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Die Gründung des Spielmannszuges geht auf das
Jahr 1911 zurück. Zur damaligen Zeit existierte der katholische
Jünglingsverein, dessen Bestandteil der Spielmannszug war. Die Leitung
des Spielmannszuges hatte Jakob Ehresmann.
Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914
wurden einige Spielleute zum Militärdienst herangezogen, aus diesem
Grund ruhten die Aktivitäten des Spielmannszuges. Es wurde in einer
kleinen Gruppe geübt, jedoch keine Auftritte bestritten.
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Nach Beendigung des Krieges übernahm Jakob
Ehresmann erneut die Stabführung im Spielmannszug, jedoch nur bis 1920,
als er die „Frohsinnskapelle“ gründete, den Vorläufer der heutigen
Stadt- und Feuerwehrkapelle. Von diesem Zeitpunkt an übernahm Martin
Baumbusch die Leitung.
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In den Jahren bis 1933 existierten zwei Spielmannszüge
nebeneinander. Zum einen war dies der Spielmannszug der Freiw.
Feuerwehr und ein Spielmannszug der SA, für den Pfeifer und Trommler
ausgebildet wurden. An einer Hauptversammlung der Feuerwehr in den
Jahren 1933 / 34 (kein genaues Datum bekannt) wurde der Spielmannszug
der Freiw. Feuerwehr aufgelöst, und die Spielleute in die aktive Wehr
übernommen.
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Während des zweiten Weltkrieges ruhten die
Aktivitäten des Spielmannszuges erneut und wurden erst mit Beendigung
dessen wieder aufgenommen.
Es war wieder Jakob Ehresmann, der die
Stabführung im Spielmannszug übernahm, unterstützt von Karl Horn.
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Ab 1951 widmete sich Jakob Ehresmann der Stadt-
und Feuerwehrkapelle und an die Spitze des Spielmannszuges kam Josef
Wohlfarth, der von Jakob Ehresmann unterstützt wurde.
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Im Zeitraum 1956 / 57 trat Josef Wohlfarth
wieder als Stabführer zurück und der Umstand, dass Jakob Ehresmann die
Altersgrenze von sechzig Jahren erreichte und somit aus dem aktiven
Dienst in der Feuerwehr ausschied, verhalf dem Spielmannszug wieder zu
einem Stabführer. Dieser Umstand war ein Meilenstein in der Geschichte
des Spielmannszuges, denn von nun an kümmerte sich Jakob Ehresmann
intensiv um den Spielmannszug. Innerhalb zweier Jahre war der
Spielmannszug auf zirka 20 Spielleute angewachsen. Zu den bisherigen
Pfeifern und Trommler wurden Hornisten, gr. Trommeln und
Landsknechttrommeln integriert. Später kamen zudem noch Fanfaren hinzu.
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Ab dem Jahr 1961 sah man sich nach einem
zweiten „Mann“ um, der Jakob Ehresmann würdig vertreten konnte. Man
stieß auf Bruno Block, der zeitweilig Ehresmann bei Auftritten und
Proben vertrat. 1966, im Rahmen der Feierlichkeiten anläßlich des 70.
Geburtstages von Jakob Ehresmann, wurde der Stab an Bruno Block
übergeben.

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Die Aktivitäten stiegen erneut an, so nahm der
Spielmannszug 1975 das erste Mal am Altstadtfest teil. 1977 wurde zu
der bereits bestehenden Feuerwehruniform eine Tracht angeschafft, mit
der man an der Prunksitzung in Tauberbischofsheim erstmalig öffentlich
auftrat.
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Besuche in den Partnerstädten Duderstadt und
Vitry le Francais gehören seither regelmäßig zum Auftrittsvolumen des
Spielmannszuges.
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1986 erfolgten die ersten Auftritte der von
Bruno Block neu gegründeten Fahnenschwingergruppe bei den
Faschingsumzügen in Würzburg und Assamstadt.
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Im Jahre 1993 wurde der Spielmannszug e.V.
gegründet.
1996 übernahm Claus Böhlecke die Fahnenschwingergruppe von Bruno Block.
Seit 1997
nehmen die Fahnenschwinger erfolgreich an Meisterschaften teil.
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1998 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Der Spielmannszug
bekam seinen eigenen Vereinsraum, in dem alle Instrumente und sonstigen
Utensilien aufbewahrt werden konnten.
Mit Beginn der 90er Jahre wuchs die Mannschaftsstärke der Aktiven auf
über 40. Erste Teilnahmen an musikalischen Wertungsspielen waren von
Erfolg gekrönt.
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2001 ging eine Ära zu Ende.
Im Rahmen der 90 Jahr Feier übergab Bruno Block nach 35 Jahren den Stab
an Michael Kronhofmann.
Sein Wirken hat den Spielmannszug bis heute nach innen und außen
geprägt. Bruno Block spielt noch heute aktiv mit.
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2005 gab es die letzte einschneidende Änderung. Michael Kronhofmann
wurde von Rene
Hofmann als Stabführer abgelöst. Diesen Posten hat er bis heute inne.
Rene Hofmann setzt schon, wie zuvor Bruno Block und Michael
Kronhofmann, die
Arbeit des Kreisstabführers fort und so stehen auch zahlreiche
Auftritte des
Kreisspielmannszuges ( Tauberbischofsheim, Wertheim, Markelsheim ) an.
Seit 2010 ist Michael Kronhofmann wieder Kreisstabführer.
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Im Jubiläumsjahr besteht der Spielmannszug aus
45 Aktiven sowie 10 Musiker in
Ausbildung, die mit viel Freude und Elan in die weitere
Zukunft sehen.
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