Katzenpsychologie, Katzenverhaltenstherapie


Direkt zum Seiteninhalt

Abenteuerspielplatz Wohnung


Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben müssen,
brauchen viel mehr als ein bisschen Futter und einen Schlafplatz!


Freigang...?

...oder reicht die Wohnung? Eine Katze, die jederzeit das Haus oder Wohnung verlassen und betreten kann, wann sie will, die draußen durch Felder, Wiesen und Gärten streunen und dabei ihren natürlichen Jagdtrieb ausleben kann, ohne dass sie Gefahr läuft, von einem Auto überfahren zu werden, ist zweifelsohne eine glückliche Katze.

Wer die Möglichkeit hat, seiner/n Katze/n Freigang zu gewähren, sollte dies unbedingt tun.

Und wenn das nicht möglich ist? Dann sollte die Katze von klein auf an das Wohnungsleben gewöhnt sein.

Eine Katze, die bereits Freigang genossen hat, wird sich mit der reinen Wohnungshaltung nicht mehr zufrieden geben.
Ausnahmen - und das gilt für alles was die Katze betrifft - bestätigen wie immer die Regel!





Katzen mögen es nicht, eingesperrt zu sein!




Auch in Zoos genießen Katzen immer
mehr Freigang - wenn auch gesichert!


Reine Wohnungshaltung ist für Katzen nicht artgerecht. Doch oft geht es nicht anders. Dann sollte man alles tun, damit die Katze/n trotzdem ein glückliches Leben haben!

Eine kleine Übersicht was Katzen brauchen, die ausschließlich
in einer Wohnung leben müssen, finden Sie hier.


Klicken Sie auf die Fotos oder die Links
für ausführliche Informationen!

Alles, was eine Katze in der Wohnung braucht..



Ein Katzenklo allein macht keine Katze wirklich froh!

Eine Katze muss ihren natürlichen Bedürfnissen
jederzeit nachgehen dürfen



Krallen wetzen gehört dazu!
Klicken Sie auf die Fotos!



Ein sehr wichtiger Punkt: SICHERHEIT!


Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen getroffen werden, wenn eine Katze in eine Wohnung einzieht? Was ist für Katzen gefährlich?

Steckdosen und Kabel interessieren (ältere) Katzen nur wenig. Anders sieht es bei geöffneten Fenstern aus: ein Kippfenster kann leicht zur tödlichen Falle werden. Ein Sturz vom Balkon oder aus dem Fenster der 3. Etage ist auch für eine Katze lebensgefährlich. Viele vor allem blühende Pflanzen sind für Katzen extrem giftig.

Vertrauen ist gut - Absicherung ist besser!
Lesen Sie hier weiter......





Katzen sind neugierig und wahre Kletterkünstler...




Ohne Netz würde sie vermutlich springen...


Zu artgerechter Wohnungshaltung gehört Beschäftigung und Abwechslung!

Am häufigsten leiden Wohnungskatzen unter massiver Langeweile. Eine Wohnungskatze, deren Halter den ganzen Tag außer Haus sind, braucht unbedingt einen gleichaltrigen Artgenossen mit dem sie sich gut versteht.

Dennoch brauchen auch zwei Katzen Beschäftigung, wie Beutefangspiele, bei denen sie sich mindestens einmal pro Tag richtig austoben können. Hier muss der Mensch als Spielpartner herhalten.

Ideal ist es, wenn die Katzen sich auch ihr Futter 'erarbeiten' müssen.
Lesen Sie weiter....




Der Mensch muss das 'Beutetier' bewegen




Eine sinnvolle Beschäftigung für die Katze: Futter oder
Spielzeug aus Katzentrainern oder Fummelbrettern angeln


Darüber hinaus braucht eine Katze auch immer ausreichend
Kratz- und Klettermöglichkeiten. Das Mobiliar kann nur dann verschont bleiben, wenn ausreichende Alternativen geboten werden.

Besonders wichtig sind Aussichts- und Liegeplätze in der sog. '3. Dimension' also in Höhen, die der Katze einen guten Überblick über Wohnung und Zimmer bietet und ihr zusätzlichen Raum bieten.

Aber auch Versteckmöglichkeiten sind wichtig.
Mehr Infos hier






Je höher, je besser.. eine Katze
möchte den Überblick behalten!




Eine Katze nutzt was ihr gefällt...


Last no least ist auch die Ernährung für Katzen, die ausschließlich in Haus oder Wohnung leben müssen, wichtig. Sehr ausführliche Informationen zum Thema artgerechte Katzenernährung finden Sie hier: http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

Übergewicht führt auch bei Katzen zu ernsthaften Erkrankungen. Es belastet das Herz- kreislaufsystem und die Atmungsorgange. Ebenso kann Übergewicht zu Stoffwechselerkrankungen führen. Das Risiko für die Katze an Diabetes, Leber- und Nierenleiden zu erkranken, steigt mit jedem Gramm Fett zuviel.

Eine Katze, die sich nicht viel bewegt, braucht auch nicht viel Futter. Oft frisst gerade eine Wohnungskatze aus lauter Langeweile, was bei ihr schnell zu Übergewicht führen kann, da sie sich viel weniger bewegt, als ihre Artgenossen, die Freigang genießen.

Dass Trockenfutter bei Katzen Nierenprobleme verursachen kann, wird zum Glück inzwischen auch über die Medien bestätigt. Füttern Sie daher mind. 2/3 Feucht- und maximal 1/3 Trockenfutter. Idealer ist es, wenn die Katze Trockenfutter nur als Belohnung z. B. beim Clickertraining erhält oder es sich zumindest selbst erarbeiten muss, durch Angeln aus Fummelbrettern und Futtertrainern.




Beim Kauen von rohem Fleisch setzt die Katze ihre
Zähne richtig ein. Das Ergebnis: ein gutes und
sauberes Gebiss!

Dieses junge Kätzchen hat das mit dem Futter erarbeiten anders verstanden....



...sie ist komplett in den Futtertrainer hineingekrochen!




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü