Snap
dog's Cairon
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17. März 1999
(Silverhawk's
Kim-Mary + Snap dog's Aaron)
Nach
einer Narkose im Alter von neun Monaten wäre ich fast gestorben.
Stundenlang kämpfte ich um mein Leben. Danach hat Frauchen
beschlossen, mich nicht mehr herzugeben. Aber das war mir vorher
auch schon klar, ich bin nämlich etwas ganz Besonderes.
Frauchen sagt, ich verstehe jedes Wort. Ja, sicher. Aber nur, wenn
ich will. Da mein Jagdinstinkt nicht sonderlich stark ausgeprägt
ist, darf ich meistens frei laufen. Aber wenn du mich mal ohne Leine
siehst, brauchst du Glück und schnelle Beine. Meine größten
Jagderfolge waren nämlich ein Radfahrer, den ich
in die Wade gezwickt habe und ein Jogger. Da der seine Beine zu
schnell bewegt hat zum kneifen, habe ich mir seinen Po vorgeknöpft.
Danach durfte ich eine Weile nur an der Leine spazierengehen. Mittlerweile
habe ich Frauchen aber davon überzeugen können, dass ich
zum Glücklichsein meinen Freilauf brauche.
Also das Laufen auf der Rennbahn finde ich total doof. So ein Blödsinn,
da im Kreis herumzulaufen. Da spiele ich lieber mit meinem Flugball.
Wenn da nur nicht "Ella, die Nervensäge" wäre,
die mir immer alles wegnimmt.
Natürlich
bin ich ein absoluter Feinschmecker. Frauchen muss sich immer etwas
Neues einfallen lassen, damit ich meine Portionen aufesse. Am liebsten
mag ich Hähnchen und Maultaschen.
Übrigens wäre es unter meiner Würde, irgend etwas
Eßbares zu stehlen. Wenn ich etwas gefunden habe, das ich
haben möchte, setze ich mich davor und jaule so lange, bis
Frauchen es mir gibt. (Klappt leider nicht immer.)
Manchmal
ist Frauchen ziemlich schwer von Begriff. Neulich musste ich zwanzig
Minuten im Kinderzimmer nach ihr rufen, bevor sie mich endlich vor
der Tüte mit den Pferdeleckerlis gefunden hat. Aber dann hab
ich sie auch fast alle bekommen. Na ja, das nächste mal kapiert
sie es bestimmt schneller.
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