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Alkohol . . .
Freund oder Feind ?
Ich persönlich
bin
voreingenommen wenn ich diese Frage
beantworten
müßte, denn ich
bin Alki,
seit Anfang 1999
trockener
Alkoholiker.
Es waren zwei
weite, lange
Wege . . . .
Ein einfacher
aber langer
Weg Alkoholiker zu werden,
einfach, weil es
ja immer
nur Bergab ging,
lang, weil es
sehr schwer
ist zu stoppen wenn man einmal in
Fahrt ist.
Der zweite Weg,
zurück aus
dem Alkoholismus, ist sehr schwer
-
schwer weil es
ein ewiger
Slalom zwischen den
Gefahrenquellen
ist, die immer
und fast
überall lauern, ein Weg mit vielen
Fallen
in die ich immer
mal wieder
reingetappt bin, ein Weg auf dem
ich mich und die,
die mir
geholfen haben immer wieder
enttäuscht habe .
. . .
Es ist ein langer
Weg weil
er eigentlich nie endet
- einmal Alki - immer Alki -
Das war wohl für
mich das
schwerste, mich damit abzufinden
das ich nie
wieder auch nur
ein Glas Bier trinken darf.
Bier, gut
gekühlt, ist
wirklich ein leckers Getränk,
erfrischend
und nicht
ungesund.
- Im Normalfall -
Aber ich
bin kein
Normalfall
- ich bin Alki und das nächste
Glas
könnte für mich
der Anfang
vom Ende sein.
Wirklich, ich
möchte
niemanden den Genuß am Bier oder
Schnaps verderben
- ich bin
auch kein Verfechter des
Antialkoholismus,
kein
militanter Antialkoholiker der
anderen
die mit Alkohol
umgehen
können die Freude am Bier oder
Schnaps verderben
will, und
ich weiß das ich das auch
garnicht
könnte - vom
lesen oder
zuhören hat noch niemand aufgehört
zu trinken. Ich
habe viele
Bekannte die Alkohol trinken, und
wir
respektieren uns
gegenseitig. Mich stört es nicht das sie
auf
Feten oder im
Restaurant
Bier o.ä. trinken, sie stört es
nicht das
ich über den
Abend Saft oder
Wasser trinke.
Ich hoffe
lediglich das
der/die eine oder andere vielleicht
ein
bischen sensibler
wird was
den Umgang mit Alkohohl betrifft
-
und besonders den
Umgang mit
Menschen die keinen Alkohol
trinken !!!
- Sorry -
Keine Seite die
sich mit dem
Thema *Sucht* beschäfftigt
kommt ohne einige
Zahlen und
Statistiken aus die die Gefahr
belegen, und auch
ich werde
nun einige Daten hier aufzählen
....
Wer meint das sei
uninteressant, kann nun endgültig die
Seite
verlassen. Ich
bedanke mich
jedenfalls bei allen, die bis
hier
gelesen haben und
wünsche
jedem das er/sie nie in diese Lage
kommt in der in
Deutschland
ausser mir noch ca. 2.500.000
andere Menschen
sind.
ca. 17,5 Milliarden Euro
setzt die Alkoholwirtschft jährlich
um....
ca. 3,5
Milliarden
Euro nimmt der Staat durch die
Alkoholsteuer
ein....
ca. 600 Millionen
Euro
werden für Alkoholwerbung
ausgegeben....
ca. 15 - 40
Milliarden Euro
Volkswirtschaftlicher Schaden
durch
Alkoholmissbrauch - alles jährlich....
ca. 2.500.000
Alkoholkranke
in Deutschland -
1.000.000 Frauen
1.200.000 Männer
300.000
Jugendliche
ca. 3% aller
Deutschen sind
Alkoholabhängig
ca. 40.000
Menschen sterben
jährlich an den Folgen
übermäßigen
Alkoholkonsums
mehr als 2000
Kinder werden
jährlich mit unheilbaren
Gehirnschäden von
Alkoholkranken Frauen geboren
Konsumtrends nach
der
Drogenaffinitätsstudie 2001:
Von den 12 - 25
Jährigen
trinken 30 % regelmäßig Alkohol.
Die Alterstufe
der 14 - 15
Jährigen zeigt sich als
Übergangsphase
von Abstinenz
zu regelmäßigem Konsum.
Ab 16-17 J. haben
sich
Trinkgewohnheiten weitgehend
herausgebildet.
Die Konsummenge
bei Jugendl.
ist deutlich geschlechterabhängig.
Junge
Männer trinken ca. 77 Gramm Alk
wöchentlich während
junge Frauen nur ca. 29
Gramm trinken.
22 % der
männlichen
Jugendlichen trinken mehr als 120 Gramm
reinen Alkohol,
bei den
weiblichen Jugendlichen sind es 6 %.
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