Einbau der 12° Düsen und der langen Glühkerzen
Zum tieferen Verständnis und Erläueterung der Begriffe sei das Kapitel Verbesserung des Kaltstarts hingewiesen.
Die Düsen- und Werkzeugbeschaffung
Der Einbau der langen Glühkerzen und Überprüfen einer 12°-ESD nach 5000Km Pöl
Die Erfahrungen mit 12° Düsen UND langen GlühkerzenDie Düsen- und Werkzeugbeschaffung
Da ich vorher noch nie Einspritzdüsen (ESD) an einem Auto gewechselt habe, möchte ich dies etwas ausführlicher beschreiben. Grundsätzlich sollte man sagen, daß es sinnvoll ist, die Glühkerzen gleichzeitig mit den Düsen zu tauschen, man hat gerade für die Glühkerzen dann deutlich besser Platz zum Hantieren.Sinnvoll ist die Anschaffung von zwei Spezialwerkzeugen:
Man kann sich diese Werkzeuge natürlich aus ausleihen, aber man weiß nie, wann man die nochmal braucht...
- Eine verlängerte 27er Nuß, um die ESD herauszudrehen, von Hazet ca. 50 DM
- Einen 17/19 Leitungsringschlüssel, auch Bremsleitungsschlüssel genannt. Das ist ein offener Ringschlüssel, um die Einspritzleitungen (ESL) abzuschrauben. Im Prinzip geht auch ein Gabelschlüssel, der ist aber nicht so fein gestuft. Man hat normalerweise nie genug Platz um einen Gabelschlüssel weit genug zu drehen, um den Schlüssel umzusetzen, auch Hazet ca. 23 DM.
Weiterhin braucht man natütlich neue Düsen. Also habe ich 4 Stück Düsenhalterkombination KCA30S36/4 plus Düse DN12SD283 bei Henzo bestellt. Kostenpunkt DM 249,-- (Schon mal bei Bosch für Preise nach neuen Düsen gefragt ?)
Eingestellt wurden diese Düsen auf 163 bar, das ist die Obergrenze für neue Düsen, die VW angibt.
Dazu muß man sagen, daß sich die Düsenfeder mit der Zeit etwas setzt und der Öffnungsdruck absinkt.
Man kann natürlich auch nur die Düsen bestellen (104 DM), muß aber dann selbst beim Boschdienst die Halter und Düsen einstellen lassen.
Komplette Düsen ???
Ja, denn das gehört alles dazu:
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Bild von DieselmartinFertig abgedrückt ist natürlich alles zusammengeschraubt ! Man sollte nicht ohne Not eine funktionierende Düse auseinanderbauen, Die Dichtfläche des Halters ist nämlich sehr fein geläppt. Wenn dort Undichtigkeiten auftreten, ist das nur relativ aufwendig zu beheben.
Normalerweise muß man sich jetzt noch neue Leckölleitungen besorgen, am besten die biodieselfeste Version. Man weiß ja nie.... Normale Leckölleitungen kosten 15 DM den Meter.
Unnormalerweise nicht, denn bei Henzo waren welche dabei :-)Neue Wärmedichtungen braucht man auch, auch diese waren beim Henzo-Kit dabei !
Der Düsenwechsel
So sieht nun eine neue Einspritzdüse aus:Zum Düsenwechsel habe ich keine Bilder, da ich damals noch keine Digitalkamera hatte :-(
Nun gehts an`s eingemachte.
So fertig !
- Mit dem Auto bin ich von der Arbeit nachhause gefahren und habe erstmal 1 h gewartet. Der Motor ist nun noch handwarm, man verbrennt sich nicht die Finger. Bei eiskaltem Motor gehen die ESD sehr schwer heraus, ein etwas angewärmter Motor ist da viel hilfreicher.
- Dann habe ich mit Preßluft die Zwischenräume saubergeblasen. Der Dreck fällt sonst beim Herausschrauben in das Gewinde und kann es verletzen.
- Dann werden die Einspritzleitungen mit dem 17er-Leitungschlüssel abgeschraubt, an den Düsen und am Hochdruckteil der ESP. Am besten wird das komplette Geweih abgenommen, man hat dann mehr Bewegungsfreiheit.
- Nicht den Blindstopfen an der letzten Düse vergessen, den brauchen wir später noch !
- Mit der verlängerten 27er-Nuß, einer Verlängerung und dem T-Stück aus dem Knarrenkasten werden die Düsen herausgeschraubt. Vorsicht walten lassen ! Besonders die 1,6er (T)D-Motoren haben dort eine Materialschwäche. Schon mancher Zylinderkopf hat dort beim Düsenwechsel einen Riß bekommen durch zu hohe Gewaltanwendung!
- Dann nochmal das Gewinde säubern, mit den Fingern, fusselfreiem Tuch etc.
- Nun muß die alte Wärmeschutzdichtung herausgeangelt werden. Mit einem umgebogen Stück Draht geht das am besten.
- Die neuen Wärmeschutzdichtungen richtigherum hereinlegen. Mit der erhabenen Seite zum Motor hin.
- Dann habe ich etwas Motoröl (keinesfalls Pöl !!! Das backt auf ewig fest fest!) auf das Gewinde der neue Düse bestrichen und erst vorsichtig mit der Hand reingeschraubt.
- Nun habe ich eine halbe Stunde Pause gemacht!
Warum ?
Damit die Düsen dieselbe Temperatur wie der Motorblock haben und die Düsen sich gemäß der Temperatur ausdehnen können. Eiskalte Düsen in einen warmen Motor festgeschraubt garantieren seeehr viel Spaß beim nächsten Düsenwechsel / Düsenprüfen !!!
Bei den letzten beiden Düsen habe ich mit einem Haarfön etwas nachgeholfen, weil die waren eben die kürzeste Zeit im Motor drin.- Nun können die ESD richtig fest gezogen werden. Glück, wer ein Drehmomentschlüssel besitzt, 70 Nm sollten es sein. Ich habe aber keinen Drehmomentschlüssel, da habe ich mit dem T-Stück aus dem Knarrenkasten etwa 90° nach handfest angezogen. Das erschien mir fest genug.
- Nun werden die Einspritzleitungen wieder angeschraubt. Sie sollten spannungsfrei an der ESP und an den Düsen aufliegen. Die Leitungen werden auf beiden Seiten mit 25 Nm angezogen.
- Dann wird der Blindstopfen auf die letzte Düse gesteckt und die neue Leckölleitung verlegt. Die manchmal etwas störrischen Schläuche habe ich etwas mit dem Haarfön angewärmt und mit etwas Pöl beschmiert. Dann flutschen die viel besser drauf, durch die spätere Verharzung des Pöles aber nicht so schnell wieder herunter :-)
- Gucken, ob was fehlt oder Werkzeug herumliegt, dann Motor starten. Nach spätestens 30 sec. orgeln muß er kommen.
- Abschließend natürlich eine Probefahrt und gucken, ob alles dicht ist.
- Nach 1000 KM kann man nochmal alles kontrollieren, es kann trotz aller Vorsicht sein, daß ein Düsenhalter oder ESL undicht geworden sind.
Das hört sich alles einfach an, wenn man sowas noch nie gemacht hat und doch etwas Angst hat, seinen Zylinderkopf oä. zu ruinieren, geht man etwas vorsichtig und langsamer zu Werke.
Die Low-Cost-Düsenreinigung
Es kann sein, daß die alten Düsen total verkokt sind, aber eigentlich noch nicht alt sind. Aus unterschiedlichsten Gründen können die Düsen sich mit Verbrennungsrückständen zusetzen. Da lohnt sich eine Reinigung.
Bisher dachte ich, daß müßte man mit einem Ultraschallgerät machen, aber weit gefehlt. Henzo und Frittenrobert haben da eine Pöler Low-Cost-Lösung gefunden. (Quelle)Ich fasse mal zusammen:
(..)
Das verharzte Pöl bekommt man mit einem alten Kochtopf und Geschirrspüler-Pulver schnell ab.
Zerlegte Düsenhalter-Oberteile und Spannmuttern 10 min leicht sprudelnd kochen.
(henzo würde die Düsen nicht mit kochen, Fritten-Robert hat es trotzdem getan)
Alle Verkokungen lösen sich auf oder sind so locker, das sie per Hartholzspatel abgeschoben werden können.
Ich mache das gerne mit den Fingernägeln, auch wenn die nicht aus Holz sind.
Solange die Düsenhalter im kochenden Wasser sind besteht keine Möglichkeit, daß die Dichtflächen rosten.
Zum Entfernen der Spüllauge empfiehlt sich ein Kochen in klarem Wasser. Die Halter sind dann so warm,
daß sie innerhalb kurzer Zeit trocknen.
Trotzdem kann es nicht schaden, die Teile mit Preßluft trocken zu blasen und dann SOFORT mit Diesel einzureiben.
(..)
So kann man verkokte Düsen + Düsenhalter nochmal retten und richtig einstellen (lassen).Man muß nur der geneigten Hausfrau erklären, warum jetzt ausgerechnet Einspritzdüsen im neuen Silit 3l-Bratentopf 10 min. lang garen müssen ...... :-)
Der Einbau der langen Glühkerzen und Überprüfen einer 12° ESD nach 5000Km Pöl
Mein Entscheidungsweg zum Kauf der langen Glühkerzen war durchaus länger. Ganz so billig sond die nun ja nicht. Es mehrten sich die Berichte im Forum, daß das Anspringen ein seeeehr viel besser war als vorher. Nun gut, anspringen tat der Passat vorher auch, aber das Sägen....
Den Ausschlag hat ein Posting auf einer Homepage gegeben, wo jmd. von seinem VWP-Umbau berichtet hatte. Nach 80TKm wurde das Anspringen sehr viel schlechter. Neue GK von seiner Werkstatt rein, fast dasselbe schlechte Ergebnis. Dann hat er sich von VWP neue Glühkerzen liefern lassen.
Mit neuen GK von VWP war alles in Ordnung !
100:1, daß die auch längere GK verwenden ?!?
(VWP =Vereinigte Werkstätten Pflanzenöl, kompetente professionelle Umbaufirma)Die Glühkerzen heißen BOSCH Chromium 0 250 201 045 und kosten 163 DM inkl. Versand. (Natürlich auch von Henzo).
Natürlich sind die nachglühfähig.Nun gut, ich habe die alten ausgebaut und die neuen eingebaut. Der Satz aus dem "Jetzt helfe ich mir selbst Buch" "...Zum Ausbauen der GK ist es sinnvoll, die ESD´s herauszuschrauben..." hat durchaus seine Berechtigung. Nach einigen Berichten über def. ZK wegen des ESD-Ausbaus wollte ich das nicht unbedingt nachholen. Also habe ich mit dem Winkelfinger die GK eingebaut und angeschlossen.
Etwas problematisch sind die beiden GK hinter der ESP. Bei den 1,9l Motoren passen die neuen langen GK mit etwas Geschick ohne Modifikation hinein. Bei den 1,6l Motoren muß evt. das Gewinde etwas eingekürzt werden, da die ESP etwas dichter am Motor angebaut ist, sonst bekommt man die GK nicht "um die Ecke".
Auf dem Bild ist die alte Beru GK und die neue Bosch Chromium, längere Ausführung zu sehen. Man achte auf die unterschiedliche Geometrie: Das längere Gewinde und natürlich der längere Glühstift. Zum besseren Vergleich in der Montagesituation habe ich beide GK am Dichtkegel ausgerichtet .
Ich weiß nicht, wie neue normale GK aussehen, ob die auch so glänzen? Sprich genauso aus Metall sind wie die Bosch Chromium. Es gab ja mal Berichte über angefressene GK. Das kann ich mir nur bei den pulvrigen herkömmlichen GK vorstellen. Bei den Chromium kann ja eigentlich nichts abfallen, oder ?
Die "alten" waren jetzt 15 tkm drin, davon 12 tkm mit Pöl, sind also fast neu.
Die letzten 5 tkm davon mit neuen 12° Düsen.
Interessant ist die weiße Stelle am GK-Ende. Im Vergleich dazu habe ich mir die alten, nur mit Diesel betriebenen GK vom Vorbesitzer, angesehen. Diese weiße Stelle ist bei den ganz alten GK schwarz-braun.D.h die Verbrennung läuft "weißer" ab, als mit Diesel. Eigentlich logisch oder ?
Ansonsten finden sich keine Unterschiede zwischen den ganz alten (Diesel) GK und den jetzt ausgebauten GK.Eine ESD habe ich doch ausgebaut, weil die zwischen Halter und oberen Teil im Gewinde etwas undicht war.
ESD ausgebaut und auseinandergeschraubt.
(Wie gut, daß ich mir doch die teure 27er-Nuß gekauft hat, braucht man eben doch mal öfters als "Profi-Pöler" :-) )
Das Auseinanderschrauben ging sehr schwer, weil sich halbfestes Pöl zwischen die Gewindegänge gesetzt hatte.
Dann mit Verdünnung alles saubergemacht und das Gewinde mit Teflonband umwickelt. Zusammengebaut und wieder VORSICHTIG eingesetzt. Puh, ZK ist noch heile !
Bis jetzt ist alles dicht.Weil ich die ESD jetzt schonmal draußen hatte, habe ich dann mal noch ein Bild gemacht.
Zusehen ist die eingebaute neue verlängerte GK im eingebauten Zustand. Leider habe ich keine Aufnahme von der normalen GK im ZK. (Erst denken, dann schrauben, dann fotografieren !)
Die jetztige Geometrie erinnert mich stark an die Prallkugel in der Vorkammer von MB. Die neue GK sind 5mm länger und ragen eben mehr in die Wirbelkammer.
So wäre es erklärlich, warum ich alleine durch die neuen 12° nicht DEN ULTIMATIVEN Kick gemerkt hatte.
Eben weil die alten Düsen schön auf die kurzen GK gepieselt hatten (oder knapp dran vorbei).Dagegen würde sprechen, daß in der WK eigentlich ein Wirbelsturm herscht, der eben den Strahl tangential ablenkt, wenn die Ansaugluft durch den engen Spalt vom Zylinder in die WK gedrückt wird. Hmh ?!?
Aber alles meine private Theorie.
Impression einer 12°-Düse mit 5000 Km Pöl auf dem Buckel.
Dann bliebe noch die Verkokung auf der ESD zu klären. Auf dem Bild ist die Düse leider nur unscharf zu erkennen. (Ich muß die Kamera noch erstmal richtig kennenlernen).
Also was da rausguckt, ist der Zapfen. Verkokungen gab es nur rund um das Düsenloch. Ich konnte diese mit dem Fingernageln wegkratzen, war relativ weich. Als ich die Düse auseinandergeommen hatte, stelle ich fest, daß der Zapfen sehr leichtgängig ist, also nichts schwergängig durch evt. Verkokungen.
Das alles nach 5000 KM mit 97% Pöl.
Noch alles im grünen Bereich.
Die Erfahrungen mit 12°-Düsen
Dieser Teil bezieht sich ausdrücklich auf die Verwendung der 12°-Düsen OHNE die langen Glühkerzen. Ich habe zuerst die ESD getauscht, weil ich dachte, die GK sind ja noch fast neu (7000 TKM), die sind noch gut.
Das stimmt auch, nur leider für Pöl nicht gut genug :-)Ich hatte mir von den 12°-Düsen versprochen, daß das Sägen nachdem Kaltstart weggeht. Im Sommer hatte ich bis 97% Pöl getankt. Beim Starten hatte ich keine oder nur eine sehr kleine Pölwolke mit einmal Vorglühen. Und mehr oder weniger starkes Sägen.
Also die 12° Düsen alleine waren etwas enttäuschend. Der Motor sägte fast so wie vorher und sprang auch nicht besser an. Zugeben muß ich, daß der Motor wie vorher sofort nach der ersten Umdrehung kam. Das Sägen ging so, war da, aber auch relativ schnell weg, so ca. 20 Sek. Dann bin ich mutig geworden und habe 99% getankt. Dann war das Sägen wieder da und viel schlimmer als mit 0° Düsen und 97%. :-(
Also wieder 97% getankt.Bisher habe ich keine Verbesserung (=Verminderung des Dieselsanteil beim Starten) durch die 12°-Düsen alleine festgestellt. Im Nachhinein weiß ich, daß die Wärme beim Start und kurz danach sehr wichtig ist, um das Sägen zu eleminieren. Als Selbstversuch kann man mal einen Haarfön vor die Ansaugöffnung halten, besser noch direkt vor die Turboladeröffnung und gucken, ob mit warmer Luft das Sägen weggeht.
Man lernt dazu...Ich habe bei Gelegenheit einige Vollgasfahrten unternommen, um zu sehen, ob die Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h lt. Tacho noch erreicht wird. Wird natürlich nicht, nur 160 Km/h ! Ich habe daher die Mengenschraube um 1/8 im Uhrzeigersinn gedreht, jetzt läuft er auch wieder 180. Weil die alten Düsen nur noch 145 bar hatten und die neuen Düsen auf die Obergrenze von 163 abgedrückt wurden, ist natürlich auch die EInspritzmenge durch die höhere Verdichtung gesunken.
Die Erfahrungen mit 12° Düsen UND langen Glühkerzen
Dann hab ich die neuen verlängerten Glühkerzen eingebaut. Mit 97% kein Unterschied gemerkt. Dann 99,6% getankt.
Jetzt war es eine Woche "kalt" ca. 16-18° morgens.
Mit 1x Vorglühen musste ich 3x den Motor starten und auf dem Gas bleiben, damit der nicht sofort ausging. Mit etwas Gas ist er dann 2 sec später ausgegangen als ohne Gas, U/min nur bis max. 2000 ! Riesige Pölwolke hinter mir gesichtet.
Dann bleibt der Motor an und fast kein, nur ein minimales, Sägen, 10 sec. 900-1100 U/min.
Ich habe dann meine Starttechnik soweit verbessert, daß ich 3x vorglühe und Halbgas beim Starten und den Zündschlüssel gedreht festhalten. Dann bleibt er an. Und wenn der Motor an ist, wie gesagt, fast kein Sägen.
Aber die kleine Pölwolke bleibt trotzdem :-(
Es scheint also die ersten paar Umdrehungen das Pöl nicht richtig verbrannt zu werden. Die Zündtemperatur von Pöl ist dann eben immer noch nicht richtig erreicht.Ich habe allerdings den Eindruck, daß das Starten immer etwas besser klappt. Haben die Glühkerzen auch eine Einlaufzeit ? Müssen die erstmalein paar Dutzend Glühvorgänge hintersich haben, damit die Oberfläche "rauh" wird ?
Oder habe ich die Starttechnik besser im Griff ?
Nachmittags habe ich teilweise dieselben Schwierigkeiten wie morgens.
Aber 2-4 Stunden Stehen macht nichts aus, dann kommt der Motor sofort ohne Choke und ohne Rauch.Ich werde das weiter beobachten und dann wahrscheinlich wieder 97% tanken. Im Winter sowieso wieder mehr Diesel dabei mischen.
Im Sommer mit 97% Mischung komme ich mit 10l Diesel immerhin 3800Km weit. Ist das nix ?Insgesamt betrachtet haben die langen Glühkerzen wohl das meiste gebracht. Das Sägen ist bis auf einen klitsekleinen Rest zurückgegangen. Trotzdem ist das Starten mit 100% ist nicht so richtig gut. Ich muß mehrfach Starten, bevor der Motor anbleibt. Das ist mir nicht komfortabel genug.
Vielleicht spielt die "Trumpfkarte" auch erst bei tieferen Temperaturen ?
Man wird sehen.
Fazit
Was hat sich nun verbessert ?
Ich beschreibe mal meine getesteten Mischungen:Tankmischungen:
Außentemperatur Pöl Diesel Anzahl Vorglühen Sommer 97% 3% 1 x 10° bis 0° 90% 10% 2 x tiefer als 0° C 85% 15% 3 x DIe tiefste Starttemp betrug: -7°C, keine Probleme beim Start.
Bisher ist der Salatölferrari immer gestartet. Ich mußte keinesmal orgeln !
Bei den "ganz tiefen Temperarturen" konnte es sein, daß ich 2x gestartet habe, um den Motor nicht über 2000 U/min drehen zu lassen.Das grundsätzliche Problem, warum ich nicht 100% Pöl fahre, bleibt bestehen:
Der Motor springt sofort an, geht aber dann durch sehr starkes Sägen wieder sofort aus, nur durch 3-5x Starten kann der Motor mit dem Gaspedal auf eine konstante Drehzahl unterhalb von 2000 U/min gehalten werden (bei 100%). Mit 97% im Sommer und 90% im Winter springt der Motor an wie mit Diesel.
Ich kann keinen sooo großen Unterschied zu den neuen orginalen GK und den 140 tkm-alten ESD feststellen.
Vielleicht wäre ich aber auch nicht so gut durch den Winter gekommen ???Hmh :-(
So ganz zufrieden bin ich nicht.
Beim nächsten Mal würde ich erstmal die Orginaldüsen lassen und evt. nur neue orginale GK verwenden. Dann kann man mal den Vergleich sehen.
Trotzdem muß ich sagen, daß das Auto IMMER ansprang. keinerlei Ausfall durch Pöl. Hätte ich das auch mit den alten Düsen gehabt ?Bei den 1,6 l VW-Diesel älterer Bauart sind scheinbar die 12° Düsen und die langen GK laut Forenberichten notwendig, sprich hypersupergut. Bei mir nicht unbedingt.
Oder waren deren Düsen und GK schon so alt, daß jede neue Düse/GK bei den 1,6ern Wunder gewirkt hat ?Gerade die Wirbelkammergeometrie ist bei den neuen umweltfreundlichen 1,9l Dieselmotoren verändert worden (ua. Durchmesser verringert). Hat sich da was verändert ?
Also bleibt da noch etwas Forschungspotential......
Wer hat noch mit dem 1,9l D oder TD mit 12° Düsen und/oder langen Glühkerzen Erfahrungen gemacht ?
Der möge mir bitte mailen. Vielleicht kommen wir zusammen ans Ziel !
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Letztes Update 03.03.2001 ( http://www.salatoel-kombi.tk
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