadenlos niedergemacht wurden. Der Säugetierabkömmling ist der einzige Überlebende. Er übersteht seine schwere Verwundung und faßt schnell Vertrauen zu seinen Rettern. Über eine geheime Transmitterstrecke nimmt er Randall Ajava und einige Wissenschaftler und Offizier mit in sein Heimatsystem. Diese Heimlichtuerei hat einen Grund, denn die Phebianer sind nicht die einzige Rasse in dieser Kleingalaxis, die Phal-Grets Merdock nennt. Zwei weitere Spezies führen einen grausamen Krieg gegeneinander, die amorphen Hlockljh und die vogelähnlichen Fooghj. Diesen Konflikt unterbrechen sie nur, um phebianische Schiffe zu zerstören. Diese unheilige Zweckallianz brachte das Volk der Phebianer bis an den Abgrund und darüber hinaus. Aber mit der Freundschaft der Besatzung der ARIGA könnte der Herrscher der Phebianer, der Crell, seinem Volk die herbeigesehnte Rettung verschaffen.

Station der Rätsel
Den ersten Beweis ihrer Freundschaft bringen Randall Ajava und seine Leute schon bald. Sie gehen einem Ortungsschatten in der Korona Phobias, der Heimatsonne der Phebianer nach und entdecken eine gigantische Station, die innerhalb der Sonnenantmosphäre ihre Bahn zieht. Die Untersuchungen an Bord der Sonnestation bleiben unbefriedigend. Sie scheint schon länger aufgegeben zu sein und erfüllt ihren Sinn, mittels eines Suggestorstrahlers Haß in die Psyche der Phebianer zu pflanzen nicht mehr. Somit scheint dieses Relikt keine Gefahr für Phebia darzustellen, was nicht nur der Crell mit Erleichterung zur Kenntnis nimmt. Er ist es auch, der Randall Ajava einen Hinweis auf den Verbleib der GLAMOUR geben kann. Sie befindet sich im Sobeya-System, dem Zentralsystem der kriegerischen Fooghj. Galaktische Supertechnik in den Händen dieser Spezies bedeutet vor allem eines, das sichere Ende der Phebianer. Dazu kommt, daß Randall ruhigen Gewissens ebenso Anspruch auf das Schiff aus seiner Heimatgalaxis erheben kann wie die Fooghj. Die Führungscrew der ARIGA beschließt, die GLAMOUR zurückzuerobern.

Die Gilde der Intrigen
Doch als das arkonidische Schiff in den Ortungsschutz der Korona Sobeyas eintritt, erwartet sie eine handfeste Überraschung: Auch hier entdecken sie Spuren einer Sonnenstation. Die Mannschaft teilt sich die Aufgaben. Randall Ajava bleibt an Bord der ARIGA zurück, ein Einsatzteam unter dem terranischen Chefwissenschaftler Keldar Forgth und dem Landungssoldaten Merveck Tores versucht, dieser Sonnenstation ihre Rätsel zu entreißen, während ein anderes Team unter der Leitung des Landungstruppenkommandanten Reelgar Trosk versucht, die GLAMOUR im Sobeya-System zu finden und zurückzuerobern. Dabei kommt das Team um Keldar einem gigantischen Verbrechen auf die Spur: Auch die Sonnenstation des Sobeya-Systems verfügt über einen Suggestiv-Sender – und er ist aktiv und darauf programmiert, den Fooghj einen unlöschbaren Haß auf alles Fremde einzubleuen. Reelgar Trosk gelingt derweil ein richtiges Husarenstück. Sein Team entdeckt die GLAMOUR auf einer Werft des Mondes Lerca und bringt die Fooghj dazu, das wertvolle Beutestück selbst abzutransportieren. Im Orbit des Mondes überwältigt Reelgars Team die Besatzung des Transporters und verläßt, von der für Fooghj-Begriffe überwältigenden Feuerkraft der ARIGA gedeckt, unbeschadet das Sobeya-System. Die GLAMOUR entpuppt sich als Schiff der Scorpion-Klasse, einem Kampfschiff für Begleitaufgaben intergalaktischer Konvois. Die imprintsüchtige Besatzung hatte es aus eienr Werft gestohlen, ohne davon Notiz zu nehmen, daß der Metagrav der GLAMOUR schadhaft war. Letztendlich havarierte das Schiff und die Crew bezahlte einen horrenden Preis.

In der Akkretionsscheibe
Zurück im Phobia-System bietet der Crell seine Hilfe bei der Reparatur der GLAMOUR an, was Randall Ajava dankbar annimmt. Ein Viertel der Besatzung wird dazu abgestellt, die Phebianer stellen ihre modernste Werft zur Verfügung. Die Zweite Kommandantin Dillah Brokov übernimmt auf dem Hanseschiff das Kommando. Doch das nächste Abenteuer wartet bereits. Phal-Grets, ihr erster phebianischer Kontakt ist mittlerweile mit einem Experimentalschiff aufgebrochen, um einer Spur nachzugehen, die von den Galaktikern aus der Phobia-Sonnenstation mitgebracht worden war und nun ist er überfällig. Randall erklärt sich bereit, mit der ARIGA auf die Suche nach Phal-Grets zu gehen und fliegt die Koordinaten an, die der Phebianer benutzt hatte. Die ARIGA landet in einer Falle, ein riesiger Situationstransmitter aktiviert sich und befördert die komplette ARIGA direkt in die Akkretionsscheibe eines Black Hole. Der Chefpilot Dean Senler schafft es aber, das Schiff mit Hilfe des Syntrons aus der Gefahrenzone zu bugsieren. Im sicheren Orbit um das Black Hole erwartet sie eine Raumstation, wie man sie bereits aus den Koronen der Sonnen Sobeya und Phobia kennt. Irgendjemand in Merdock scheint diese im großen Stil herzustellen. Ein kleines Einsatzteam dringt in die Station ein und entdeckt, daß diese Station eine Art Host ist, ein Sammelpunkt für Daten von Dutzenden, vielleicht hunderten gleichartigen Stationen, quer über die Sterneninsel Merdock verteilt. Doch bevor Randall Nutzen aus diesem Wissen ziehen kann, wird die ARIGA von einer Flotte unbekannter Raumschiffe angegriffen und schwer bedrängt. Die Flucht unter den Ereignishorizont des Black Holes ist die einzge Chance, das Schiff zu retten. Randall und seine Begleiter Reelgar Trosk, Merveck Tores, Arina Majhorino und Keldar Forgth fallen den unbekannten Schiffen in die Hände.

Der ewige Feind
Ihre Bezwinger nennen sich Zahrbrahts, amorphe Wesen ohne Augen, die aber von der Natur mit einem Ersatz ausgestattet wurden. Sie sind mächtige Telepathen, einige beherrschen sogar Telekinese und Teleportation. Der Herrscher, der allmächtige Anführer des amorphen Volkes faßt Vertrauen in die fünf Galaktiker underzählt ihnen die Geschichte seines Volkes, die als friedliche Forschungsreise begonnen hatte, bis man auf einen aggressiven Feind stieß, der ohne Warnung und Erbarmen zuschlug. Doch die Zahrbrahts wehrten sich und beide Kontrahenten gingen lädiert, aber lebend aus dem Gefecht. Die Zahrbrahts konnten ihre Reise nicht mehr fortsetzen, also siedelten sie sich innerhalb Merdocks an, vorsichtig, um keine Angriffsfläche für den Feind zu bieten. Und als sie sich stark genug fühlten, forderten sie ihn offen heraus. Seither bekämpften sich beide Völker, wo immer sie sich trafen. Auch die ARIGA hatte man für einen solchen Feind gehalten, da sie die vom Gegner bevorzugte Kugelform hatte. Randall fügt dem ihre bisherigen Erlebnisse in Merdock hinzu und weist auf Spuren hin, denen sie nachgehen wollen und die vielleicht zum Feind der Zahrbrahts führen können. Der Herrscher ist von dieser Option angetan und verspricht, Randall Ajava und sein Team zu unterstützen, sollten sie die Hilfe der Zahrbrahts einmal benötigen. Ein schneller Kreuzer der Zahrbrahts bringt die Galaktiker nach Phebia zurück.

Zwischen Plaggia und Sobeya
Die Erlebnisse der Einsatzgruppe Ajava bringen aus den Archiven der Phebianer eine weitere Spur zutage, die Koordinaten eines zentrumsnahen Sonnensystems, dessen dritter Planet von einem humaoiden Intelligenzvolk bewohnt ist, welches allerdings erst die planetare Raumfahrt beherrscht. Ein Beiboot der GLAMOUR, die Minor Globe PHAL-GRETS bricht kurz darauf auf, um auch dieser Spur nachzugehen. Schnell finden die Galaktiker heraus, daß die Bewohner des Pluyt-Systems Androiden sind, die nur eine einzige Aufgabe haben: Fremde von ihrer Harmlosigkeit zu überzeugen und die Treppe ins Nichts zu bewachen. Zugleich fliegt ein Verband schwarzer Kugelraumschiffe das Sobeya-System an und fordert die Fooghj ultimativ auf, jene auszuliefern, die in die Sonnenstation eingebrochen sind und den Suggestivstrahler zerstört haben. Die armen Vogelabkömmlinge haben natürlich keine Ahnung, nach wem die Besatzungen der schwarzen Kugelschiffe suchen, ja, sie hatten nicht einmal gewußt, daß es einen Fremdkörper in ihrer Sonne gibt. So rüsten sie sich zum Abwehrkampf, um zu verhindern, daß ihr gesamtes Heimatsystem ausgelöscht wird. In ihrer Not erbitten die Fooghj sogar Hilfe bei ihren Todfeinden, den Hlockjh, und bekommen sie gewährt, da denen ein bekannter Feind lieber ist als die unbekannte Größe, die von den schwarzen Schiffen dargestellt wird. Randalls Team gelingt die Flucht aus dem Pluyt-System. Er kontaktiert den Herrscher und überredet ihn, ein kleines, schlagkräftiges Einsatzkommando, bestehend aus seinen Leuten und einem handverlesenen Team der Zahrbrahts in das Feindgebiet zu entsenden und der Treppe ins Nichts nachzuspüren.

Zwei - Die Treppe ins Nichts
Mit Hilfe der INTRUDER, einem Experimentalschiff der Zahrbrahts dringt das Ajavas zusammen mit einem Offizier, zwei Zahrbraht-Kämpfern und einem der besten zahrbrahtschen Wissenschaftler erneut in das Pluyt-System ein und geht auf dem fünften Planeten den Spuren der Treppe ins Nichts nach. Tatsächlich entdecken sie auch die geheimnisvolle Treppe, inmitten riesiger Werftanlagen, in denen die schwarzen Schiffe gebaut und repariert werden, von denen eine gigantische Flotte gerade vor dem Sobeya-System steht. Die Treppe entpuppt sich als Pforte in eine Hyperraumblase, deren Ausmaße dem Pluyt-System im Normalraum entsprechen, die Sonne dieses Systems wird Pluyt II genannt. Während schwerer Kämpfe mit den Androiden werden Zahrbrahts und Galaktiker voneinander getrennt. Ajava und sein Team entdecken die Werft, in der noch immer gigantische Gebilde von der Art der Sonnenstationen produziert werden und verseuchen die Arbeitsprogramme der vollrobotisierten Werft mit Computerviren. Schließlich werden sie gefangengenommen und auf einen künstlichen Planeten gebracht, die Festung GRALKOR-BRETS. Sie war es, die vor ewigen Zeiten das Volk der Zahrbrahts attackiert hatte. Auf ihr residiert der Koltone Sherk-Khon innerhalb einer schützenden Energieblase und gebietet über sein Mlliardenheer Androiden und Kampfschiffe, die ihm seinen Traum erfüllen helfen sollen: Die Zahrbrahts letztendlich zu vernichten und in diesem Sektor der Galaxis ein gigantisches Sternenreich im Namen der Koltonen zu errichten!

Der Traum des Koltonen
Noch während er den fünf Galaktikern die Geschichte seines Lebenswegs erzählt, ereignen sich zwei Dinge: Die Computerviren in der Werft der Sonnenstation ernichten diese und wandern von dort über die allgegenwärtige Vernetzung im Pluyt II-System bis zur GRALKOR-BRETS. Dort richten sie ebenso schwere Verwüstungen an und nehmen dem Koltonen die Möglichkeit, seine Androiden zu koordinieren. Und die Zahrbrahts erscheinen vor dem Koltonen mittels ihrer Teleporterfähigkeit. Sie zerstören den Energieschirm, der seine Essenz im Diesseits hält und verhelfen den Galaktikern zur Flucht. nach dem Tod des letzten Koltonen stürzt das Pluyt II-System zurück in den Normalraum. Kurz darauf kollidieren die Sonnen des Normalraumsystems und der Hyperraumblase. Eine Katastrophe ist unausweichlich und den Galaktikern gelingt nur unter Mühen die Flucht an Bord der INTRUDER.

Ende eines Traums
Gleichzeitig finden im Sobeya-System schwere Kämpfe zwischen schwarzen Schiffen und den verteidigenden Hlockjh und Fooghj statt. Die technisch unterlegenen Verteidiger erleiden schwerste Verluste, lassen aber auch die Angreifer bluten. Im Moment der größten Gefahr für den Werftmond Lerca greift eine Flotte Kampfschiffe der Zahrbrahts ein. Zu diesem Zeitpunkt stirbt der letzte Koltone, den Androidenbesatzungen fehlt plötzlich ihr Antrieb. Ohne weitere Mühen gelingt es, die Angreifer zurückzuschlagen und zu vernichten. Auf Phebia untersuchen Dillah Brokov und der gatasische Wissenschaftler Ansyn Yüsjüf gerade ein havariertes Raumschiff aus der Nachbargalaxis Kaplor. Die Terranerin ist ehrlich verwirrt und erzählt dem Blue von ihrer Schwangerschaft, die sie vor ihrem Lebensgefährten Randall geheimhält. Doch der Blue scheint nicht ihr einziger Zuhörer zu sein, und das Schiff ist längst nicht das Wrack, für das Ansyn es hält. Das Schiff startet und entführt die beiden in Richtung Kaplor. Die ARIGA gerät hinter dem Ereignishorizont in ein Librationszone unbekannter Energien und erleidet eine Zeitdilatation. Mit viel Glück gelingt es der Besatzung, die Terror-Zone, wie die schreckliche Zeit innerhalb der unbekannten Phänomene genannt wird wieder zu verlassen. Sie geraten auf eine Schwarze Sternenstraße der Archäonten, die sie direkt in ein fremdes Black Hole befördert. Dort treffen sie auf eine Schaltstation der Anoree, den Verwaltern des Netzwerks der Sternenstraßen. Die humanoide Besatzung der Station BILASAE nimmt die ARIGA freundlich auf und leistet Hilfe bei den Reparaturen. Als Gegenleistung erbittet der Kommandant der Schaltstation vom neuen Kommandanten der ARIGA, dem Arkoniden Maghus Mabeth, vierunddreißig Havaristen mit in den Normalraum zu nehmen, die vor einiger Zeit auf der gleichen Sternenstraße angekommen waren wie die Galaktiker und seither in Stasisfeldern gelagert werden, da man sie nicht ausreichend medizinisch versorgen kann. Es handelt sich um Raumfahrer der Phebianer, genauer gesagt um die phebianische Expedition unter Phal-Grets, der wie durch ein Wunder unter den Überlebenden ist. Mabeth willigt schon aus alter Freundschaft ein und nimmt die Raumfahrer auf. Doch bevor das arkonidische Schiff das Black Hole verlassen kann, erfahren sie von BILASAE, daß die SOL, das legendäre Fernraumschiff der Menschheit vor einigen hundert Jahren eine der Schwarzen Sternenstraßen passiert und das Black Hole hier verlassen hatte. Mit gemischten Gefühlen überwindet die Crew der ARIGA den Ereignishorizont des SHAWASHA-Black Holes.

Verfasser des Textes dieser Seite: Alexander Kaiser
Initiator dieser Homepage: Marc Schneider