Zurück aus Spanien, 5000 km, kein Tropfen Diesel
Über´s Timmelsjoch gepölt (2509 m)
Finnischer Zoll
Kleiner Urlaubsbericht über 3800km mit 100% Pöl
Pannen, die kein Mensch zuvor erlebt hat
Zurück aus der Pölfremde
Der Düsenurlaub
Rückmeldung aus Spanien, Jo S 2. Spanien Rundfahrt
Nochne Romgeschichte
Ostfriesland-Sizilien u. zurück mit Pöl im T3
Zurück aus Spanien, 5000 km, kein Tropfen Diesel
Das wichtigste sind Mitreisende, die dem ganzen aufgeschlossen gegenüber stehen. Warum das so wichtig ist, dazu später...Die weibliche Mitreisende K. war nach anfänglicher Skepsis (bäh, das stinkt, das klapppt nie, gut dass ich
meine Visa-Karte hab, ich fahr einfach mit dem Taxi nach Hause ...) über verhaltenes Staunen (hm, ist ja ein Ding, da kann man tatsächlich mit fahren) zu einer positiven Grundhaltung zu bewegen (ich sag ja gar nicht dass Diesel besser riecht, zählt das jetzt wirklich zu den regenerativen Energien, wieso ist das jetzt CO2 Neutral und Diesel nicht, erklär doch mal ...)Zu einem komplett entspannten Umgang mit dem Thema gelangte sie spätestens, als die mitgenommenen Einweg-Kanister allmählich in verschiedenen Mülltonnen verschwanden, im Bulli ein Hauch von Platz entstand und sie begann, diverse sperrige und stachelige Strandgewächse für den heimischen Garten in die leeren 5-Liter-Pölflaschen einzutopfen. Auch zum Muschelnsammeln bieten sich diese Behältnisse geradezu an, wenn man sie obenrum abschneidet...
Etwas problematisch wurde die Rückfahrt, als wir uns bei Lidl nochmal ordentlich für den Rückweg eingedeckt hatten. Wir hatten etwas Probleme mit dem Einsteigen, aber als die Türen erst mal zu waren, ging alles glatt.
Der andere Mitreisende M. (als mein WG-Mitbewohner einigen Kummer gewohnt) und mit einem gesunden Geiz und Sportsgeist ausgestattet hatte mit der Sache von vornherein keinerlei Probleme (Pöl ist billiger, dann fahren wir auch damit, fertig! Muss man sportlich sehen, dann ist das kein Problem)
Richtig problematisch wird das Pölen eigentlich erst, wenn der Tank leer wird. Ist eine Binsenweisheit, aber in solchen Situationen weiss man standhafte Mitreisende zu schätzen. Wenn die Tankuhr nur noch gelegentlich bei starken Kurven mal zuckt, ist man verdammt versucht an der Tanke da vorne mal eben ein paar Liter Diesel einzuwerfen. Gut wenn man dann einen Beifahrer hat, der sagt, fahr weiter, da vorn im nächsten Ort ist bestimmt ein Supermarkt...
Zur Reise; wir sind Nachmittags los und in einem Rutsch durch die Nacht bis Biaritz gefahren, schnell ins Meer gehüpft und haben beschlossen, ab jetzt ist Urlaub. Dann durch die Pyrenäen-Ausläufer nach Pamplona. Weiter auf den Pfaden des Jakobsweg eine mörderische 800 km lange Pilgerstrecke, auch heute noch reichlich bepilgert, (oft auch modern mit dem Rad) in mehreren Tagen mit einigen Besichtigungen und viel faulenzen über Burgos und viele relativ nette Städtchen und tolle bis eintönige Landschaften bis Santiago de Compostella. Das ist der Zielpunkt dieses Pilgerpfades so ziemlich im Nordwestzipfel Spaniens.
Die ganze Zeit waren wir umgeben von eifrigen Pilgerern, einige liefen schon sichtlich auf dem Zahnfleisch. Ob wir mit der moderneren Variante des "Pölpilgerns" auch die Vergebung unserer Sünden erwarten dürfen, halte ich für zweifelhaft. Besonders hart war es auf einer heftigen Bergetappe, wenn man im ersten bis zweiten Gang mit Vollgas einen Bulli da hochtreibt, zieht man schon eine gewisse leckere Duftspur hinter sich her. Ich hab immer im Rückspiegel geschaut, ob es verwunderte oder empörte Reaktionen auf dieses "einfritten" gab, konnte aber nichts entdecken. Vermutlich waren die Teilnehmer schon zu weit ab vom Weltlichen, um derartige irdischen Banalitäten warzunehmen.
Dann entlang der spanischen Nordküste zurückgebummelt. Viel gebadet, gefaulenzt, getrunken. In einer halbwegs nüchternen Phase ein paar lange aufgeschobene Reparaturen erledigt. Portugal haben wir uns geklemmt, wäre zeitlich zu knapp geworden.
Zur Pölerei, in Spanien ist Pöl im Supermarkt gut erhältlich, fast überall in praktischen 5 Liter-Flaschen. Rapsöl bekommt man praktisch nicht, das billigste Pöl ist Sonnenblumen-Raffinat (Aceite de Girasol). Im Lidl bekommt man es für 90 Pesos/L, (Etwa ne Markzehn oder so)
Diesel kostet 117 P. In den meisten Supermärkten ist Pöl etwa so teuer wie Diesel, günstig war es in einem Auchan und richtig billig eben im Lidl. Leider sind die Lidls nicht leicht zu finden, die Supermärkte sind nicht ausgeschildert, da hilft nur Glück und Augen auf. Oder man plant vor und fragt vielleicht mal bei Lidl in welchen Orten Märkte sind...
Das Sonnenblumenöl ist etwas problematischer, es ist sichtbar zäher und macht beim Kaltlauf länger mucken und der Motor startet morgens tendenziell etwas schlechter. Aber ansonsten gab es damit keine Probleme. Selbst das Raffinat hat noch einen ausgeprägten Sonnenblumenkern-Geschmack, fast zu schade zum "nur verheizen".
Pöltechnisch soweit also keine Probleme, ein paar Experimente mit dem Förderbeginn habe ich gemacht. Das Kaltlauf- und Startverhalten liess sich durch weiteres Frühstellen deutlich verbessern, aber an einem Punkt, an dem dadurch schon keine Leistungssteigerung mehr feststellbar war. Spätestens da beginnt wohl der kritische Bereich für den Motor. Das bringt mich wieder auf die Idee, ernsthaft über ein "frisieren" des KSB nachzudenken. In einer Diskussion
im FF mit Hans F. hatten wir sowas schon angedacht, für die unerschütterlichen Eintank-Kamikazes u.U. ein echter Fortschritt.Pöltechnisch habe ich also nicht viel zu erzählen (keine Pumpencrashs, keine Kontrollen, kein garnix). Vielleicht habt ihr ja noch Spass an eine paar Offtopic-Stories.
Eins meiner liebsten Hobbies (neben dem Pölen) ist das Festfahren und anschliessende Wiederbefreien des Bullis. Am liebsten im Sand, aber wenn es sein muss, schrecke ich auch vor Matsch und Dreck nicht zurück.
Nicht direkt mit Absicht, ich tu auch alles um durchzukommen, aber irgendwie fahre ich mit der Karre gern bewusst dahin, wo eigentlich schon klar ist: das geht schief.Mein Mitbewohner hat dafür volles Verständnis, mit wahrer Begeisterung schiebt und buddelt er, sucht Unterlegmaterial, bockt den Wagen auf und so weiter. Diesmal hat es uns wirklich optimal erwischt. An einem lauschigen Ort am Strand fährt er den Wagen in die Dünen und sagt: "Oh Oh, rausfahren musst du aber". Das klingt gut, denk ich und erwartungsvoll warte ich auf den abendlich geplanten Stellungswechsel. Hm, mittlerweile ist der Sand wohl getrocknet und verdammt lose geworden. Trotz vorsichtigstem Einkuppeln schaffe ich ungefähr einen Meter, dann sackt das erste Hinterrad ab. Ein paar mal hin und her, dann sitzen wir aber auch erstmal gründlich fest. Weit und breit kein Unterlegmaterial, also ausgedehnter Strandspaziergang und Apfelsinenkiste gefunden. Ziemlich dünne Bretter denk ich so, eigentlich nicht das richtige. Die Sonne verschwindet langsam in den Dünen...
K. meint: "Eigentlich wollten wir doch grillen, ich glaub ich mach schon mal den Salat")
... es ist dunkel, ich schwing mich hinters Lenkrad, jetzt muss es klappen. Eine ideale Startrampe ist angelegt.
K. und M. schieben, der Bulli und ich geben alles. Heureka, er fährt. Das ist immer das grösste, Vollgas, der Dreck fliegt und mit Hängen und Würgen bleibt man in Bewegung. Ich schaffe den ganzen Weg in einem Rutsch, aber leider kommt zum Schluss eine scharfe Rechtskurve mitten durch ein Steilstück (ein mittlerweile lockerer Sandhaufen) auf die zuverlässige Schotterpiste. Es kommt wie es kommen muss, die Vorderräder krieg ich noch auf die Piste, hinten siehts übel aus. Der Bulli liegt quasi platt auf dem Sand, und es geht verdammt steil bergauf. Nach zwei vergeblichen Versuchen (es ist stockdunkel) mit Wagenheber und Unterlegbrettern hole ich den "heiligen Kettenzug" (2 Tonnen Zugkraft) und ein paar Seile aus meinen Geheimfächern. Kettenzug ist schön und gut, bloss, woran festmachen. Der nächste Baum steht irgenwo am Horizont.Nun, Rüdiger Nehberg beschreibt es in seinem Buch "Survival", ein echtes muss für jeden Bulli-Urlauber. Man
nehme das Reserverad, vergrabe es tief im Sand, und schon hat man den herrlichsten Erdanker. Reserverad
erscheint uns zu stressig, wir versuchen es erstmal mit dem Wagenheber, da reicht ein viel kleineres Loch. (Der
Mond steht hoch am Himmel, K. meint: "Der Salat ist fertig, vielleicht hauen wir das Fleisch doch besser in die
Pfanne")Der Wagenheber ist verbuddelt, der Kettenzug ratscht fröhlich, die Seile spannen sich, der Wagenheber droht
aus dem Boden zu brechen, M. stellt sich drauf, der Kettenzug ratscht weiter, die Spannung steigt ins Unerträgliche. Ich schwing mich erneut hinters Lenkrad und helfe mit dem Motor nach. Und tatsächlich, wir gewinnen einen halben Meter. Sofort springt M. begeistert an den Kettenzug und ratscht fröhlich weiter. Unbemerkt hoppst der Wagenheber aus seinem Loch...(Wir haben mittlerweile eingesehen dass man das alles gar nicht nüchtern ertragen kann und naschen auch am Salat)
... ein tiefes, tiefes Loch ist ausgehoben, eine lange Rille fürs Seil ist in den Sand gebuddelt. M. hat an beiden Händen Blasen, K. wirkt "tendenziell ungehalten", ich überlege was an diesem Hobby eigentlich so toll sein soll.
Diesmal gehts enttäuschend glatt, beinahe mühelos erhebt sich mein stolzer weisser Bulli aus dem Staub.
Wir kloppen hurtig das Fleisch in die Pfanne, geben uns ordentlich die Kante und schlafen an Ort und Stelle ein.Zwei Tage später...
Auf der Suche nach einem angemessenen Schlafplatz hoch in den kühlen Bergen des Baskenlandes, trotzdem mit phantastischen Blick aufs Meer, unbehelligt von aller Zivilisation fahren wir frohen Mutes einen etwas zweifelhaften Schotterweg der sich alsbald immer kühner in den Himmel schwingt. Am Fusse einer Steigung von ca. 50% müssen wir angesichts eines tief ausgespülten Baches quer drüber wohl oder Übel kapitulieren. (Den Bach hätt ich ja noch versucht, aber ich wusste genau dass der Bulli noch nicht mal den Berg dahinter geschafft hätte).
Nach einem lockeren Kilometer rückwärts ergibt sich eine Gelegenheit zum Wenden. Zumindest es zu versuchen...
Sorgfältig plaziere ich den Bulli quer auf den Weg, die vordere Stoßstange presst sich an eine Böschung, die Hinterräder versuchen auf grasigem Grund einen Berg zu erklimmen, scheitern aber kläglich. Es rührt sich absolut nichts. Um die Haftung der Hinterräder zu erhöhen plazieren sich meine Mitreisenden auf der hinteren Stoßstange. Ich nehme meinen geliebten Platz hinter dem Lenkrad ein, bringe den Motor auf "Turboeinsetzdrehzahl", gebe beherzt Vollgas und lasse die Kupplung in angemessener Manie kommen... Es bewegt sich immer noch nichts, aber hinter mir verschwimmt die Welt... Eine hustende K. und ein begeisterter M. tauchen langsam aus der Wolke von "Fleur de Girasol", verbranntem Gras, verbrannten Gummi und gequälter Kupplung auf. K. relativiert ihre Ansicht über den Pölgeruch aufs neue. Sie sind der Ansicht, dass es jetzt besser wäre von vorn zu schieben... Wiederwillig gebe ich ihnen recht, in der Tat klappt das enttäuschend unproblematisch.
So, weitere Details erspar ich uns. Könnte zwar noch mehr erzählen, aber irgendwann muss ich auch mal den ganzen mitgebrachten Wein trinken.
Gruss Jo
Über´s Timmelsjoch gepölt (2509 m)
Hallo allerseits,letztes Wochenende war mal wieder der jährliche Besuch bei meinen Bekannten in Südtirol fällig. Nun ist es hierfür ja notwendig über die Alpen zu "klettern" und ich hatte dieses Jahr das Glück, daß das Timmelsjoch (Hochalpenstraße, 2509 m) noch nicht wegen Schnee gesperrt war.
Da ja in dieser Höhe die Luft recht "dünn" wird, quälen sich immer alle Motoren (Diesel und Benzin) auf den letzten paar hundert Höhenmetern mit deutlichem Leistungsmangel über diesen Pass - bei Dieseln mit gut sichtbaren "Rauchzeichen".
Da war ich natürlich neugierig wie sich dort das Pöl verhält, denn da es ja "von Haus aus" rußärmer verbrennt könnte eventuell Leistungsmangel und Rußentwicklung etwas geringer ausfallen...
Nun ist ja Pöl immer mal wieder für eine Überraschung gut: Der Benz hatte selbst "hoch drob´n, auf´m Berg" nicht die geringste Spur von Leistungsmangel, und selbst bei Vollgas war dem Auspuff nicht das kleinste Wölkchen zu entlocken!!! *begeistert*
Das Pöl verbrennt also wohl selbst bei Luftmangel noch derart vollständig, daß dies auf die Leistung und Abgase keinen Einfluß hat!!
Da gibt´s doch nur noch eines: Nie mehr ohne Pöl in die Alpen :-)
Holldriodidudeldijöö - oder so ähnlich
Pölige Berggrüße
Günter
Finnischer Zoll
Hallo Ralf,Ich bin von Hamburg über Dänemark nach Schweden gefahren (über die neue Brücke).
Der Schwedische Zoll filzte mein Auto, währendessen mußte ich ca. 20 min in einem fensterlosen verschlossenen Raum ausharren. Da es aber nicht verboten ist Salatöl einzuführen, mußten sie mich ziehen lassen. An der Grenze zu Rußland in Nord-Finnland gab es keine Probleme, die russischen Grenzer wollten nur eine leere Dose als Andenken behalten.
Die Wiedereinreise nach Finnland bereitete mehr Schwierigkeiten, insbesondere nachdem die Finnischen Zöllner unter die Motorhaube schauten und begriffen, daß mein Auto mit Salatöl fährt. Aber auch hier mußten sie mich ziehen lassen.
Die tiefste Außentemperatur war bis jetzt 8 Grad.Gruß
DirkKleiner Urlaubsbericht über 3800km mit 100% Pöl
Liebe Freunde,also ich sach Euch, mit Pöl kannste was erleben. Nach 700km schalte ich auf der Autobahn bei Fürth (Hintour) vom Haupttank auf Zusatztank (beides Pöltanks) um, weil offensichtlich kein Sprit mehr kommt und die Kiste anfängt zu stottern. Normalerweise reicht dann der Schwung aus, damit die mechanische Kraftstoffpumpe an der ESP wieder nachladen kann. Leider geht das stottern dieses Mal nicht weg und ich beschließe, lieber die nächste Abfahrt zu nehmen und erst einmal zu schauen. Im Standgas dann in einer Parkbucht alles Paletti, hmm? Noch mal´n Stück gefahren aber nix gut also Motorhaube auf. Im Standgas deutlich sichtbare (recht große, langsam "fließende") Luftblasen zwischen Filter und ESP in den
durchsichtigen Schläuchen zu sehen, also irgendwo Leckstelle.
Elektrischen WT in Verdacht, überbrückt mit Extraschlauch aber keine Besserung. VW-WT mit heruntergeschraubter Filterkartusche (s. Homepage) in Verdacht, zerlegt, geguckt, wieder zusammengeschraubt aber wieder keine Besserung.
Letztendlich war es die Filterkartusche, die sich nach 12000 Pölkilometern fast dichtgesetzt hatte und nun dafür sorgte, daß sich die Pumpe an der schwächsten Stelle im Kraftstoffsystem Luft zog (hatte schon wieder Vakuumblasen im Kopf aber nein, wir haben das Thema hier ja lang und breit diskutiert...).
Mit neuem Filter, der sich "rein zufällig" im Auto fand ging´s dann wieder. Nur bei Vollgas bilden sich noch Blasen, die aus der WT-Filterkombination kommen. Scheint aber schon länger/immer so gewesen zu sein den der Wagen fährt sich seither wie immer.
Na, wenn ich dann so ne Zeit am Urlaubsort relaxt habe überkommt mich dann schon wohl mal die Bastelleidenschaft und nach Henzo´s Empfehlung hatte ich auch die neuen Glühkerzen mit längeren
Glühzungen im Gepäck. Seither springt der Wagen super an, auch wenn ich die Glühkerze von Zylinder 2 nicht getauscht bekommen habe (dazu hätte man die ESP lösen und wegschwenken müssen, was mir 1600km von zu Hause zu kritisch war).
Rücktour alles Prima, nur leider ist der Pölnachschub in Istrien/Kroatien nicht gesichert und so kam es, daß wir 25 ltr. Diesel nachgetankt haben. Damit läuft die Kiste hundsmiserabel, qualmt, hat keine Leistung und man wird zum Verkehrshindernis. Haben uns dann nach Italien rübergeschleppt und erst einmal beim nächsten Lidl nachgetankt - dann gings besser.
Mit Steffens Tankstellenverzeichnis sollte das flaschenweise Tanken zumindest in Deutschland nicht nötig sein und so steuerten wir den Autohof in Greding an, dessen Zapfsäule allerdings leider defekt war. Elsbett (auch mit Tankstelle) in Talmässing liegt in der Nähe, und so hatte ich tatsächlich Gelegenheit, endlich einmal den legendären 3-Zylinder-Elsbett-Pflanzenölmotor als Schnittmodell in Augenschein nehmen zu können. Von der Größe her so das Kaliber eines Reihenvierzylinders aus einem Motorrad. Von dem Ding träume ich schon seit mindestens 10 Jahren !
Nun ja, auf den letzten 100 km hat´s uns im Dunkeln dann doch noch erwischt. Starterbatterie am Ende, und das mitten auf der Autobahn! Ruckzuck war nicht mal mehr Saft für den Warnblinker da, was wirklich nicht lustig ist so auf dem Standstreifen. Zum Glück konnten wir nach 1 1/2 Stunden ein Fahrzeug stoppen, weil der ADXX nicht überkam. Kiste überbrückt, Flasche selbstaufgesetzten Mirabellenlikör aus dem Urlaub spendiert und ab nach Hause. Im nachhinein ja wirklich lustig, aber steht mal da an der Autobahn und nichts geht mehr. Hab keine Ahnung wie meine Freundin das immer so wegsteckt solche Aktionen, andere hätten sich wahrscheinlich sofort n Taxi gerufen auf meine Kosten...
Es grüßt Euch
RobertVW T3 Bus, 50PS, 15000km mit 100% Pöl, der Umbau etc.
Pannen, die kein Mensch zuvor erlebt hat
Sternzeit 33,2609 15 Uhr MEZ Raumgitter A14 Magdeburg/Schönebeck schwerer Raumkreuzer USS Nugget, Ford Transit Klasse.
Logbuch Captain Höötmann:
Wir gerieten in einen schweren Ionensturm (38m/s) 4 Grad Außentemperatur, Schneeregen.
Plasmaverlust an der linken hinteren Antriebspylone. Die Außenmission zur Reparatur wurde mangels freiwilliger Familienmitglieder vom Captain allein durchgeführt.
Beim letzten größeren Aufenthalt in der Reparaturwerft auf Wilster Prime wurde das Reserverad zugunsten eines zusätzlichen PÖL Dilithium Tanks ausgetauscht.
Der Plasmainjektor mit Gummilösung versagte aus bisher nicht geklärten Gründen.
Nach 30 Minuten kam das ADAC Ferengishuttle und wollte uns ohne Kostenvoranschlag gleich abtransportieren. Wir haben es dann doch lieber vorgezogen bewegungslos im Orbit zu treiben und auf einen Freund mit dem ausgebauten Reserverad zu warten. 2 Stunden später...Nachtrag: Warum tue ich mir diese Pölerei eigentlich an??
Zurück aus der Pölfremde
Schönen Abend,Der Italytripp ist zuende. Nachdem ich Ralfs Spanientripp gelesen habe, nun mein Beitrag zum Pölen im "Ausland".
Die Startbedingungen am Abend des 23.12. waren schlecht: minus 18° und meine Mischung war nur bis minus 16° im Eisfach getestet. Das Probeglas im Freien lieferte auch das ensprechende
"Fliesfett". Doch die Karre hatte sich in der elterlichen Garage versteckt, das Starten war kein Problem. Unter der Fahrt Richtung Rosenheim habe ich dann noch 5ltr Benzin draufgekippt, damit kam er einwandfrei bis über den Reschenpass bis Trento.
Der morgendliche Kaltstart war top, also ab nach dem warmen Süden. Über Stationen in Como, Genua und Pisa waren wir dann in Rom gelandet. Mit teils über 20° musste das in der Metro in Pisa beschaffte Soja-Sonnenblumen Pöl herhalten. Von dem Zeuch haben wir neben den 60 heimischen Rapsreserven in kanistern 120ltr. "verfeuert". Ein richtig billiges Raps-Pöl lässt sich in Süden Italys nicht beschaffen! Der Kurs liegt so bei 1350lire oder nach Neujahr bei 0.69euro. auf der Rückfahrt uber Orvieto, Siena nach Florenz wurden noch 5 € in Diesel angelegt, das meiste allerdings für den Standheizungstank. Als auf der Rückfahrt über den Brenner sowohl die Pölreserven und auch das Thermometer abstürzten, mussten in Insbruck mit Zähneknirschen der Tank mit Diesel gefüllt werden. Aber nachts um halb 12 ist man froh noch ein Hotel zu
finden, geschweige denn Pölläden. Da diese Nacht sehr kalt war, hätte man mit dem Diesel doch noch ein paar Meter mehr fahren sollen. Die Motorstart war eine ziemliche Tortur, und ist knapp an der Lötlampen-Esp-Vorwärmung vorbeigegangen. Nach ca. 10min Teilruckelleerlauf
konnte man wieder von brauchbarer Motorleistung sprechen! War auch höchste Eisenbahn, da der Parkplatz eine Linienbushaltestation war, und wer die Ösischandarmarie kennt.....
Nun aber genug gesabbelt, die Moral von der Geschicht:
Wir haben das Rapspöl und die unten die richtigen Temperaturen!
Einziger Ausweg: Die Sprengung Klimaausgleichskanals durch den Alpenkamm!
und dann eine Pölpipeline von Ingolstadt nach Genua, aber die gibts schon.
Nur läuft dort der falsche Saft in die falsche Richtung!!!
Ein schönes und pöliges neues,
gruss chris
Der Düsenurlaub
Die Anreise mit 12 grad gestaltete sich problemlos, 600km 57liter Pöl mit einem Durchschnitt von 104km/h. Auch im Urlaub kälteste Nacht -5grad ohne Probleme mit 100% (leichtes Sägen kennen wir aber alle). Der Urlaub nahte sich dem Ende und der Umbau auch (leider)!!! Also 12° Düsen raus 8° rein und siehe da er lief nicht mehr anständig.Also Fördermenge ändern, Förderbeginn natürlich auch (heul, er pölte doch so toll mit 12) bis er halbwegs rumpelte.
Der Heimweg gestaltete sich mit dem kleinen Problem, daß uns fast das Pöl ausging. 600km 100liter Pöl Durchschnitt 106km/h (Ups, man sollte doch keine 8grad traktordüsen nehmen)
Guter Dinge wieder in Nürnberg sofort die alten Düsen wieder rein und Pumpe eingestellt und er lief wieder aber wie (nicht sauber gearbeitet, Dreck in der Düse und sie hing, klappert, hört sich furchtbar an) aber egal erstmal nachhause zu Frau und Kinder, die nicht sehr erfreut waren, erst ein paar Stunden im Auto, Klamotten in die Wohnung, Mann fort (Wann kommste heim? Wenn fertig, Tschüs! )
Ein paar Tage später neue Düsen neues Glück !
Da es beim Düsenwechseln recht praktisch ist die Kompression zu messen, taten wir dieses und siehe da, 28-30 fand ich super, also neue Düsen rein, 1, 2, peng und nun ist Jo nichtmehr der einzige Idiot auf dem Planeten (wir sind zu zweit) nun bin ich auch stolzer Besitzer eines neuen
ZylInderkopfes!!!!
(Anmerk. von mir: Jo hat auf dem Treffen in Fürth beim Düsenwechseln seiNen Zylinderkopf beschädigt)
Aber wie gesagt, hat es auch sein Positives. Ich sah den Brennraum nun von innen (hatte ich im nächsten Winter ja sowieso vor) Rhanie hat Bilder davon gemacht, werde sie noch ins Forum
stellen. Erstaunlicherweise keinne nennenswerten Ablagerung im Brennraum außer Stegrisse nichts gewesen. Was habe ich daraus gelernt !!!
Ich teste neue Düsen im Fuhrpark, dann klappts auch mit der Ehefrau!!!!!(von Düsen-Alex)
Rückmeldung aus Spanien, 5200 km, persönlicher Kälterekord unterwegs...
Hi Leute,bin wieder da, ein paar Tage bei 20° (Plus wohlgemerkt), Baden im Mittelmeer, Rotwein getrunken, lecker gekocht, nicht gesurft (erst kein Wind, dann Sturm). Gewandert, gelesen, hab mich gut erholt von anstrengenden Wochen des Nichtstuns.
Einmal kurz festgefahren, war aber nicht der Rede wert. Der andere Bulli hat mich wieder zurück auf festen Grund gezerrt. Die Sache war leider in wenigen Minuten erledigt. Ich hatte gehofft, der andere Bulli würde sich auch eingraben, aber es hat nicht sollen sein.
Den Turbomotor hab ich unterwegs doch sehr vermisst. Nicht nur, dass ich jeden Berg etwa 20 km/h langsamer hochgekommen bin, mehr gesoffen hat der Sauger auch noch. Er war kaum unter neun Liter zu kriegen. Auf dem Hinweg waren es weit über 10 Liter, lag vermutlich auch an den rund 300 kg Zusatzgewicht in Form von Pölkanistern und dem
nutzlosen Surfbrett auf dem Dach.
Jedenfalls war es Ehrensache, kein Tropfen Diesel. Meinen Mitreisenden hat das etwas irritiert, das erst das Auto randvoll mit Pölkanistern war, und ich später stundenlang durch die Städte irrte und vergeblich billige Supermärkte suchte. Und dann zum Schluss viel teurer getankt habe als an der Tanke nebenan. Er erklärte mich rückhaltlos für komplett bescheuert. Dem konnte ich nicht viel entgegenhalten, ausser dass er ein prinzipienloser Ignorant sei, der nicht wisse, worauf es im Leben ankomme. Er erzählte mir dann viele tolle Sachen, die man mit seinem Leben anfangen könne, wenn man nicht so dämlich sei wie ich. Manches klang ziemlich gut, aber ich hab so getan, als würde ich überhaupt nicht hinhören.Die Hinfahrt war schon recht spektakulär, Schneechaos auf der Autobahn bei Aachen, und
ich mit abgelutschten Sommerreifen auf der Überholspur an allen vorbei. Dachte mir, da hast du wenigstens Platz nach vorn, wenn du sowieso nicht bremsen kannst. Rechts schlich eine lange Schlange brav hintereinander her, die Überholspur war frei. Nicht von Schnee, aber wenigstens von Autos. Irgendwann kam tatsächlich einer von hinten, so ein dicker Geländewagen mit Rädern bis etwa zur Unterkante meiner Fenster. Der war noch schneller, aber ich konnte ihm keinen Platz machen, dazu hätte ich ja bremsen und/oder lenken müssen. Das hat er dann auch eingesehen und mich irgendwann einfach auf dem Grünstreifen überholt.
Warum nicht gleich so.In Belgien besserte sich die Lage, in Frankreich war alles OK. Rattenkalt, aber kein Schnee mehr auf den Strassen.
Ein Aussenthermometer hatte ich zwar zu Weihnachten geschenkt bekommen, aber es war noch nicht installiert. Das war vermutlich gut für die Nerven als wir Nachts in Spanien über ein Hochplateu gefahren sind.
Jedenfalls war es so kalt, dass der ungeschützte Tank ein gewisses Problem darstellte. Ich hatte leichten Leistungsverlust und eben den erwähnten Mehrverbrauch. Offenbar reichte der Pumpen-Innendruck nicht mehr für die richtige Funktion des Spritzverstellers. Bekanntlich fahre ich 100% Raffinat (von Carsten) im Eintank bei offenem Rücklauf und dickeren Leitungen. Diese Kombination war wohl bei geschätzten -12° am Ende.
Am Zielort habe ich deshalb meine schon mal angedrohte Brachialmethode ausprobiert, und die Überstromdrossel kurzerhand zugelötet. (Die Tests auf Ralfs Prüfstand waren in der Hinsicht sehr ermutigend, die Details dazu müssten noch in dem alten Thread zu finden sein)
Das hat sich im weiteren Verlauf der Fahrt durchaus bewährt. Hat aber genau wie der
Kurzschluss den Nachteil, dass man eventuelle Luft so schnell nicht wieder raus bekommt.
Jedenfalls ist bei mir alles dicht, der Wagen lief einwandfrei. Im Frühjahr werde ich das aber zurückrüsten, eventuell zugunsten einer schaltbaren Variante. Als Notbehelf war das eine feine Sache, ein Tröpfchen Lötzinn hatte ich dabei, diverse T-Stücke und Schläuche für einen echten Kurzschluss halt nicht.Vor Ort habe ich dann das Aussenthermometer angeschlossen. Die Rückfahrt erfolgte mit
Sonnenblumen-Raffinat aus dem Supermarkt. Ein kleines Probefläschchen hatte ich hinters Nummernschild geklemmt. Um es kurz zu machen, in der letzen Nacht wurde es sehr kalt. Im Fläschen war bei Minus 12° eine klare "Flüssigkeit", deutlich zäher als Honig. Flasche querhalten, und es dauerte etwa 15 Sekunden, bevor man überhaupt erkennen konnte, dass es noch floss. Trotzdem lief der Wagen einwandfrei. Der Verbrauch von knapp 10 Litern die Stunde ging offenbar noch durch die Leitung vom Tank zum Eckes-WT. Dann kam die Eifel, und die Temperatur ging runter bis auf kurzzeitig -16°. Wieder hatte ich den Eindruck eines gewissen Leistungsverlustes. Aber bei Nacht ist es immer schwer zu beurteilen, wie steil ein Berg grad so ist.Einigermassen besorgt fragte mein Mitreisender was den jetzt wäre, wenn er jetzt stehen
blieb. Ich erzählte ihm was von fliegender Verschlauchung zu einem Kanister im Innenraum
(auf seinem Schoss), die wir dann eben improvisieren würden. Ich hatte den Eindruck, sein Respekt vor meinem Geisteszustand wuchs nicht, als ich das Zutanken von Diesel strikt verweigerte...Jedenfalls kamen wir glatt durch, was er zum Schluss vor der Haustür einfach zugeben musste.
Wenigstens hatte ich diese Tatsache auf meiner Seite.Hier in Dortmund ist nun wieder alles klar. Lächerliche -8° in der Nacht. Jetzt sogar über
Null. Ist der Winter schon überstanden? Für mich vermutlich schon, kälter wird es hier kaum werden.Fazit, solange der Motor läuft und man ihn nicht stundenlang abstellt, würde ein
kühlwasserbeheizbarer Tank solche Nächte zu einem Spaziergang machen. Ein solcher
Zweittank fürs Fahren von Fett, und einer Sibirienreise steht nichts im Weg. Ausser dass es mir einfach zu kalt wäre.Gruss Jo
Nochne Romgeschichte
ESP tropfte etwas,war aber kein DramaMoin Moin,
Bin wieder aus Rom zurück. Das waren 2240km mit 100% Pöl.
Der Bully schnurrte wie ein Uhrwerk. Nach 1000km trat an der Achse an der das Gestänge das zu der Unterdruckdose geht etwas Pöl aus. Also das Gestänge von dieser Achse gelöst. Dann kommt eine Unterlegscheibe eine Gummidichtung und ein O-Ring zutage. Die Dichtung sah ziemlich fertig aus. Ich hab sie umgedreht und das ganze wieder zusammengeschraubt. Allerdings habe ich die Unterlegscheibe verschludert und mußte mir eine neue zurechtfeilen. Das hat drei Stunden gedauert. Die war auch etwas
dicker als die Originale. Dadurch wurde die Gummidichtung etwas mehr gequetscht und war deshalb wohl auch dicht. Die Restlichen 1200km war alles Trocken.
Beim Norma in La Spezia gab es Pöl in der 2l Flasche für 1,90. Echt Klasse.
In Rom verlor ich den Schlüssel und mußte das Lenkradschloß knacken.
Wer Dreht eigentlich immer diese bekloppten Filme in denen das in 20 Sekunden geht?
Hab eine Stunde gebraucht. Muß im Auto ein Lenkradschloß sein? Auf Der
Autobahn haute mir auch noch ein Steinchen ein Sprung in die
Scheibe.Aber was soll`s.Gruß,Lothar
Ostfriesland-Sizilien u. zurück mit Pöl im T3
Hallo Pölersoeben hat mir mein T3- 37kw, 86er, gezeigt, daß er durchaus 100% Pöl-fest ist. Sind am 03.07. mit schwerbelandenem T3 von Ostfriesland gestartet nach Sizilien, Urlaub machen. Mein "Dicker" ist durch zwei Wärmetauscher, HENZOs 12Grad-Düsen, Bosch-Cromium Kerzen, Nachglührelais, el.3w.-Ventil Sirai sowie kurzgeschlossenem Rücklauf auf Pöl
vorbereitet, alles bei KM 280000 eingebaut!
Für die Urlaubstour habe ich Ihn mit einem selbstgebauten Zusatztank mit ca. 200ltr. Fassungsvermögen ausgerüstet. Ich komme mit dem kompletten Pölvorrat gut 3000km weit, ich mußte erst wieder nach einigen Tagen auf Sizilien Tanken. War recht witzig. Habe an zwei Tagen den gesamten Soja-öl Vorrat eines Supermarktes in Noto leergekauft- an der Kasse verstand man die Welt nicht mehr. Auftanken ging aber ganz gut, für 250-1literdosen brauchte ich gut 1,5 Stunden. Der ganze Urlaub bedeutete für meinen Dicken gut 5500 Km fahrt mit 100% Soja-öl. Das hat er super mitgemacht. Der Verbrauch lag in etwa bei 7.5litern - wohlgemerkt mit voller Beladung. Ich schätze mal das er gut 2tonnen wog.
Habe mitlerweile gut 1300km Pöl-Erfahrung mit 100% im T3.
Resümee: Funktioniert im 2-Tanksystem ganz hervorragend.
Der T3 scheint dafür wirklich sehr gut geeignet zu sein.
Ciao-Thorsten
Und meine Urlaubsgeschichte ?
(Inspiriert von Capitän Höötman....)Auszug aus dem Computerlogbuch:
(..)
Sternzeit 01, Sternzeichen Zwilling,Logbuch Capitän Grafen:
Mission: Regeneration der Besatzung und Erkundung des größten südlichen Tiefgewässers jenseits des Weißwurstäquators am Rande des Alpenquadranten.
Raumschiff: mittelschwerer Raumgleiter ISS Pölexplorer der Passat-Baureihe mit angedocktem Wohncontainer der 1to-Klasse, Antriebskonzept Selfignition, vollbeladen mit technischer Ausrüstung, Gepäck und Proviant. In mitgeführten Zusatztank je 2x35 Einheiten Treibstoff gebunkert.
2 Mann Besatzung + 2 Passagiere"Trotz hektischer Vorbereitungen lief bisher alles glatt. Die lange Flugstrecke von 700 Raummeilen wurde mit wenigen Unterbrechungen überwunden. Hierbei wurde der Steuermann zweimal abgelöst. Durch den ausreichenden Treibstoffvorrat ist keine zusätzliche Zwischenlandung in feindlichen Galaxien nötig.
Im gesamten Reiseverlauf Meldungen aus dem Maschinenraum: <Leichte Überlastungserscheinung des Antriebs erkennbar, 100°C, noch nicht im kritischem Bereich>.
Zielsektor pannenfrei erreicht. Treibstoffmehrverbrauch durch Wohncontainer +50%"(..)
"Der Treibstoff aus den Zusatztank umgepumpt und wegen großzügigiger Treibstoffberechnung wird sicherheitshalber im nahegelegenden Versorgungsdepot 10x1 Einheit des dortigen Treibstoff (Qualität Raff.) nachgebunkert.
Der Rückflug wird missionsbedingt im Hellen gestartet. Raumwettervorhersage 30°C im freien Raum.Im Galaxynebel Stuttgart und im Raumgitter Elzer Berge plötzliche Alarmmeldung aus dem Maschinenraum: <Überlastungserscheinung des Selfignition-Antriebs! Starke Kühlmitteltemperaturerhöhung im Maschinenraum,110°C, Kritischer Bereich erreicht, Antriebsausfall demnächst wahrscheinlich.>
Durch sofortige Einleitung der nicht abführbaren Wärmeenergie den Innenraum kann die Temperatur auf 100°C stabilisiert werden. Maßnahme wird nach Stabilisierung wieder rückgängig gemacht, da sonst die Meuterung der Besatzung wegen Überhitzung der Mannschaftsräume droht.
Die Analyse ergibt, daß in den genannten Raumquadranten verstärkte Antriebsleistung abgefordert wurde, um die Reisegeschwindigkeit nicht auf 2/3 absinken zu lassen. Wegen der Verschiebung der Vertikalachse auf diesem Planeten ist tagsüber mit stark vermehrtem Elektronenbeschuß mit starken UV-Anteil und dadurch mit stark erhöhten Außentemperaturen zu rechnen(s. Raumwettervorhersage). Deshalb wurde die Wärmeabgabe an die Außenweltwelt behindert.Mit 2x gewechseltem Steuermann gelangt die ISS Pölexplorer ohne weitere Zwischenfälle wieder in den Heimathafen."
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Schadensbericht der Werft:
Bedingt durch die kurzfristige thermische Überlastung Ausfall des Schmiermittels, erkennbar durch Klappern im Teillastbereich. Außerdem wurde ein nicht genügend spezifiziertes Schmiermittels verwendet. Schaden durch Austausch des Schmiermittels behoben. Es sind keine weiteren langfristigen Schäden zu erwarten.
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Auszug aus dem Bericht der Untersuchungskommision:
Die Mission war in allen Punkten ein Erfolg (...)
Besonders der mittelschwere Raumgleiter der Passat-Baureihe hat sich bei Mensch- und Materialtransport bewährt; sehr zuverlässig und mit wenigen Bordmittel instandzusetzen. Wegen den konventiellen Bauteilen in der Sektion Energieumwandlung kann der Gleiter im schweren Schadensfall auch in Werften auf Planeten mit niedriger Intelligenzstufe reiseklar instandgesetzt werden. Weiterhin hat der große serienmäßige Treibstoffvorrat gefallen, welcher große Reichweiten auch bei angedockten Containern zuläßt. Treibstoffe unbekannter Qualität werden gut verarbeitet. Das Antriebskonzepts hat sich bewährt. Die Treibstoffkosten bewegen sind auf ungewohnt niedrigem Niveau.
Die Besatzung wird durch viele Komfortausstattungsdetails verwöhnt.
Allerdings wird empfohlen, im Fall des vermehrten Einsatzes als Materialtransporters bei voller Ausschöpfung der Transportkapazität folgende Modifikationen im Maschinenraum vorzunehmen:(...)
- Verbesserung der Wärmekopplung des Schmiermittelkreislaufes an die Außenwelt.
- Verstärkung der aktiven Kühlung im vorderen Maschinenbereich
- Erweiterung der Diagnosetools um eine Schmiermitteltemperaturkontrollanzeige
- Erhöhung der Antriebsleistung um 15 Galax-Powereinheiten durch Kühlung der Sauerstoffinjektion des Triebwerks
;-)
Wer auch eine schöne Urlaubsgeschichte oder anderes mit Pöl erlebt hat, kann sie mir mailen und sie wird hier veröffentlicht.
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Letztes Update 09.02.2002 ( http://www.salatoel-kombi.tk
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