Titel und Medaillen bei den deutschen Meisterschaften für die Fahnenschwinger des Spielmannszuges
Hinten v. li.: Gertrud Vath, Beate Schäfer, Claus Böhlecke, Christian
Stolz, Melanie Bach
vorne v. li.: Merle Rüttiger, Christoph Böhlecke, Sebastian Böhlecke
Bei den deutschen Meisterschaften im Fahnenschwingen in Glauchau bei Chemnitz konnten die Fahnenschwinger des Spielmannszuges Tauberbischofsheim zahlreiche Medaillen und gute Platzierungen erlangen.
Claus Böhlecke wurde Deutscher Meister im Fahnenschwingen bei den B – Fahnen und Dritter bei den A – Fahnen. Ebenfalls sehr gute dritte Plätze und damit jeweils die Bronzemedaille, erkämpften sich Christian Stolz und Sebastian Böhlecke . Mit dem undankbaren und denkbar knappen 4. Platz mussten sich Christoph Böhlecke im Einzel und die Synchrongruppe mit den Großfahnen ( Gertrud Vath, Melanie Bach, Beate Schäfer, Merle Rüttiger von den „Fränkischen Herolden Unterschüpf“ und Christian Stolz ) begnügen.
Die unangenehmste Aufgabe blieb jedoch Gertrud Vath. Deutschlandweit war sie neben einer Starterin aus Rastatt die einzige in Ihrer Altersklasse die die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft überhaupt geschafft hat. Da je Altersklasse aber mindestens 3 Starter antreten müssen, wurde sie mit den Herren zusammengelegt. Angesichts dieser Konkurrenz ist ihr 6.ter Platz ( bei wenig Abstand zum 4.ten ) hervorragend.
Anders wie beim Fahnenhochwerfen wird bei diesen Meisterschaften, wie bei anderen Sportarten auch, im Einzel eine Pflicht und eine Kür präsentiert. Hierbei muss der Wettkämpfer, unter Einhaltung vieler Formvorschriften, sein Geschick und sein Können unter Beweis stellen. Bei den Gruppenwettbewerben wird, neben der Technik, die Umsetzung zwischen Musik und Fahnenspiel, Choreographie, Schwierigkeit und vor allem Synchronität bewertet.