Mit der Ausbildung von Blindenhunden begann man nach dem ersten Weltkrieg, diese Hunde waren eigens für "Kriegsblinde" gedacht.

Alle Blindenführhunde egal ob Rüde oder Hündin sind kastriert. Als Blindenführhund eignen sich nicht alle Hunde. Auf das Wesen kommt es an, nur ausgesprochen feinfühlige Hunde können Blindenhund werden, da spielt die Rasse keine Rolle.

Ungefähr 6 Monate dauert es, bis der Hund einem Blinden übergeben werden kann. Bevor die beiden jedoch alleine ihren Weg gehen, erfolgt durch den Trainer der den Hund ausgebildet hat eine Einarbeitung mit Hund und zukünftigem Besitzer.

Aber auch wenn der Hund dem Besitzer übergeben wurde, lernt er täglich dazu. Wird der Hund nicht mehr gefordert, weil der Besitzer nur noch schnell zum Gassi mit dem Hund vor die Tür geht, verlernt der Hund das erlernte mit der Zeit und ist, wenn es mal wieder darauf ankommt unzuverlässig.

Nur ein Hundefreund findet im Blindenführhund die erhoffte Selbstsicherheit und Selbständigkeit. Ohne tiefe Beziehung zu dem Tier, bringt es nichts sich einen Blindenhund anzuschaffen.