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Alles für die Katz
Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben, sollten verschiedene Schlaf- und Versteckmöglichkeiten angeboten werden. Die Auswahl ist groß, nur was gefällt der Katze? Oft aber wird das schönste, beste oder teuerste Katzenbett von der Katze gar nicht benutzt. Fast alle Katzen lieben es, im Bett gemeinsam mit ihren Menschen zu nächtigen. Wenn Sie das nicht möchten, halten Sie Ihre Schlafzimmertür IMMER geschlossen.
Als Schlafplatz eignen sich viele Dinge:
ob geschlossene Höhle...
..oder klassischer Weidenkorb
..ob Katzencouch oder einfach ...
die Transportbox - Katzen suchen sich selbst aus,
wo sie schlafen oder ruhen möchten
Als Katzenschlafplatz eignet sich mehr als sie denken: bieten Sie die Transportbox, ausgelegt mit einem weichen Handtuch oder einer kuscheligen Decke, natürlich ohne die Gittertür, als Unterschlupf an. Wenn sie die Box ausschließlich für den Tranport zum Tierarzt nutzen und sie sonst sicher vor der Katze versteckt halten, wird die Katze bereits fliehen, wenn die Box zum Vorschein kommt. Eine Transportbox, die immer verfügbar ist, ist weniger bedrohlich. Werfen Sie hin und wieder mal ein paar Leckerbissen in die Box, so wird die Katze lernen, dass es mit etwas angenehmen verbunden ist, in die Box zu gehen.
Bieten Sie Ihrer Katze immer mal wieder eine Alternative an: ob Pappkarton oder gekaufte Kuschelhöhle, Weidenkorb oder Kuschelbett, eine kuschelige Decke am Boden oder eine Hängematte fast unter der Zimmerdecke - die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch wenn Ihre Katze das 'neue Bett' anfangs nur ignoriert, werfen Sie es nicht gleich weg. Manche Neuheiten werden erst nach Monaten mal ausprobiert.
Das Bett des Menschen ist bei fast allen Katzen heiß begehrt...
...ein Schlafplatz fast unter der Zimmerdecke..
..wird auch gern angenommen.
Es gibt Katzenhäuser zu kaufen...
...oft reicht ein Pappkarton um einer Katze..
...eine neue Versteckmöglichkeit zu bieten
Kratz- und Kletterbäume sind für Wohnungskatzen ein absolutes Muss, wenn Sie ihr Mobiliar schonen möchten. Eine Katze kratzt um sich die Hornschuppen von den Krallen zu streifen. Aber nicht nur das, Kratzen ist auch ein Markierverhalten, zum einen sichtbar durch die Kratzspuren, zum anderen (nur für die Katzen) riechbar, denn auch beim Kratzmarkieren hinterlässt die Katze einen Duftstoff, sie 'parfümiert' sozusagen, ihren Lieblingsplatz.
Folgendes sollte ein guten Katzenkratz- und -kletterbaum erfüllen: die Katze sollte sich an dem Kratzstamm lang ausstrecken können. Kleine Ministämme von 50 cm und weniger sind dafür weniger geeignet. Leider sind viele im Handel erhältliche Katzenkratzbäume so konstruiert, dass nach ein paar Centimetern Kratzstamm eine Plattform oder eine Höhle folgt. Aus Stabilitätsgründen ist das bei vielen günstigen Modellen leider nicht anders realisierbar.
Sinnvoller ist es, die Kratz- und Klettermöglichkeiten für die Katzen selbst zu bauen. Bei guten Kratzbaumanbietern gibt es fertige Einzelteile, die man aufbauen und kombinieren kann, wie man möchte.
alle Katzen sollten auf den Kratz- u. Kletterbäumen
ausreichend Platz finden; je höher sie sind, je besser
Ein Catwalk auf dem die Katzen sich in der
sog. 3. Dimension durch die Wohnung bewegen
können, vergrößert den Lebensraum der Katzen.
Wer ein wenig handwerkliches Geschick hat, baut seiner Katze selbst etwas. Kratzbaumstämme sollten einen Mindestdurchmesser von 12 cm haben, die Plattformen genug Platz für eine ausgewachsene Katze bieten. Die Liegeplätze sollten auch nicht senkrecht übereinander angebracht sein, auch wenn die Katzen lernen, sie zu erklimmen, ist es angenehmer, wenn sie von einer auf die nächste Plattform springen können.
Ganz einfaches aber ideales Katzen-Kratz-und-Kletter-Modell: ein langer durchgehender mit Sisal bespannter Stamm ( 1,5 m bis Deckenhöhe), daneben abwechselnd rechts und links fest an die Wand montierte mit Teppich oder festem Plüschstoff bezogene Regalbretter.
Und für alle Modelle gilt: sie müssen absolut standfest und möglichst wackelfrei sein, damit auch ein 7 kg schwerer Kater sich sicher darauf fortbewegen kann. Eine zusätzliche Befestigung an der Wand und an der Zimmerdecke hat sich bewährt.
Zu guter Letzt stellen Sie das Klettergerät mit Liegeflächen so auf, dass ihre Katze einen guten Überblick über den Wohnraum hat und/oder aus dem Fenster schauen kann.
Besonders wichtig ist, vor allem im Mehrkatzenhaushalt, die sog. 3. Dimension für die Stubentiger. Mit der dritten Dimension können Sie die Wohnung und damit den Lebensraum der Katze um ein Vielfaches vergößern. Ob Sie selbst etwas bauen oder fertiges kaufen, ist der Katze egal.
Dritte Dimension bedeutet, dass die Katze/n auch die Höhe der Räume komplett nutzen kann - ob sie einen Laufsteg entlang der Wände bauen oder vereinzelte bezogene Regalbretter in gut im Sprung erreichbaren Abständen und unterschiedlichen Höhen an die Wände bringen, spielt keine Rolle.
Auch hierbei ist Stabilität wichtig, damit die Katze/n den Parcour nutzt, denn Katzen mögen es nicht so gern, auf wackeligen Dingen zu klettern.