
Erster Tambourmajor:
Rudolph Kortwinkel
Sponsor: Gerd Wenzel
Der Vorschlag zur
Gründung eines Spielmannszuges kam von Gerd Wenzel.
Rudolph Kortwinkel erklärte sich bei der Generalversammlung 1984
bereit, einen
Spielmannszug zu gründen. Er wurde von Gerd Wenzel unterstützt.
Gerd Wenzel spendete die Uniformjacken und weiteres, wichtiges Materiaund
Rudi hing in Mecklenbeck
und Umgebung
Plakate auf, um für den neuen Spielmannszug zu werben.
Jeder der Interesse daran hatte Mitglied zu werden und Musik zu machen,
konnte sich bei Rudi melden.
Die Telefonnummer stand auf den Plakaten.
Es meldeten sich 12 Jungen und 4 Mädchen. Später kamen noch
viele weitere hinzu.
Ausgebildet wurden die Flöten, Trommeln, Pauke und Becken
(Die Lyren kamen erst später hinzu) von zwei erfahrenen Spielern
und Freunden von Rudi
aus einem anderen Spielmannszug.
Das erste Üben war am 28.02.1985. Alle waren von den neuen
Instrumenten begeistert.
Nun ging es los, es war gar nicht einfach!!! Als alle die Tonleiter
konnten,
kam der erste Marsch "Marsch um 1700".
Dieser Marsch wurde unter Leitung von Rudi am Schützenfest 1985
präsentiert.
Danach folgten weitere Märsche, und der Spielmannszug wurde zum
Taxenjubiläum,
Pfarrfest der St. Anna Kirche, Winterfest von der Schützenbruderschaft
usw. verlangt.
Nach einem Wechsel hat Yvonne Schmidt den Tambourstab und somit die
Leitung des Spielmannszuges übernommen.
Sie wurde dabei bis Anfang 2007 von Holger Hügel, seitdem von Helmut
Bruder als ihrem Stellvertreter unterstützt.
Zusammen mit allen
aktiven Mitgliedern bildet der Spielmannszug heute eine "töffte"
Truppe.
Die Mitgliederzahl schwankt zwischen 25 und 35 Personen.
Das Erscheinungsbild ist inzwischen durch einheitliche Hemden mit Schriftzug
noch weiter gestiegen;
außerdem werden nach und nach alle Uniformen erneuert.
Auch das Repertoire
des Spielmannszuges wird kontinuierlich um 1 bis 2 Märsche oder
"fetzige" Musikstücke
pro Jahr erweitert. Die ersten neuen Stücke werden vom Publikum
mit tosendem Applaus belohnt.
Das seit 2003
bestehende Spaßkomitee, welches jedes Jahr neu gewählt wird,
sorgt auch außerhalb der offiziellen Auftritte für reichlich
Abwechselung.
Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Truppe.
2004 werden
von der Schützenbruderschaft Altflöten durch Spenden finanziert;
Gerd Wenzel sponsert anschließend 3 Paar Bongos inkl. Stativ und
Schläger.
Mit diesen neuen Instrumenten kann der Spielmannszug weitere neue Stücke
einstudieren,
die sich von der üblichen Marschmusik deutlich unterscheiden.
.
2005 feiert der junge Spielmannszug sein 20-jähriges Bestehen
im kleinen Kreise der Schützenbruderschaft
und ehemaligen Mitgliedern. In diesem Jahr wird auch der Stammtisch
eingeführt.
2006 wird
vom aktuellen Schützenkönig Heinz Gläser sein "Versprechen"
eingelöst mit dem Spielmannszug
eine CD aufzunehmen. Diese Aktion wird von zahlreichen Mitgliedern der
Bruderschaft unterstützt,
wofür wir uns auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken
möchten.
Auch nach der CD-Aufnahme verfolgt der Spielmannszug weiter sein Ziel
mit vielen
Ideen neuen Schwung in die Musik zu bringen.
2007 tritt
Holger Hügel von seinem Amt als 2. Tambourmajor zurück und
Helmut Bruder wird für diesen Posten gewählt.
Der Spielmannszug übernimmt mit Hilfe von vielen anderen Vereinen
aus Mecklenbeck erstmalig
die Organisation des Maibaumfestes auf dem Hof Hesselmann; das Fest
wird ein voller Erfolg.