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Die
Arbeitsgemeinschaft ”SPD 60plus” Unterbezirk Darmstadt-Stadt
Am
25.9.1995 wurde auf Unterbezirksebene die AG ”SPD 60plus” gegründet.
Sie versteht sich als Forum zur Information und Diskussion. Ziel
der Arbeitsgemeinschaft ist es:
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aktuelle
und grundsätzliche Themen mit Mitgliedern und interessierten Gästen
in offenen und regelmäßigen Zusammenkünften zu diskutieren. |
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für
ältere Mitglieder der Partei erweiterte Mitwirkungsmöglichkeiten zu
schaffen |
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die
jahrzehntelange Erfahrung der Senioren in die praktische Arbeit der
SPD einzubinden |
Mit Beginn der
Diskussion über die Rentenreform ist die Formel „demografischer
Wandel“ in aller Munde. Die AG 60plus hat sich seit den 80er Jahren
damit befasst und versucht, in der Öffentlichkeit eine differenzierte
Betrachtung dieser Entwicklung zu erreichen. Es ist vor allem wichtig, die
positiven Aspekte des demografischen Wandels herauszustellen.
 | Ältere
scheiden früher (oftmals ungewollt) aus dem Berufsleben aus, sind
gesünder und verfügen in der Regel über mehr Geld als früher. |
 | Sie sind mehr
als früher bereit und in der Lage soziale Aufgaben zu übernehmen |
 | Sie wollen
sich am öffentlichen Leben beteiligen und Verantwortung übernehmen |
 | Sie entwickeln immer mehr
Modelle der Selbsthilfe und der
gegenseitigen Hilfe |
 | Sie
leisten einen erheblichen Beitrag zum Wohlergehen der jüngeren
Generation, z.B. durch Netzwerke und Projekte „Alt hilft Jung“ und
nicht immer - aber auch - im Familienverband. |
Wir halten es für wichtig, diese Fakten öffentlich zu vertreten, weil
sonst völlig zu unrecht der demografische Wandel als gesellschaftliche
Belastung verstanden wird. So war in der Argumentation um die
Notwendigkeit einer Rentenreform häufig nicht darauf hingewiesen worden,
dass die geringe Geburtenrate ein gleichgewichtiger Faktor im
demografischen Wandel ist und die Finanzierung der Renten ebenfalls
entscheidend von der Zahl und der Qualität der Arbeitsplätze abhängt.

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