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Hallo Ihr Lieben! Ich bin gerade auf eure Seite gestoßen. Gestern
habe ich meinen geliebten Wellensittich Rudi verloren. Er war erst 5
Jahre alt und für mich einzigartig. Er sprach ganze Sätze, war
zutraulich, liebenswürdig, ließ sich kraulen etc.
Vor ein paar Wochen entdeckten wir ein seinen Käfig Blutspritzer.
Nach genauem Hinschauen, stellten wir einen Knoten an der Kloake fest,
der wie schwarzes Gestein aussah. Natürlich konsultierten wir sofort
einen Tierarzt und sogar noch einen zweiten. Beide machten uns wenig
Hoffnung, sie sagten, es handele sich um einen Tumor, wir sollten die
restliche Zeit noch mit ihm genießen.
Er war noch sehr lebhaft, sprach und zwitscherte noch und hatte einen
guten Appetit. Jedoch nur 2 Wochen nach dem letzten Tierarztbesuch mussten
wir uns dann schon von unserem Schatz Rudi verabschieden. Er torkelte
auf seiner Stange, fiel dann herunter auf den Boden und war tot.
Vermutlich ist er verblutet, denn es war ziemlich viel Blut im Käfig.
Ich wüsste gerne noch so viel über diese Krankheit, wodurch sie
entsteht, ob wir tatsächlich nicht mehr helfen konnten und und
und...
Er konnte seinen Namen sagen. Er sagte immer: Ich heiße - Rudi
Markenstein. Morgens begrüßte er uns einzelnen: Hallo Nico, hallo
Nina. Guten Morgen mein Schatz. Zu meinem Mann sagte er: Du fauler
Sack. Wie geht es dir? Er sprach noch viel mehr, es ist kaum zu
glauben. Es ist jetzt so tot ohne ihn. Wir werden ihn niemals
vergessen. Liebe Grüße aus Stolberg von Birgit ohne Rudi
Birgit, geschrieben am 17.11.2001
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