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17.06.04
Dies ist unser letzter Mietwagentag. Wir überlegen, was wir an diesem Tag unternehmen. Weiter die Küste entlang Richtung Antalya macht keinen Sinn, die Entfernungen werden einfach zu gross. Wir wenden uns also nach Westen, nehmen die Küstenstrasse nach Dalaman und folgen der Ausschilderung nach Dayan. Dayan ist Ausgangsort für Bootsausflüge zwischen dem ... See und dem Caratta Strand - dem geschützten Eiablageort der Caretta Schildkröten. Der kleine Ort ist zwar touristisch voll erschlossen, allerdings findet man erfreulicherweise keine grossen Hotels. Dafür gibt es eine Vielzahl gut gelegener kleiner Pensionen. An der Uferpromenade liegt eine mittlere Flotte - ca. 150 Boote, vom kleinen Ruderboot bis zum 12m Dampfer ist alles vertreten. Und natürlich gibt es Unmengen von Restaurants die um die Gäste buhlen. Unserer Meinung nach gibt es ein völliges Überangebot. An der Felswand gegenüber liegen in luftiger Höhe mehrere lykische Felsengräber. Für Aufnahmen sollte man aber ein ordentliches Tele mitbringen oder sich per Boot rüberschippern lassen.
Den schönsten Blick hat man, wenn man am Ende der Promenade in ein kleine Straße abbiegt und dort die Flussterrasse in einem Restaurant aufsucht. Wir verzichten auf eine Bootstour und genießen stattdessen ein gutes Essen und den schönen Ausblick. Zum nachmittäglichen Sonnenbad stehen uns zwei Strände zur Wahl. Izuzu in der Nähe von Dayan oder Sagritherme ca. 30km weiter. Wir entscheiden uns für Sagritherme und landen an einem breiten, flachen und gepflegten Sandstrand. Vor Ort befinden sich Picknickplätze, Imbissstände, Strandaufsicht und Mietliegen. Der Zugang zwischen zwei grossen AI Anlagen ist wieder nicht kostenlos - 75 Cent pro Person sind aber erschwinglich. Im Gegensatz zu den letzten Tagen ist es am Strand ziemlich windig. Am Tag zuvor in Kekova gab es durch die geschützte Lage keine Wellen und das Wasser war warm. Hier gibt es doch einige Wellen und die bringen etwas kühleres Wasser mit sich und so bleiben wir nicht allzulang im Nass. Nach ausgiebigen Pigmentehaschen fahren wir wieder zurück. Wir sind schon oft in Fethiye durchgekommen, doch diesmal versuchen wir offensichtlich zur Rushour ins Zentrum vorzudringen. Während ausserhalb der Stadt das türkische Fahrverhalten kaum Überraschungen bereithält sieht es in diesem Gedränge ganz anders aus. Es wäre wirklich ein Riesenschritt für das türkische Fahrverhalten wenn man wenigstens manchmal den Blinker benutzen würde - denn dann würde man auch die Hälfte des Gehupes einsparen können....
Im Zentrum angekommen flanieren wir entlang der riesigen Uferpromenade und schlendern noch etwas durch die Altstadt. Leider haben wir nicht mehr genug Zeit für einen ausgiebigen Bummel. Schade, hier hätte man auch Abends mal ein paar Stunden verbringen können. Kurz vor 19.00 Uhr sind wir wieder im Hotel - rechtzeitig zur Rückgabe des Mietwagens.
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