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SPD
60plus: „Der Politik Lernfähigkeit pro Senioren
unterstellt“
Neuwahlen mit
einigen neuen Gesichtern
„Wir haben mit
unseren Aktivitäten die SPD für Seniorenpolitik besser
ausgerichtet,“ so der alte und neue Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft 60plus, Dr. Wolf-Dietrich Schulze. „Mehrere
Veranstaltungen zur Pflege und zum Pflegenotstand waren gut
besucht,“ Schulze sprach damit auch Maßnahmen und das Umdenken
der Politik in Richtung demografischen Wandel in seinem
Jahresbericht an. So habe man in der Darmstädter Kommunalpolitik
endlich verstanden, dass Seniorinnen und Senioren an ihren
Lebensumständen mitwirken wollen. Dr. Wolf-Dietrich Schulze und der
als Versammlungsleiter gewählte SPD-Vorsitzende Dr. Klaus Uebe
wiesen auf die Interessengemeinschaft gewählter Seniorenbeirat hin.
„Wir sind optimistisch, dass die Interessengemeinschaft unter
Federführung der Akademie 55plus mit guten Argumenten in der Anhörung
vor dem Sozialausschuss am 22. Mai die Stadtregierung für eine
demokratisch legitimierte Seniorenvertretung gewinnen wird,“ so
Dr. Uebe.
Die Versammlung
verabschiedete einen Antrag, in dem ein Ende der Privatisierungen in
der Daseinsvorsorge gefordert wird. Die anschließenden Neuwahlen
ergaben die Wiederwahl von Dr. Wolf-Dietrich Schulze zum 1.
Vorsitzenden. Neue Stellvertreterin wurde Rita Quast, die das Amt
bereits einige Jahre bekleidete. Friedrich Schmidbauer als Rechner
und Klaus Wieland als Pressesprecher und Schriftführer
komplettieren den geschäftsführenden Vorstand. Beisitzer sind in
alphabetischer Folge Maria Arnoldt, Rosemarie Eberle, Anna-Dorothea
Grampp, Dieter Gille, Uta Ludwig, Herbert Nowak, Walter Schmidt,
Kurt Spott, Heinz Thielmann, Burkhard Wieck und Lothar Zerull. Der
Vorsitzende dankte Erna Pfaff und Friedrich Rothaug für ihre
jahrelange Mitarbeit im Vorstand. Beide haben gesundheitliche Gründe
für ihr Ausscheiden.
13.05.2012
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„ Die
Folgen des demografischen Wandels offensiv annehmen“
SPD-Senioren fordern politische
Teilhabe auf allen kommunalpolitischen Ebenen
„Die Politik
muss sich dem steigenden Wunsch der Älteren nach Teilhabe öffnen,“
der SPD-Unterbezirksvorsitzende Dr. Klaus Uebe und der Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Partei, Dr. Wolf-Dietrich
Schulze, sehen darin eine grundlegende Voraussetzung für einen
erfolgreich gemeisterten demografischen Wandel. „Gerade auf
kommunaler Ebene muss gewährleistet werden, dass die immer größer
werdende Gruppe der Seniorinnen und Senioren auf die politische
Meinungs- und Willensbildung angemessenen Einfluss nimmt und ihn vor
allem gleichberechtigt mitgestaltet,“ so Uebe und Schulze weiter.
Sie sehen dies auch unter dem Aspekt des fairen und dauerhaften
Ausgleichs von Chancen, Rechten und Pflichten zwischen den
Generationen.
Ein
gewählter Seniorenbeirat ist ein Gewinn für die gesamte
Gesellschaft
Die SPD-Senioren
sehen, dass ältere Menschen überdurchschnittlich stark an
politischen Themen interessiert sind. Zudem stellen sie ein Drittel
aller Wahlberechtigten mit steigender Tendenz. Klaus Uebe und
Wolf-Dietrich Schulze: „In den letzten Jahren haben die Parteien
zu sehr einseitig auf „Verjüngung“ gesetzt. Rechte und
Pflichten müssen in allen Lebensbereichen in die richtige Balance
gesetzt werden. Eine Kommunalpolitik, die Ältere nur als Empfänger
sozialer Leistungen betrachtet, wird scheitern.“ Die SPD-Senioren
fordern eine systematische Einbeziehung der Älteren bei der
Gestaltung in das Lebensumfeld in unserer Stadt. Dabei reicht es
nicht, dass ältere Menschen ein Mandat im Stadtparlament haben.
Andere Kommunen im südhessischen Umfeld haben dies schon lange
erkannt und sind den Weg der Teilhabe über gewählte Seniorenbeiräte
gegangen. In Darmstadt hat sich die Interessengemeinschaft für
einen gewählten Seniorenbeirat gegründet. Dazu Dr. Klaus
Uebe: „Hier haben sich Vertreterinnen und Vertreter von
verschiedenen Organisationen zusammen gefunden. Wir freuen uns, dass
zum Beispiel die Akademie 55 plus dabei ist. Wichtig ist allen ein
Seniorenbeirat mit demokratischer Legitimation, der auch das
Selbstvertrauen der Älteren stärkt.“ Dr. Wolf-Dietrich Schulze
ergänzt: „Die SPD 60 plus fordert bundesweit, die Einrichtung von
Seniorenvertretungen festzuschreiben. Wir brauchen in jedem
Bundesland ein Seniorenmitwirkungsgesetz. Für Darmstadt bedeutet
das die schnellstmögliche Einrichtung eines gewählten
Seniorenbeirates.“ Klaus Uebe und Wolf-Dietrich Schulze sehen dafür
gute Signale. Nach der Anhörung im Sozialausschuss am 22. Mai können
die Weichen für eine Seniorenvertretung gestellt werden, in dem
sich alle Gruppen, einschließlich Parteien, wiederfinden.
18.04.2012
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„Pflegenotstand
ist gesellschaftspolitisches Thema“
Podiumsdiskussion bei
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus
Die gut besuchte Veranstaltung
"Pflegenotstand unter der Lupe" nahm sich eines Themas an,
das immer mehr die breite Öffentlichkeit beschäftigt. Auf dem
Podium saßen Helmut Kaufmann, Fachbereichsleiter Altenhilfe bei der
Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt, der über die Qualität der Pflege
in Theorie und Praxis sprach. Er beklagte, dass der Mensch zu wenig
im Mittelpunkt steht, der
Nachwuchs unter den gegenwärtigen Umständen fehle und trotz hoher
Kosten, die Situation nicht befriedigend sei. Herbert Nowak,
Vorstandsmitglied der Ver.di -Senioren Südhessen berichtete hauptsächlich
über die Pflege in Zahlen und wies darauf hin, dass der Begriff der
Pflegebedürftigkeit neu definiert werden müsse.
Die Moderation des Themas hatte die Darmstädter
Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries, Justiziarin der
SPD-Bundestagsfraktion übernommen. Unter des Gästen war auch der
SPD-Unterbezirksvorsitzende Dr. Klaus Uebe.
60plus-Vorstandsmitglied Rosemarie Eberle gab einen Einblick in die
Situation in der stationären Pflege und in den Pflegenavigator des
Medizinischen Dienstes im Internet. Letzterer wird der Realität
nicht gerecht, denn die herrschenden Zustände in vielen
Pflegeheimen werden durch geschönte Noten entweder verdeckt
und/oder durch die Addition von sehr verschiedenen 82
Gesichtspunkten, die teilweise nichts mit Pflege im eigentlichen
Sinn zu tun haben, falsch dargestellt. Im Summeneffekt bieten die
Noten nicht die notwendige Pflege-Transparenz.
Stefan Rütten, Leiter des Altenwohnheims in der Kasinostraße
und ehemaliger Schulleiter in der Pflegeausbildung, gab einen Überblick
über die Anforderungen, denen sich Pflegekräfte in und nach der
Ausbildung zu stellen haben.
Die zahlreichen Fragen und Beiträge
der Besucher spiegelten das große Interesse wider. Einmal mehr
zeigte sich, dass Pflegenotstand ein relevantes
gesellschaftspolitisches Thema ist, das allgemein unterschätzt
wird. Durch den demografischen Wandel wird die Pflege in den
kommenden Jahren immer mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.
20.03.2012
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SPD-Senioren
loben Pflegestützpunkt
Gespräch brachte viele
Erkenntnisse
Seit 9 Monaten
gibt es räumlich bei der Sozialverwaltung den Darmstädter Pflegestützpunkt
in der Frankfurter Straße. Die SPD-Senioren wollten vor Ort mehr
von der Arbeit dieser immer noch neuen Institution erfahren.
Diplom-Sozialarbeiterin Petra Wendling erwies sich mit ihrer
Kollegin als kompetent und konnte eine Vielzahl von Fragen
beantworten. So stellte sich heraus, dass sich die Arbeit des
Pflegestützpunktes in Einzelberatungen aufteilt und andererseits
ist man mit der Hilfeplanung und Koordination mit anderen Stellen
vernetzt und beschäftigt. Rosemarie Eberle, Friedrich Schmidbauer
und Klaus Wieland von der SPD AG 60plus erfuhren, dass es eine
gemeinsame Trägerschaft zwischen den Pflege- und Krankenkassen und
der Stadt Darmstadt gibt. Den Beratungssuchenden hilft man
kostenfrei bei allen Fragen rund um die Pflege und Versorgung mit
Information, Beratung, Unterstützung, Vermittlung und Koordination.
Dass nach wenigen
Monaten noch „nicht alles rund läuft“, sieht Petra Wendling
ganz realistisch: Es ist ein großes Informationsnetz mit ständiger
Fortschreibung zu bearbeiten. Heime werden besucht und freie Plätze
werden dem Stützpunkt gemeldet. Bei Widersprüchen werden die
Ratsuchenden begleitet. Im Zentrum steht immer die intensive
Pflegeberatung, oft mit Entscheidungshilfen ambulant oder stationärem
Aufenthalt. Neben der Vernetzung mit anderen Pflegestützpunkten und
Kranken- und Pflegekassen gibt es gute Kontakte zu
stadtteilbezogenen Stellen, wie zum Beispiel der AG Senioren in
Kranichstein.
Die drei
SPD-Vertreter rissen das Thema Pflegenotstand an. Vom Pflegestützpunkt
her versucht man beratend tätig zu sein, kann allerdings die Mängel
nur an die zuständigen Stellen oder
an die sozialpolitisch Verantwortlichen weiter geben. Petra Wendling
betonte, dass Stück für Stück der Pflegestützpunkt aufgrund der
wachsenden Erfahrungen verbessert wird: „In zwei bis drei Jahren
wird vieles exakter ablaufen.“ Ihre Vorstellungen gehen auch in
Richtung stadtteilbezogener Pflegeberatung. Ein großer Wunsch ist
ein entlastendes Betreuungsangebot für Demenzkranke: „Es wäre
schön, wenn da aufgestockt werden könnte.“
20.08.2011
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SPD-Senioren:
Dr. Wolf-Dietrich Schulze folgt auf Walter Schmidt
Kommunalwahlziel: Demokratisch legitimierter
Seniorenbeirat
Der neue
Vorsitzende der Darmstädter SPD-Senioren Dr. Wolf-Dietrich Schulze
kann sich auf ein einstimmiges Votum der
Jahreshauptversammlung stützen. Damit wurde er Nachfolger des aus
gesundheitlichen Gründen nicht
mehr kandidierenden Walter Schmidt, der weiter als Beisitzer
fungiert. Wolf-Dietrich Schulze möchte für
die ältere Generation alle Chancen und Möglichkeiten des
demografischen Wandels sozial abgefedert nutzen. „Wir
stehen geschlossen hinter dem Projekt Seniorenbeirat, der natürlich
demokratisch gewählt sein muss,“ Wolf-Dietrich
Schulze sprach damit das Hauptziel der Arbeitsgemeinschaft zur
Kommunalwahl im März 2011 an. SPD-Unterbezirksvorsitzender
Hanno Benz hatte zuvor Walter Schmidt für vier Jahre gute Arbeit
gedankt.
Neuer
Stellvertreter wurde Friedrich Rothaug, Klaus Wieland bleibt für
die Schriftführung und Presse zuständig. Die
Kasse verwaltet weiter Friedrich Schmidbauer. Zehn Beisitzerinnen
und Beisitzer komplettieren den Vorstand:
Professor Dr. Eugen Bruno, Rosemarie Eberle, Anna Dorothea Grampp,
Uta Ludwig, Erna Pfaff, Walter
Schmidt, Walter Schwebel, Kurt Spott, Heinz Thielmann und Lothar
Zerull. Der neue Vorstand wurde auf
zwei Jahre gewählt. „Wir werden uns als Team weiter in Darmstadts
Kommunalpolitik einbringen,“ so Wolf-Dietrich
Schulze in seinem Schlusswort.
10.10.2010 |
SPD:
Seniorenbeirat spätestens nach der Kommunalwahl
Parteisenioren begrüßen „Schützenhilfe“
durch Akademie 55plus
„Seit mehreren
Jahren kämpfen wir für eine demokratisch gewählte
Seniorenvertretung,“ sagt der Vorsitzende der
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus,Walter Schmidt. „Wir sind jetzt
doppelt froh über die Unterstützung der Akademie 55plus. Nachdem
sich die Initiative „Junge Alte“ für einen Seniorenbeiratstark
gemacht hat, sind wir für diese erneute Schützenhilfe sehr
dankbar.“ Die SPD-Senioren erinnern an ihren Kampf für eine echte
Seniorenvertretung. Da galt es
zuerst Widerstände in der eigenen Partei durch überzeugende Fleißarbeit
zu verändern. Eine Anhörung im Sozialausschuss der
Stadtverordnetenversammlung scheiterte an „desinformierten
Gutachtern“ und den Widerständen der Grünen. Man holte die
Vorsitzenden aus anderen Städten mit Seniorenbeirat, wie Wiesbaden
und Seeheim-Jugenheim, nach Darmstadt. „Der damalige
Koalitionspartner Bündnis90/Grüne versteckte sich hinter dem
Koalitionsvertrag und hob den als Verein agierenden Seniorenrat noch
oben,“ so Walter Schmidt. Die SPD-Senioren-Arbeitsgemeinschaft
will keineswegs die Arbeit des Seniorenrates schmälern. „Dieser
Verein agiert aber ohne demokratische Legitimation, ein Mitglied
unseres Vorstandes sagt immer >das ist als wenn der SV 98
unlegitimiert für alle Sportvereine sprechen würde<.“
Die
Senioren-AG der SPD unterstreicht die Argumentationen der Akademie
55plus, wie sie im Darmstädter Echo dargestellt wurden. „Vor der
Kommunalwahl werden keine Weichen pro Seniorenbeirat mehr gestellt
werden können. Aber wir sind sicher, dass das Gremium im
Kommunalwahlprogramm der SPD verankert sein wird,“ so Walter
Schmidt abschließend. Er weist auf einen einstimmigen Beschluss des
SPD-Unterbezirks hin. Die Kranichsteiner SPD hat einen erneuten
Antrag auf dem Parteitag am 19. Juni gestellt, um den Willen der SPD
zu untermauern.
18.06.2010 |
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SPD-Senioren
fordern Steuersenkung auf Medikamente
Lebensmitteln gleichstellen - Zusatzbeiträge
abmildern
Den abgesenkten
Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent fordert die Darmstädter
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. „Damit stellen wir uns voll hinter
die Forderung des Sozialverbandes VdK,“ Vorsitzender Walter
Schmidt möchte damit diese Steuersenkung als Instrument gegen die
von vielen Krankenkassen geplanten Zusatzbeiträge von zunächst bis
zu 8 Euro im Monat nutzen. Heftige Kritik übt die
Arbeitsgemeinschaft an den Plänen von CDU-Sozialpolitikern, den
Zusatzbeitrag nach oben offen zu gestalten. „Damit offenbart die
schwarz-gelbe Koalition ihre Rolle rückwärts in der
Sozialpolitik,“ Walter Schmidt spricht damit auch auf die als
„Wachstumspolitik“ deklarierte Senkung der Mehrwertsteuer für
die Hoteliers an.
Schmidt: „Wir
wollen mit unserer Forderung keine Klientele unterstützen, von
einer Mehrwertsteuersenkung für Medikamente profitieren alle.“
03.02.2010
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SPD-Senioren am Puls
der Globalisierung
Frankfurter Flughafen im Konkurrenzkampf
Mit dem Leiter
der Unternehmenskommunikation am Frankfurter Flughafen, hatten
es die SPD-Senioren mit einem alten Bekannten zu tun. Frank
Cornelius war Bürgermeister in Seeheim-Jugenheim und gilt als
Insider der südhessischen Flughafen- und Regionalplanung. „Seine
Flughafenkompetenz ist enorm,“ der Vorsitzende der SPD
Arbeitsgemeinschaft 60plus, Walter Schmidt, kommt fast ins Schwärmen,
„Frank Cornelius hat sich viel Zeit für uns genommen und uns
umfassend informiert.“
So konnte die
Gruppe das gesamte Vorfeld mit den Parallelbahnen, dem Gelände für
das künftige Terminal 3, die Halle des Riesenflugzeugs Airbus A380
und die Startbahn West umrunden. Man erfuhr vieles über den
weltweiten Konkurrenzkampf. „Madrid bedrängt uns als nächstes,“
Frank Cornelius hob auf das enorme Wachstumsgeschäft im Südamerika-Verkehr
ab. „Dubai wird mehr und mehr zum Umsteige-Flughafen mit niedrigen
Start- und Landegebühren.“ 10 – 11 Milliarden Euro will die
Fraport in den kommenden 10 Jahren investieren. „Diese enorme
Summe macht nur Sinn, wenn die neue Landebahn kommt,“ Frank
Cornelius kennt natürlich die Bedenken der Darmstädter Stadtteile
Arheilgen und Wixhausen. Er lässt durchblicken, dass man in allen
Umlandgemeinden in der Mediation mehr auf den Lärmschutz hätte
pochen sollen. Er forderte eine positive Einstellung zum Flughafen.
Die
Globalisierung ist am ständig steigenden Frachtaufkommen deutlich
ablesbar. Das Image des Rhein-Main-Flughafens beinhaltet Zuverlässigkeit
und Schnelligkeit. „Hier liegt unser Vorteil, den wir verteidigen
müssen,“ so Frank Cornelius. Der brasilianische Flugzeugbauer
Embraer ist inzwischen zum drittgrößten der Welt aufgestiegen. Zu
den Kunden gehört auch die Lufthansa. „Daran sieht man, dass es für
Boeing und Airbus kein Monopol gibt,“ meint Cornelius. „Was wir
hier gesehen haben, gehört in das Kapitel Globalisierung pur, die
Fraport nimmt die Herausforderungen an und hat beste Aussichten, sie
zu bestehen,“ SPD-Seniorenchef Walter Schmidt sprach damit das
Schlusswort.
14.05.2008
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vom
20.10.07:
Senioren
wollen Rechte
Diskussion mit Bundesjustizministerin Zypries
Die
SPD-Arbeitsgemeinschaft "60 plus" lädt zum Gespräch über
Seniorenpolitik ein. Die AG hält ein politisch gewähltes Gremium,
den Seniorenbeirat, für nötig, um die Interessen älterer Bürger
durchzusetzen. Ob es ums Wohnen oder um die Grünphase an Ampeln
gehe, Ältere hätten andere Probleme als Jüngere, sagt
AG-Vorsitzender Walter Schmidt.
"Ein Beirat hat Rederecht in den Ausschüssen", erläutert
Schmidt. Das Stadtparlament beschließe in der Regel, was die
Fachleute in den Ausschüssen erarbeitet hätten. Sozialdezernent
Jochen Partsch (Grüne) indes hält einen Seniorenbeirat für
"nicht notwendig" und verweist auf die Arbeit des Gremiums
mit ähnlichem Namen: den Seniorenrat. Erna Pfaff vom Wohnpark
Kranichstein, Sprecherin des Arbeitskreises Heimbeiräte Hessen Süd,
ist über die Haltung von Partsch verärgert. "Der Seniorenrat
kann die Interessen der Bürger unter anderem nicht vertreten, weil
die Vorsitzende Irmgard Klaff-Isselmann in einen Interessenkonflikt
käme", sagt die 82-jährige Pfaff. Klaff-Isselmann (CDU)
arbeitet ehrenamtlich im Magistrat. kö
Zur Diskussion
lädt " 60plus" am heutigen Samstag, 20. Oktober, 11 Uhr
ins Staatsarchiv, Karolinenplatz, ein. Mit dabei: Justizministerin
Brigitte Zypries, die sozialpolitischen Sprecherin der Landtags-SPD,
Petra Fuhrmann, und Stadtverordneter Michael Siebel.
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Darmstädter
SPD will legitimierte Seniorenvertretung
Beirat
soll in dieser Legislaturperiode kommen
Der SPD
Senioren-Arbeitsgemeinschaft 60plus ist es gelungen, die Darmstädter
Gesamtpartei von der Notwendigkeit einer demokratisch
legitimierten Seniorenvertretung zu überzeugen. „Nach mehreren
gemeinsamen Sitzungen mit der Partei- und Fraktionsspitze wollen
wir nun unsere beiden Koalitionspartner Grüne und FDP zum
gemeinsamen Handeln gewinnen,“ erklärten übereinstimmend
SPD-Unterbezirksvorsitzender Wolfgang Glenz und
60plus-Vorsitzender Walter Schmidt.
Das einstimmige
Votum des SPD-Parteitages im Juni hat die Türen geöffnet, mit
den Koalitionsparteien Grüne und FDP zur Einrichtung eines
Seniorenbeirates in Verhandlungen einzutreten, um endlich auch in
Darmstadt eine demokratisch gewählte Vertretung der Bürgerinnen
und Bürger über 60 Jahre zu etablieren: „In einer
vergleichbaren Stadt wie Wiesbaden gibt es den gewählten Beirat
bereits seit 30 Jahren, aber auch in unserer nächsten
Nachbarschaft beweisen Städte wie Ober Ramstadt und
Seeheim-Jugenheim, dass es sinnvoll ist, die Regeln der Hessischen
Gemeindeordnung (HGO) anzuwenden,“ stellen Wolfgang Glenz und
Walter Schmidt das Darmstädter Projekt vor. „Der demografische
Wandel macht es unerlässlich, den Bürgerinnen und Bürgern über
60 Jahre die demokratisch legitimierte Mitsprache einer direkt gewählten
Seniorenvertretung bei seniorenrelevanten Entscheidungen der
politischen Gremien der Stadt einzuräumen.“ Dies geschieht
durch Diskussionen und Rederecht in den Ausschüssen der
Stadtverordnetenversammlung.
Das
Beteiligungsspektrum reicht von der Festlegung der Grundsätze der
Altenhilfe, Planung und Durchführung von Maßnahmen und
Programmen für ältere Menschen, altengerechtes Wohnen,
stadtplanerische Maßnahmen, Fragen der Verkehrsplanung,
Gestaltung und Sicherheit im Wohnumfeld bis hin zur Gestaltung der
Infrastruktur mit Versorgungsangeboten.
Walter Schmidt
und Wolfgang Glenz: „Senioren sind heute mehr denn je daran
interessiert, im Zusammenhang mit anderen Gruppen das öffentliche
Leben in Darmstadt zu gestalten und daran mitzuwirken. Es gibt
aber auch spezifische Interessen und Bedürfnisse, die durch das
Alter und die demografischen Veränderungen bedingt sind.“ Dabei
denkt man an die durch einen Seniorenbeirat gestärkte Wahrnehmung
der Bedürfnisse der älteren Generation bei den Entscheidungsträgern
in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung. „Natürlich
arbeitet eine demokratisch legitimierte Seniorenvertretung mit
allen Trägern der Altenhilfe und den Verbänden zusammen,“ so
Glenz und Schmidt: „Die Leistungen des in erster Linie als
Freizeit- Sozialverein gut arbeitenden Seniorenrates würdigen wir
ausdrücklich. Diesem Gremium fehlt jedoch als normaler Verein der
Nachdruck einer von allen Senioren gewählten Vertretung.“
Die hessische
Landesregierung befürwortet die Einrichtung von Seniorenbeiräten.
Damit sieht die Darmstädter SPD die Chance auf ein
einvernehmliches Votum in der Stadtverordnetenversammlung. Die
hessische SPD hat Seniorenbeiräte im Landtagswahlprogramm
verankert und wird diese im Falle der Regierungsübernahme die
Hessische Gemeindeordnung entsprechend ändern.
Nach
SPD-Vorstellungen soll der Beirat alle sechs Jahre per Briefwahl
von den Senioren gewählt werden. Wahlberechtigt sollen alle Bürgerinnen
und Bürger ab dem 60. Lebensjahr sein, die in Darmstadt ihren
ersten Wohnsitz haben.
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Der Vorsitzende Walter Schmidt
und die erfolgreiche Ministerin.
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Hauptversammlung
2007
Brigitte
Zypries begeisterte SPD-Senioren
Seniorenbeirat
nur noch eine Frage der Zeit?
Altersdiskriminierung
war ein zentrales Thema der Jahreshauptversammlung der
Darmstädter SPD-Senioren. Bundesjustizministerin gab
detaillierte Einblicke in ihr Ressort, die
Seniorenpolitik betreffend.
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Die rechtliche Seite des Verbraucherschutzes gehört
ebenso dazu, wie das vielen Menschen auf der Seele
liegende Thema „Patientenverfügung“. Hier gehe es
darum, „die freie Willensentscheidung zu Papier zu
bringen, so lange man dazu in der Lage ist,“ so die
Justizministerin. Viele Fragen der SPD-Senioren konnte
sie sofort beantworten. Ihre Art, mit Menschen
umzugehen und zu informieren, begeisterte.
Zuvor hatte Vorsitzender Walter Schmidt in seinem
Bericht den Durchbruch zur Einführung einer
demokratisch legitimierten Seniorenvertretung verkündet:
„Bei der SPD ist das Eis gebrochen.“ Brigitte
Zypries sieht den Seniorenbeirat als Ergänzung und
wichtig zum Aufzeigen von Defiziten. Jetzt gelte es,
die Koalitionspartner in Darmstadt von der
Notwendigkeit zu überzeugen, so Walter Schmidt.
6-2007 |
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„Gesellschaftlich
aktives Alter gestalten“
Dankwart Bergemann für SPD-Senioren in Berlin
Der 5. Bericht
der Bundesregierung zur Lage der älteren Generation war Anlass
einer Tagung der SPD-Seniorenorganisation „60plus“ in Berlin.
Die Darmstädter hatten das Vorstandsmitglied Dankwart Bergemann
entsandt.
„Die Folgen des
demografischen Wandels sind gestaltbar,“ Bergemann weist auf die
Kernaussage des Berichts hin. Und: „Unser höheres Lebensalter
kann man als gewonnene Jahre bezeichnen. Ein heute 65-Jähriger ist
in der Regel fitter, gebildeter und weitaus finanziell gesicherter
als jede Generation zuvor. Ältere Menschen können sich mit ihren
Potenzialen weiter in die Gesellschaft einbringen.“ Dankwart
Bergemann weist auf eines der Ergebnisse der Tagung hin und sagt:
„Allerdings müssen dafür die Rahmenbedingungen geschaffen
werden. In Darmstadt fehlt dazu immer noch der politische Wille für
eine demokratisch legitimierte Seniorenvertretung.“
Interessante
Referate gab es in Berlin. Professor Dr. Andreas Kruse erläuterte
als Vorsitzender der 5. Altenberichtskommission die umfangreiche
Arbeit. Im Mittelpunkt vieler Ausführungen stand eine
Bestandsaufnahme der Leistungen der älteren Menschen und wie
Barrieren abgebaut werden können, die Senioren daran hindern, ihre
Kompetenzen und Fähigkeiten in noch stärkerem Umfang einzubringen.
Die Tagung wurde mit einer Grundsatzrede zur Seniorenpolitik des
SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck abgeschlossen. Der 5. Altenbericht
kann kostenlos aus dem Internet vom Bundesministerium für Familien,
Senioren, Frauen und Jugend als PDF-Datei heruntergeladen werden:
http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=45512.html.
Für 18,60 Euro incl. Versandkosten kann man ihn telefonisch beim
Bundesanzeiger-Verlag bestellen: 0221 - 97 66 83 48.
1-2007 |
SPD-Senioren:
„In Darmstadt fehlt eine starke Lobby für Ältere“
Demokratisch
gewählte Seniorenvertretung muss her
Kritik an der „Ampelkoalition“
aus SPD, Grünen und FDP übt die SPD-Arbeitsgemeinschaft „60plus“.
In der jüngsten Vorstandssitzung ging es um die Satzungsänderung
beim Seniorenrat mit einer „Pseudo-Legitimation“. „Hier wird
einem zweifelsfrei verdienstvollen Verein für Alten-Sozialarbeit
ein demokratisches Mäntelchen umgehängt,“ so Walter Schmidt,
Vorsitzender der SPD-AG 60plus. Schmidt verweist auf die
Landesseniorenvertretung, die sich vorgenommen hat, hessische
Städte und Gemeinden ohne Seniorenvertretung „auf Trab zu
bringen.“
„Das versuchen
wir in Darmstadt seit ein paar Jahren,“ Walter Schmidt sagt das
sichtlich verärgert. „Entweder ignoriert man uns oder will uns
nicht verstehen, hinzu kommt eine Portion Verdrängung des
demografischen Wandels und dessen zwangsläufigen Folgen an die
zusätzlichen Anforderungen an die Politik.“
Eine echte
Seniorenvertretung kann nach Meinung der SPD-Senioren nur in einer
Briefwahl für alle Bürger, zum Beispiel über 60 Jahre, ermittelt
werden. Das Aufgabenfeld dieses Beirates reiche zum Beispiel von
Verkehrsfragen über Wohnen im Alter, Mitbeteiligung bei
Bebauungsplänen oder in den Kulturbereich. Einer Seniorenvertretung
soll Mitsprache- oder Anhörungsrecht bei allen Senioren
betreffenden Themen in den Ausschüssen der
Stadtverordnetenversammlung eingeräumt werden.
„Für diese
Ziele werden wir uns weiter einsetzen,“ der Vorstand der AG 60plus
wird sich nicht entmutigen lassen. „Der Seniorenrat kann diese
Aufgaben nicht leisten, auch weil er keine demokratische
Legitimation besitzt, um für alle Senioren unserer Stadt zu
sprechen. Der Seniorenrat ist nur ein zufällig zusammengesetzter
Verein.“ Das müssen auch die „Ampelfraktionen“ einsehen. Als
Verbündete sieht man die hessische Sozialministerin Silke
Lautenschläger. Zitat: „Unsere Gesellschaft ist – heute mehr
denn je – darauf angewiesen, dass alle daran mitwirken, ein
sozialverträgliches Zusammenleben zu gestalten. Seit vielen Jahren
hat die Mitarbeit kommunaler Seniorenvertretungen auch in der
Seniorenpolitik der Hessischen Landesregierung einen hohen
Stellenwert.“
Walter Schmidt: „Mit einem einstimmigen Vorstandsvotum im
Rücken werde ich mit der eigenen Partei die Verhandlungen
fortführen. Wir wollen argumentativ aufklären und denken, dass
sich die Stadtverordnetenfraktion dem nicht verschließen kann.“
12-2006
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Friedrich
Ebert am Tag der Deutschen Einheit
SPD-Senioren
auf den Spuren des ersten Reichspräsidenten
Den
Tag der Deutschen Einheit nutzte die Darmstädter
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus zu einem Besuch der
Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Mitten in der Heidelberger Altstadt
liegt die Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie ist dem ersten Präsidenten
der „Weimarer Republik“ gewidmet. Ziel der Stiftung ist es, das
Andenken an Friedrich Ebert als erstes demokratisches
Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte zu wahren und darüber
hinaus einen Beitrag zum Verständnis der deutschen Geschichte
seiner Zeit zu leisten.
In
Eberts Geburtsstadt Heidelberg waren die SPD-Senioren auf der Suche
nach der Verbindung zwischen dem heutigen deutschen Nationalfeiertag
und dem Streben Eberts nach Wiederherstellung der nationalen Einheit
nach dem 1. Weltkrieg. Während nach dem 2. Weltkrieg die deutsche
Einheit territorial verloren ging, haben nach dem 1. Weltkrieg die
Klassengegensätze in der Gesellschaft zum Bürgerkrieg geführt.
Als erstem Präsidenten der ersten deutschen Republik und Initiator
der „Weimarer Verfassung“ ist es ihm allerdings nicht gelungen,
die von ihm angestrebte Einheit zu erreichen. Ebert führte einen
Zweifrontenkrieg gegen die extreme politische Rechte und Linke.
Dieser Kampf und die Schmähhetze der reaktionären Kreise haben ihn
gesundheitlich aufgerieben und letztendlich zu seinem frühen Tod
mit 54 Jahren geführt. Diese Problematik wurde in der
Dauerausstellung eindrucksvoll dargestellt. Deutlich wurde in der
Gedenkstätte auch, dass die Mütter und Väter des Grundgesetzes
die Schwächen der „Weimarer Verfassung“ vermieden haben.
Befriedigt stellten die Besucher fest, dass man aus der Geschichte
lernen kann, sofern man konsequent die demokratische Grundordnung
verteidigt.
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SPD-Senioren
begrüßen Fragebogen für Ältere
„Konsequenzen aus demografischer Entwicklung“
„Als
Schritt in die richtige Richtung,“ begrüßt Walter
Schmidt, Vorsitzender der SPD-Senioren AG 60 plus, die
Fragebogenaktion der Stadt in Arheilgen „Damit wird
unserer lange formulierten Forderung zur Umgestaltung
der Wohnbereiche Rechnung getragen.“ Der Stadtteil
Arheilgen liegt mit 20,3 Prozent an Bewohnern über 65
Jahre im oberen Drittel. Nur in Eberstadt liegt der
Anteil mit 21,4 Prozentpunkten noch höher. „Wir gehen
davon aus, dass man sich alle Stadtteile sukzessive
vornimmt.“
Die
SPD-Arbeitsgemeinschaft hat in den letzten Jahren
mehrfach Foren und andere Veranstaltung zur
Wohnsituation älterer Menschen durchgeführt. „Dabei
fallen die Aktivitäten der Bauverein AG auf,“ so
Walter Schmidt. Wenn jetzt die Bedürfnisse älterer
Menschen erfasst werden, müsse das Auswirkungen auf die
Stadtplanung haben. In diesem Zusammenhang erinnert die
SPD-AG 60plus an ihre Forderungen nach einer gewählten
Seniorenvertretung. „Ureigenes Feld dieses
Senioren-Parlamentes ist die Begleitung und
Beschlussfassung für eine seniorengerechte
Stadtentwicklung. Allein mit Barrierefreiheit ist es
nicht getan,“ so Walter Schmidt, der seine Hoffnungen
auf die laufenden Koalitionsverhandlungen setzt. Er
weist darauf hin, dass allein in der neuen SPD-Fraktion
6 Senioren tätig sind.
(4-2006)
SPD
sieht Wohnen im Zeichen des demografischen Wandels
Im Mittelpunkt steht das selbstbestimmte Leben
Zwei
SPD-Arbeitsgemeinschaften hatten sich einem
Hauptproblem des demografischen Wandels angenommen,
dem seniorengerechten Wohnen. Die Darmstädter
SPD-Frauen (AsF) und die Seniorenorganisation
„60plus“ hatten mit dem Thema viele Interessierte
in das Heiner-Lehr-Zentrum holen können. Nach der
Begrüßung durch Dr. Wolf-Dietrich Schulze (AG
60plus) moderierte die ehemalige Europaabgeordnete
Barbara Schmidbauer (AsF) professionell. Sie zeigte
mittels der demografischen Daten auf, dass der Anteil
der älteren Menschen an der Darmstädter Bevölkerung
im Verlauf der letzten 40 Jahre deutlich gestiegen
ist. Diese Entwicklung werde sich in den kommenden
Jahrzehnten noch verstärken. Daraus ergibt sich die
zwingende Notwendigkeit, neue Wohnformen für die veränderte
Altersstruktur der Gesellschaft zu entwickeln. Wegen
der Sonder-Stadtverordnetensitzung konnten Oberbürgermeister
Walter Hoffmann und die Stadtverordneten Monika Bradna,
Walter Schmidt und Klaus Wieland nicht teilnehmen.
Christel
Trautmann, ehemalige Landtagsabgeordnete und viele
Jahre Vorsitzende der Darmstädter SPD 60plus, knüpfte
in ihrem Beitrag an diesen Gedanken an. Nur noch
selten leben mehrere Generationen in einer Familie
zusammen, wie es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall
war. Die Ansprüche der Älteren haben sich – auch
deshalb - deutlich verändert, sie erwarten
Wohnformen, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse
abgestimmt sind. Auch bei Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit
wollen sie meistens weiterhin ein selbst bestimmtes
Leben führen. Bei den Wohnformen für ältere
Menschen sind vor allem diejenigen zu bevorzugen, bei
denen ältere Menschen selbständig leben können ohne
allein zu sein. Christel Trautmann führte dann einige
Formen an, die diesem Anspruch entsprechen: Betreutes
Wohnen in verschiedenen Ausprägungsformen,
Seniorenresidenzen oder selbstorganisierte Wohn- oder
Hausgemeinschaften. In Darmstadt wurde in den letzten
20 Jahren eine größere Anzahl unterschiedlicher
Wohnformen für Senioren entwickelt. Hervorgehoben
wurde vor allem die Bau- und Wohngenossenschaft
„Wohnsinn“, die für ihr Projekt des Generationen
übergreifenden Wohnens mit der Hessenplakette 2005
ausgezeichnet wurde. Auch die im letzten Jahr fertig
gestellte Wohnanlage „Lilienpalais“ zählt zu den
zukunftsweisenden Wohnformen für Senioren.
Das Interesse
an selbstorganisierten Wohn- und Hausgemeinschaften
ist derzeit sehr groß. Christel Trautmann wies darauf
hin, dass Vorstandsmitgliedern von WohnSinn und andere
im vergangenen Jahr eine „WIR-Agentur“ gegründet
haben als Ansprechpartner für im Aufbau befindliche
Projekte aber auch für Personen, die diese Wohnform
eventuell in Betracht ziehen. An einem Runden Tisch,
der sich regelmäßig trifft, werden Erfahrungen
ausgetauscht und Anregungen gegeben (Info-Telefon
06151-78214).
Die Darmstädter
Bundestagsabgeordnete und Justizministerin
Brigitte Zypries
informierte über die relativ beschränkten Möglichkeiten
des Bundes bei der Finanzierung von Wohnanlagen für
Senioren. Sie verwies auf die Möglichkeiten, die im
Sozialgesetzbuch (SGB) 12 aufgeführt sind. Grundsätzlich
bestehe kein Anspruch auf Unterstützung, freiwillige
Programme können aber in gewissem Rahmen gefördert
werden. Zur Finanzierung von alternativen Wohnformen für
ältere Menschen stehen Mittel vom Bund und von den Ländern
zur Verfügung. Die Bundesjustizministerin wies auf
den interessanten Gesichtspunkt hin, dass eventuell
Krankenkassen bereit sind, auf Antrag bestimmte
Leistungen zu fördern. In dieser Legislaturperiode
soll die von der früheren Ministerin Renate Schmidt
eingebrachte Novellierung des Heimgesetzes erfolgen.
Darin sollen vor allem auch die Anforderungen für
Altenwohnheime verbindlich festgelegt
und die vielfältigen bürokratischen Hemmnisse
beseitigt werden. Die so genannten
„Mehrgenerationen-Häuser“ in den Stadtvierteln
sind aber nicht auf gemeinschaftliches Wohnen
ausgerichtet, sondern dienen als Treffpunkte, in denen
sich verschiedene Generationen zusammenfinden
und sich gegenseitig Hilfe leisten können.
Dr.
Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der
bauverein AG, referierte über das Angebot seiner
Gesellschaft bezüglich seniorengerechtem Wohnen. Der
Bauverein orientiert sich in seiner Planung an der
langfristigen demographischen Entwicklung. Die
Einwohnerzahl in Deutschland wird von heute 82 Mio.
auf voraussichtlich 75 Mio. im Jahre 2050 sinken Im
gleichen Zeitraum wird dagegen der Anteil der Personen
mit über 60 Jahren von 24 Prozent auf voraussichtlich
36 Prozent ansteigen. Besonders dramatisch ist die Erhöhung
des Anteils der Hochaltrigen (über 80 Jahre), der
sich von heute etwa 4 Prozent auf prognostizierte 12
Prozent verdreifachen wird. Diese Entwicklung wird
sich in gleicher Weise auch in Darmstadt zeigen. Der
Bauverein erstellt seit etwa 30 Jahren
Seniorenwohnheime und verfügt heute über fünf
derartige Wohnanlagen mit 405 altengerechten
Wohnungen. Die Dienstleistungsangebote für die
Bewohnerinnen und Bewohner sind vielfältig und
orientieren sich an deren individuellen Anforderungen:
Betreuung durch Pflege- und Sozialdienste, Wäsche-
und Putzdienst sowie Internetcafe. Angestrebt wird ein
flächendeckendes Betreuungsnetz.
Die neu gebauten Wohnungen können nicht
alle barrierefrei gestaltet werden, weil dies zu teuer
und dadurch der Gesamtkomplex nicht mehr finanzierbar
wäre. Deshalb werden bei Neubauten grundsätzlich die
Erdgeschosswohnungen barrierefrei erstellt, weil
Behinderte und ältere Menschen bevorzugt dort
einziehen. Die anderen Wohnungen werden in üblichem
Standard erstellt. In Darmstadt gibt es derzeit
über 70 000 Wohnungen, von denen etwa die Hälfte als
Mietwohnungen dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen.
Davon gehören etwa 50 Prozent dem Bauverein. Bei der
Modernisierung der etwa 200 Wohneinheiten pro Jahr
durch den Bauverein werden durchschnittlich 20 000
Euro je Wohnung aufgewandt. Dabei könnten zum
Beispiel für die Bereitstellung von barrierefreien
Wohnungen möglicherweise Fördermittel eingesetzt
werden. Bei Sanierungsmaßnahmen wird vielfach die
Wohnungsgröße verändert: aus kleineren Wohnungen
werden größere Einheiten mit höherem Standard und
größere Wohnungen werden den Anforderungen der älteren
Mieter entsprechend verkleinert. Der Bauverein
versucht bei Neubauprojekten, die für Senioren
bestimmten Wohnungen in der Nähe von
Pflegeinrichtungen bereitzustellen.
In der anschließenden Diskussion
wurde das große Interesse der keineswegs nur älteren
Zuhörer an spezifischen Fragestellungen
deutlich. Der Mietspiegel hat sich kontinuierlich nach
oben entwickelt. So kostet der Quadratmeter in
Darmstadt im Durchschnitt 7,50 Euro, im sozialen
Wohnungsbau werden 5,50 Euro verlangt. Der
durchschnittliche Mietpreis der Bauvereins-Wohnungen
beträgt dagegen nur 4,80 Euro; allerdings handelt es
sich dabei vielfach um ältere Wohnungen, die dem
Standard der heute erstellten Wohnungen
nicht mehr entsprechen. Dazu passten die bangen
Fragen von älteren
Zuhörern: sind für uns die Mieten
noch bezahlbar, vor allem für seniorengerechte
Wohnungen? Was passiert, wenn man nicht mehr allein
leben kann, ab er weiterhin selbst bestimmt wohnen möchte?
Der wohlmeinende Rat hierauf lautet: man sollte
sich rechtzeitig um die richtige Wohnung im Alter kümmern,
damit man nicht unvorbereitet überrascht wird. Ein
Vertreter von „Wohnsinn“ schlug vor, in den
Stadtvierteln genossenschaftlich organisierte
Nachbarschaftsvereine zu gründen. Sicherlich können
durch den Zusammenschluss in solchen
Gemeinschaftsprojekten Kosten gespart werden, zum
Beispiel für Pflege- und Hilfsdienste. Sehr hilfreich
wäre auch eine Kooperation von städtischen Behörden,
dem Bauverein als Bauträger, dem Haus- und
Grundbesitzerverein, dem Mieterverein, von
Pflegeeinrichtungen und sozialen Diensten. Eine
interessante Alternative ist auch die derzeit in
Zusammenarbeit von „Wohnsinn“ und Bauverein
geplante Projekt „Wohnart“, in dem Generationen übergreifendes
Wohnen realisiert werden soll. Dabei fungiert der
Bauverein als Bauträger, von
„Wohnsinn“ wird das soziale Netz, die
soziale Absicherung für die älteren Bewohner
gestellt. In der Satzung des bereits existierenden
Projektes „Wohnsinn“ ist festgelegt, dass nicht
nur die Wohnung angeboten wird, sondern die
Genossenschaft auch zur Hilfe verpflichtet ist. Eine
gute Variante wäre auch eine Wohnhilfe-Gesellschaft
in der Rechtsform einer GmbH, die Wohnungen anmietet
und diese dann weiter vermietet. Diese könnte auf dem
Wohnungsmarkt eine regulierende Funktion wahrnehmen.
SPD-Senioren:
Hindenburgstraße umbenennen
Geschichtsreihe
der Partei belegt Schuld des Hitler-Wegbereiters
"Die
Aufarbeitung der Geschichte ist eine permanente
gesellschaftliche Aufgabe," Dankwart Bergemann
hatte sich für die SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft
60 plus mit der Weimarer Republik beschäftigt. Sein
Vortrag stand unter der Überschrift
"Weimar - die SPD in der
Dauerkrise." Das Zugrundegehen der ersten
deutschen Demokratie und damit das Entstehen der
Nazi-Diktatur hätte durch ein Zusammenstehen der
Demokraten verhindert werden können. Dieses Fazit
zog sich wie ein roter Faden durch das Referat. Eine
unrühmliche Rolle hat der letzte Reichspräsident
Paul von Hindenburg gespielt.
Mit
Genugtuung registrierte man, dass in Darmstadt
endlich der Name "Hindenburgstraße"
getilgt werden soll. Man unterstützt den
Beschluss der Magistrats-Kommission, die Straße
nach Marion Gräfin Dönhoff umzubenennen.
"Wir begrüßen die Neubenennung sehr,
zumal Marion Gräfin Dönhoff bereits
1933 direkt nach der sogenannten
"Machtergreifung" gegen den
Nationalsozialismus offen eingetreten
ist."
"Der
letzte Reichspräsident von Hindenburg war ein
Steigbügelhalter Hitlers und seiner
Schergen," so der Vorsitzende der SPD-Senioren,
Walter Schmidt. Dankwart Bergemann konnte diese
Aussage mit Hindenburg-Zitaten von 1933 belegen.
Hindenburg war das Synonym für die damalige
Sehnsucht des Bürgertums nach dem Kaiser. Ein
Hindenburg-Zitat zum Ersten Weltkrieg: "...Das
Blut all derer, die im Glauben an Deutschlands
Größe gefallen sind, ist dann nicht vergeblich
geflossen..."
Die
Teilnehmer der geschichtlichen Veranstaltungsreihe
der SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft fordern den
Magistrat auf, den Namen Hindenburgstraße in
Darmstadt zu tilgen und durch
Marion-Gräfin-Dönhoff-Straße zu ersetzen.
9.12.05
|
Demografischer
Wandel - zieht der Einzelhandel mit?
SPD-Senioren
im Gespräch mit dem Verband
Vor
einem Jahr wurde der Einzelhandelsverband
Südhessen von Darmstadt nach Frankfurt
verlegt.
"Aus Kostengründen," wie
Geschäftsführer Markus Kneflowski in einem
Gespräch der Darmstädter
SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft betonte. Im
Gegensatz zur Industrie- und Handelskammer ist
die Mitgliedschaft im Einzelhandelsverband
freiwillig. Aus Darmstadt sind das rund 100
Firmen.
Die Darmstädter
SPD-Senioren hatten um das Gespräch gebeten,
weil nach ihrer Ansicht die Belange der
älteren Menschen beim Einzelhandel nicht
genügend Gehör finden. Man vermisst deutlich
die Umstellung auf die Tatsache, dass im Zuge
des demografischen Wandels die Zahl der
Senioren immer mehr zunimmt. Neben der
fortschreitenden Ausdünnung des Angebotes in
den Stadtteilen, kam man auch auf die
immer noch deutliche Bevorzugung der jüngeren
Leute zum Beispiel bei der Kleidung zu
sprechen. Eine bessere Abstimmung der
Verpackungsgrößen der Lebensmittel
hält man vor allem für kleinere
Senioren-Haushalte für wünschenswert.
Die Auszeichnung der Stoffe ist für die
SPD-Senioren zum Teil unzureichend lesbar.
"Seniorengerechtes
Beraten" ist ein Stichwort zum
Service. Oft hat das Personal keine Zeit oder
es fehlt einfach an Sachkenntnis und an der
Bereitschaft auf ältere Kunden
einzugehen, beklagte man. Weiter moniert
man die unterschiedlichen Ladenöffnungszeiten
in den Vorstädten. "Auch ältere
Menschen gehen immer häufiger ins Internet,
hier lässt sich der örtliche Einzelhandel
mangels innovativer Ideen oft die Butter vom
Brot nehmen," meint der Vorsitzende der
SPD-Arbeitsgemeinschaft Walter Schmidt:
"Der wachsende Markt für ältere
Menschen wird vom Einzelhandel oft falsch
eingeschätzt."
Markus
Kneflowski hat sich eifrig Notizen gemacht,
darunter auch die Bitte um größere Displays
bei Handys. Alle Anregungen der Darmstädter
SPD-Senioren wird der Verband an seine
Mitglieder weiterleiten. "Der Kostendruck
im Einzelhandel geht oft zu Lasten von Service
und Beratung," beklagt Markus Kneflowski.
Und dass sein Verband eben nur beratend tätig
sein kann. "Die Geschäfte lassen sich
nicht reinreden, man orientiert sich am
Markt." Aber genau dies
bezweifeln die Darmstädter. "Wir
lassen nicht locker und haben uns als
nächsten Gesprächspartner Pro Regio
ausgesucht," meint Walter Schmidt. Dabei
gibt es einen gemeinsamen Wunsch vom
Einzelhandelsverband und den SPD-Senioren: Man
möchte Aufbewahrungsmöglichkeiten
für eingekaufte Waren nicht nur zur
Weihnachtszeit: "Das könnte
gleichermaßen den Verkaufszahlen und
den Kunden gut bekommen."
11-2005
|
“10
Jahre jung und kein bisschen leise“
Harmonische
Feier der Darmstädter SPD-Senioren
 |
Käthe
Langendorf im Gespräch mit
Bundesjustizministerin Zypries |
Viel
war von der Harmonie und Gerechtigkeit zwischen den
Generationen beim 10-jährigen Jubiläum der
SPD-Senioren-Arbeitsgemeinschaft 60 plus die
Rede. Unser Foto demonstriert dies geradezu: Das
Darmstädter und Arheilger „Urgestein“ Käthe
Langendorf im Gespräch mit Bundesjustizministerin
Brigitte Zypries am Samstag im Arheilger
"Weißen Schwan". "Zehn Jahre jung
und kein bisschen leise" -
Oberbürgermeister Walter Hoffmann
charakterisierte damit die manchmal aufmüpfigen
aktiven SPD-Senioren treffend. AG-60-Chef Walter
Schmidt und seine Vorgängerin Christel Trautmann
traten erneut mit Nachdruck für eine demokratisch
legitimierte Seniorenvertretung ein. Der als
Festredner eingeladene stellvertretende
Bundesvorsitzende Dr. Klaus Kübler verteidigte
vehement das Antidiskriminierungsgesetz im Sinne der
Senioren. Zeitlose Zitate von Erich Kästner und
Kurt Tucholsky trug Rosemarie Eberle als Untermalung
der Jubiläumsveranstaltung vor.
September
2005
|
|
Bauverein
Top bei Seniorenwohnungen
SPD-Arbeitsgemeinschaft
informierte sich
 |
Baugebiet
K6 in Darmstadt-Kranichstein |
Ein Drittel des Wohnungsbestandes in Darmstadt
befindet sich im Eigentum der Bauverein AG. Die
städtische Tochter ist damit ein wichtiger "Marktregulierer".
Und der Bauverein hat aus Fehlern gelernt, wie der
Vorstandsvorsitzende
Dr. Hans-Jürgen Braun im Gespräch freimütig
zugibt. Beim Umbau
der "Postsiedlung" in Bessungen wird
die Kooperation mit den Mietern jetzt praktiziert, wo
eine 3-jährige Phase der Mieterinformationen mit
Befragungen inklusive sozialer Begleitung,
stattfindet. "Erst dann werden wir ab 2008
sukzessive mit dem Abriss und Neubau der Häuser
beginnen," so Hans-Jürgen Braun.
Der
in Einzelfällen beklagte Umgang mit Mietern war
eines der Themen, die sich der Vorstand der
SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft 60 plus für das
Bauverein-Meeting vorgenommen hatte.
60-plus-Vorsitzender Walter Schmidt konstatierte, dass
alle Fragen bestens beantwortet sind. "Besonders
gilt das für das Projekt "seniorengerechtes
Wohnen". Walter Schmidt: "Der Bauverein hat
die Zeichen der Zeit mit dem demografischen Wandel
verstanden und handelt entsprechend." Zur Zeit
unterhält der Bauverein 405 seniorengerechte
Wohnungen. Dabei steht die Barrierefreiheit in allen
Wohnbereichen im Vordergrund. Teils mit abgesenkten
Duschwannen mit Sitz, bodengleichen Schwellen zu
Terrasse oder Balkon, überbreite Türen für
Rollstuhlfahrer, Haltegriffe und durchdachte
Elektroinstallationen sorgen für Erleichterungen im
Alltag. Gemeinsam mit Pflegefachkräften will der
Bauverein seinen Beitrag zu selbständigem Wohnen und
eigener Haushaltsführung leisten. So im Schwarzen
Weg, Albinmüllerweg und in Arheilgen in der
Wechslerstraße, Beyerstraße und Ettesterstraße.
Überall
entstehen im Stadtgebiet neue seniorengerechte
Wohnungen. Aktiv ist der Bauverein neben dem
Mietwohnungsbau bei Eigenheimen. 100
barrierefreie Eigentumswohnungen entstehen
derzeit am Donnersbergring. 24 Wohneinheiten wurden in
der Arheilger Ettesterstraße gebaut. In Kranichstein
engagiert man sich in Kooperation mit dem Wohnpark:
Die Mieten liegen dort niedriger bei Nutzung der
dortigen Dienstleistungen. Ein neues Projekt
koordiniert der Bauverein mit "Wohnsinn",
ebenfalls in Kranichstein. Hier sollen kleine und
überschaubare Einheiten für kleine Familien mit
Gemeinschaftsräumen entstehen. Mit Befriedigung nimmt
die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus zur Kenntnis, dass
der Bauverein die demografische Entwicklung beobachtet
und die Wohnungsbestände dem angepasst werden. Wie
das finanziert werden soll, ist für Hans Jürgen
Braun klar: Mit Reinvestierung von Gewinnen und dem
Verkauf alter Wohnungen an Mieter.
Die
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus weist auf das
10-jährige Jubiläum am 10 September 2005 hin. Ab
15:00 Uhr wird im Gründungslokal "Weißer
Schwan" in Arheilgen gefeiert. Alle
Seniorenorganisationen sind eingeladen. Unter www.spd60plus-darmstadt.de
ist man zudem im Internet vertreten.
August 2005
|
Seniorensport
nach Zentralbadschließung geregelt
SPD-Senioren
loben Lösung mit Merck-Sporthalle
Mit
Beginn der Sommerferien wird das Zentralbad für die
Sanierung geschlossen. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus
hat dies zum Anlass genommen, nach den Auswirkungen für den
Seniorensport zu fragen. Oberbürgermeister Peter Benz lobt
in seinem Antwortschreiben die Firma Merck, die bereit ist,
ihre Halle zur Verfügung zu stellen.
Der
Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft, Walter
Schmidt, selbst Mitglied im Sportausschuss, schließt
sich dieser Auffassung an: "Hinzu kommt die
hervorragende Infrastruktur mit Parkplätzen und
Straßenbahnanbindung." Zu klären ist das Angebot für
die Wassergymnastik. Hier wird es
bald eine Lösung geben. Entweder kommt das
Nordbad oder das Bessunger Bad zum Zuge.
"Unabhängig
davon bleibt auch weiterhin das Angebot während der
Sommerbadesaison auf der Insel des großen Woogs an den
Samstag-Vormittagen für den Seniorensportclub zu
erhalten," so der Oberbürgermeister.
Unterstützt
werden die positiven Aussagen durch eine Magistratsvorlage:
Dort wird in der neuen Nutzungszeitenstruktur betont,
"dass zu allen Tagen während der Woche ein Angebot
für die Öffentlichkeit in irgendeinem Bad des
Eigenbetriebes Bäder gewährleistet ist."
Juni 2005
Walter
Schmidt folgt auf Christel Trautmann
Jahreshauptversammlung
der stark motivierten SPD-Senioren
Neuer
Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus
wurde mit einstimmigem Votum Walter Schmidt. Der
Stadtverordnete wird die Arbeit der in den Taunus verzogenen
langjährigen Vorsitzenden Christel Trautmann fortsetzen,
wie er betonte. Die Einführung einer gewählten
Seniorenvertretung (Seniorenbeirat) wird er in gleicher
Weise mit Rückendeckung des Vorstandes vorantreiben. Walter
Schmidt sieht wachsende Aufgaben durch die demografische
Entwicklung auf die politisch stark motivierten SPD-Senioren
zukommen: "Die Wünsche und Bedürfnisse älterer
Menschen müssen in den nächsten Jahren stärker in das
Bewusstsein rücken, dabei werden wir immer auf
einen Konsens zwischen den Generationen
achten." Besonders die Segmente Verkehr,
Stadtentwicklung, Wohnumfeld, Sport und die Vereine sollten
mehr auf die Senioren ausgerichtet werden. Für die
parlamentarische Umsetzung dieser Ziele schlagen die
SPD-Senioren einstimmig Rosemarie Eberle, Walter Schmidt,
Dr. Wolf-Dietrich Schulze und Klaus Wieland für die
nächste Stadtverordnetenversammlung vor.
Zum
Abschied von Christel Trautmann war auch
Unterbezirksvorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Glenz
in die Jahreshauptversammlung gekommen. Er hob die enormen
Verdienste der ehemaligen Landtagsabgeordneten hervor und
dankte ihr im Namen der SPD und vielen Darmstädterinnen und
Darmstädtern. Christel Trautmann war sozial im VdK und
im Kirchenvorstand engagiert. Der zweite Vorsitzende der AG
60plus, Lothar Zerull, fasste den Dank des Vorstandes der
SPD-AG60plus mit den Worten zusammen: "Christel hat uns
immer mit ihrem Engagement mitgerissen."
|
SPD-AG60plus:
FDP entfacht Generationenkampf
"Vorsätzliche
Spaltung der Gesellschaft"
Als
verheerend und menschenverachtend bezeichnet die
Darmstädter SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft
60plus die jüngste Pressemitteilung des FDP-Kreisvorsitzenden und
Stadtverordneten Jan Dittrich.
Der Bundesvorsitzende
der FDP-Jugendorganisation "Junge
Liberale" hatte
unter der Überschrift "Alte, gebt den Löffel
ab", für eine Umverteilung der Einkommen
zugunsten der jungen Leute geworben.
"Damit entfacht die FDP einen
Generationenkampf," sagt
die AG60-Vorsitzende Christel Trautmann.
"Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die
FDP den CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Gehrke
unterstützt, kann dies nur zum Nachteil der
Darmstädter Senioren sein." Die
Arbeitsgemeinschaft 60plus sieht das Vorgehen der
FDP als "vorsätzliche
Spaltung der Gesellschaft". "Das sollte am
Sonntag mit dem
Stimmzettel gebührend beantwortet werden."
|
Wohnsituation
rechtzeitig auf das Alter ausrichten
SPD-Seniorenarbeitsgemeinschaft
im Gespräch mit "WohnSinn"
"Viele
Menschen verdrängen einfach, dass Wohnen im Alter
Umstellungen erfordert", Hanne Schäfer von der Bau-
und Wohngenossenschaft "WohnSinn" in Kranichstein
will dies ändern. Dabei baut sie auf die holländische
Methode OWOG: Ein Brainstorming-System zur Einbringung und
Bewusstbarmachung der jetzigen
Wohnsituation. "Was gefällt mir nicht - was muss ich
verbessern?" Die sich daraus entwickelnde Diskussion
ermutigt die Menschen, sich mit ihrer Wohnsituation selbst
auseinander zu setzen, statt passiv und damit eventuell auch
negativ in die Zukunft zu blicken.
Hanne Schäfer hat diese Methode jetzt an
Vorstandsmitgliedern der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus
erneut erprobt. Deren stellvertretende Vorsitzende Sigrid
Arras lobte das Engagement und wünschte sich viele
Brainstormings dieser Art. "Ich begann mit 50 Jahren
damit, mich auf altersgerechtes und damit barrierefreies
Wohnen umzustellen." Laut Hanne Schäfer sind 80
Prozent der Menschen in der Lage, in ihrer Wohnung auch im
Alter zu bleiben. "Oft sind nur geringfügige
Investitionen notwendig - auch Treppen sind kein Hindernis
für altersgerechtes Wohnen." Hanne Schäfer nahm mit,
dass die SPD-Seniorinnen und Senioren eine
Vorstellung der "OWOG-Methode" in den
Darmstädter Stadtteilen wünschen.
Mit
großem Interesse nahmen die SPD-Senioren die Vorstellungen
der Kranichsteiner Bau- und Wohngenossenschaft "WohnSinn"
zur Kenntnis. In vorbildlicher Weise hat sich hier eine
Gruppe mit hoher Sozialverantwortung zusammengefunden. Hanne
Schäfer: "Jung und Alt, Behinderte und
Nichtbehinderte, Deutsche und Migranten leben hier zusammen,
man ergänzt sich ganz hervorragend. Die Nutzung durch
gleichberechtigte Genossenschafts-Mitglieder, statt Rendite
steht im Vordergrund. Sicherheit, soziale Kontakte, eine
gute Infrastruktur und gegenseitiges Helfen sind die Säulen
von "WohnSinn". Zudem liegen die Liegenschaften
von "WohnSinn" im neuen Kranichsteiner Wohngebiet
K6, mit der Straßenbahn vor der Haustür. Car sharing wird
groß geschrieben - "und das funktioniert
wunderbar," so Hanne Schäfer. Jetzt will man
ergänzend zu den Gemeinschaftseinrichtungen ein Cafe
einrichten. "WohnSinn ist eine Insel in unserer kälter
gewordenen Gesellschaft," bemerkte ein Teilnehmer und
bekam dafür Beifall.
(26.11.2004)
Siehe
auch www.wohnsinn-darmstadt.de
|
Schützenhilfe für die
kommunale Seniorenvertretung
Seniorenbeirat: Darmstädter SPD-Senioren sehen sich bestätigt
„Der
Vorstand der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus steht einstimmig
hinter der Forderung nach einer gewählten und damit demokratisch
legitimierten Seniorenvertretung für alle Darmstädter
Bürgerinnen und Bürger,“ Vorsitzende Christel Trautmann sagt
dies mit allem Nachdruck. Der SPD-Unterbezirksparteitag hatte den
Antrag an den Sozialarbeitskreis der Stadtverordnetenfraktion
verwiesen. Trautmann: „Deren Plazet haben wir, jetzt suchen wir
Verbündete, um einen möglichst breiten Konsens im Stadtparlament
zu erzielen.“
Schützenhilfe für die Einführung des
Seniorenbeirates hat die AG 60plus durch die positiven Aussagen
des hessischen Landesseniorenrates erhalten, der Seniorenbeiräte
ausdrücklich empfiehlt. Auch die Landesregierung steht voll
dahinter, wie eine Aussage von Staatssekretär Gerd Krämer vom
hessischen Sozialministerium am 23. Juni 2004 beim Hessentag in
Heppenheim belegt: „Die
Erfahrung und Sicht der älteren Generation muss stärker in das
kommunalpolitische Geschehen eingebunden und zum Wohle der
Allgemeinheit genutzt werden. Die ehrenamtlichen Beiräte sind als
Interessenvertretung der älteren Generation ein wichtiges Bindeglied zwischen den Senioren und der Kommune.“
– Zitatende.
Kommunale
Seniorenbeiräte gibt es bereits in hessischen Städten zum
Beispiel Kassel, Wiesbaden, Gießen, Wetzlar und in vielen
Nachbargemeinden. Sie haben das Ziel, spezifische Interessen der
älteren Menschen in politische Entscheidungsprozesse, gegenüber
Verwaltung, der Wirtschaft und im kulturellen und sozialen
Bereich, einzubringen. Die AG 60plus sieht hier eine notwendige
Beteiligung der Seniorinnen und Senioren, um sich eine Teilhabe in
allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu sichern.
„Eine
gewählte Seniorenvertretung ist gleichermaßen allen Gruppen,
Vereinen, Verbänden, Kirchen und Parteien verpflichtet,“ so
Christel Trautmann. „Alle
Gruppierungen, einschließlich Parteien, können sich mit Listen
oder Listenverbindungen zur Wahl stellen.“
Rechtlich
beruht die Einführung eines Seniorenrates in Darmstadt auf
Paragraph 8c der Hessischen Gemeindeordnung. Darin wird auch das
Rede- Anhörungs- und Vorschlagsrecht geregelt. „Die
zuständigen Organe der Gemeinden können hierzu entsprechende
Regelungen festlegen.“ Und genau dazu fordern die Darmstädter
SPD-Senioren ihr Stadtparlament auf. „Die Stadtverordneten
sollen den Magistrat beauftragen, dieses Satzungswerk zu
erarbeiten und zur Diskussion zu stellen,“ Der Vorstand zeigt
sich zuversichtlich, hat er doch positive Signale aus der eigenen
Partei und aus anderen Gruppierungen erhalten.
Auf
Bundesebene bestehen etwa 1.500 Seniorenvertretungen. In Hessen
sind es bereits über 100. In fünf Bundesländern ist die
Beteiligung älterer Menschen an den kommunalen
Entscheidungsprozessen gesetzlich geregelt. Da kann Darmstadt
nicht weiter abseits stehen, zumal es am 31. Dezember 2003 bereits
32.812 Mitbürgerinnen und Mitbürger über 60 Jahre gab, was
einem Prozentsatz von 23,7 entspricht.
(07.08.2004)
SPD-Senioren
begrüßen Unfallschutz für Ehrenamtliche
„Bürgerschaftliches
Engagement wird aufgewertet“
„Für
unsere Gesellschaft wird es gerade in der momentanen
Umbruchphase immer wichtiger, dass freiwilliges Engagement
aufgewertet wird,“ so die Vorsitzende der
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in Darmstadt, Christel
Trautmann. „Wir begrüßen daher die Gesetzesvorlage der
Bundesregierung zur Verbesserung des Unfallschutzes für
ehrenamtlich Engagierte.“
Ob
in der Kirchengemeinde, in den Sozialverbänden, im
Sportverein, wer im Interesse einer Kommune ehrenamtlich
tätig ist, in einer Bürgerinitiative oder als Schöffe,
alle werden vom neuen Gesetz profitieren. „Gerade ältere
Menschen haben sich mit ihrem Engagement für unsere
Gesellschaft hervor getan,“ Christel Trautmann sagt dies
mit einigem Stolz. Auch der Schutz der Menschen, die sich
freiwillig in Rettungsorganisationen engagieren, wird
verbessert. Diesen Versicherten
sollen künftig auch Sachschäden ersetzt werden. Mehr als
zwei Millionen Menschen können von der Neuregelung
profitieren. Die Bundesregierung entspricht damit der
Empfehlung der Enquete-Kommission des Bundestages. Dies auch
vor dem Hintergrund, dass viele Kommunen verstärkt auf
Bürgerbeteiligung zur Sicherung ihrer Infrastruktur setzen.
Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates. Der
SPD-Bundestagsabgeordnete und Kandidat für das Amt des
Oberbürgermeisters, Walter Hoffmann, geht davon aus, dass
CDU und CSU das Gesetz passieren lassen.
(Juli 2004) |
SPD-Senioren
wollen gewählten Beirat
„Ältere
Menschen besser in Entscheidungen einbinden“
„Darmstadt
braucht einen Seniorenbeirat mit Beratungs- und
Mitwirkungsrechten in den städtischen Gremien.“ Die
Jahreshauptversammlung der Darmstädter
SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus unterstützte einstimmig
einen entsprechenden Antrag des Vorstandes. Die zuvor
wiedergewählte Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft
begründete dies vor allem mit dem notwendigen erweiterten
Mitspracherecht. „Was zum
Beispiel in Städten wie Wiesbaden und
Kassel oder in Nachbargemeinden
unter anderem in Seeheim-Jugenheim bestens
funktioniert, sollte auch
in Darmstadt eingeführt werden,“ Christel
Trautmann und ihr Vorstand hatten sich dort eingehend
informiert.
Der
neu zu installierende Seniorenbeirat soll und kann den
Seniorenrat e.V. nicht ablösen, die Verdienste des
Seniorenrates sind unbestreitbar und seine Aktivitäten
wie Besuchsdienste, Senioren-Internet-Cafes,
Info-Veranstaltungen usw. bleiben hiervon unberührt. Trautmann:
„Auf keinen Fall wird der neu zu gründende
Seniorenbeirat die in der Seniorenarbeit tätigen Vereine
ersetzen, sondern braucht deren Erfahrung und
Unterstützung."
Christel
Trautmann betonte, dass bei der sich immer noch
fortsetzenden demografischen Entwicklung der immer
größer werdenden Bevölkerungsgruppe der älteren
Menschen eine immer größer werdende gesellschaftliche
Bedeutung zukomme. „Senioren sind daran interessiert, im
Kontext mit anderen Gruppen das öffentliche leben in
Darmstadt zu gestalten und mitzutragen. Wir möchten nicht
fremdbestimmt sein und Faktoren, die unser Leben
beeinflussen, nur als „Konsumenten“ erleben. Der
Seniorenbeirat ist ein politisches Gremium, was diesen
Anforderungen gerecht wird.“
Der
gesamte Vorstand wurde auf zwei Jahre neu gewählt: 1.
Vorsitzende Christel Trautmann, stellvertretende
Vorsitzende sind Sigrid Arras und Lothar Zerull. Als
Pressesprecher und Schriftführer fungiert Klaus Wieland,
Rechner ist Kurt Spott. Der geschäftsführende Vorstand
wird flankiert von den Beisitzern Dankwart Bergemann,
Klaus Buchmann, Rosemarie Eberle, Harold Faust, Frauke
Fitjer, Friedrich Rothaug, Friedrich Schmidbauer und
Wolf-Dietrich Schulze.
Weitere
Anträge: Der Unterbezirksvorstand wird aufgefordert, die
Senioren besser auf der Stadtverordnetenliste ab 2006 zu
platzieren. Sorgen macht sich die AG 60plus um den
Fortbestand der Freiwilligen Agenturen. Bei allen Plätzen
mit Kopfsteinpflaster, wie dem Luisenplatz, sollen die
Zwischenräume mit Sand verfüllt werden, um ein
sichereres Begehen zu gewährleisten.
Juni 2004
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Zündstoff AGENDA 2010
|

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Viele Statements
vom Podium und heiße Diskussionsbeiträge gab es bei der
Veranstaltung zur Agenda 2010. V.l.n.r.: Dietmar Glaser
(AfA Hessen-Süd), Marianne Weg (Gender Mainstreaming),
Walter Hoffmann MdB, Moderatorin Petra Fuhrmann MdL, Dr.
Klaus Kübler (AG 60-Bundesvorstand) und Nadine Ruf von
den Jusos.
Dr. Klaus Kübler stellte die Frage in den Raum, ob
"Überalterung" schon als Begriff
diskriminierend ist. Das Generationenproblem sei wenig
sensibilisiert in der Gesellschaft. Die Kürzungen bei den
Rentnern ließen sich so leichter durchführen.
19.03.2004
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Generationenkonflikt?
Unsere Fotomontage zeigt den stellv. Bundesvorsitzenden der
AG 60plus, Dr. Klaus Kübler und Nadine Ruf von den Jusos.
Beide betonten, dass die Generationskonflikte im
Grunde Konflikte um Besitzstände sind.
Dr. Kübler: "Die Alten haben das Gefühl, dass sie zu
Sündenböcke der Nation gemacht würden."
Kommt eine neue Altersarmut?
Wie wirkt sich der Niedriglohnsektor aus? |
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Rechte
Gewalt 65 Jahre nach der Pogromnacht
Plakatausstellung
in der Erich-Kästner-Schule
Rechte
Gewalt, Rassismus und den aktuellen Antisemitismus prangert eine
Plakatausstellung in der Kranichsteiner Erich-Kästner-Schule an.
Die integrierte Gesamtschule mit Direktor Dr. Michael
Hüttenberger an der Spitze, die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus
und die "Aktion Gesicht zeigen" fungieren als
gemeinsame Veranstalter. Mit einem unter die Haut gehenden
Eröffnungsprogramm machten sie und Schülerinnen und
Schüler klar, wie stark nach den Äußerungen des
CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann, Antisemitismus in Deutschland
wieder in einigen Kreisen salonfähig ist.
Moritz Neumann
Schirmherr Moritz Neumann, Vorsitzender
der Jüdischen Gemeinde in Darmstadt, sprach die jüngsten
Schändungen jüdischer Friedhöfe an: "Es ist an der Zeit,
dass unsere stabile demokratische Gesellschaft dies als direkten
Angriff auf unsere demokratische Solidargemeinschaft versteht und
nicht als Angriff auf Minderheiten." Zuvor hatte Dankwart
Bergemann für die SPD-AG 60 plus mit dem Zitat
"Der Feind steht Rechts" von Reichskanzler Joseph Wirth
(Zentrum, Vorläufer der CDU), an einen Mahner in der Weimarer
Republik erinnert. Unser Foto zeigt Moritz Neumann mit zwei
Plakaten. Auf dem linken Plakat ist das immer noch angsterfüllte
Gesicht eines Jungen nach seiner Befreiung durch die US-Armee aus
dem KZ zu sehen. Daneben beeindruckend ein Tumor im Kopf in Form
eines Hakenkreuzes. (Siehe auch: Fotogalerie)
09.11.2003
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„Menschenverachtende Altersbegrenzung in der Medizin“
SPD-Senioren
fordern neue Wertedebatte
Mit
Empörung reagiert die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus in Darmstadt
auf die Überlegung einiger Wissenschaftler, eine medizinische
Altersbegrenzung für betagte Bürgerinnen und Bürger einzuführen.
Die Vorsitzende der AG 60plus, Christel Trautmann, spricht vom einem
zynischen und menschenverachtenden Denkmechanismus in den Köpfen
dieser Wissenschaftler. „Das passt zur aktuellen Diskussion, in
der Gesundheit zunehmend als ein zu mindernder oder zu
eliminierender Kostenfaktor gesehen wird,“ Christel Trautmann
schließt sich den Worten von SPD-Gesundheitspolitikern im Land
Hessen an: „Hier liegt auch ein Ergebnis einer verlogenen
Demographiedebatte vor.“ Dabei geht sie noch weiter und vergleicht
damit die Nazi-Ideologie von lebenswertem und lebensunwertem
Leben.
Man
kann nicht unser gesamtes Gesellschaftssystem nach
marktideologischen Gesichtspunkten ausrichten, wir fordern eine neue
Wertedebatte, in der sich alle Gruppen der Gesellschaft einbringen.
Am Ende muss stehen, dass der Mensch im Mittelpunkt und nicht die
kapitalorientierte Unternehmensführung steht.“ In
die richtige Richtung gehe eine Ethik, die Menschen vor unnötigen
und verlängertem Leiden schützt, so die Vorsitzende der
SPD-Seniorengemeinschaft: „Patienten-Verfügungen sind dabei sehr
hilfreich.“
06-2003
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„Mit
eigener Homepage in die Politik einklinken“
SPD-Senioren nutzen
moderne Medien
Dass
das Internet inzwischen alle Alterschichten erobert hat, beweist die
Arbeitsgemeinschaft 60plus der Darmstädter SPD. „Unsere
Internetseiten unter www.spd60plus-darmstadt.de
sind der Beweis, dass wir uns voll in die Politik einklinken. Wir
wollen aktuelle Sachinformationen bieten und mit unserer Meinung im
weltweiten Netz nicht hinter dem Berg halten,“ so die Vorsitzende
Christel Trautmann. Zu diesen Informationen gehört zum Beispiel die
Feststellung der Universität in Bonn, dass ältere Menschen
entgegen landläufiger Meinung sicher und gut Autofahren
können.
Der
SPD-Unterbezirksparteitag hat jüngst den Antrag der
Arbeitsgemeinschaft für eine Fachkonferenz „Älter werden in
Darmstadt“ beschlossen. Christel Trautmann: „Momentan laufen die
Vorbereitungen dafür an. Wir denken, dass es eine auch für
Jüngere hochinteressante Veranstaltungsreihe geben wird –
schließlich werden und wollen alle alt werden. Hier gibt es
Gelegenheit, die Qualitäten für
das Älter werden zu verbessern.“ Der Vorstand der
SPD-Senioren bietet schließlich selbst ein Beispiel, wie aktiv man
bleiben kann – wenn man sich geistig fit hält und sich vor allem
in die Politik vor Ort, der Kommunalpolitik, einmischt. Und da
hat die AG60plus in Darmstadt künftig noch einiges vor.
Mai 2003
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"Bei der Post entscheiden Computer
am Bürger vorbei“
SPD-Senioren
geißeln Abbau der Briefkästen
Zum Widerstand gegen
das Abmontieren der Briefkästen fordert die SPD-Arbeitsgemeinschaft
60plus vor allem die älteren Menschen auf. „Die Deutsche Post AG
handelt damit gegen die Seniorinnen und Senioren,“ so die Vorsitzende
Christel Trautmann. Das
Argument der Post, die Wege zum nächsten Briefkasten seien nicht länger
als 500 Meter Luftlinie, lässt die AG 60plus nicht gelten. „Gerade für
ältere und gehbehinderte Menschen bedeuten weitere Wege immer
zusätzliche Anstrengungen. Besonders dann, wenn der „Briefkastenklau“
in der Nähe von Altenwohnanlagen stattfindet.“ Die
SPD-Arbeitsgemeinschaft sieht diesen Serviceabbau auch im Zusammenhang mit
der Schließung von Geschäften in Wohnbereichsnähe in vielen
Stadtteilen. Christel Trautmann: „Hier waren bei der Post wieder
Computer am Werk, die an den Menschen vorbei entschieden haben. Service
und Kundenfreundlichkeit wird offenbar bei der Post trotz drohender
Konkurrenz immer kleiner geschrieben, wie erklärt sich sonst, dass die
letzte Leerung der Kästen am Luisenplatz und an der Post am Hauptbahnhof
bereits um 19:00 Uhr erfolgt?“
Die
SPD-Arbeitsgemeinschaft ruft alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger zum
Protest und Widerstand gegen den Serviceabbau der Post auf. Unter der
Telefonnummer 01805 – 32 33 23 oder bei der Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post, Abteilung Verbraucherservice, Postfach 80 01
in 53105 Bonn, können die massiven Proteste abgegeben werden.
April 2003
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