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Heute am 17.04.2000 habe ich um 12:30 Uhr meinen
geliebten kleinen grün-gelben Wellensittich gehen lassen müßen.
Seit 2 Tagen fraß er nichts mehr und ich ging heute mit ihm in die
Tierklinik. Meine Freundin, ich und mein kleines Vögelchen wurden von
den Ärzten freundlich empfangen. Ich erklärte den Zustand meiner
kleinen gefiederten Freundin und die Ärztin untersuchte ihm. Dabei
stellte sie fest das sie einen Nierentumor hätte der ziemlich groß
ist, als sie ihm dann in die Hand nahm schloß Chipsy plötzlich die
Augen und wachte nicht mehr auf. Der Stress war ihm zuviel in dieser
Situation. Die Ärztin übergab mir die kleine und ich streichelte sie
und war zuerst geschockt und dann mußte ich heulen. Meine beste
Freundin Maria nahm mich in den Arm und tröstete mich. Ich
streichelte meinen Chipsy und versuchte Abschied zunehmen. Langsam gab
ich ihm der Ärztin zurück. Sie legte ihm auf den Tisch und fragte
mich ob ich ihm nach Hause nehmen möchte oder ob er in der Klinik
bleiben soll!
lte. Ich entschloß mich sie in der Klinik zulassen. Es fiel mir sehr
schwer sie dort zu lassen. Ich nahm den Käfig und ging hinaus. Viele
Leute sahen mich an, aber in diesen Moment fühlte ich nur Schmerz und
Trauer in mir.
Ich kann mich noch erinnern als ich sie damals rettete aus Tschechien,
sie war noch ganz jung und auch krank. Drei Jahre blieb sie bei mir,
wir hatten eine schöne Zeit. Ich weiß sie quält sich nicht mehr und
ich werde oft an sie denken.
Chipsy ich liebe dich und heute ist der schwerste Tag in unserer
gemeinsamen Laufbahn. Ich werde dich nie vergessen.
Alexandra Pfann, geschrieben am 17.04.00
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