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Der 2. Tag auf Helgoland

Heute ist Freitag der 09.05.98, das Aufstehen fiel uns recht leicht, so dass wir um 08:30 Uhr alle beim Frühstück versammelt waren. Nach dem Essen wollten wir nun aber unbedingt die Insel erkunden.
Der Rundgang über die gesamte Insel dauerte bis zum Mittagessen. Man muß dabei immer bedenken, dass man bis 12:00 Uhr einen Platz in einer Gaststätte haben sollte, da dann die Tagestouristen die Insel und auch die Lokale stürmen. Um diese zeit verändert sich die Insel und auch die Insulaner. Nun ist Arbeit angesagt, keine Zeit für ein das ruhige Gespräch, dass man morgens und abends nach 17:00 mit den Einheimischen führen kann.

Der beste Platz um dem Tagestourismus zu entfliehen ist das Hotelzimmer oder eine Besichtigung der Bunkeranlagen, die sich fast durch den gesamten Felsen erstrecken, für die der Stundenbesucher neben Einkaufen und Essen keine Zeit mehr hat.

Da wir ja immer noch Frühling hatten und es unter der Erde auch nicht warm war luden die Temperaturen nun zu einem starken Grog ein. Wir begaben uns also in eine Gaststätte um ein solches Getränk zu bekommen.
 
Nicht das das Wetter schlecht war, auf Helgoland scheint auch im Frühjahr die Sonne häufiger als auf dem Festland. So hat jede Jahreszeit auf der Insel seine Reize und Helgoland ist immer eine Reise wert.

Das gilt für das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und auch den Winter.

An diesem Abend blieben wir bei Grog mit wenig Tee, dafür ab und an einen Hopfentee. Mal sehen wie es morgen beim Angeln so geht.
 

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