- Herzlich willkommen
- auf der Homepage der
- Arbeitsgemeinschaft
- 60 plus im
- SPD-Unterbezirk
Darmstadt
- Ihr Dr. Wolf-Dietrich Schulze
- Vorsitzender
-
Seniorenvertretung:
SPD-Arbeitsgemeinschaft
60plus Vorreiter für Urwahl
Koalition
zieht die Reißleine –
Vorlage zurückgestellt
Seit 10 Jahren setzt
sich die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus für einen gewählten
Seniorenbeirat in Darmstadt ein. Etwa die Hälfte der hessischen
Seniorenvertretungen in Kommunen kamen durch eine Urwahl aller über 60
Jahre alten Bürgerinnen und Bürger zustande. „Es waren viele Überzeugungsrunden
auch in der eigenen Partei notwendig,“ so der Vorsitzende Dr.
Wolf-Dietrich Schulze, wir mussten Vorurteile beiseite räumen. Viele
mussten erst einsehen, dass sich heute die älteren Menschen viel mehr in
die Gesellschaft einbringen wollen als früher.“
Oberbürgermeister Jochen Partsch und die Grün-Schwarze
Koalition zogen sich bis jetzt immer wieder auf die These zurück, die
Aufgabe einer Seniorenvertretung könne der eingetragene Verein
„Seniorenrat“ erfüllen. 2005 hatte in einer Anhörung im
Sozialausschuss die damalige Sozialamtsleiterin geschickt eine Mehrheit
dafür organisiert.
Dass sich die Zeiten seit 2005 erneut verändert haben,
musste Oberbürgermeister Jochen Partsch und seine Sozialdezernentin
Barbara Akdeniz jetzt einsehen.
15 Vertreter verschiedener Vereine, die im Seniorenbereich tätig
sind, machten ihm in einer auf hohem Niveau geführten Diskussionsrunde
klar, dass es zumindest eine neue Anhörung geben muss. Barbara Akdeniz
zog dann die Reißleine und nahm die Magistratsvorlage aus dem Geschäftsgang.
Die SPD AG 60plus hatte mit dem Unterbezirksvorsitzenden Dr.
Klaus Uebe einen kompetenten „Mitstreiter“ gefunden. „Wir sind nur
Berater und praktisch Paten der Interessengemeinschaft gewählter
Seniorenbeirat,“ betont Klaus Uebe. Damit widersprach er den Worten der
Fraktionsvorsitzenden von Grünen und CDU, die von einer „weiteren
Spielwiese der Parteien“ geschrieben hatten. „Inzwischen gehören neun
Organisationen der Interessengemeinschaft an, die Akademie 55plus sehen
wir dabei an der Spitze,“ so Klaus Uebe. Die Interessengemeinschaft möchte
eine demokratisch legitimierte Seniorenvertretung, wie sie im direkten
Umfeld Darmstadts zum Beispiel in Seeheim-Jugenheim besteht. Politisch und
juristisch ist die Ernennung des ansonsten rührigen Vereins
„Seniorenrat e.V.“ unhaltbar. „Im Seniorenrat e.V. können nur natürliche
Personen Mitglied werden, Seniorenorganisationen bleiben außen vor,“ so
Wolf-Dietrich Schulze, der gern die Vorsitzende des Heimbeirates des
Wohnparks in Kranichstein Erna Pfaff zitiert: „Niemand käme auf die
Idee, den SV 98 zum Vertreter aller Sportlerinnen und Sportler zu
ernennen, der Seniorenrat e.V. kann bei der von uns gewollten
demokratischen Urwahl wie jede andere Gruppe kandidieren.“
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pro
Seniorenvertretung:
SPD
60plus: Seniorentage haben sich etabliert

Die Senioren-Arbeitsgemeinschaft 60plus besuchte am 3. September die
Seniorentage im Darmstadtium. Der Vorstand lobte die gute Organisation
und nutzte die Gelegenheit zu vielen
seniorenspezifischen Fachgesprächen an den Ständen. Unsere
Fotocollage zeigt oben links Friedrich Schmidbauer, Rosemarie
Eberle, Frau Nowak, Annegret Wieland, Herbert Nowak, Anna Dorothea
Grampp, Kurt Spott und
Maria Arnoldt vor dem Haupteingang. Rechts oben „fachsimpeln“
Kurt Spott, 60plus-Chef Dr.
Wolf-Dietrich Schulze und sein Stellvertreter Friedrich Rothaug. Die
Stadtverordnete Uschi Knechtel freut sich gemeinsam mit
ihrem Mann, Alt-Bürgermeister Horst Knechtel (unten links). Unten
rechts profitiert das Ehepaar Nowak vom Bewegungsparcours. Ohne die
Verdienste des Seniorenrates zu
schmälern, hätten die SPD-Seniorinnen und – Senioren lieber die
Beteiligung einer demokratisch legitimierten Seniorenvertretung
gesehen.
Dieses in vielen hessischen Städten und Gemeinden installierte
Gremium wird von der neuen Grün-Schwarzen Stadtregierung leider
blockiert.
-
-
Gespräch
brachte viele Erkenntnisse:
SPD
Senioren loben Pflegestützpunkt
- Von links: Friedrich
Schmidbauer, Rosemarie Eberle und Klaus
Wieland von der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in den Räumen
des Pflegestützpunktes in der Frankfurter Straße.
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Seniorenbeirat:
Wir begrüßen die „Schützenhilfe“
durch die Akademie 55plus!
Presse
„Pflegefall
werden – Risiko für Generationen“
SPD-Senioren informierten über Pflegekosten
„Pflegeversicherung
zwischen Pflicht und Kommerz,“ die Darmstädter SPD-Senioren
(Arbeitsgemeinschaft 60plus) hatten sich vorgenommen, auch jüngere
Menschen zu informieren.
Es kamen überwiegend
Leute jenseits des 55. Lebensjahres. Ein Besucher: „Das ist der typische
Verdrängungsprozess – mich trifft es nicht.“ Dabei wird sich
die Anzahl pflegebedürftiger Menschen innerhalb einer Generation nahezu
verdoppeln. Diese Einschätzung teilten beide Referenten: Helmut Kaufmann,
Fachbereichsleiter Altenhilfe der
Arbeiterwohlfahrt und Alexander Schneider, zertifizierter Finanzberater
und Versicherungsfachmann. Kaufmann vertrat die gesetzliche Seite der
Pflegeversicherung und Schneider die kommerzielle Seite der
Pflegezusatzversicherungen. „Unser primäres Informationsziel wurde
erreicht, die Besucherinnen und
Besucher können jetzt abschätzen, ob eine private Pflegeversicherung für
sie notwendig ist,“ so der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft
Walter Schmidt.
Dass Altern heute
relativ geworden ist, betonte Helmut Kaufmann: „Altern hat heute eine
andere Aussagekraft.“ Die Zuhörer bekamen einen Überblick über
dieVielfalt der Möglichkeiten von den Pflegestufen bis zu deren
Unterteilungen, teils in typisch deutscher Bürokratie eingebettet.
Vor Eintritt in die Pflege sei eine Planung
unter Zugrundelegung der bisherigen Gewohnheiten der beste Weg:
„Eine Regelung im Vorfeld ist für alle Betroffenen wichtig.“Beide
Referenten plädierten dafür, dass man sich frühzeitig mit den Möglichkeiten
der Pflegeversicherung befassen sollte. Dies schon vor dem Hintergrunddes
demografischen Wandels – vor allem für die Jahre nach 2030.

Alexander Schneider
Fast
40 Prozent der stationär Pflegebedürftigen werden zu Sozialhilfeempfängern!
Alexander Schneider
wollte damit keineswegs „den Teufel an die Wand malen.“ Seine
Intention sei „wie schütze ich meine Angehörigen“ und da liegt jeder
Fall individuell verschieden. Pflege ist für
die gesamte Familie eine enorme Belastung. Vor allem lange Pflegezeiten
erfordern finanzielle Rücklagen.
Eine private
Zusatzversicherung bietet wenigstens finanziell eine Entlastung. Pauschal
– wie es viele Versicherer mit Postwurfsendungen machen – dort
sei keine echte Lösung zu finden. Sein Hinweis ist, dass man sich einen
persönlichen Berater sucht, am besten eine vertrauenswürdige Agentur mit
Erfahrung. Sein Vorschlag: Die
gefundene individuelle Lösung zuhause mit den Angehörigen beraten. Über
den Daumen gerechnet kostet eine Zusatzversicherung für einen
65-jährigen Mann in der Stufe I bis III etwa 120,00 Euro im Monat. Frauen
zahlen durch ihre höhere Lebenserwartung etwas mehr.
SPD-Seniorenvorsitzender Walter
Schmidt zeigte sich mit dem guten Besuch zufrieden. Gleiches war von
vielen Besucherinnen und Besuchern zu hören.

Als humorvolle „junge Alte“
entpuppten sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60plus Walter
Schmidt, der auch Stadtverordneter ist und
seine Stellvertreterin Rita Quast in der Informationsveranstaltung zur
Pflegeversicherung.