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Unsere Stammtischfahrt 1997 sollte uns auf die Insel Helgoland führen. Unsere Freunde und Familien haben uns dringend davon abgeraten "3 Tage auf so ´ner Insel hält doch keiner aus". Wir haben trotzdem für die Zeit vom 08.05.97 bis zum 11.05.97 im Seehotel auf Helgoland (direkt an der Promenade) Zimmer gebucht.
Am
Himmelfahrtstag, dem 08.05.97, trafen wir uns am Bahnhof Alfeld
und stiegen um 06:15 Uhr in den Bistro Wagen des Inter Regio nach Hamburg-Harburg.
Da Vatertag haben wir 6 erstmal mit einem Bier auf das gute Gelingen der
Fahrt angestoßen. Wir, das sind Achim, Dirk, Fritz, Harald, Jens
und Rolf. [Landkarte]
Um 08:10 Uhr kamen wir schon
in Harburg an. Dort blieben uns ca. 10 Min Zeit zum Umsteigen in den Bummelzug
nach Cuxhaven. Den
Bahnhof in Cuxhaven erreichten wir um 09:55 Uhr und um 10:30 Uhr fuhr schon
unsere Schiff ab dem Fährhafen.
Da wir die gesammte Fahrt über die Bahn gebucht hatten brauchten wir uns darüber aber keine Gedanken zu machen. Wir wurden mit einem Bus direkt bis an das Schiff gefahren, so dass uns genug Zeit für ein weiteres Zuprosten blieb.
Die Überfahrt zur Insel dauerte ca. 2 Stunden. Damit uns die Zeit nicht zu lang wurde machten wir der Tradition alle Ehre und prosteten uns noch einige Male zu. Um 12:30 Uhr ankerten wir vor Helgoland. Beim Bezahlen der Zeche, haben wir gleich denselben Tisch für die Rückfahrt reserviert, mit einer Runde Bier.
Da
die Schiffe an der Insel nicht anlegen können, begann nun das berühmt
berüchtigte
Ausbooten.
Den traditionellen Landgang über die Gangway eines Schiffes gibt es aud der Insel nur im Winter. Weil die Hafenanlagen den Schiffen im Sommer keine ausreichenden Anlegemöglichkeiten bieten, werden die Gäste mit seetüchtigen Börtebooten bei den Schiffen abgeholt und an Land gebracht.
Glücklicherweise hatten wir keinen Seegang, so dass alle Mitreisenden das Verzehrte auch bei sich behielten. Da die meißten Mitreisenden Tagestouristen waren ging sofort der große Ansturm auf die Insel los.
Wir
schauten uns erstmal in aller Ruhe um und entdeckten direkt an der Promenade
unser Hotel.
Nun haben wir unsere Zimmer bezogen, die drei Doppelzimmer übereinander, auf der rechten Seite des Hotels. Treffpunkt war dann um 14:00 Uhr in der Hotelbar, die glücklicherweise Nachmittags geöffnet hatte. Dort wurde der weitere Tagesablauf besprochen.
Den Nachmittag verbrachten wir mit der Erkundung der umliegenden Gaststätten. Zum Abendessen fanden wir uns im Hotelrestaurant ein, wir hatten die Inselspezialität Knieper bestellt. Es handelt sich dabei um die Scheren von Krebsen. Eigentlich wollten wir ja den berühmten Helgoländer Hummer essen, aber den gab es nur auf Vorbestellung, also bestellten wir für Samstag vor.
Wieder in der Hotelbar verkündeten
wir, schon leicht in Vatertagsstimmung, dass wir unbedingt Hochseeangeln
wollen. Es dauerte auch nicht lange und ein Helgoländer sprach uns
daraufhin an. Wir machten für Samstag Vormittag einen Termin, Treffpunkt
grüne Hummerbude (Was ist eine Hummerbude?).
Aber auch das fanden wir
heraus.
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