Zweifache Vizemeisterschaft für die Fahnenschwinger des Spielmannszug Tauberbischofsheim |
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Schon
am Freitag Abend, bei der grandiosen Eröffnungsfeier im Hof des Rastatter
Schlosses, bei der der große Zapfenstreich gespielt wurde, hoben sich die
Teilnehmer des Spielmannszuges durch ihre blau- weißen Uniformen ab und repräsentierten
im großen Rahmen unsere Heimatgemeinde.
Am Samstag war der Tag der Einzelwettbewerbe. Hier debütierten für den
Spielmannszug Sebastian und Christoph Böhlecke in der Pagenklasse
( bis 11 Jahre ). Beide absolvierten ihre Disziplin fehlerfrei vor den strengen
Augen der Wettkampfrichter. Ebenso debütierte Merle Rüttiger für die
„Fränkischen Herolde“ Unterschüpf. Sie trainiert für den Wettkampf beim
Spielmannszug TBB und konnte einen beachtlichen 5. Platz in der Kategorie B1 erkämpfen.
Claus Böhlecke erkämpfte sich an diesem Tag die Vizemeisterschaft in
der Kategorie A2 und verfehlte in der Kategorie B2 nur knapp den 3. Platz. Auch
die Ergebnisse der weiteren Teilnehmer sind beachtlich, angesichts des immer stärker
werdenden Teilnehmerfeldes und gegen die „großen“ Vereine aus dem Süden. Christian
Stolz belegte den 5. Platz in der Kategorie B2 und Gertrud Vath
belegte in der Kategorie B3 den 6. Platz ( wobei sie sich aufgrund mangelnder
Teilnahme weiterer Damen gegen ein wettkampferprobtes Herrenfeld durchsetzen
musste).
Am Sonntag war der Tag der Gruppenwettbewerbe . Hier konnte der Spielmannszug
sich, trotz einer gerissenen Fahnenhalterung, im Gruppensynchronschwingen
durchsetzen und seinen zweiten Vizemeisterschaftstitel feiern. Verstärkt wurde
bei dieser Disziplin der Spielmannszug durch Merle Rüttiger, die hier für
den Spielmannszug startete. Bei der abschließenden Siegesfeier wurde Christoph
Böhlecke als jüngstem Teilnehmer ein Präsent überreicht. Es stellte sich
heraus, dass der Gastgebende Bürgermeister früher in der Kurmainzkaserne
seinen Wehrdienst absolvierte, sowie ein Repräsentant aus Bretten (der nächste
Gastgeber der Landesmeisterschaft 2003 ) aus Oberbalbach stammt. Beide freuten,
bzw. freuen sich die „Bischemer“ wieder zu sehen. Die Welt ist manchmal so
klein.