Informationsportal für die Anwohner der Bolzplätze und Spielplätze in Oberhausen
Hallo und herzlich willkommen!
Wir freuen über das Interesse an unserer Seite!
Bürger gegen Bürokraten!
Wenn Sie jetzt meinen sollten, wir hätten etwas gegen spielende oder bolzende Kinder, dann sind Sie hier falsch. Falls Sie aber meinen sollten, daß wir etwas gegen untätige Beamte und Fehlbesetzungen bei der Stadtverwaltung Oberhausen haben, dann sind Sie hier völlig richtig!
Und jetzt viel Spaß beim Informieren. Ach so, für Anregungen und Ergänzungen sind wir immer sehr dankbar (siehe Impressum).
Die neuesten Nachrichten von den Bolzplätzen gibt es immer auf der Seite Aktuelles.
Wir treten für Kinder und Kinderspielplätze ein. Als Anwohner haben wir schon oft Hilfe geleistet, wenn sich ein Kind verletzt hatte oder von Älteren geschlagen wurde. Wir sammeln Bälle ein, die in unseren Garten fallen, und händigen sie den Eigentümern aus. Aber wir verlieren auch unsere Rechte als Anwohner nicht aus den Augen.
Bolzplätze in Oberhausen dürfen - auf dem Papier - von Kindern und Jugendlichen bis zu 14 Jahren benutzt werden. Die Realität sieht ganz anders aus.
Kinderpädagogischer Dienst der Stadt Oberhausen
Verantwortlich für die Einrichtung und den Betrieb der Bolzplätze ist der Kinderpädagogische Dienst der Stadt Oberhausen (siehe Die Verwaltung) und dort an erster Stelle der Sozialpädagoge Olaf Hinkemeyer.
In den vergangenen Jahren habe ich so viele Erfahrungen mit den für die Spiel- und Bolzplätze zuständigen Ämtern und den dort angestellten Beamten gesammelt, daß ich mein Wissen nun allen Spiel- und Bolzplatz-Anwohnern zugänglich mache.
"Wir spielen auch ganz leise ..."
| In Oberhausen wurden Bolzplätze mit Vorliebe dicht neben Gärten und Balkone gesetzt. |
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Heranwachsende auf dem Kinderspielplatz
Wir sind dagegen, daß Spielplätze und Bolzplätze nicht sachgerecht oder nicht kindgemäß eingerichtet und betrieben werden. Wir sind gegen den Mißbrauch der Kinderspielplätze durch Heranwachsende und Erwachsene, die sich bis in die Nacht hinein dort aufhalten und lärmen. Der Platz wird zu einem gesetzlosen Raum, wo junge Erwachsene all das tun, was man ihnen zu Hause oder in ihrem Wohnumfeld aus guten Gründen verbietet. Jugendliche sollen sich in der Diskothek oder im Jugendheim mit Gleichaltrigen treffen, aber nicht auf dem Kinderspielplatz.
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Der Bolzplatz Roßbachstraße ziehe keine Heranwachsenden an, behauptete Kinderbüro-Chef Olaf Hinkemeyer. |
36 Sitzplätze auf dem Kinderspielplatz
Ein Beispiel für die Maßlosigkeit, mit der der Spielplatz Roßbachstraße betrieben wird: Der Spielplatz enthält 9 normale Parkbänke à 4 Personen. Dies ergibt Sitzplätze für 36 erwachsene Begleiter. Wenn man überschlägig davon ausgeht, daß zu jedem Erwachsenen ein Kind gehört, haben wir insgesamt 72 Personen. Dies reicht dem Betreiber des Platzes aber immer noch nicht: 2 zusätzliche Hochbänke im hinteren Bereich des Platzes, die den Anwohnern ein Dorn im Auge sind, weil sich dort abends Jugendliche und Erwachsene versammeln, blieben auf Betreiben des Sozialpädagogen Olaf Hinkemeyer erhalten.
Kinderspielplätze ziehen Heranwachsende an
Kinderspielplätze sind - wie ihr Name ausdrückt - für Kinder geschaffen. Sie sollten jedenfalls für Kinder geschaffen sein; in Oberhausen trifft das leider oft nicht zu. Erkennungszeichen eines kindgemäßen Platzes ist es, daß ein Jugendlicher den Besuch des Platzes ablehnen wird: "Ich gehe doch nicht auf einen Baby-Platz!" Wenn ein Spielplatz wirklich für Kinder eingerichtet ist, wird sich jeder daran erfreuen!
Nicht sachgerechter Betrieb der Spielplätze und Bolzplätze zeigt sich in Oberhausen durch folgende Indizien:
- Verweigerung allgemeiner Grundstückseigentümer-Pflichten wie Vorgehen gegen nächtliche Ruhestörungen
- Verweigerung allgemeiner Grundstückseigentümer-Pflichten wie Absperren des Platzes außerhalb der Nutzungszeiten
- Gezieltes Verschweigen der Nutzungszeiten vor dem Spielplatz-Publikum und uninformierten Anwohnern: Schilder werden nur auf Anfrage aufgestellt bzw. erneuert
- Wissentliche Falschaussagen durch Spielplatz-Verantwortliche ("Wir haben wiederholt kontrolliert, aber keine Jugendlichen angetroffen"; "Der Bolzplatz ist so angelegt, daß er ältere Jugendliche oder Erwachsene nicht anspricht")
- Die Benutzung der Spiel- und Bolzplätze außerhalb der Nutzungszeit ist gemäß Spielplatzsatzung der Stadt Oberhausen keine Ordnungswidrigkeit, kann also nicht mit einem Bußgeld bestraft werden.
- Verweigerung von allgemeinen Grundstückseigentümer-Pflichten wie Schneeräumen (unter Gefährdung von Passanten und Anwohnern, die am Spielplatz vorbeigehen müssen)
Nicht kindgemäßer Betrieb der Spielplätze und Bolzplätze zeigt sich in Oberhausen durch folgende Merkmale:
- Installation von Spielgeräten, die ihrer Natur nach Jugendliche und Erwachsene anziehen (das Schaukelnest mit einer runden Liegematte, auf der mehrere Personen liegend Platz finden, anstelle herkömmlicher Schaukeln; Bänke fernab von der Straße im Sichtschutz hinter Büschen, wo Erwachsene sich nachts versammeln und trinken; das scheppernde Bolzgitter, wo immer wieder Erwachsene Fußball spielen; die wettergeschützte Holzhütte, in der man öfter Heranwachsende als Kinder hocken sieht.
- Ausdehnung der Nutzungszeit bis in den späten Abend hinein. Seit August 2002 dürfen die Oberhausener Spielplätze noch eine Stunde länger als zuvor, nämlich bis 21 Uhr, und sogar nach Einbruch der Dunkelheit besucht werden. Diese Änderung ging aus vom Kinderbüro unter Olaf Hinkemeyer und wurde vom Rat der Stadt Oberhausen beschlossen. Die Benutzung der Spielgeräte im Finstern hat natürlich keinerlei Sinn und ist sogar gefährlich für die Kinder. Selbst diese verlängerte Nutzungszeit wird auf den Kinderspielplätzen nicht durch Schilder bekanntgemacht; sie wird dem Besucher und auch dem uninformierten Anwohner gezielt verschwiegen.
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Letzte Änderung: 19. Januar 2011