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| In
seinem Bericht blickte Ralf Kunert zurück auf ein ereignisreiches Jahr
und machte deutlich, dass die wesentlichen Arbeiten des Ortsvereins
durch die vergangene Kommunalwahl bestimmt waren. Er dankte allen
Mitgliedern, die sich für die SPD tatkräftig engagiert haben. Der
Ortsverein stehe auf soliden Füssen, so Kunert, er sei in seinen
Mitgliedszahlen stabil und im Stadtverband und Unterbezirk aktiv tätig.
Das Wahlergebnis habe aber auch deutlich gemacht, das für eine
Unterstützung der Vorhaben der SPD verstärkt geworben werden muss. Er sprach Heike Hoffmann, der neu gewählten Ortsvorsteherin von Hainhausen, und Gert Schmalenbach als Ortsvorsteher von Jügesheim seine Glückwünsche aus. Beiden wünschte er viel Erfolg für ihre Arbeit. Als Gäste begrüßte er den Stadtverbandsvorsitzenden Jürgen Kaiser und den Fraktionsvorsitzenden der Rodgauer Sozialdemokraten Jörg Luther. Kaiser wies darauf hin, dass jetzt auf allen Ebenen der Partei engagiert an der Umsetzung der Vorhaben des Wahlprogramms gearbeitet werden muss. Oberstes Ziel ist es, das Zusammenwachsen der Stadt zu fördern, weiterhin gilt es Rodgau zur Bildungsstadt zu machen, die Energiewende auf den Weg zu bringen und die Wirtschaft zu fördern. „Wir haben gute Voraussetzungen und können in den nächsten fünf Jahren beweisen, dass wir Rodgau voran bringen“, so Kaiser. Jörg Luther machte deutlich, dass die Kooperation aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern im Stadtparlament ihre konstruktive Zusammenarbeit fortsetzen wird. Er erläuterte, dass die notwendigen Voraussetzungen geschaffen wurden und in den nächsten Sitzungen die gemeinsame Arbeit beginnen kann. Die Wahlen zum neuen Ortsvereinsvorstand ergaben, neben Kunert als Vorsitzenden folgende Zusammensetzung, Stellvertreter: Ulf Berkefeld und Egon Laux, Finanzen: Heike Hoffmann, Schriftführer: Gert Schmalenbach, Öffentlichkeitsarbeit: Reinhard Seyer und als Beisitzer: Hermann Grosch, Jürgen Hoffmann, Jörg Kawecki, Jens Kleindienst, Vera Laux, Marco Linduschka, Sacha Pokojewski und Wolfgang Schürer. Nach den Wahlen dankte Kunert den ausscheidenden Vorstandmitgliedern für ihre geleistete Arbeit. |
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Der neue Vorstand der SPD
Rodgau-Nord:
Von links nach rechts: Jörg Kawecki, Gert Schmalenbach, Ulf Berkefeld, Jens Kleindienst, Heike Hoffmann, Ralf Kunert, Reinhard Seyer, Egon Laux, Hermann Grosch, Vera Laux und Wolfgang Schürer. Nicht im Bild: Jürgen Hoffmann, Marco Linduschka und Sascha Pokojewski. |
Anschließend verabschiedete die Versammlung eine Resolution, in der sowohl der Verlauf wie auch das Ergebnis des Parteiordnungsverfahrens gegen Thilo Sarrazin missbilligt werden. Die Versammlung wurde geleitet vom ehemaligen Vorsitzenden der Rodgauer Sozialdemokraten, Gerd Bender. Er lobte Ralf Kunert für sein beeindruckendes Engagement auf verschiedenen Ebenen der Partei und verfolge seine Arbeit bereits seit Jahren. In seinem Schlusswort wies Bender darauf hin, dass in den letzten Jahren mutige Entscheidungen getroffen wurden, deren Erfolge für Rodgau und die SPD jetzt sichtbar würden: Die SPD stellt den Bürgermeister und seine Arbeit wird durch eine stabile Kooperation aus vier Parteien unterstützt. Außerdem stellen die Sozialdemokraten den Stadtverordnetenvorsteher und in vier Ortsteilen die Ortsvorsteher. Er rief dazu auf, sich weiter zum Wohle Rodgaus zu engagieren und nun in den nächsten fünf Jahren die gesteckten Ziele auch gemeinsam mit den anderen Parteien umzusetzen. |
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„Ich möchte gern die Attraktivität des Stadtteils Jügesheim weiter verbessern“, so Schmalenbach zu seinen Zielsetzungen für die nächsten fünf Jahre. „Ich möchte, dass der Markt und die Geschäfte vermehrt Kunden und Besucher anziehen, um Jügesheim als zentralen Rodgauer Stadtteil weiterzuentwickeln. Da ausreichend Kundschaft und ein attraktives Angebot sich gegenseitig fördern, möchte ich dafür sorgen, dass die Begegnungsräume rund um das Rathaus und die Kirche ausgebaut werden, dass Leerstände vermieden werden und das öffentliche Leben in diesem Bereich noch bunter wird“, so Schmalenbach. An weiteren Schwerpunkten liegen ihm die Gestaltung des Bahnhofsgeländes sowie die Örtlichkeiten für das Heimatmuseum und eine Lösung für eine Kultur- oder Stadthalle sehr am Herzen. Eine weitere Aufgabe, die auf ihn zukommt, ist die Beteiligung an der Planung und Gestaltung neuer Baugebiete. Außerdem muss eine Lösung für die Heinrich- Rossbach- Anlage möglichst im Zusammenhang mit dem Naherholungsgebiet in der Rodauaue gefunden werden. Weiterhin wird er sich für die Steigerung der Attraktivität des Jügesheimer Gewerbegebiets engagieren. Sein Ziel ist es, durch Neuansiedelungen die Wirtschaftskraft der Stadt zu stärken. „Außerdem werde ich mich bemühen, die Gräben zwischen den Vereinen zuzuschütten und mich für ein verstärktes solidarisches Miteinander der Jügesheimer und Rodgauer untereinander einsetzen“, so Schmalenbach abschließend. |
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| Bei ihrem traditionellen
Heringsessen am Aschermittwoch haben sich die
Rodgauer Sozialdemokraten auf die bevorstehende Kommunalwahl
eingestimmt und über ein erfolgreiches Modell von kommunaler
Bürgerbeteiligung informiert. „Unser Bürgermeister Jürgen Hoffmann
braucht auch im neuen Parlament für seine Politik eine Mehrheit, und
dafür werden wir kämpfen“, sagte Ralf Kunert, Vorsitzender des
SPD-Ortsvereins Rodgau-Nord, der das Treffen am Aschermittwoch
ausrichtet. Diesmal hatten die Sozialdemokraten in die
Vereinsgaststätte der TGS Jügesheim eingeladen – zahlreiche Mitglieder
und interessierte Bürger aus allen Rodgauer Stadtteilen waren gekommen.
Bürgermeister Hoffmann äußerte in seinem Grußwort den Wunsch, die gute Zusammenarbeit im Magistrat und mit den vier Partnern der Kooperation auch nach der Kommunalwahl fortzusetzen. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen neun Monaten seit meinem Amtsantritt schon einiges bewegt, und gemeinsam können wir die nächsten Jahre noch viel mehr bewegen“, sagte er. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtparlament, Stefan Vogler, nannte die Kooperation von SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern im Stadtparlament „ein Erfolgsmodell, das wir am Anfang wohl selbst nicht für möglich gehalten haben“. Hauptredner des Abends war der Groß-Umstädter Bürgermeister Joachim Ruppert. Ihn hatten die Rodgauer Sozialdemokraten eingeladen, um über seine Erfahrungen mit einem Bürgerhaushalt zu berichten. Diese Art direkter Bürgerbeteiligung hat die SPD Rodgau in ihr Wahlprogramm aufgenommen. In Groß-Umstadt gibt es seit nunmehr zehn Jahren einen Bürgerhaushalt. Rupperts Resümee: „Es ist anstrengend, macht aber eine Menge Spaß und lohnt sich für die Stadt.“ Bürgerhaushalt bedeutet in Groß-Umstadt: Jedes Jahr wird der von der Verwaltung erarbeitete Haushaltsplan lange vor seiner Verabschiedung durch das Parlament in einer allgemein verständlichen Form an alle Bürger verteilt. Es gibt Foren und Arbeitsgruppen, die sich dann mit dem Zahlenwerk beschäftigen. Daraus entstehende Vorschläge fließen in Antragsform in die parlamentarische Haushaltsberatung ein. Das letzte Wort hat dann das Stadtparlament. „Es ist nicht damit getan, den Bürgern die nackten Zahlen vorzulegen“, warnte Ruppert. „Die Sache muss professionell moderiert werden. Dafür haben wir eine eigene Stelle im Rathaus geschaffen. Die Verwaltung muss lernen, die Anregungen aus der Bürgerschaft auch aufzunehmen. Nur wenn die Menschen ernst genommen werden, engagieren sie sich dauerhaft.“ Bürgerbeteiligung sei keine Harmonieveranstaltung, sagte Ruppert. Das Verhältnis zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitikern und Verwaltung sei naturbedingt nicht spannungsfrei. So müssten Bürger akzeptieren, dass nicht alle Wünsche umgesetzt werden und Stadtverordnete damit leben lernen, das neue Akteure die politische Bühne betreten und mitreden. Ruppert sprach von einem „Lernprozess auf allen Seiten“. Dabei habe der hauptamtliche Moderator des Prozesses eine zentrale Bedeutung. In Groß-Umstadt reden die Bürger mittlerweile nicht nur beim Haushalt aktiv mit. So wurde ein Flächennutzungsplan auf diese Art beraten, außerdem haben Bürger ein Leitbild für die Stadt entwickelt, das dann vom Parlament einstimmig beschlossen wurde. Aktuell diskutieren die Groß-Umstädter das Für und Wider von Windkraftanlagen.
Ortsvereinsvorsitzender Ralf Kunert dankte Ruppert für die spannenden Einblicke in die Praxis aktiver Bürgerbeteiligung. „Wir fühlen uns motiviert, diesen Weg auch in Rodgau zu beschreiten“, meinte Kunert abschließend. SPD Rodgau-Nord und SPD Stadtverband Jens Kleindienst |
| Bereits zum 6. Mal veranstalteten die Rodgauer Genossinnen und Genossen ihre gemeinsame Weihnachtsfeier, in deren Rahmen auch langjährige und verdiente Mitglieder geehrt wurden. Mit der höchsten, internen Auszeichnung der SPD wurden zwei hochverdiente Mitglieder der Partei überrascht, die langjährigen Kommunalpolitiker Gisela Schmalenbach sowie Hans Spahn. ...mehr |
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| % |
CDU | SPD | FDP | Grüne | LINKE | FWR | ZmB |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stadtverordneten- versammlung gesamt |
28,8 -18,9 |
27,1 -4,0 |
3,6 -0,3 |
17,9 +8,0 |
2,7 +2,7 |
3,6 -4,2 |
16,3 +16,3 |
| Ortsbeirat Hainhausen | 41,0 -9,0 |
35,2 +3,1 |
- |
23,8 +5,9 |
- | - | - |
| Ortsbeirat Jügesheim | 36,5 -17,2 |
29,7 -2,5 |
5,2 +5,2 |
24,5 +10,4 |
- | - | - |
| Ortsbeirat Weiskirchen | 53,2 -12,1 |
41,6 +6,9 |
- | - | - | - |
| Sitze |
CDU | SPD | FDP | Grüne | LINKE | FWR | ZmB |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stadtverordneten- versammlung gesamt |
13 -9 |
12 -2 |
2 +/-0 |
8 +4 |
1 +1 |
2 +/-0 |
7 +7 |
| Ortsbeirat Hainhausen | 5 -1 |
3 +/-0 |
- |
2 +1 |
- | - | - |
| Ortsbeirat Jügesheim | 4 -2 |
3 +/-0 |
1 +1 |
3 +1 |
- | - | - |
| Ortsbeirat Weiskirchen | 6 -1 |
4 +1 |
- | - | - | - |
| Die
Sozialdemokraten aus Rodgau-Nord laden zum traditionellen Heringsessen
am Aschermittwoch in die TGS nach Jügesheim. Wie Ralf Kunert,
Vorsitzender des Ortsvereins, mitteilt, konnte als Gastredner Joachim
Ruppert, Bürgermeister der Gemeinde Groß -Umstadt, gewonnen werden.
„Mehr Bürgernähe, Bürgerbeteiligung sowie der Bürgerhaushalt sind
Themen, die aktueller nicht sein könnten“, so Kunert. „Wir sind sehr
froh, dass wir trotz seiner eigenen Wahlkampftermine Joachim Ruppert
als Vortragenden zu diesen Themen gewinnen konnten“. Die SPD Rodgau wirbt unter anderem für die Idee des Bürgerhaushalts. Dabei geht es darum, die Menschen direkt an der Ausarbeitung des städtischen Haushaltes zu beteiligen. Dies kann über Bürgerversammlungen, Arbeitsgruppen oder andere Wege geschehen. Die Erfahrungen in anderen Kommunen haben gezeigt, dass diese Art von direkter Mitsprache nicht nur eine Reihe von sinnvollen Projekten anstößt, sondern auch die Identifikation der Bürger mit ihrer Kommune erhöht. In Groß-Umstadt wurde bereits vor einigen Jahren ein Bürgerhaushalt eingeführt. Joachim Ruppert wird von seinen Erfahrungen mit diesem Instrument der Bürgerbeteiligung berichten. Die politische Lage vor Ort wird der Fraktionsvorsitzende der SPD in Rodgau, Stefan Vogler, bewerten. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, den 09.03.2011, um 18:30 Uhr in der TGS in Rodgau-Jügesheim, Ostring 32. Es gibt Hering oder Hausmacher mit Pellkartoffeln. Anmeldung mit Essenswunsch beim Vorsitzenden unter 06106 /610654 oder heringsessen@spd-rodgau-nord.de. Zum Wahlprogramm und den Kandidaten der SPD Rodgau unter www.spd-rodgau.de. Anmeldung mit Essenswunsch beim Vorsitzenden unter 06106/610654 oder per Email: Zum
Wahlprogramm und den Kandidaten der SPD Rodgau unter www.spd-rodgau.de. |
| Bei den Kommunalwahlen am 27. März 2011 wird zum dritten Mal ein verändertes Verfahren angewendet, bei dem alle Wähler noch mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung haben. „Kumulieren“ und „Panaschieren“ heißen die Möglichkeiten, die am besten mit „Anhäufen“ und „Kombinieren“ zu beschreiben sind. ...mehr |














