| Die erste Nacht ist
vorbei, 07:30 Uhr, Frühstück. Heute wollen wir nicht in den Park,
sondern eine Stadtbesichtigung machen,
Paris
ist ja eine Reise wert. Nur das Wetter spielte heute überhaupt nicht
mit, es regnete. Beim Frühstück
haben wir uns dann beraten und entschieden am nächsten Tag in die Stadt
zu fahren, da wir der Ansicht waren man kann bei Regen eher im Park
herumlaufen, als in der Stadt.
Direkt nach dem Frühstück sind wir also
in den Disney Park Paris gegangen, boh ey ist der groß. Wir haben auch
hier wieder zuerst die Rundfahrt im Zug gewählt, in dem Park ist das
sehr sinnvoll.
Wir haben dann die Route für den Tag
besprochen. Der erste Anlaufpunkt war im Fantasyland die "Small small World", einige
Stammtischbrüder waren da ja ganz wild drauf. Es ist eine kleine
vergnügliche Kreuzfahrt durch die ganze Welt im kindgerechten
Kleinformat.
Anschließend ging es ins
Discoveryland, schon eher was für uns. Hier besuchten wir als erstes
den "Space Mountain", die Reise von der Erde zum Mond. An Bord einer
Raumfähre wird man von einer riesigen Kanone zu einem rasenden Abenteuer
katapultiert.
Dann waren wir an Bord des "Raumschiffs
Starspeeder 3000" und erlebten ein intergalaktisches Abenteuer. Wir
saßen in der Raumkapsel und vor uns ein Roboter, der uns durch den
Meteoritensturm und die Angriffe der Gegner auf der Leinwand steuerte.
Die Raumkapsel schaukelte dabei, dass man froh war angeschnallt zu sein.
Im Adventureland waren wir bei den
"Piraten der Karibik"; eine Fahrt durch eine von Piraten besetzte Stadt.
Es gab im Außengelände auch noch die Abenteuerinsel, über drei Brücken
mit dem Festland verbunden. Hier findet man den "Skull Rock", einen
Felsen in der Form eines Totenschädels, in dem wir Höhlen, Tunnel und
Wasserfälle fanden; ein Erlebnis.
Das Highlight hier im Adventureland war "Indiana Jones und der
Tempel des Todes". Eine wirklich heiße Achterbahn mit Eisenbahnloren als
Gondeln. Richtig Lebensecht war dann noch der Regen, wir waren
anschließend total nass.
Im Frontierland ging es dann
gleich mit der schnellen Fahrt weiter, hier waren es aber nicht einzelne
Loren, sondern gleich der ganze Zug, der mit rasanter Fahrt außen und
innen um einen Berg raste. Das ganze nennt sich dann ja auch "Big
Thunder Mountain", unbedingt empfehlenswert.
Hier im Frontierland ist alles so
dem Wilden Westen nachempfunden, z.B. im "Fort Cumstock", am Rande des
Camps.
Den krönenden Abschluß des
Frontierlands erlebten wir im
"Phantom Manor", einem Geisterhaus der Superlative. Wir gingen in das
Haus und wurden gleich mit dem Fahrstuhl weggefahren, nach unten
wahrscheinlich; aber wer weis. Dort ging es in die genialste
Geisterbahn, die wir bis dahin erlebt hatten. Dazu ein Zitat aus dem
Prospekt: Glauben Sie an Geister? Dann
lassen Sie sich doch auf ein unheimliches und gespenstiges Abenteuer im
Haus auf dem Hügel ein. Früher war es ein herrschaftliches Haus, aber
heute wird es Tag und Nacht von 999 Geistern aus dem Jenseits
heimgesucht! Wenn die Lichter ausgehen und die Mauern anfangen, sich zu
bewegen, können Sie sich nur noch fragen, ob Sie nicht gerade dabei
sind, das 1000ste Fantom zu werden!
Unser Weg führte
uns dann über die "Main Street USA", mit seinen alten Häusern und
Fahrzeugen, wieder zum Ausgang des Parks. Zwischendurch haben wir uns
natürlich noch die vielen kleinen und großen Attraktionen angesehen und
auch mitgemacht. Gut das wir genug Proviant in Dosen in unseren
Rucksäcken hatten, sodass uns der Regen eigentlich wenig anhaben konnte,
wir waren einfach Immun.
Auch an diesem Abend haben wir noch
einen bescheidenen Zug durch das Disney Village gemacht, man muss ja
schließlich auch etwas essen und trinken. Heute waren wir mit dem Bier
bestellen etwas vorsichtiger, der Halbe kostete in diesem Lokal auch nur
5,50€.
Also wurde dann der Abschluss des Abends
wieder auf dem Hotelzimmer mit der Regenwalrettung verbracht, aber die
Resorcen wurden
auch schon weniger. |