TAZ „Der Bedrohung nahe“
Man sieht sich an und hört sich zu: Nichts ist selbstverständlich in der Aufführung von Mozarts Requiem im Radialsystem. Der Dirigent wird geprügelt, die Geigen fehlen und Glück entsteht zuletzt
Freitag, den 13.03.2009

…Regisseur Andreas Bode und der musikalische Leiter Tobias Schwencke verlangen den vier Sängern und acht Musikern einiges ab, denn sie müssen den Abend auch darstellerisch bestreiten….Die vier Sänger übernehmen die Chorpartien mit, die Instrumentalstimmen sind nur einfach besetzt, was jeden einzelnen Musiker in der Rang eines Solisten erhebt….Es ist beglückend, zu sehen und zu hören, wie die Musiker selbst die schwierigsten Fugen gemeinsam meistern, ohne sich an externer Instanz orientieren zu müssen. Das geht natürlich nur, wenn man alles, alles auswendig spielt und singt; man sieht sich an und hört sich zu. Es ist eine großartige musikalische Ensembleleistung. Kleine Uneinigkeiten und intonatorische Wackler nimmt man da fast schon dankbar wahr. Denn nichts an diesem Mozart, das hat dieser Abend gezeigt, sollte selbstverständlich sein.

 

Der Tagesspiegel „Nach der Sintflut“
Mozarts „Requiem“ als Performance im Radialsystem
Freitag, den 13.03.2009

…Die Gesangssolisten übernehmen auch die Chorpartien und schonen sich überhaupt wenig. Denn Regisseur Andreas Bode arrangiert in tönenden wie stillen Szenen eine Versuchsanordnung über Beziehungen in instabiler Lage. Der Bassist steckt mit einem spastischen Tanzanfall die Kollegen an, bis die Sopranistin den Spuk mit einer Ohrfeige beendet und man sich zum „Kyrie“ berappelt….Doch wie virtuos auch die Instrumentalisten zu Darstellern werden, das setzt Maßstäbe für die Art von Musiktheater: Eine Partisanenkunst, die in Krisen wächst.

 

Potsdamer Neueste Nachrichten „Eine wache Vertrautheit“
Der Bachchor Karlsruhe in der Friedenskirche
Montag, den 25.05.2009

…Die klare und gerade geführte Sopranstimme Andrea Chudaks, die Solistin des Konzerts, leuchtete aus dem Vollklang heraus, ohne dass die stimmliche Balance zum Gesamten aufgehoben wurde….

Die Sopranistin und Christian-Markus Raiser an der Orgel musizierten Auszüge aus der „Missa in simplicitate“ des Franzose Jean Langlais. Das Werk, das als Grundlage gregorianische Melodien hat, die kontrapunktisch verarbeitete wurden, haben die beiden Interpreten mit einem feinen Spektrum an Emotionalität den Zuhörern nahe gebracht. Es gab anschließend lang anhaltende Dankesbekundungen für den Bachchor Karlsruhe und seinem Dirigenten sowie für die Solistin.

 

Freie Presse „Hoffentlich wird das zur Tradition“
Nach einem Jahr Vorbereitung: Rund 3500 Besucher bei „Classics unter Sternen“ auf dem Chemnitzer Marktplatz
Sonntag, den 14.06.2009

...Im Publikum, zwischen den Schaulustigen, sitzen die Sopranistin Andrea Chudak und der Tenor Xu Chang und beobachten das Treiben. Wenige Stunden später stehen beide auf der Bühne. Der Höhepunkt ihres Auftrittes ist das Libiamo aus Giuseppe Verdis „La Traviata“. Beide spielen sich im Duett die Bälle zu. Als Krönung liefern sie eine kleine Tanzeinlage. Dafür gibt es Szenenapplaus. …

 

Freie Presse „Ein Feuerwerk im Reichenbacher Regen“
Philharmonic Rock zieht Tausende auf die Landesgartenschau – Die Vogtland Philharmonie und eine illustre Solistenschar blenden das Wetter aus
Montag, den 29.06.2009

…Zu loben ist gleichfalls Andrea Chudak, die seit kurzem als klassische Sängerin dabei ist und sich mit ihrem dunklen Timbre wie mit beherztem Einsatz – etwa bei „Barcelona“ – hervorragend einfügt. …

 

Ostthüringer Zeitung „“Classics unter Sternen“ begeistert in Neustadt“
Open-Air-Konzert mit rund 700 Besuchern
Sonntag, den 05.07.2009

…Als die Sopranistin Andrea Chudak die Arie „O mio babbino“ aus Puccinis „Gianni Schicchi“ sang, hätte man das Fallen einer Stecknadel auf dem Marktplatz hören können. Den männlichen Part übernahm Fabian Martino. …Im anschließenden Duett von Andrea Chudak und Fabian Martino verschmolzen Sopran- und Tenorstimme zu einer einzigartigen Symbiose. …

 

Lausitzer Rundschau „Rare Konzertplätze in der Zieckauer Kirche“
Berliner Trio beim ersten Sommerkonzert
Dienstag, den 21.07.2009

Drei Künstler aus Berlin haben beim ersten Zieckauer Sommerkonzert für eine übervolle Kirche gesorgt. …- so voll war das kleine Gotteshaus lange nicht mehr.
…“Ave Maria – die schönsten Vertonungen von Europa bis Südamerika“, so hatten die Drei ihr gut einstündiges Programm benannt. …
Den „Diabelli“ gestalteten beide Sänger mit seiner Begleitung als strahlenden Marien-Lobgesang. …
Bevor Tenor Fabian Martino Schuberts Fassung … sang und Andrea Chudak danach mit der Komposition von Bach-Gounod in ihrer gesanglichen Brillanz fast den Atem verschlug, erfreuten Marien-Gesänge von Mendelssohn Bartholdys Schwester Fanny Hensel, vom deutschen Romantiker Marschner und ein wenig verspielter Mozart. …

 

Berliner Morgenpost „Die Bettleroper ist ein Glanzlicht des Sommers“
Mittwoch, den 19.08.2009

…Ihnen ist ein kleines Wunderwerk gelungen, eine perfekte Neudeutung, an der selbst professionelle Nörgler nichts auszusetzen finden. Die sieben singenden Hauptdarsteller übertreffen sich gegenseitig an Witz und Spielfreudigkeit…

 

Märkische Oderzeitung „Musikalischer Jubiläumsgruß“
Säbeltanz, Radetzky-Marsch und Carmen erklangen in Storkow
Montag, den 24.08.2009

…Das eigentliche Highlight dieser „Klassiknacht“ war die in Storkow geborene und aufgewachsene Sängerin Andrea Chudak,…
Das Orchester, mit dem sie schon seit Jahren zusammenarbeitet, gab ihr nun endlich die Möglichkeit, sich auch mal vor Storkowern so richtig kraftvoll auszusingen, zu zeigen, was sie für eine auch in den Höhen voluminöse Stimme hat und wie sie gesangstechnisch auch die gefürchtetsten Schwierigkeiten meistert. …

 

Rheinische Post „Berührende: Mozarts „Requiem“ als Performance“
Donnerstag, den 24.09.2009

…Zumal Sänger und Musiker mit größter Delikatesse und aufeinander lauschender Nachgiebigkeit musizieren, und das Symphonische des Originals erhellend durch kammermusikalische Qualität ersetzen.
Beim Musizieren und zwischen den Sätzen spielen alle Beteiligten mit hohem Körpereinsatz surreale Szenen, die Trauer, Verzweiflung, Angst und Trost durch eindrucksvoll schräge Allegorien sinnfällig machen.
Ein berührender Abend.

 

Ostthüringer Zeitung „Treu sein, das kann ich nicht“
Mit „Johann-Strauß-Gala“ trifft die Vogtland Philharmonie der Geschmack des Publikums
Dienstag, den 20.10.2009

…“Ich bin die Unschuld vom Lande“, verkündete Sopranistin Andrea Chudak. „Sie sieht aber gar nicht unschuldig aus“, kommentierte Moderator Jan Meinel. Und in der Tat zeigte sich die Sängerin mit einem stattlichen Babybauch. Aber die Sopranistin, die den Schleizern gut bekannt ist, erledigte ihren Part wie immer mit viel Freude, spitzbübischem Humor im Minenspiel und einer außergewöhnlichen Stimmleistung….

 

Pizzicato 11/2009 „CD-Rezension ‚Im Grase lieg ich’“
…- Hier wird eine hübsche und vor allem kluge Liedauswahl angeboten, in der Schubert zwar den größten Part zukommt (8 von 19 Liedern), der aber auch Unbekanntes vorstellt, so eine Weise von Carl Philipp Emmanuel Bach und zwei bemerkenswerte Lieder von Karl-Rudi Griesbach (1916-2000), sowie zum Abschluss das bekannte Volkslied: Ich geh durch einen grasgrünen Wald. Sie werden mit heller unverfälschter, nuancenreicher Stimme, viel Temperament und Einfühlsamkeit von Andrea Chudak gesungen und lassen aufhorchen (besonders eindringlich: ‚Der Abend’ von Schubert). Interessant ist die subtile Begleitung von Lidiya Naumova, die statt auf dem Klavier oder Pianoforte, auf der Gitarre erfolgt. Das passt gut zur hier vorgestellten Thematik des Grases als Lebenssinnbild und verleiht den Liedern etwas besonders Frisches….

 

 

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