|
Das Kloster Speinshart ist - mit teilweisen Unterbrechungen - seit
1996 eine Baustelle. Die gesamte Vierflügelanlage bedarf einer
grundlegenden Sanierung. Neben relativ groben Arbeiten am Dachstuhl
und am Mauerwerk werden auch verschiedene Malereien und Stuckaturen
restauriert.
Sven Oehmig und Dagmar
Opiola haben die restauratorische Fauchbauleitung. Frau Opiola kennt
nach fast 12 Jahren Arbeit im Kloster Speinshart fast alle Zimmer.
Ihre Aufgabe ist es, neben Befunduntersuchungen und Restaurierungen
an den verschiedenen Wand- und Deckenbildern, einen kritischen Blick auf die
fachgerechte Arbeitsweise der vielen Handwerksfirmen zu werfen.
Seit 2005 sind nun die
Handwerker im Bauabschnitt II beschäftigt. Diese Bauphase umfasst
unter anderem die ehem. Räume des Abtes im Westflügel der Klosteranlage. Hier sind
auch die ehem. Empfangs und Repräsentationsräume des Klosters.
Künftig soll hier die Internationale Begegnungsstätte ihre neuen
Räume bekommen. Die Kosten für diesen zweiten Bauabschnitt werden
auf rund 5,06 Millionen Euro veranschlagt.
Bereits abgeschlossen
ist die Sanierung des Ostflügels. Dort hat der Konvent bereits die
renovierten Räumlichkeiten bezogen. In den kommenden Jahren gilt es
dann noch den Südflügel zu restaurieren. Dort befindet sich zum
Beispiel das Sommerrefektorium mit einer herrlichen
Rokoko-Stuckdecke. Dieser geplante Bauabschnitt III ist die letzte großen Baumaßnahmen,
zu der auch die Sanierung der Fassade gehört, damit das Kloster auch
nach außen hin seine barocke Würde präsentiert. |