HIV / AIDSin der Türkei und in Deutschland
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Schutz Safer Sex - wie geht das? Vaginalverkehr Zum Risiko der Frau: Über die empfindlichen Scheidenwände
kann HIV leicht Zum Risiko des Mannes: Infektiöse Scheidenflüssigkeit
kann über die HIV scheint leichter vom Mann auf die Frau übertragbar zu sein als umgekehrt. Klar ist aber, dass für beide ein Risiko besteht. Beim Vaginalverkehr bieten Kondome guten Schutz. Das Herausziehen des Penis kurz vor dem Samenerguss ist keine geeignete Methode, um sich vor HIV zu schützen. Zum Anfang Analverkehr Hier ist das Risiko besonders groß, sich mit HIV und anderen Krankheitserregern anzustecken. Der After ist stark durchblutet, seine Schleimhäute sind sehr leicht verwundbar. Auch der „aktive“ Partner – also derjenige,
der seinen Penis einführt – kann Kondome, zusammen mit einem fettfreien Gleitmittel, bieten
beim Analverkehr Zum Anfang Oralverkehr Zum Blasen: Das Stimulieren des Penis mit Mund oder Zunge
gilt als risikoarm. Zum Lecken der weiblichen Geschlechtsorgane: Gilt ebenfalls
als risikoarm, Zum Anfang Eindringen mit den Fingern... ...in die Vagina oder den After ist risikoarm, auch bei
nicht intakter Haut. Küssen – auch tief und ausgiebig –, gegenseitige
„Handarbeit“ und Massage, Zum Anfang Wenn es mit dem Schutz mal nicht geklappt hat... Das Kondom ist gerissen, oder es wurde einfach vergessen: So etwas kann durchaus passieren. Der eindringende Partner kann dann seinen Penis waschen und zu urinieren versuchen, um Reste von Körperflüssigkeiten des Partners/der Partnerin ab- und auszuspülen. Eine Darm- oder Scheidenspülung jedoch wäre gefährlich: Krankheitserreger gelangen so noch tiefer in den Körper, und es kommt leicht zu Verletzungen. Ist beim Oralverkehr Sperma in den Mund gelangt: ausspucken und den Mund mit mindestens 40%igem Alkohol (je hochprozentiger desto besser) spülen. Wenn jemand ein solches Infektionsrisiko hatte, ist möglicherweise
auch eine Es ist nicht sicher, ob die HIV-PEP überhaupt wirkt. Manchmal treten auch starke Nebenwirkungen auf, und möglicherweise kommt es zu Spätfolgen. Außerdem kann die HIV-PEP wahrscheinlich nicht beliebig oft wiederholt werden. Ob eine HIV-PEP eingesetzt werden sollte, lässt sich nur mit einem/einer erfahrenen Arzt/Ärztin klären! Zum Anfang Beratung zu Safer Sex und HIV-Test AIDS-Hilfen Die örtlichen AIDS-Hilfen bieten persönliche Beratung
an – in ihren Räumen Telefonische Beratung: bundesweit unter der Rufnummer 19411 + Ortsvorwahl (eventuell die der nächstgrößeren Stadt). Im Laufe des Jahres 2001 werden die Nummern des Beratungstelefons der AIDS-Hilfen auf die 0700 umgestellt. Die Rufnummer der jeweiligen AIDS-Hilfe lautet dann: 0700-HILFE + 2., 3. und 4. Ziffer der Ortsvorwahl (0700-44533-XXX) Beispiel für Bonn (Vorwahl: 0228): 0700-44533-228 Ausnahme: Städte mit dreistelliger Ortsnetzkennzahl, also Berlin (030), Hamburg (040), Frankfurt (069) und München (089): Hier bitte die komplette Vorwahl wählen, also z.B. 0700-44533-030 Vorübergehend werden viele AIDS-Hilfen unter der bisherigen
oder der neuen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Die Telefonberatung der BZgA ist unter der Nummer 0221/89
20 31 erreichbar, ebenso per E-Mail unter: telefonberatung@bzga.de Zum Anfang
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| Disclaimer | Letztes Update: 02.02.04 |