Sefrieds Verletzung verhindert Sturz des Tabellenführers
Ein großes Spiel lieferte das SSV-Team gegen Spitzenreiter
Lippoldsweiler ab und kam zu einem 8:8 - Unentschieden, wodurch der
Favorit aus Lippoldsweiler noch mit einem blauen Auge davongekommen
ist.
Großes Pech ereilte den bis dato in der Rückrunde überragenden
Reutlinger Spieler, Thomas Sefried. Beim Stand von 13:13 im ersten Satz
des Doppels an der Seite von René Schaible gegen Behringer/Senge zog er
sich - so die spätere Diagnose - einen Muskelfaserriss zu. Nach einer
kurzen Verletzungspause entschied er sich, weiterzuspielen. Trotz dieses
starken Handicaps ging dieses Doppel nur hauchdünn mit 7:11 im fünften
Satz verloren.
Da sowohl Schenk/Kern (11:5 im Entscheidungssatz über Revfy/O.Letzgus)
als auch Votteler/Schlüter (3:0 über Liehmann/J.Letzgus) ihre Doppel
siegreich gestalten konnten, lagen die Achalmstädter 2:1 in
Front.
Sefried trat zwar zu seinen Einzeln an, konnte aber letztlich gegen
Behringer und Revfy ebenso wenig ausrichten wie Michael Schenk. Dieses
Ungleichgewicht im vorderen Paarkreuz führte zu einer
zwischenzeitlichen 7:4 - Führung der Gäste. Mit Unterstützung des früheren
Bundesliga-Coaches Manfred Grumbach konnte sich das SSV-Team noch einmal
aufbäumen und durch vier Einzelsiege in Serie eine 8:7-Führung
herausspielen.
In der Mitte glänzte Schaible mit zwei Siegen über Letzgus und
Senge, Torsten Kern bezwang zudem Senge.
Im hinteren Paarkreuz gelang Heinz Schlüter mit Siegen über
Liehmann und Letzgus die Totalausbeute, Votteler behielt beim Stand von
7:7 die Nerven und kämpfte Liehmann in vier Sätzen nieder.
Zum abschließenden Doppel mussten erneut Schaible und Sefried antreten, der zu diesem Zeitpunkt zwar kaum mehr laufen konnte,
sich aber dennoch achtbar aus der Affäre zog. Am Ende konnten Revfy/Letzgus
mit 11:4, 9:11, 13:11 und 11:9 die glückliche Punkteteilung für den
Tabellenführer sichern.